Cover-Bild Grischa 2: Eisige Wellen
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 28.08.2015
  • ISBN: 9783551314154
Leigh Bardugo

Grischa 2: Eisige Wellen

Henning Ahrens (Übersetzer)

Nur weg aus Rawka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte: Der Dunkle habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron. Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins Unermessliche zu steigern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.

Dies ist der zweite Band der Grischa-Trilogie von Leigh Bardugo.

Alle Bände der preisgekrönten Fantasy-Serie:

Grischa. Goldene Flammen
Grischa. Eisige Wellen
Grischa. Lodernde Schwingen

Die Grischa-Serie ist abgeschlossen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2021

Geflasht hat es mich noch nicht!

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KURZREZENSION

Nur weg aus Ravka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die ...

KURZREZENSION

Nur weg aus Ravka – das ist Alinas und Maljens einziger Gedanke nach dem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen. Doch selbst an ihrem Zufluchtsort jenseits der Wahren See erreichen sie die Gerüchte:
Der Dunkle habe das Gefecht auf der Schattenflur überlebt und strebe nach dem Zarenthron.
Und er wird nicht ruhen, bis er Alina gefunden hat. Denn um seine Macht ins Unermessliche zu steigern, braucht er ihre Hilfe – ob freiwillig oder nicht.

Bei Band 2 ist mir insbesondere der Einstieg vergleichsweise leichtgefallen.
Wie gewohnt war das Tempo der voranschreitenden Handlung angenehm zu lesen.
In Band 1 hat mir vermehrt die Tiefe gefehlt, was hier jedoch nicht der Fall gewesen ist.
Umso intensiver konnte ich in die Welt mit all ihren Schichten und Besonderheiten eintauchen.
Vor allem das Ende lässt einiges offen und ich würde doch behaupten, dass dieser Band mit einem kleinen Cliffhanger zu Ende geht.
Auf den Finalband bin ich daher sehr gespannt.
Auch Schreibstil und Cover (ähnelt dem der englischsprachigen Originalausgabe) konnten mich sehr überzeugen.

Jedoch habe ich auch vereinzelt Kritikpunkte.
Alina und Mal sind weiterhin zwei sehr spezielle Charaktere und trotz allem bringt mich die Protagonistin immer wieder zum Verzweifeln.
Bereits in Band 1 habe ich ihre Naivität und Gutgläubigkeit kritisiert.
Natürlich hat sie sich mittels der Handlung weiterentwickelt, dennoch nervte mich ihre Art hier und da. Mal ist mir mittlerweile zu unreif für bestimmte Situationen und sein Verhalten ist zumindest für mich teils unangebracht teils kindisch.
Der Dunkle und vor allem Nikolai sind zwei sehr bereichernde Charaktere.
Während ersterer undurchschaubar ist, ist letzterer nicht nur undurchschaubar, sondern auch sehr seltsam und humorvoll, aber im positiven Sinne.
Diese beiden Charaktere retten für mich viele Szenen und bringen die Spannung immer wieder mit. Auch ein Perspektivwechsel täte der Handlung wirklich gut.
Es gibt Szenen, in denen mich die Gedanken von den anderen Charakteren mehr interessiert hätten, als die von Alina, auch wenn sie den Mittelpunkt des Geschehens bildet!

Leider wurde ich immer noch nicht geflasht!
Trotzdem freue ich mich auf den Finalband und natürlich auch auf Nikolais Geschichte in „King of Scars“. Der Hype um diese Reihe ist für mich in diesem gewaltigen Ausmaße nicht nachvollziehbar, aber ich kann durchaus verstehen, warum viele Leser und Leserinnen Fantasy von Leigh Bardugo lieben.
Von daher denke ich, dass diese Reihe gerade, weil sie sich von anderen Fantasy-Reihen abhebt, eine Leseempfehlung wert ist! 😊

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Veröffentlicht am 09.07.2021

Handlung nur stellenweise top

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Der zweite Band knüpft super an den ersten an und zieht einen somit direkt wieder ins Geschehen. Es gefiel mir, dass die Handlung nahtlos fortgesetzt wird und es somit keine langen Erklärungen gab, was ...

Der zweite Band knüpft super an den ersten an und zieht einen somit direkt wieder ins Geschehen. Es gefiel mir, dass die Handlung nahtlos fortgesetzt wird und es somit keine langen Erklärungen gab, was im ersten Band geschah.



Mit diesem Buch treten auch viele neue Charaktere auf, und ein ganz bestimmter von ihnen ist genial! Ich hab ihn vom ersten Moment an geliebt und er setzte immer wieder noch eins oben drauf!

Generell sind die Charaktere fast schon ein kleines Meisterwerk. Sooo lebendig, mitreißend und emotional, als stünden sie aus Fleisch und Blut vor einem! Leigh Bardugo weiß, wie man Worten Leben einhaucht!

Trotzdem muss ich ein kleines Aber aufführen und zwar nach ca zwei Drittel des Buches wurde ich von zwei Lieblingscharakteren leicht genervt. Die beiden kennen sich schon ihr Leben lang, kapieren aber plötzlich nur ansatzweise, was in dem anderen vorgeht und das Sprechen haben sie anscheinend auch verlernt.. Die meiste Zeit fand ich dieses Theater plausibel und Charaktertreu, doch ab einen gewissen Punkt war es leicht übertrieben und passte nicht mehr so ganz.



Die Handlung war hier sehr wechselhaft. Anfang und Ende packend und unterhaltsam mit ein paar krassen Offenbarungen und neugierig machenden Brotkrumen, doch im Mittelteil geht es sehr ruhig zu. Natürlich war mir nicht langweilig, habe jede einzelne Seite genossen und verschlungen, doch die Autorin hätte das evtl. etwas kürzer fassen oder mehr Action einbauen können. Das Ende ist wie gesagt extrem spannend, aber auf so wenige Seiten gequetscht, das ist echt schade.



Am Schreibstil wie auch dem Worldbuilding hab ich nichts auszusetzen, beides klasse und süchtig machend umgesetzt.



Man könnte sagen, es ist ein typischer zweiter Band einer Trilogie. Die Handlung kann mit der des ersten Bandes nur stellenweise mithalten, jedoch die Charaktere und die Welt, in der sie leben, halten das Niveau problemlos.

4/5 Sterne

Veröffentlicht am 08.12.2020

Ein klassischer Mittelband mit Schwächen, überzeugt aber durch neue Charaktere und das gelungene Setting

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Eisige Wellen ist ein zweiter Teil der Darkfantasy-Trilogie. Der erste Teil konnte mich auf Anhieb überzeugen und ich war wie gefesselt von Alina, dem Dunklen und Rawka. Nach diesem vielversprechenden ...

Eisige Wellen ist ein zweiter Teil der Darkfantasy-Trilogie. Der erste Teil konnte mich auf Anhieb überzeugen und ich war wie gefesselt von Alina, dem Dunklen und Rawka. Nach diesem vielversprechenden Auftakt hat der zweite Teil auch unheimlich gut angefangen. Es geht rasant und spannend weiter und Alina muss sich erneut im Kampf beweisen. Nach dem Kampf und ihrer Rückkehr an den Hof des Zaren, geht es aber sehr lange nicht wirklich weiter und die Spannung ging leider fast gänzlich verloren. Erst am Ende nimmt die Geschichte dann wieder Fahrt auf, weshalb ich das Buch dann doch mit einem guten Gefühl beendet habe.

Während der ganzen Zeit merken wir aber dennoch, dass die Geschichte einem roten Faden folgt und wir dürfen miterleben, wie Alina sich verändert. Wir steigen tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hinab, was mich über den Story-Hänger hinweg getröstet hat. Die Charakterentwicklung von Alina, der Hauptprotagonistin, wurde hier wieder in den Fokus gestellt und blieb die ganze Zeit über nachvollziehbar. Ich finde Alina sehr authentisch, gerade weil sie sehr mit ihren Schwächen zu kämpfen hat. Man merkt, dass sie sich immer mehr nach Macht verzehrt und ihre Position genießt, aber sie versucht immer das Richtige zu tun und im Sinne Rawkas zu handeln.

Besonders angetan haben es mir die neuen Charaktere. Alina und Maljen treffen auf Sturmhond und seine Crew. Diese Freibeuter bringen ganz neuen Schwung und eine neue Note Humor in die Geschichte. Stormhond ist ein witziger, aber unberechenbarer Charakter, der die ein oder andere Überraschung bereit hält.

Maljen und Alina sind für mich von Anfang an kein Traumpaar gewesen und im zweiten Teil entfernen sie sich immer weiter voneinander. Ich frage mich, ob die beiden wirklich eine Zukunft haben können.

Der zweite Teil der Grischa-Trilogie hatte zwar zwischendrin seine Schwächen, konnte mich aber letztendlich überzeugen. Besonders überzeugend habe ich die neuen Charaktere, die Charakterentwicklung und das Setting empfunden.

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Veröffentlicht am 16.07.2020

Empfehlenswerte Reihe

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Die Fortsetzung zu „Goldene Flammen“ und somit Teil zwei der Grischa-Reihe

Teil eins der Reihe habe ich als Hörbuch in gekürzter Fassung gehört und ich wollte die Reihe unbedingt fortsetzen, aber als ...

Die Fortsetzung zu „Goldene Flammen“ und somit Teil zwei der Grischa-Reihe

Teil eins der Reihe habe ich als Hörbuch in gekürzter Fassung gehört und ich wollte die Reihe unbedingt fortsetzen, aber als Buch. Und das war eine gute Entscheidung. Denn im Buch findet man eine wunderschöne Karte und kann sich so einen tollen Überblick über die Route verschaffen. Ich war auch sofort wieder im Buch angekommen und wusste was im ersten Band grob alles passiert ist. Alina erzählt auch hier ihre Geschichte, mal spannender, aber auch lange Zeit sehr ruhig. Zu Beginn ist es gleich spannend und die Seiten flogen nur so vorbei, zur Mitte hin wurde es aber doch ein wenig langweilig und die Geschichte zieht sich sehr. Für die vielen Seiten, die ich gelesen habe, ist einfach zu viel geredet worden und zu wenig passiert. Gegen Ende überschlagen sich dann wieder die Ereignisse. Das hätte ich Autorin vielleicht ein bisschen besser lösen können. Dennoch hat die Autorin einen so bildhaften Stil, dass man sich richtig vorstellen konnte, wie die Kämpfe ablaufen und auch die bekannten Charaktere aus der „Krähen“-Reihe (ja ich habe zuerst die Krähen gelesen) haben mich begeistert. Endlich konnte ich viel bessere Verknüpfungen ziehen und habe verstanden wie alles miteinander verbunden ist.
Alina selbst war mir zu unstet, sie bekommt so gut wie nichts ohne Hilfe auf die Reihe und wechselt von der scheuen, grauen Maus zur machthungrigen Bösen, die nicht über die Folgen nachdenkt. Ansonsten mochte ich die Charaktere und gerade die Zwillinge haben mich überrascht.

Die Reihe kann ich jedem empfehlen. Ich freue mich schon sehr auf den Abschlussband!

Veröffentlicht am 05.11.2019

Schwächer als der Vorgänger

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Nach dem gelungenen Auftakt, war ich natürlich gespannt darauf zu erfahren, wie es weiter geht.

Zu Beginn sei gleich gesagt, dass ich mich der mehrheitlichen Meinung anschließen muss. Eisige Wellen kann ...

Nach dem gelungenen Auftakt, war ich natürlich gespannt darauf zu erfahren, wie es weiter geht.

Zu Beginn sei gleich gesagt, dass ich mich der mehrheitlichen Meinung anschließen muss. Eisige Wellen kann leider nicht mit seinem Vorgänger mithalten kann. Es gibt einige Längen und die Charaktere haben auch nicht gerade ihre Sternstunde. Es war eher anstrengend, als richtig gut unterhaltend. Helle Momente gibt es aber trotzdem.

Handlungstechnisch befinden wir uns auf der Flucht und sind stets darauf bedacht, nicht aufzufallen. Es geht viel um die Armee, welche gebraucht wird, um den Dunklen zu besiegen. Wie muss sie aufgestellt sein, wo bekommt man Leute her und wie schafft man es am Ende auch zu siegen?

Sehr hilfreich ist Alina dabei Sturmhond. Er mausert sigh recht schnell zum Favoriten und ist der Lichtblick in dieser Tristess und Langatmigkeit. Er bringt Schwung durch seine charmante Art, aber er ist eben auch Freibeuter durch und durch. Und dazu noch ein berühmt berüchtigter. Zu Recht.


Fazit

Nachdem der erste Band ein wirklich toller Auftakt war, war Teil 2 wesentlich schwächer. Die Handlung punktet mit ein paar unvorhersehbare Wendungen, was eindeutig positiv war und einen guten Finale Den Negativbeitrag haben die Charaktere geleistet. Die Entwicklung war einfach eher ein Schritt zurück statt nach vorn. Alina und Maljen sind mir stellenweise einfach nur auf die Nerven gegangen. Das Ende wiederum sorgt dafür, dass Teil 3 direkt als nächstes in Angriff genommen werden muss. Ich bin gespannt wie es mit Alina, Maljen, dem Dunklen und Sturmhond weitergeht.