Dystopischer Young-Adult-Roman über Freiheit, Selbstbestimmung und Überwachung
Berlin im Jahr 2075: Willkommen in einer Welt, in der Leistung alles ist und dich ein kleiner Fehler alles kosten kann.
In einer Gesellschaft der totalen Überwachung, in der nur zählt, wie regelkonform man sich verhält, hofft die siebzehnjährige Ellie, endlich den sogenannten „goldenen Status“ zu erreichen, um ihre Familie zu retten. Doch der soziale Aufstieg ist nur wenigen vorbehalten und sich gegen das System zu stellen, kann gefährliche Folgen haben … Als sie den charmanten Sam kennenlernt, dessen Status auf mysteriöse Weise immer bei „Gold“ stehen zu bleiben scheint, glaubt sie der Lösung all ihrer Probleme nah zu sein. Doch kann Sam wirklich ihre Rettung sein, oder stürzt er sie ins Verderben?
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Omni‑X von Maike Harel entwirft eine Zukunft, in der Freiheit nur noch eine Illusion ist. Die Geschichte spielt im Jahr 2075, in einem durchdigitalisierten System, das jeden Schritt überwacht und bewertet. ...
Omni‑X von Maike Harel entwirft eine Zukunft, in der Freiheit nur noch eine Illusion ist. Die Geschichte spielt im Jahr 2075, in einem durchdigitalisierten System, das jeden Schritt überwacht und bewertet. Wer Regeln bricht, verliert alles, sogar die Chance auf ein sicheres Leben.
Die gezeichnete Welt fühlt sich unheimlich echt an: kühl, leistungsorientiert und gnadenlos konsequent. Die Hauptfigur Ellie wirkt authentisch, mit klaren Zielen und echten Ängsten. Ihr Versuch, in den goldenen Status aufzusteigen, ist nachvollziehbar, denn davon hängt nicht nur ihre Zukunft, sondern die ihrer ganzen Familie ab. Die düstere Atmosphäre wird besonders gut dargestellt, aber auch die moralische Tiefe. Zwischen Anpassung und Rebellion, Vertrauen und Verrat bleibt kaum Raum für einfache Antworten. Jede Entscheidung wiegt schwer, und genau das sorgt für echte Spannung und fesselt einen direkt an die Geschichte. Auch sprachlich überzeugt die Geschichte: klar, flüssig und bildhaft erzählt, ohne sich in Klischees zu verlieren. Die Nebenfiguren, allen voran Sam, sorgen für zusätzliche Spannung und emotionale Tiefe.
Eine starke Dystopie, die nicht nur unterhält, sondern auch die richtigen Fragen stellt - über Kontrolle, Freiheit und den Wert von Menschlichkeit in einer digitalisierten Welt.
Rot ist schlecht, Gold ist gut. Aber was, wenn man immer gold ist?
Das Buch startet langsam und am Ende wird es nochmal richtig rasant. Spannende Wechsel und Wendungen haben es schwer gemacht, das Buch ...
Rot ist schlecht, Gold ist gut. Aber was, wenn man immer gold ist?
Das Buch startet langsam und am Ende wird es nochmal richtig rasant. Spannende Wechsel und Wendungen haben es schwer gemacht, das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe für das Buch nur 1,5 Tage gebraucht.
Einiges aus dem Buch kann tatsächlich in einigen Jahren der Realität entsprechen, da immer mehr digitalisiert wird.
Die Hauptprotagonistin in diesem Buch ist Ellie. Sympathisch, Jung, irgendwie etwas sprunghaft und voreilig. Ich konnte vieles, was sie getan hat, nachvollziehen. Sam tat mir da so manches Mal etwas Leid. Aber wie hätte man selbst an ihrer Stelle reagiert?
Neben Ellies Geschichte wird immer wieder ein Chatverlauf von Jonas und Resa eingefügt, der sich Jahre zuvor ergeben hat. Der Grund dafür folgt im Laufe des Buches, auch wer diese beiden Personen sind ist anfangs nicht klar.
Die Themen in dem Buch regen zum Nachdenken an. Es geht um Kontrolle, Vertrauen, Freundschaft, Vertuschen und Rebellion.
Wer gerne über Zukunft, digitale Entwicklung, Spannung und Teamgeist liest, wird hier bestimmt Gefallen finden.
Ellie lebt in einer dystopischen Zukunft in Berlin, wo die totale Überwachung herrscht und die Gesellschaft mithilfe von Armbändern in drei Gruppen geteilt wird: Die Goldenen, die Silbernen/Grauen und ...
Ellie lebt in einer dystopischen Zukunft in Berlin, wo die totale Überwachung herrscht und die Gesellschaft mithilfe von Armbändern in drei Gruppen geteilt wird: Die Goldenen, die Silbernen/Grauen und die Roten. Um einen goldenen Status zu erreichen, muss man sich gut benehmen und verschiedene Punkte sammeln. Man sollte höflich sein, sich gesund ernähren, sich fit halten, den Mitmenschen helfen und solche Dinge eben. Ein perfekter Bürger sein, denn damit gehen auch viele Vorteile einher. Ein Grauer zum Beispiel kann sich die gesunden Sachen oft gar nicht leisten. Und Rote werden gemieden und die Kinder weggenommen. Ein wirklich spannendes System. Ellie versucht mit allen Mitteln auch den goldenen Status zu erreichen. Immerhin soll angeblich jeder die Chance dazu haben. Doch kaum hat sie ihn erreicht, verliert sie ihn auch schon wieder. Anders als Sam, ein Typ, der bei dem Chaos ebenfalls involviert war und immer noch gold ist. Als dann sein Chip kaputt geht und er sie aufsucht, stellt sie etwas merkwürdiges fest. Denn seine Werte schwanken nicht, was eigentlich nicht sein kann. Es scheint ein Programm auf seinem Chip zu geben, der die Werte fälscht. Die Lösung für ihre Probleme?
Das System und der Alltag in diesem fand ich faszinierend und wirklich fesselnd beschrieben. Ellie kämpft für den goldenen Status, hat aber Probleme ihn zu erreichen. Und macht man einen Fehler, werden einem viele Punkte abgezogen, sodass sie sogar fast zu den Roten abrutscht. Man merkt immer mehr, wie korrupt das System eigentlich ist. Ellie sucht also den Kontakt zu Sam und überlegt, wie sie an den Code kommen kann. Aber es scheint, als wüsste er selbst nichts von dem Code. Ihre Pläne laufen oft schief, was authentisch und realistisch wirkt. Allerdings waren manche ihrer Lügen wirklich etwas drüber. Aber gut, Not macht erfinderisch. Währenddessen beginnen Polizei-Ermittlungen, weil dieser Code beim Neu-Draufspielen entdeckt wurde. Ellie steht unter Verdacht, leugnet aber vehement. Ihre Reaktionen fand ich mehr als nachvollziehbar. Die Ermittlungen werden aber so schnell nicht eingestellt und entsprechend gibt es einige spannende Szenen. Daneben versucht ihre Tante Tess ihr die ganze Zeit etwas zu erzählen, nur würgt Ellie sie immer wieder ab, bis ihre Tante es ihr nicht mehr erzählen kann. Ah, das hat mich so aufgeregt. Es war aber leider mehr als vorhersehbar, was dahintersteckt.
Daneben gab es nach jedem Kapitel Chatprotokolle, von der Zeit, in der das System langsam eingeführt wurde. Die meiste Zeit fand ich die aber eher langweilig. Es hat nichts wirklich zur Handlung beigetragen. Wobei es zum Ende dann einiges erklärt. Das hätte man aber auch anders lösen können. Das Ende selbst fand ich gelungen und passend.
Fazit:
Eine gute Dystopie, mit einer neuen spannenden Idee. Das System wurde gut erklärt und war auch gut durchdacht. Ellie als Protagonistin ist sympathisch und authentisch. Man konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Die Storyline ist spannend gehalten, auch wenn ich den Nebenstrang mit der Vergangenheit und den Chatprotokollen eher zäh und nebensächlich fand. Insgesamt aber durchaus empfehlenswert.
Die siebzehnjährige Ellie lebt in Berlin im Jahre 2075. Der Algorithmus ihres digitalen Armbandes bestimmt ihr Leben. Ellie versucht durch erreichen des Gold-Status ihre Familie zu retten. Ein kleiner ...
Die siebzehnjährige Ellie lebt in Berlin im Jahre 2075. Der Algorithmus ihres digitalen Armbandes bestimmt ihr Leben. Ellie versucht durch erreichen des Gold-Status ihre Familie zu retten. Ein kleiner Fehler vereitelt jedoch ihre Pläne. Dann trifft sie auf Sam, Unternehmersohn, dessen Armband immer auf dem höchsten Wert steht und keiner Veränderung unterliegt. Ellie beschließt den geheimnisvollen Code auf Sams Armband zu kopieren. Doch dieses ist nicht so einfach, wie Ellie es sich vorstellt und führt beide bald in die Rebellion.
Das dystopische Berlin, das Maike Harel mit Omni-X erschafft, ist gut vorstellbar. Ein auf Algorithmen basiertes Belohnungs bzw. Bestrafungssystem nicht unglaubwürdig. Trotzdem ist seine Entstehung, welches in Chatprotokollen dargestellt wird, nicht ganz nachvollziehbar. Der Widerstand gegen solche Pläne sollte hoffentlich weitaus größer sein, als von der Autorin dargestellt? Die Geschichte hat mir eigentlich ganz gut gefallen, auch weil ich Dystopien sehr gerne lese. Über die ein oder andere Länge konnte ich hinwegsehen. Das Buch ist hauptsächlich aus Ellies-Ich Perspektive geschrieben. So kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Leider trifft sie zwischendurch ein paar sehr unüberlegte, naive Entscheidung, die mit einem Kopfschütteln zurückließen. Zwischen ihr und Sam entwickelt sich ein süße Anziehungskraft. Das Ende des Buches ist sehr offen gehalten, sodass viel Platz für die eigene Vorstellungskraft bleibt. Insgesamt ist das Buch fesselnd und regt zum Nachdenken an.
Ich lese sehr gerne dystopische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren, mit interessanten Figuren unterhalten und mich mitreißen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „OMNI-X“ nachdem ...
Ich lese sehr gerne dystopische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren, mit interessanten Figuren unterhalten und mich mitreißen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „OMNI-X“ nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Jedoch konnte mich das Buch am Ende doch nicht so überzeugen, wie ich mir das gewünscht hätte.
Die Geschichte dreht sich um eine Gesellschaft der totalen Überwachung, in der nur zählt, wie regelkonform man sich verhält. Die siebzehnjährige Ellie hofft, endlich den sogenannten „goldenen Status“ zu erreichen, um ihre Familie zu retten. Doch der soziale Aufstieg ist nur wenigen vorbehalten und sich gegen das System zu stellen, kann gefährliche Folgen haben … Als sie den charmanten Sam kennenlernt, dessen Status auf mysteriöse Weise immer bei „Gold“ stehen zu bleiben scheint, glaubt sie der Lösung all ihrer Probleme nah zu sein. Doch kann Sam wirklich ihre Rettung sein, oder stürzt er sie ins Verderben?
In die Storyline habe ich leider sehr schwer hineingefunden. Der Schreibstil ist recht abgehackt, zwar sehr bildlich, aber trotzdem nicht ganz mein Fall. Deshalb hatte ich anfangs Probleme damit, was sich aber nach einiger Zeit gelegt hat. Zudem waren die Chat-Protokolle zwischen den Kapiteln teilweise etwas störend und anfangs auch verwirrend. Erst nach und nach erfährt man, wie diese mit dem eigentlichen Erzählstrang zusammenhängen.
Die Figuren kommen interessant rüber, aber mir blieben sie leider etwas zu blass. Ellie wirkt zwar authentisch und auch sympathisch, aber richtig mit ihr identifizieren konnte ich mich nicht. Die Geschichte selbst wurde unterhaltsam erzählt und die Zukunft wird auch wirklich gut dargestellt, so dass man sich inmitten dieser Welt wiederfindet, aber mir hat teilweise die Spannung gefehlt.
Zusammenfassend habe ich einfach etwas anderes erwartet nach dem Lesen des Klappentextes. Das ist aber meine persönliche Meinung und können andere Leser natürlich ganz anderes sehen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.