Cover-Bild Knochengrund
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 21.12.2022
  • ISBN: 9783442489596
Lotte Petri

Knochengrund

Thriller
Maike Dörries (Übersetzer)

Die dänische forensische Anthropologin Josefine Jespersen wird nach Gotland gerufen, um einige Steinzeit-Skelette zu untersuchen, die bei Grabungen gefunden wurden. Doch als Josefine einen weiblichen Schädel genauer betrachtet, macht sie eine schaurige Entdeckung: Die Frau ist erst vor einigen Jahren getötet worden – und in ihrem Schädel befindet sich der Knochen einer weiteren Person. Die Spur bringt Josefine und den Kriminalkommissar Alexander Damgaard auf einen alten Vermisstenfall. Und als zwei weitere Frauen ermordet werden, ist klar: Josefine und Damgaard jagen einen perfiden Serienmörder …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2023

Tolle Idee

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"Knochengrund" ist ein Thriller von Lotte Petri.
In diesem Thriller lernen wir die dänische Anthropologin Josefine Jespersen kennen, welche beauftragt wurde, Steinzeit Skelette zu untersuchen.
Jedoch kommt ...

"Knochengrund" ist ein Thriller von Lotte Petri.
In diesem Thriller lernen wir die dänische Anthropologin Josefine Jespersen kennen, welche beauftragt wurde, Steinzeit Skelette zu untersuchen.
Jedoch kommt das Skelett, welches sie untersucht, nicht aus der Steinzeit, sondern die Frau wurde erst vor wenigen Jahren ermordet. Und obwohl das nicht schon genug ist, findet sie in dem Schädel der Frau die Knochen einer weiteren vermissten Person.
Nachdem ich längere Zeit keinen Thriller mehr gelesen habe, habe ich mich sehr auf diesen gefreut, nachdem ich durch den Klappentext extrem neugierig geworden bin. Zugegeben haben mich die ganzen Mordfalle etwas abgeschreckt anfangs, da ich selten Thriller lese die in die Richtung von Knochenfunden gehen, aber im Nachhinein habe ich meine Entscheidung ihn zu lesen nicht bereut.
Der Schreibstil von Lotte Petri hat das ganze Buch extrem spannend gemacht. Gerade durch die kurzen Kapitel, konnte man sich immer wieder sagen „ein Kapitel geht noch" und am Ende hat man noch fünf weitere gelesen.
Die Persönlichkeit von Josefine fand ich sehr gut und passend ausgewahlt. Ihr Umgang mit den Funden und den Ermittlungen erschien mir zu jedem Zeitpunkt passend und richtig gewahlt.
Als Leser hatte man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, 100%g über die Handlung Bescheid zu wissen und so konnte man durchgängig miträtseln, was wohl hinter den Funden steckt.
Für mich ist „Knochengrund" ein Thriller, den ich allen empfehle, die gerne Thriller lesen, oder einfach mal einen Einblick in das Genre bekommen wollen.
Für eine Sternebewertung kann ich mich jedoch nicht entscheiden, da ich es immer sehr schwer finde Thriller zu bewerten, da sie meiner Meinung nach etwas sehr subjektives sind.

Veröffentlicht am 09.01.2023

Lotte Petri konnte mich mit „Knochengrund“ stark begeistern und in den Bann ziehen

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Auf „Knochengrund“ von Lotte Petri, hab ich mich sehr gefreut, was vor allem an der Grundthematik liegt, die mich sehr gereizt hat.
Relativ früh musste ich feststellen, dass es sich hier um eine Reihe ...

Auf „Knochengrund“ von Lotte Petri, hab ich mich sehr gefreut, was vor allem an der Grundthematik liegt, die mich sehr gereizt hat.
Relativ früh musste ich feststellen, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Diese handelt von der forensischen Anthropologin Josefine Jespersen. Und „Knochengrund“ ist dabei Band 2. Die Fälle sind zwar in sich abgeschlossen, ich würde jedoch zur Reihenfolge raten, gerade um das Privatleben von Josefine besser verstehen zu können.
Zudem geht es in diesem Thriller um Kinder. Wer damit nicht umgehen kann, sollte besser die Finger davon lassen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und mitreißend.
Es beginnt zwar nicht mit einem extremen Spannungsbogen. Dennoch war ich sofort begeistert von der Dynamik und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Hierbei erfahren wir unterschiedliche Perspektiven, je nachdem, wer gerade im Zentrum des Geschehens liegt.
Überwiegend begleiten wir dabei Josefine und den Ermittler Xander, was mir wirklich gut gefallen hat.
Man erfährt dadurch nicht nur Rückblicke, sondern auch wie sie ticken.
Besonders Josefine mochte ich wahnsinnig gern. Sie ist eine starke Persönlichkeit, neigt aber aufgrund ihres Hintergrundes zu sehr emotionalen und sentimentalen Reaktionen.
Zudem handelt sie oft impulsiv und leicht naiv, was im krassen Gegensatz zu ihrem Berufsfeld steht.
Daneben gibt es noch eine weitere Perspektive, die sehr verstörend, aber gleichzeitig auch sehr faszinierend und leidenschaftlich dargeboten wird.
Insgesamt konnten mich die Charaktere sehr überzeugen mit ihrer Art, gerade weil sie auch Schwächen zeigen.

Anthropologie ist ein sehr faszinierendes und interessantes Berufsfeld, worüber man hier wahnsinnig viel erfährt.
Auf einen dieser Ausgrabungsstätten gibt es jedoch etwas, was dort nicht sein sollte.
Und alleine, wie es dargeboten und ausgearbeitet wurde, ist so interessant und vielschichtig, dass ich einfach nur beeindruckt war.
Schnell wurde daraus ein Mordfall, der jenseits von Moral und Verstand liegt.
Dabei ist der ästhetische Gesichtspunkt wirklich beeindruckend, denn man spürt, dass Genialität und Wahnsinn stark miteinander verknüpft sind.
Dabei versteht der Täter in seinen Bann zu ziehen und nicht eine Sekunde loszulassen.
Josefine und Xander ermitteln fieberhaft.
Doch was die Autorin hier für ernste und sensible Themen eingewebt hat, ist wirklich heftig .
Menschlich gesehen, eine extrem harte Kost, auch wenn die Autorin sich dabei mit intensiven Details zurückhält.
Emotional gesehen ist es kaum zu verkraften, weil es einfach viel tiefere Kreise zieht, als einem bewusst ist.

Die Hintergründe bei allem sind dagegen unglaublich interessant.
Besonders Josefines ist sehr schmerzhaft und tragend.
Das Tempo der Handlung ist dabei nicht besonders hoch, die Spannung eher unterschwellig spürbar. Dennoch ist man wie im Sog. Weil es einfach so beklemmend und schrecklich ist und man nichts mehr möchte als Erlösung.
Leider gibt es auch Momente, die etwas zu gewollt wirken, als dass sie glaubhaft wären, was ich total schade fand.
Dadurch sollte dem Ganzen wohl mehr Dramatik gegeben werden, was leider nicht wirklich funktioniert hat.
Insgesamt konnte mich dieser Thriller jedoch trotzdem begeistern. Weil er sich einfach so echt angefühlt hat und der Nervenkitzel unglaublich gut spürbar war.
Zudem liebe ich einfach die Grundthematik seitens Josefines.
Ich bin definitiv gespannt, was Band 3 zu bieten haben wird.

Fazit:
Lotte Petri konnte mich mit „Knochengrund“ stark begeistern und in den Bann ziehen.
Die Themen sind sehr sensibel und trotzdem versteht es die Autorin, sie mit sehr viel Feingefühl darzubieten.
Eine unglaublich interessante Handlung, die weniger durch Tempo, als vielmehr durch die Dynamik zwischen allem bestimmt wird.
Ich bin definitiv gespannt auf Band 3.

Veröffentlicht am 24.12.2022

„Die Wirklichkeit übertraf mal wieder die Fantasie!“

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In Gotland werden Steinzeit-Skelette gefunden. Die dänische forensische Anthropologin Josefine Jespersen wird gerufen, um die Funde zu untersuchen. Sie liebt ihren Beruf und arbeitet auch Tag und Nacht, ...

In Gotland werden Steinzeit-Skelette gefunden. Die dänische forensische Anthropologin Josefine Jespersen wird gerufen, um die Funde zu untersuchen. Sie liebt ihren Beruf und arbeitet auch Tag und Nacht, wenn es sein muss. Aber nun fällt ihr ein weiblicher Schädel auf, der nicht ins Bild passt. Er ist keinesfalls aus der Steinzeit, er ist viel später ins das Grab gelegt worden. Die Frau wurde ganz sicher erst vor einigen Jahren getötet und was das Ganze noch gruseliger macht, ist, dass sich in dem Schädel ein Knochen befindet, der nicht zum Fund passt.

Da hier ein Verbrechen vorliegt, wird Kriminalkommissar Alexander Damgaard gerufen. Wer ist die Frau? Zu wem gehört der Knochen? Und wer hat sie in das Steinzeitgrab gelegt? Alexander und seine Kollegen ermitteln in alle Richtungen, auch Josefine tut ihr Bestes, aber sie kommen nicht voran. Ein Cold Case Fall bringt sie endlich weiter. Doch dann werden bei einer anderen Ausgrabung auch Knochen gefunden, die nicht dort hingehören. Jetzt ist klar, dass hier ein Serientäter unterwegs ist, der intelligent und gefährlich ist. Kann das gesamte Team den Fall klären?

Fazit: Mit „Knochengrund“ schreibt die Autorin Lotte Petri einen Thriller der in Dänemark und Schweden angesiedelt ist. Ihr Schreibstil ist schnörkellos und lässt sich leicht lesen. Die Beschreibungen der Ausgrabungsstätten und der damit zusammenhängenden Untersuchungen werden sehr detailliert beschrieben. Ich lerne die forensische Anthropologin Josefine Jespersen kennen und sie muss sich dem Vergleich zu Dr. Temperance Brennan aus der Bones-Reihe, der Autorin Kathy Reichs, stellen. Dabei schneidet sie leider schlechter ab, aber Tempe hat ja auch reichlich Vorsprung. Auch Kommissar Alexander Damgaard kann es mit FBI-Agent Seeley Booth nicht wirklich aufnehmen. Aber kommen wir wieder zurück zu unseren Hauptcharakteren. Sie sind sympathisch und können mit ihrem Wissen brillieren. Auch die anderen Figuren sind gut ausgewählt und passend in Szene gesetzt.

Der Fall wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Er spielt in der Vergangenheit und der Gegenwart. Die spannenden Schilderungen und gut gesetzten Twits haben bewirkt, dass ich den Figuren gerne gefolgt bin, auch wenn die Erzählungen immer mal wieder etwas ausschweifend waren. Das hätte es gar nicht gebraucht und so wurde die doch hohe Spannung teilweise herausgenommen. Das Ende hat mir aber richtig gut gefallen. Es blieb keine Frage unbeantwortet und alle Puzzleteile fallen an die richtigen Stellen. Ich bin jetzt auf den nächsten Fall mit diesem Team gespannt und werde es ganz sicher lesen.

Mir hat dieser Thriller gut gefallen und daher kommt hier von mir eine Leseempfehlung und ich vergebe 4 verdiente Sterne. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.

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Veröffentlicht am 30.12.2022

Knochengrund

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Ich habe das Buch tatsächlich bei Kapitel 29 (Seite 222) abgebrochen. Daher bezieht sich meine Rezension auch nur auf die, bis dahin, gelesenen Seiten.

Der Einstieg hat mir eigentlich noch ziemlich gut ...

Ich habe das Buch tatsächlich bei Kapitel 29 (Seite 222) abgebrochen. Daher bezieht sich meine Rezension auch nur auf die, bis dahin, gelesenen Seiten.

Der Einstieg hat mir eigentlich noch ziemlich gut gefallen, zumal der Beruf von Josefine als forensische Anthropologin sehr interessant ist und man tolle Einblicke in ihre Arbeit erhält. Auch der Fund der Skelette und ihre Tätigkeit für die Polizei sind zunächst recht ereignisreich.
Dann flaut das Tempo jedoch merklich ab und die Geschichte beginnt, sich wie Kaugummi zu ziehen. Ich habe nun über zwei Wochen immer wieder versucht weiterzulesen, aber schon nach ein bis zwei Seiten vergeht mir wieder die Lust. Die Handlung kann mich so gar nicht fesseln und aus diesem Grund habe ich es jetzt aufgegeben.

Ermittler Alex war mir jetzt nicht sonderlich sympathisch und die gemeinsame Vergangenheit mit Josefine ist wieder so ein typischer 0815 Nebenstrang, dass ich so gar kein Interesse daran habe. Ich hätte gerne erfahren wie der Fall am Ende aufgelöst wird, jedoch reizt es mich nicht so sehr, dass ich mich noch durch die zweite Hälfte des Buches quälen möchte.

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