Cover-Bild Herz des Todes
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15,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Nova MD
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 420
  • Ersterscheinung: 18.06.2021
  • ISBN: 9783969665466
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Magret Kindermann

Herz des Todes

Der Tod weiß, dass er unbezwingbar ist. Wenn er die Menschen holen kommt, hilft kein Aberglaube, kein Betteln und kein Klagen.

Alles ändert sich, als er Aru begegnet. Die Leute aus ihrer Heimatstadt können sich nichts Furchteinflößenderes vorstellen und ächten das Kind.
Die Freundschaft zwischen Aru und dem Tod bringt das altbewährte, fragile Gleichgewicht zwischen Sterben und Leben ins Wanken.

Sie kommt hinter Geheimnisse des Todes, die bis in seine Kindheit zurückreichen – und Aru wird sie nutzen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2021

eine absolut düstere Halloween- Fantasy-Empfehlung

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Herz des Todes nahm mich mit auf einen wilden Ritt!
Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, welche Wendungen und vielleicht auch welche Hints auf Strukturen im echten Leben darin vorkamen.
Als Beispiel ...

Herz des Todes nahm mich mit auf einen wilden Ritt!
Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, welche Wendungen und vielleicht auch welche Hints auf Strukturen im echten Leben darin vorkamen.
Als Beispiel ist die Angst und der daraus resultierende Aberglauben vor dem Tod zu nennen.
Natürlich ist unser Tod keineswegs mit Tilonn vergleichbar, aber bestimmt ist auch manches Kokolores, was man über den Tod, das Leben danach und vielleicht auch die Verhinderung des Sterbens so weiss.
Herz des Todes ist ein perfekt ausgearbeiteter Fantasy mit einer vollständig eigenen Welt. Die Sprache liest sich flüssig.
Nicht zuletzt ist das Buch ein Muss für alle Illustrationen-Liebhaber. Wobei ich das nur bedingt beurteilen kann durch das E-Book, doch es gibt verschiedene Vorschau-Schmankerl und selbst das E-Book kommt noch mit einigen Verzierungen daher.
Bisweilen wird die Handlung etwas düster, überrascht einem mit spezifisch beschriebener Gewalt, reisst den Leser von den Füssen oder hinterlässt Fragen. Alles Eigenschaften, die ein gutes Buch beim Leser durchaus auslösen können soll.
Um das Gesamte mit dem Blick aufs Ende zu verstehen, rate ich definitiv, das Buch mehr als einmal zu lesen :) . Ich werde es auf jeden Fall noch tun.

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Veröffentlicht am 27.09.2021

Wer sagt, daß der Tod seiner Arbeit gerne nachgeht?

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Darf der Tod Emotionen und Verbundenheit zu Sterblichen haben? Ist es ihm gestattet zu zweifeln? Darf er auch desperat sein?

Hier ist er wahrhaftig der personifizierte Tod. Wer sagt, daß ihm seine Aufgaben ...

Darf der Tod Emotionen und Verbundenheit zu Sterblichen haben? Ist es ihm gestattet zu zweifeln? Darf er auch desperat sein?

Hier ist er wahrhaftig der personifizierte Tod. Wer sagt, daß ihm seine Aufgaben und Pflichten leichtfielen? Wer will in Abrede stellen, daß er ebenso von tiefer Melancholie heimgesucht wird?

Wir lernen das Mädchen Aru von Geburt an kennen und wie sie zur jungen Frau heranwächst sowie ebenso die Liebe entdeckt.

Jener Tod lernt sie eben kennen, als sie ganz klein ist und schließt sie tief in sein Herz.

Kann das aber gutgehen? Er liebt die knospende Magnolienblüte Aru, aber diese wird zu seinem Kummer nicht erwidert. Bringt er involuntar Unglück und dunkle Schatten über ihr Leben?

Er läßt sie nie im Stich, aber zu welchem Preis?

Aru kann mit Bäumen kommunikativ interagieren. Allerdings passieren ebenso Dinge, die nachhaltig und irreversibel die profunde Freundschaft zum Tod erschüttern könnten ...

Vorneweg: Das Buch ist divers und vielschichtig. Erstgenanntes deswegen, weil die Agierenden people of colour sind, was ich außerordentlich begrüße.

Die radikalsten Stimmen fordern, daß nur "Schwarze" über "Schwarze" schreiben sollten, "Behinderte" über "Behinderte", "Homosexuelle" über "Homosexuelle" usw.

Diese Forderung teile ich nicht, weil wir in erster Linie vor allem Menschen sind und uns erst dann nachrangig differenzieren. Wozu allerdings diese Schubladen gut sein sollen ...

Das Buch ist atmosphärisch, stimmig und Poesie in Prosa, spirituell auf angenehme Weise, ohne religiös verbrämt zu sein, philosophisch, melancholisch.

Magret Kindermann hat sich auf superbe Weise tiefgründig Gedanken gemacht und der Leser*in diffundiert das Ergebnis in ungeahnte Tiefen. Exquisit umgesetzt!

Für viele ist das Tabuthema Tod nur schwer zu digerieren. Jedoch hat die Autorin mit viel Herzblut, Wärme und Empathie ihre Protagonisten wie auch den Plot ersonnen. Beide sind mir ans Herz gewachsen und das Buch imponiert und imprägniert einen nachhaltigen Impakt bei mir. Schön, daß u. a. ebenso ein Huhn mitwirkt.

Ein stilles, aber bewegendes, berührendes Werk. Ebenso ist leiser, unterschwelliger Humor sowie Ironie präsent. Zynismus und Sarkasmus sind zum Glück absent.

Trotz der Thematik ist das Buch nicht bleischwer und belastet nicht, regt hingegen zum Reflektieren an, wie man selbst zu diesem Komplex steht. Unbedingt lesen. Vertraut mir! Ich weiß, was ich tue! Danke, Magret Kindermann!!!!!

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Veröffentlicht am 20.11.2021

Es fällt mir wirklich schwer dieses Buch zu bewerten, es hat von allem etwas.

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3,5 Sterne (Rezensionsexemplar)

Es fällt mir wirklich schwer dieses Buch zu bewerten, es hat von allem etwas.

Die Charaktere haben mir zu Beginn wahnsinnig gut gefallen. Der Tod, der nicht das Klischee ...

3,5 Sterne (Rezensionsexemplar)

Es fällt mir wirklich schwer dieses Buch zu bewerten, es hat von allem etwas.

Die Charaktere haben mir zu Beginn wahnsinnig gut gefallen. Der Tod, der nicht das Klischee des Bösen bedient, sondern einfach seinen Job macht und dazu gern betrunken in Kneipen rumhängt, die kleine Aru die wirklich kein leichtes und sehr einsames Leben geführt hat und all die Freunde und Begleiter rundherum. Leider hat sich das im Laufe der Geschichte bei den Protagonisten etwas geändert und ich wusste schon gar nicht mehr für wen ich was hoffen sollte.

Grundsätzlich stecken hier ganz viele tolle Ideen drin, die besonders auch die Welt und deren übernatürliche Funktionalität betreffen. Leider habe ich auch nicht alles ganz verstanden. Auch zwischenmenschlich werden ganz viele schöne und grausame Themen beleuchtet und wie aus Liebe Hass werden kann. Dass Familie nicht immer über Freundschaft geht usw.

Der Schreibstil ist sowohl locker und sehr, manchmal schon fast zu umgangssprachlich, und dann doch wieder kompliziert und philosophisch. Das war ein ungewohnter Mix, der mich sowohl gut vorankommen lies, aber auch bremste. Die größte Bremse und mein größter Kritikpunkt eines Verlagsbuchs, waren die unzähligen Grammatikfehler, die mich wirklich immer wieder abgelenkt und zum Teil wütend gemacht und genervt haben. Und dann muss ich in der Danksagung lesen: "Dazu gehört auch meine Lektorin, die [...] jedes Wort in und auf diesem Buch unter die Lupe genommen hat." Warum musste ich mir als Leihe dann 10 Stellen mit Fehlern markieren?

Insgesamt lesenswert, nachdem ein neues Lektorat erfolgt, aber man sollte sich darauf einstellen, dass nicht alles erklärt wird.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Ungewöhnlich und faszinierend

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Dieses Buch ist wahrlich anders und hebt sich von der Masse ab.

Der Stil der Autorin ist sehr eigenständig. Es ist nicht der übliche "ich fliege in wenigen Sekunden über eine Seite" Schreibstil, sondern ...

Dieses Buch ist wahrlich anders und hebt sich von der Masse ab.

Der Stil der Autorin ist sehr eigenständig. Es ist nicht der übliche "ich fliege in wenigen Sekunden über eine Seite" Schreibstil, sondern ein Stil der den Leser dazu bringt sich Zeit zu nehmen. Aber auf eine angenehme Art und Weise. Das passiert nicht durch lange verschachtelte Sätze, sondern durch das World Building, die Wortwahl und den gesamten Ausdruck.

Das Worldbuilding war hier nicht extrem ausschweifend, aber trotzdem gut genug ausgebaut, dass man jederzeit ein gutes Bild der Moorstadt Jui vor Augen hatte. Außerdem machten eingesponnene Speisen oder Lebewesen die Geschichte und die Welt noch sehr viel lebendiger. So hat man das Gefühl den Moorapfelkuchen riechen zu können, oder mit den unsterblichen Serenikahühnern um die Wette zu laufen und ihre schillernden Federn zu bewundern.

Die Charaktere sind gelungen aufgebaut und haben eine tolle Entwicklung durchgemacht. Man schloss sowohl die Nebencharaktere - wie die Hexe Kalinika - oder das Meckerchen - eine Pflanze mit ziemlich strammer Wortwahl - ins Herz, als auch die Protagonistin Aru. Der Tod in seiner Form, hat wohl die spannendste Entwicklung und verändert die Gefühle beim Lesen immer mal wieder von der einen Richtung in die Andere. Mal ist er der witzige Trunkenbold, der einen beinahe vergessen lässt, welche Rolle er spielt und ein anderes Mal wütet er düster und zerrissen durch sein Zuhause. Auch Aru entwickelt sich von einem jungen Mädchen zu einer jungen Frau und man spürt, wie sie erwachsen wird. Beide sind einerseits verbunden und doch wieder so unterschiedlich, während sie unter ähnlichen Familienverhältnissen groß geworden sind und ihr Leid teilen können.

Die gesamte Handlung war spannend erzählt und gleichzeitig konnte man gut in ihr versinken.

"Herz des Todes" ist definitiv anders und einzigartig. Man muss ich darauf einlassen, offen für Neues sein und sollte sich Zeit lassen und nicht denken, dass dies ein Fantasyroman für nebenbei ist, durch den man in drei Stunden durchrauscht. Trotzdem kann ich eine große Empfehlung für ein wunderbares, einzigartiges Buch aussprechen. Traut euch!

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Besonders

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Das Buch weißt einige sehr schöne und innovative Details auf. Die Aspekte die von der Arbeit des Todes und des Lebens beschrieben werden sind alle stimmig und machten auf mich einen angenehmen Eindruck ...

Das Buch weißt einige sehr schöne und innovative Details auf. Die Aspekte die von der Arbeit des Todes und des Lebens beschrieben werden sind alle stimmig und machten auf mich einen angenehmen Eindruck welcher das Gefühl verstärkte dass dieses Buch eine ganz besondere Lektüre ist. Da ich nicht zu sehr spoilern möchte kann ich leider nicht auf all diese Sachen eingehen.

Zu den Details in der Story an sich kommen auch noch gut geschriebene und einzigartige Charaktere. Aru, der Tod und all die anderen verkörpern etwas einzigartiges aber auch etwas wo ich nur schwer dahinter kommen kann.
Den Schreibstil jedoch fand ich zwar gut dennoch war dieser nicht ganz einfach zu lesen. Ich würde ihn als anspruchsvoll aber angenehm beschreiben. Ich denke dass dies so gewollt ist und er passt auch zu dieser besonderen Geschichte.

Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Die Farben und auch die Motive wirken alle stimmig und machen sich gut um aus der Masse herauszustechen. Es weißt viele Details wie auch die Geschichte auf.


Ich muss sagen dass mir das Buch eigentlich sehr gut gefallen hat und dass es definitiv eine ganz besondere Lektüre ist. Ich kann es also definitiv weiter empfehlen wenn man offen für was neues ist. Nur leider konnte ich trotz allem nicht so richtig vollständig in die Geschichte eintauchen. Ich habe mir schwer getan weiter zu lesen auch wenn ich eigentlich gerne wissen wollte was noch alles passiert. Deshalb tue ich mich hierbei auch besonders Schwer das Buch mit Sternen zu bewerten. Einerseits hätte ich das Buch zeitweise gerne abgebrochen andererseits hat es meiner Meinung aber auch alle Sterne verdient da es wirklich etwas einzigartiges ist. Ich weiß nicht genau welche Worte ich zum beschreiben dieses Buches benutzen soll und denke dass hier in diesem Fall sich jeder selbst darauf einlassen muss um sich eine eigene Meinung zu bilden.

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