Cover-Bild Jenseits von schwarz

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: GRAFIT
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 23.05.2019
  • ISBN: 9783894255909
Lucie Flebbe

Jenseits von schwarz

DEine Suchtklinik wird zur Todesfalle

Securitymann Jo Rheinhart alias ›Zombie‹ wird während seiner Schicht vor einer Suchtklinik überfallen und niedergeschlagen. Aber warum? Nichts wird gestohlen, niemand sonst kommt zu Schaden. Am nächsten Abend wird Zombie an selber Stelle von zwei bewaffneten Männern
angegriffen und tötet sie in Notwehr – behauptet er jedenfalls. Kommissarin Eddie Beelitz glaubt ihm, obwohl sie weiß, wozu Zombie fähig ist. Der taucht ausgerechnet in der Suchtklinik unter, während Eddie herauszufinden versucht, was in Wahrheit geschehen ist …

Der zweite Teil der Trilogie von Friedrich-Glauser Preisträgerin Lucie Flebbe

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 9 Regalen.
  • 6 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.08.2019

eine tolle Fortsetzung, die Lust auf den letzten Teil macht

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"Eddie schließt sich aus Versehen aus der Wohnung aus, wie immer im Streß. Aber ihre Nachbarin weiss zum Glück Rat, der Vater ihrer Tageskinder kann Eddie sicherlich helfen. Erleichtert stimmt Eddie zu, ...

"Eddie schließt sich aus Versehen aus der Wohnung aus, wie immer im Streß. Aber ihre Nachbarin weiss zum Glück Rat, der Vater ihrer Tageskinder kann Eddie sicherlich helfen. Erleichtert stimmt Eddie zu, bereut aber schnell ihre Zustimmung, als sie sieht, wer ihr da zur Hilfe kommt..."

Das Buch besteht wie der erste Teil aus zwei Erzählungen aus der Ich-Perspektive, einmal aus der Sicht von Zombie und aus der Sicht der Polizistin Eddie Beelitz. Die beiden haben sich im ersten Teil "Jenseits von Wut" während Ermittlungen zu einem Mordfall kennen gelernt.

Nachdem Zombie mir im ersten Teil immer sehr suspekt war und Unbehagen auslöste, wurde er mir nun immer sympathischer. Da ihn der Tod seiner Schwester sehr mitnimmt, lässt er sich ziemlich gehen, man kann ihn fast schon depressiv nennen. Einzig seine Kinder geben ihm noch halt.
Eddie ist wieder einmal im Streß, Kind und Job verlangen ihr immer noch einiges ab. Auch die Entwicklungen in ihrem privaten Umfeld stellen sie vor eine Herausforderung. Zudem benötigteine junge Nachbarin mehr denn je die Unterstützung ihrer Freundinnen Eddie und Mütze.

Wie gesagt, hat sich mein Eindruck von Zombie gewandelt. Und das, obwohl meist das Negative seine Gedanken beherrscht. Lucie Flebbe gelingt es auch hier wieder hervorragend, die Gefühlswelt der Protagonisten darzustellen. Ich nahm ihr alle Gefühle vorbehaltlos ab, da sie für mich vollkommen nachvollziehbar waren, eine logische Folge der vergangenen Ereignisse.

Zombies Passagen sind eher schwarz und dunkel, die von Eddie wirken trotz allem Ärger heller und freundlicher. Obwohl die Protagonisten so unterschiedlich sind, sind sie sich dennoch recht ähnlich. Der Spagat zwischen den beiden Erzählsträngen gelingt der Autorin scheinbar mühelos.
Der Spannungsbogen steigt von Kapitel zu Kapitel und wird kontinuierlich hoch gehalten ohne abzuflachen oder zu langweilen. Durch den Wechsel zwischen Zombie und Eddie gewinnt die Geschichte immer mehr an Fahrt, ich bin quasi durch die Kapitel geflogen.
Das Ende lässt Raum für Spekulationen, und ich freue mich schon riesig auf den letzten Teil der Trilogie und auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten.

Veröffentlicht am 08.08.2019

mysteriös...

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Der zweite Teil der Eddie-Beelitz-Trilogie fügt sich optisch super zum ersten. Das mag ich.

Joseph, der noch um seine Schwester trauert, wird bei seiner Arbeit als Security überfallen und niedergeschlagen. ...

Der zweite Teil der Eddie-Beelitz-Trilogie fügt sich optisch super zum ersten. Das mag ich.

Joseph, der noch um seine Schwester trauert, wird bei seiner Arbeit als Security überfallen und niedergeschlagen.
Ein Motiv für die Tat scheint es nicht zu geben.
Es wird nichts gestohlen und auch sonst ..?!
Als Jospeh am nächsten Abend am selben Ort wieder von zwei bewaffneten Männern angegriffen wird, tötet er sie - angeblich aus Notwehr.
Edith ›Eddie‹ Beelitz nimmt sich Jospeh, ihren Job riskierend und ursächlich ihres Helfersyndroms, an und hilft ihm unterzutauchen. Zombie versteckt sich ausgerechnet in der Suchtklinik, vor der er angegriffen wurde...

Die Story verbreitet eine mysteriöse Athmosphäre. Das gefällt mir.
Zudem ist die Handlung spannend erzählt und alle Charaktere wirken mit ihren Stärken und Schwächen nur allzu menschlich.
Es lässt sich einfach gut lesen. Der Schreibstil ist direkt und dennoch emotionsgeladen. Vieles bringt einen zum Nachdenken.

Mir hat die Fortsetzung wieder gut gefallen.
Ich freue mich nun auf das Finale...

Veröffentlicht am 01.08.2019

Super und sehr spannend

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Im zweiten Band von Lucie Flebbe's Trilogie muss Eddie Beelitz mehrere Mordfälle vor einer Suchtklinik aufklären. Ausgerechnet Jo "Zombie" Rheinhart, den sie bereits aus dem 1. Teil als aggressiven Securityman ...

Im zweiten Band von Lucie Flebbe's Trilogie muss Eddie Beelitz mehrere Mordfälle vor einer Suchtklinik aufklären. Ausgerechnet Jo "Zombie" Rheinhart, den sie bereits aus dem 1. Teil als aggressiven Securityman kennt, ist in dem Fall verwickelt.
Es stellt sich heraus, dass sie im gleichen Haus wohnen und ihre Töchter Freundinnen sind. Zusammen gehen sie auf Spurensuche.
Dieser Krimi liest sich sehr fließend. Die Story ließ mich oft schmunzelt regte aber auch durch die Probleme in der Suchtklinik sehr zum Nachdenken an. Ich freue mich schon auf den abschließenden 3. Teil der im Herbst erscheint.

Veröffentlicht am 27.07.2019

Lesenswert

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Auch in ihrem zweiten Fall trifft die Polizistin Eddie Beelitz auf Zombie. Dieser hat als Wachmann beobachtet, wie eine Person von zwei anderen gewürgt wurde. Als er eingreifen wollte, wurde er k.o. geschlagen. ...

Auch in ihrem zweiten Fall trifft die Polizistin Eddie Beelitz auf Zombie. Dieser hat als Wachmann beobachtet, wie eine Person von zwei anderen gewürgt wurde. Als er eingreifen wollte, wurde er k.o. geschlagen. Vom Opfer fehlt jede Spur.
Am nächsten Abend wird er angegriffen und tötet die Angreifer in Notwehr.
Eddies und Zombies Töchter sind befreundet und Eddie ist von seiner Unschuld überzeugt. Sie hilft ihm, sich zu verstecken und beginnt die Ermittlungen um ihn zu entlasten.


Jenseits von schwarz ist der 2. Band der Krimireihe um Eddie Beelitz. Den ersten Band habe ich nicht gelesen, ich bin aber trotzdem gut in die Story gekommen. Die Bände sind jeweils abgeschlossen.

Der Schreibstil ist locker, leicht, die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Das Ende bietet eine überraschende Wendung, ich hätte mit der Auflösung nicht gerechnet, bei genauerem Nachdenken ist aber alles sehr plausibel.

Die Figuren werden sehr facettenreich beschrieben, es sind sehr skurrile Persönlichkeiten dabei, mit Herz und Schnauze.

Mir hat Jenseits von schwarz sehr gefallen, ich bin neugierig auf weitere Bücher der Autorin geworden. Band 1, Jenseits von Wut werde ich bald lesen und dann auf Band 3 warten.

Veröffentlicht am 19.07.2019

Jenseits von Schwarz

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Eddie ist eine liebende Mutter, aber eben auch Kommissarin und kommt hier und da auch an ihre grenzen mit ihren Vorgesetzten. Als sie dann zu diesen Fall in der Suchtklinik gerufen wird staunt sie nicht ...

Eddie ist eine liebende Mutter, aber eben auch Kommissarin und kommt hier und da auch an ihre grenzen mit ihren Vorgesetzten. Als sie dann zu diesen Fall in der Suchtklinik gerufen wird staunt sie nicht schlecht, als sie den Securitymann erkennt. Denn dieser hat bereits ein unschöne Vergangenheit mit Eddie mit wenig Vertrautheit. Die beiden sind wie Feuer und Eis.
Durch doch sehr mysteriösen Umständen müssen die beiden aber kooperieren und so einen möglichen Fall lösen. Doch um was geht es eigentlich bei der ganzen Sache?

Auch als Leser tappt man da sehr lange im Dunkeln und kann die Spannung spüren. Man ist hin und her gerissen und auch was die Figuren angeht, so hadert man teils, ob man sie richtig einschätzt.
Eddie und Zombie sind so perfekt charakterisiert, dass man sie als Figuren einfach abnehmen muss. Sehr authentisch.
Auch die Beschreibung der Szenerie lässt alles sehr plastisch erscheinen, so dass man mitten im Geschehen ist.

Es ist nicht langweilig und bleibt stets auf einen verdammt hohen Level, so dass man das Buch fast nicht aus der Hand legen kann.
Eine Story die so sicher auch real geschehen könnte und demnach nicht weit hergeholt erscheint. Der Aufbau des Buches und auch der lockere Schreibstil macht diesen Kriminalroman zu einen Erlebnis.