Cover-Bild Das Mädchen, das den Sturm ruft
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dressler
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 20.01.2020
  • ISBN: 9783791501567
  • Empfohlenes Alter: bis 12 Jahre
Lindsay Lackey Olson

Das Mädchen, das den Sturm ruft

Susanne Klein (Übersetzer), Annabelle von Sperber (Illustrator)

Was heute unmöglich scheint, kann morgen schon wahr sein.

Reds Gefühle fangen den Wind ein. Ist sie wütend, zieht Sturm auf. Das ist der Grund, warum sie nie lange in einer ihrer Pflegefamilien bleiben darf, wo sie untergebracht ist, bis ihre Mutter aus dem Gefängnis kommt. Erst bei Celine und Jackson, die einen Streichelzoo betreiben und schon so manchen Streuner aufgenommen haben, fühlt Red sich zum ersten Mal zu Hause. Zwischen kletternden Ziegen, einer bücherliebenden Riesenschildkröte und jeder Menge Hunden fasst sie endlich Fuß. Doch dann taucht Reds Mutter auf, und mit ihr kommt auch der Sturm zurück.

Mitreißend und zugleich sensibel erzählt, eine literarische Perle mit einer furchtlosen Heldin.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2020

Es scheint stets unmöglich, bis es jemand tut

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Die elfjährige Red hat es alles andere als leicht. Seit ihre Mutter im Gefängnis sitzt, ist sie ein Pflegekind und wartet sehnsüchtig darauf, nach deren Entlassung wieder bei ihr leben zu dürfen. Red ist ...

Die elfjährige Red hat es alles andere als leicht. Seit ihre Mutter im Gefängnis sitzt, ist sie ein Pflegekind und wartet sehnsüchtig darauf, nach deren Entlassung wieder bei ihr leben zu dürfen. Red ist kein gewöhnliches Kind: Wenn Red wütend wird, strömt Wind durch Reds Adern und ein Sturm zieht auf. Vielleicht durfte Red deshalb noch nicht länger bei einer Pflegefamilie bleiben. Nun erhält sie eine neue Chance. Jackson und Celine, die auf ihrem Hof vielen verwaisten Tieren ein Zuhause geben, wollen auch Red bei sich aufnehmen und sich als Pflegeeltern um Red kümmern.

Die Autorin bedient sich der Sprache auf ganz besondere Art: sie schreibt wunderbar bildhaft, manchmal fast poetisch. Immer wieder freute ich mich beim Lesen über außergewöhnliche Formulierungen, Sprachperlen wie „Granma hatte mal gesagt, sie würde sich Beethovens fünfte Sinfonie immer dann anhören, wenn ihre Gefühle sie so übermannten, dass sie aus ihr herausströmten. Beethoven gab ihnen ein Zuhause“.
Red ist ein außergewöhnliches Mädchen, ein ganz besonderer Charakter. Sie macht es anderen nicht leicht, zu ihr vorzudringen. Aber nach allem, was sie erlebt hat, ist das auch mehr als verständlich. Imponiert hat mir ihre besondere Willensstärke. Ich habe sehr mit ihr gelitten und gehofft, dass sie endlich ein Zuhause findet. Auch Marvin, der so begeisterungsfähig und alles positiv sieht und Pflegemutter Celine, die unglaublich sensibel auf Red eingeht und immer wieder das Richtige sagt, sind sehr sympathische und beeindruckende Figuren.

Seit Reds Mutter einmal feststellte„ Es ist unmöglich, eine gute Mutter zu sein“ führt Red ein Notizbuch der unmöglichen Dinge. Sie schreibt darin Dinge auf, die eigentlich unmöglich sind, aber trotzdem passieren, passend zu Nelson Mandelas Zitat: „Es scheint stets unmöglich, bis es jemand tut“. Die Einträge von Reds Buch sind teilweise zwischen die Kapitel gedruckt. So erfährt der Leser z.B. warum Hummeln fliegen können, obwohl das den Gesetzen der Physik widerspricht oder dass die Titanic mehr als 21 km von dem Ort geborgen wurde, an dem die eigentlich vermutet wurde. Diese Einschübe haben mir besonders gefallen. Denn Red beweist damit, dass vieles, das wir für ausgeschlossen halten, eben gar nicht so unmöglich ist und dass es sich lohnt, nicht vorzeitig aufzugeben, sondern weiterzumachen.

Lindsay Lackey ist ein außergewöhnliches Debüt gelungen. Eines, das mitreißt, tieftraurig und glücklich zugleich macht. Eines, das zeigt, dass so gut wie nichts unmöglich ist, wenn man nur fest daran glaubt. Eines, das Hoffnung gibt.
Das angegebene Lesealter ab zehn Jahre halte ich für etwas zu früh, Kinder dieses Alters könnten mit der traurigen Thematik (Krankheit, Drogensucht, Tod) und der besonderen Sprache etwas überfordert sein. Ich würde es eher Lesern ab zwölf Jahren empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.01.2020

Red findet endlich ein zuhause.......

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MEINE MEINUNG
Red wird seit drei Jahren von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht und immer gibt es etwas, was in den Familien nicht passt.
Red hat von ihrer Mutter den Wind geerbt und ihre Mutter sitzt ...

MEINE MEINUNG
Red wird seit drei Jahren von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht und immer gibt es etwas, was in den Familien nicht passt.
Red hat von ihrer Mutter den Wind geerbt und ihre Mutter sitzt im Gefängnis. Der Wind ist unberechenbar, denn mal spielt er mit ihr und dann macht er aber auch wieder alles kaputt.

Als Red zu den Grooves kommt, will sie dort erst nicht bleiben.
Doch so ganz aus Versehen findet sie ausgerechnet hier einen Freund und wo ein Freund ist, kann sie Wurzeln schlagen.
Bis Reds Mutter kommt und mit ihr der Sturm.

Die Autorin hat hier ein super tolles und hochemotionales Werk geschaffen. Bei diesem Buch handelt es sich ja um ein Kinderbuch und die Altersempfehlung gilt hier für 10 jährige. Ich finde dieses Buch ist erst mal nur etwas für Mädchen, aber beim Alter bin ich mir hier nicht so sicher.

Dieses Buch hat so einen extremen Tiefgang und ist so emotional und gefühlvoll. Man liest hier von einem Pflegekind, das die Probleme der Mutter extrem zu spüren bekommt. Ständig in eine neue Familie zu wechseln ist bestimmt nicht gerade sehr schön.
Das was Red hier alles erlebt und ertragen muss, geht einem Erwachsenen (mir) hier schon sehr ans Herz und macht mich doch sehr betrübt. Es tut mir im Herzen weh, was dieses Kind alles erleben und aushalten muss.
Ob das jetzt nun eine richtige Geschichte für Mädchen ab 10 Jahren ist, weiß ich nicht so recht. Ich denke, das müssen dann die jeweiligen Eltern entscheiden, ob das Kind schon die nötige Reife für dieses Werk hat.

Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Abenteuergeschichte, sondern ein regelrechtes Familiendrama. Das kann genauso in jeder Familie passieren und deshalb tue ich mich mit der Altersempfehlung auch so schwer. Ich finde, das dies eher ein Buch für junge Erwachsene ist, da es einem doch auch sehr viel abverlangt.

Klar gibt es hier auch den Fantasyteil, mit dem Wind, denn das passiert nicht im realen Leben. Aber dieser Teil will auch nur ausdrücken, was für Gefühle in Red brodeln und wie sehr das Mädchen leidet.
Mir geht das gelesene doch auch sehr nahe und das wird allen Muttis so ergehen. Keiner will ein Kind so leiden sehen.

Das die Briefe und Notizen hier etwas abgegrenzt sind, finde ich gut. So vermischen sie sich nicht mit dem restlichen Text und man weiß sofort, um was es hier geht. Diese abgegrenzte Schrift ist hier sehr schön gestaltet, so das es einem sofort ins Auge fällt.

Die Autorin hat hier wirklich an Gefühlen nichts ausgelassen und das verdient meiner Meinung nach auf jeden Fall die vollen 5 Sterne. In diesem Buch liest man viel über die unterschiedlichsten Schicksale und mit Sicherheit hat das ein oder andere jeder schon mal erlebt. Egal ob Krankheit oder Tod, beides ist für ein Kind schlimm und man sollte diese Kinder nicht alleine lassen.
Dieses Buch behandelt genau diese Themen und deshalb trifft einen die Autorin hier auch tief ins Herz.

Bluesky_13
Rosi

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Veröffentlicht am 23.01.2020

Literarischer Meilenstein

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„Das Mädchen, das den Sturm ruft“ von Lindsay Lackey



Meine Meinung

Als ich dieses Buch erblickte und den Klappentext laß, ahnte ich nicht welchen Sturm es entfachen würde, und das mein Herz mehr als ...

„Das Mädchen, das den Sturm ruft“ von Lindsay Lackey



Meine Meinung

Als ich dieses Buch erblickte und den Klappentext laß, ahnte ich nicht welchen Sturm es entfachen würde, und das mein Herz mehr als einmal von tausenden Nadelstichen getroffen werden sollte. Kurz davor jede Sekunde zu zerspringen.

Reds Geschichte ist nicht bloß eine von denen, die so gewaltig und herzzerreißend sind, das man glaubt der Strudel aus Gefühlen und Emotionen müsse einen verschlingen. Es ist jene, bei der du selbst zu diesem Strudel wirst, zunächst leise und still wie eine sanfte Brise, bis er immer weiter anschwillt, um sich in einem Wirbelsturm Bahn zu brechen.

Auf den ersten Seiten erkannte ich das diese Geschichte voll tiefer Trauer, Leid, Schmerz, Sensibilität und gnadenlosen Abgründen steckt. Doch wie groß das Ausmaß all dessen war, vermochte ich nicht vollends zu sehen. Zum Teil verschloss sich mein Herz sogar davor. Sollte es nämlich alte Wunden in mir aufreißen als habe die Hölle mit ihren Klauen die Erde aufgerissen.

Ein Mädchen wie Red, nicht mal 12 Jahre alt, hatte schon zu viel schlechtes erlebt. Diese Last auf ihren Schultern hätte sie erdrücken müssen. Doch Kinder sind stärker als man glaubt. Nichtsdestotrotz wollte ich ihre Bürde tragen. Ich verstand sie so gut, konnte es zu sehr nachvollziehen, blickte ich doch in einen gewissen Punkt in einen Spiegel meiner selbst.

Die Autorin, ich kann nicht anders als ihre Schreibkunst göttlich zu benennen, strich mit zarten Flügeln eines Kolibri über meine Seele. Doch zugleich zeugten ihre Worte von ungeheurer Intensität und Kraft, das jedes einzelne davon imstande war einen Wirbelsturm zu erzeugen. Lieblich und sanft, eindringlich und urgewaltig, folgte ich ihrem Klang, der mein Innerstes vollkommen durchwirbelte.

Diese Geschichte ist unfassbar facettenreich und strotzt vor Tiefgründigkeit, bedingt durch Themen wie Freundschaft, Sucht Krankheit, Verlassen werden, Einsam fühlen, Familie finden, Liebe erfahren und Hoffnung. Zudem enthält es eine ungemein wichtige Botschaft. „Das unmöglich scheint bloß unmöglich, solange bis es jemand tut“!

Reds Geschichte ging mir unter die Haut. Sie ist hart und definitiv nichts für schwache Nerven. Doch sie ist Real und authentisch, jeden Tag ergeht es Kindern auf der Welt genau wie Red. Wir sollten uns von Lindsay Lackey die Augen öffnen lassen. Was sie schreibt, ist brutale Wahrheit. Dieser Handlung mangelt es an nichts.

Sie zeigt sie Schattenseite, die Dunkelheit, aber auch das Licht. Wie ein Diamant dessen geschliffenen Facetten das Licht in jede Richtung werfen, so bringt diese Geschichte Momente zum weinen, zum Lachen und freuen, zum nachdenken und glücklich sein.


Mein Fazit

„Das Mädchen, das den Sturm ruft“ zählt unbestreitbar zu den literarischen Perlen, zu jenen Meisterwerken, die uns noch lange danach begleiten. Ein Kinderbuch ab 10, das durchaus ernste und schreckliche Themen behandelt, doch sind ebendiese, auch für Kinder, von enormer Bedeutung. Reds Geschichte ist eine knallharte Wahrheit, sie ruft starke Emotionen hervor und zeigt das unsere Welt nicht perfekt ist.

Doch lehrt sie auch, das es Hoffnung und Liebe gibt. Und allen voran, dass das Unmögliche niemals unmöglich ist. Mich hat sie erschüttert, zerrissen, mitgerissen, tief berührt, aber auch mit Freude und Glück erfüllt. Ein Werk, so machtvoll und intensiv wie ein Wirbelsturm.


Meine Bewertung 5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.01.2020

eine wirklich bewegende Geschichte

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Meine Meinung
Der Jugendroman „Das Mädchen, das den Sturm ruft“ stammt von der Autorin Lindsay Lackey. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich war wirklich gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut ...

Meine Meinung
Der Jugendroman „Das Mädchen, das den Sturm ruft“ stammt von der Autorin Lindsay Lackey. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich war wirklich gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen, es ist mal ein wenig anders gestaltet als man es sonst so kennt. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch auch nach Erhalt umgehend mit Lesen begonnen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich konnte sie mir alle samt sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich verständlich gehalten.
Die Protagonistin Red war mir sehr sympathisch. Sie hat für ihre fast 12 Jahre schon sehr viel erlebt und sehnt sich eigentlich nur danach endlich anzukommen und Geborgenheit zu erfahren. Zu viele Pflegefamilien hat sie schon gesehen und keiner wollte sie wirklich. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, habe mit Red mitgefühlt.
Ihre neuen Pflegeeltern Celine und Jackson sind klasse. Bei ihnen fühlt sich Red auf Anhieb wohl, sie sind warmherzig und einfach total freundlich Red gegenüber. Mir gefiel es sehr gut, wie sie auch auf Red eingehen.

Neben den Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die sich ebenso sehr gut in das Geschehen hier einfügen. So ergibt sich eine stimmige Mischung, die der Handlung gelegen kommt.

Der Schreibstil der Autorin ist altersgerecht und entsprechend auch flüssig gehalten. Ich habe das Buch angefangen und war auf Anhieb in so einem Sog drin. Die Autorin versteht es wirklich leicht den Leser zu fesseln.
Der Aufbau des Buches ist wirklich sehr gut gelungen. So findet man als Leser hier immer wieder Notizen und Briefe, die in den Texte eingebettet sind, alles ein wenig auflockern und sich so auch perfekt einfügen.
Die Handlung selbst hat mich echt bewegt. Es ist keinesfalls eine leichte Geschichte, vielleicht wäre es sinnvoll zu Beginn eine entsprechende Warnung auszugeben. Immerhin werden hier auch nicht ganz leichte Themen angesprochen. Ich empfand die Emotionen sehr gut eingebracht, man fühlt sich mit der Protagonistin verbunden und fiebert und hofft mit ihr mit.

Das Ende ist dann genau richtig. Für mich war es das einzig wahre Ende, ich empfand es als sehr passend gewählt. Es schließt die Handlung sehr gut ab und macht alles schön rund.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Das Mädchen, das den Sturm ruft“ von Lindsay Lackey ein Jugendroman, der mich total einnehmen konnte.
Gut beschriebene, interessante Charaktere, ein sehr locker und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional und wirklich auch bewegend aber eben auch ziemlich hart empfunden habe, haben mir berührende Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 19.01.2020

Berührend, mitreißend und ein wenig magisch

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„Das Mädchen, das den Sturm ruft“ ist ein sehr berührendes Buch der Autorin Lindsay Lackey mit ein wenig Magie und einer wichtigen Botschaft.

Die fast zwölfjährige Red wartet darauf, dass ihre Mutter ...

„Das Mädchen, das den Sturm ruft“ ist ein sehr berührendes Buch der Autorin Lindsay Lackey mit ein wenig Magie und einer wichtigen Botschaft.

Die fast zwölfjährige Red wartet darauf, dass ihre Mutter Wanda aus dem Gefängnis entlassen wird. In der Zwischenzeit lebt sie bei Pflegefamilien. Obwohl die Jugendamtsmitarbeiterin Ms Anders wirklich bemüht ist, kommt es immer wieder zu Wechseln und die Handlung beginnt mit einem Wechsel zu Celine und Jackson, die auf einem kleinen Hof mit vielen Tieren leben. Obwohl Red ihnen aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen äußerst skeptisch gegenüber tritt, sind die beiden sehr bemüht um Red.

Red ist eine ausgesprochen sympathische Protagonistin. Ihre Emotionen werden authentisch und nachvollziehbar beschrieben. Beim Lesen konnte man deutlich spüren wie sehr sie ihre Mutter und auch ihre Granma vermisst. Was Red bisher erleben musste, tat beim Lesen regelrecht weh. Bei Celine und Jackson hat sie es gut angetroffen – die beiden sind warmherzig und offen - aber das anzunehmen, fällt Red schwer. Sie hängt an ihrer Mutter und vermisst sie einfach zu sehr. Es ist erschreckend zu erfahren wie Wanda ihrer Tochter gegenüber tritt und wie groß trotz allem Reds Liebe zu ihr ist.

Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und bildhaft, ich konnte mir alles gut vorstellen und hatte entsprechende Bilder im Kopf. Durch Notizen und Briefe wird die Handlung aufgelockert und abwechslungsreich und lebendig.

Das Cover ist ein Traum und die Kapitelanfänge sind mit passenden schwarz-weiß Zeichnungen der Illustratorin Annabelle von Sperber versehen, die das gesamte Leseerlebnis gut abgerundet haben.

Mich hat das Buch wirklich sehr berührt und ich habe mit Red gelacht, gehofft, gebangt und geweint. Von mir gibt es eine begeisterte Lesempfehlung.

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