Cover-Bild Schöner Sterben in Bembeltown
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 249
  • Ersterscheinung: 11.09.2019
  • ISBN: 9783839224892
Leo Heller

Schöner Sterben in Bembeltown

Kriminalroman
Der Frankfurter Detektiv Jürgen McBride, Opel-GT-Fahrer und Kunstbanause, wird beauftragt, ein gestohlenes Kunstwerk von Josef Beuys wiederzufinden. Dem Werk, ein mit Kojotenblut gezeichnetes Eichhörnchen, werden magische Kräfte nachgesagt. Außer McBride machen auch andere, finstere Typen Jagd auf das Bild. Bei McBrides unkonventioneller Vorgehensweise kommt es zu jeder Menge Missverständnissen. Klar, dass dabei nicht nur Herzen, sondern auch Nasen gebrochen werden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2020

Hartgesotten in Frankfurt

1

Schöner Sterben in Bembeltown ist eine tempreiche, humorvolle Detektivgeschichte.

Detektiv Jürgen McBride hat etwas punkiges an sich und ist ein typischer moderner Erbe von Sam Spade. Sein Ton ist rüde, ...

Schöner Sterben in Bembeltown ist eine tempreiche, humorvolle Detektivgeschichte.

Detektiv Jürgen McBride hat etwas punkiges an sich und ist ein typischer moderner Erbe von Sam Spade. Sein Ton ist rüde, aber herzlich. Das ganze ist dick aufgetragen, aber so dass es Spaß macht.

McBride übernimmt einen undurchsichtigen, aber lukrativen Auftrag, bei dem es um einen Mord geht. Eine Frau mit dem sprechenden Namen Ellen von Unschwer hat ihn engagiert. Der Ermordete war ihr Geschäftspartner.
Reizvoll, dass es in dem Fall in erster Linie auch um einen Kunstraub geht. Beuys-Zeichnungen sind verschwunden. Frankfurt als Schauplatz funktioniert auch.

Der Krimi ist nicht lang und schnell durchgelesen. Mich hat er amüsiert!

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Schöner sterben in Bembeltown

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Ein verschwundenes Kunstobjekt, ein durchgeknallter Privatermittler und allerlei schräges Volk – eine hochexplosive Kombination krimineller und halbkrimineller Energien, die in Frankfurt für allerlei Verwirrungen ...

Ein verschwundenes Kunstobjekt, ein durchgeknallter Privatermittler und allerlei schräges Volk – eine hochexplosive Kombination krimineller und halbkrimineller Energien, die in Frankfurt für allerlei Verwirrungen und Aufregung sorgt. Während das verlustige Kunstwerk im Zuge der Ermittlungsarbeiten reziprok proportional zur Nebensache gerät, gewinnen die Entgleisungen der überaus illustren Protagonisten zunehmend an Bedeutung. McBride, der mit allen Mitteln versucht Licht ins Dunkel dieses absolut verfahrenen Falls zu bringen, macht mit seinen Bemühungen allerdings nur ein Fass nach dem nächsten auf, das ihn in seinen Ermittlungen nicht wirklich weiterbringt. Und so grenzt es am Ende an ein kleines Wunder, als entgegen allen Erwartungen, die letztendlich dann doch erfolgte Aufklärung, wieder Ruhe in der so arg gebeutelten Stadt einkehren lässt.

Fazit
Eine abgedrehte Story, die ein recht spezielles Humorverständnis voraussetzt, um die abgefeuerten Breitsalven in allen Zügen genießen zu können.

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Veröffentlicht am 15.02.2020

Schräger Krimi mit viel Humor

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Jürgen McBride hat einen neuen Auftrag: er soll ein gestohlenes Kunstwerk von Josef Beuys finden und seinem rechtmäßigen Besitzer wieder überbringen. Doch wie beschafft man ein Bild, das magische Kräfte ...

Jürgen McBride hat einen neuen Auftrag: er soll ein gestohlenes Kunstwerk von Josef Beuys finden und seinem rechtmäßigen Besitzer wieder überbringen. Doch wie beschafft man ein Bild, das magische Kräfte besitzt , wenn man von Kunst so überhaupt gar keine Ahnung hat ? McBride hat da so seine eigenen Methoden, die manch einem spanisch vorkommen und beim Kampf um die Kunst setzt er schon mal die Ellenbogen ein und es kommt zu unendlichen vielen Missverständnissen. Aber ein McBride weiß, was ein MbBride kann....
Achtung, Angriff auf die Lachmuskeln ! Denn dieser Krimi ist eigentlich eine herrlich schräge Komödie, die mit einem extrem coolen Ermittler punktet. Dazu noch Frankfurts Ecken und Winkel, fertig ist die gute Unterhaltung aus der Feder von Leo Heller.
Die Geschichte wird mit ganz viel Augenzwinkern und übertrieben gezeichneten Charakteren erzählt und macht daher so viel Spaß beim Lesen, dass man sich getrost in die Arme von McBride fallen lassen kann, um mit ihm quer durch Frankfurts Unterwelt zu streifen. Der Ermittler ist unkonventionell, eckt an und hat den Hang zu provozieren, aber genau das macht ihn so liebenswert und die Missverständnisse, die aufgrund seiner eher ungewöhnlichen Ermittlungen entstehen, sind schon erstaunlich. McBride ist laut, hat Spaß und irgendwie ein bisschen Stöffsche im Blut, er rockt die Frankfurter Szene und ermittelt, was das Zeug hält.
Der Autor hat hier in kurzen Kapitel den maximalen Kick herausgeholt, aber an manchen Stellen mit der Komik etwas übertrieben. Das geht leider zu Lasten der Glaubwürdigkeit, lässt manche Szenen abgehoben und surreal wirken und trübt den Lesegenuss ein wenig ein. Ansonsten ein kurzweiliger Krimispaß mit viel Lokalkolorit und deshalb gibt es eine Leseempfehlung von mir

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Veröffentlicht am 21.09.2019

Krimi-Komödie

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Jürgen McBride ist Privatdetektiv und nimmt sich einem neuen Fall an: Er soll ein gestohlenes Kunstwerk zurück bringen, welchem magische Kräfte nachgesagt wird. Doch er ist nicht der Einzige, der hinter ...

Jürgen McBride ist Privatdetektiv und nimmt sich einem neuen Fall an: Er soll ein gestohlenes Kunstwerk zurück bringen, welchem magische Kräfte nachgesagt wird. Doch er ist nicht der Einzige, der hinter dem Gemälde her ist. Wird er es finden, bevor es seine Gegenspieler in die Hände bekommen oder begiebt er sich längst selbst in Gefahr?

Dieser Kriminalroman ist für mich jedoch nur im Grundgerüst ein Krimi, ausgeschmückt befindet er sich meiner Meinung nach zum größten Teil im Bereich der Comedy. Doch das kam so überraschend, dass es mir extrem gut gefallen hat und auch eine gewisse Abwechslung birgt.
Schon zu Beginn waren die Worte vor dem Prolog passend und zum Schmunzeln anregend gewählt, genauso wie die treffenden Kapitelüberschriften. Das Inhaltsverzeichnis schafft direkt einen super Überblick und man erkennt sofort, dass die Kapitel meist nie länger als zehn Seiten sind und somit eine gut gewählte Länge besitzen. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen: Er ist flüssig und wirklich sehr humorvoll, die Charaktere sympathisch und häufig lustig. Dies führte oft dazu, dass ich häufig Lachen musste, den Rest war ich wohl am Schmunzeln. Dazu passt auch, dass viel mit Metaphorik gearbeitet wird. Zwischendurch werden dann auch immer mal wieder Ausblicke und Anregungen gegeben, die einem Lust und neugierig auf die weitere Geschichte machen. Des Öfteren wird auch die Jugendsprache aufgegriffen, die jedoch nur bedingt überzeugt.
Was mir an manchen wenigen Punkten nicht gefallen hat, war, dass mir ein paar Handlungen, aufgrund der komödiantischen Anteile, einfach zu unrealistisch waren, zu wenig passierte oder zu manchen Situationen etwas mehr Ernsthaftigkeit zu wünschen gewesen wäre. Doch diese Punkte sind nicht häufig aufgetreten und daher auch nicht besonders relevant.

Insgesamt konnte mich diese Krimi-Komödie jedoch sehr überzeugen! Dies ist eine Abwechslung, die Jung und Alt genießen kann, in einer recht kurzweiligen Geschichte, in der man allerdings ausgiebig schmökern, mitfiebern und mitlachen kann. Große Empfehlung und viel Spaß beim Lesen!