London, 1890: Für Rachel Baynes ging es um Leben und Tod, als sie Teil der Sherwood-Gang wurde – der Diebesbande, die das reiche West End der Stadt seit Jahren in Atem hält. Doch den Menschen, für den sie das tun musste, hat sie trotz aller Opfer und Mühen verloren. Mehr denn je sehnt sie sich danach, den Ausstieg zu schaffen.
Als es während eines Raubzugs zu einem Mord kommt, rüttelt das Rachel endgültig auf. Noch in derselben Nacht ergreift sie die Flucht.
Endlich scheinen sich die Dinge für sie zum Guten zu wenden – bis ausgerechnet William McFarlane in ihr Leben tritt. Er lässt ihr Herz höherschlagen, obwohl sie sich um jeden Preis von ihm fernhalten sollte. Denn er ist Sergeant bei Scotland Yard und sein oberstes Ziel ist es, die Diebe der Sherwood-Gang ihrer gerechten Strafe zuzuführen …
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Das Cover und der Titel bauen schon einmal Spannung auf und fallen sofort ins Auge.
Der Roman spielt in London, um das Jahr 1890. Rachel Baynes ist Teil einer Diebesbande, die sich die Sherwood-Gang nennt. ...
Das Cover und der Titel bauen schon einmal Spannung auf und fallen sofort ins Auge.
Der Roman spielt in London, um das Jahr 1890. Rachel Baynes ist Teil einer Diebesbande, die sich die Sherwood-Gang nennt. Sie rauben die Reichen im West End aus und keiner konnte sie bisher schnappen. Als es während eines Raubzuges zu einem Mord kommt, will Rachel nicht länger Teil dieser Bande sein. Sie fliegt noch in der selben Nacht und möchte einen Neuanfang starten. Am Anfang scheint auch alles gut zu laufen. Doch dann lernt sie William McFarlane kennen, ein Sergeant bei Scotland Yard. Und er möchte die Diebesbande endlich finden und fassen...
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Von Beginn an, viel es mir einfach dem gelesenen zu folgen und man wird schnell mitgerissen.
Der Spannungsbogen ist die ganze Zeit vorhanden. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Ich denke, das sagt alles. :)
Besonders gefällt mir das Setting vermischt mit der Diebesbande und den Kriminalbeamten.
Rachel als Protagonistin war mir von Beginn an sympatisch. Auch William. Ihre Gefühle und Gedanken kann man sehr gut nachvollziehen.
Die Story ist sehr schön und hat hier und da eine unerwartete Überraschung parat.
Auch die Bibelstellen und christlichen Aspekte waren sehr schön.
Denn jeder Mensch verdient eine zweite Chance, wenn er seine Sünden bereut.
Für mich ein rundum gut gelungenes Buch für tolle Lesestunden. Das gibt 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!
Ich habe schon lange keinen Roman mehr gelesen, bei dem man so sehr dem Ende hin fiebert und gleichzeitig hofft, dass das Buch ja nicht endet.
Wir begleiten Rachel bei ihrem Ausstieg aus einer Diebesbande, ...
Ich habe schon lange keinen Roman mehr gelesen, bei dem man so sehr dem Ende hin fiebert und gleichzeitig hofft, dass das Buch ja nicht endet.
Wir begleiten Rachel bei ihrem Ausstieg aus einer Diebesbande, deren letzter Einbruch mit einem Mord geendet hat. Schon länger will sie sich von dieser Bande distanzieren, in die sie aus traurigen Umständen gerutscht ist. Auf der Flucht und aus Angst vor Rache hofft sie auf ein neues Leben und nimmt eine Stelle als Hausmädchen an, ohne zu ahnen, dass ein weiterer Mieter ausgerechnet Sergeant William MacFarlane ist, der schon seit längerem nach der Bande fahndet und dafür auch seine Gründe hat. Zerrissen zwischen Gefühlen und dem Wunsch nach einem Neubeginn wird die Schlinge der Entdeckung immer enger…
Die Autorin versteht es auf raffinierte Weise mit den Emotionen der Leser zu spielen und hat dazu mehrere Handlungsstränge eröffnet, um einiges an Verwirrspiel zu starten, was ihr wirklich genial gelungen ist. Man fühlt sich schon selbst wie ein Ermittler von Scotland Yard und versucht, zu kombinieren und hinter die Beweggründe der verschiedenen Personen zu blicken, zumal der Bandenanführer auch ein perfides Spiel treibt.
Ein toller Cosy Crime in den dunklen Gassen Londons, der sich aber bis in die höhere Gesellschaft zieht und den Leser in einen emotionalen Strudel reißt, denn es gibt Augenblicke, die einem die Tränen in die Augen treiben, wo man hin und hergerissen ist, weil man die Auslöser und Hintergründe verstehen kann, wo es nicht nur schwarz oder weiß gibt.
Das Cover ist ja schon ein Eyecatcher und auch der Klappentext ist vielversprechend und man wird nicht eine Sekunde enttäuscht. Die Charaktere sind so authentisch gezeichnet, ganz besonders die Köchin Margaret ist meine persönliche Romanheldin. Mit ihrer mütterlichen Art und ihrem großen Gottvertrauen ist sie Rachel eine große Stütze und Motivation. Der christliche Aspekt ist so wundervoll mit der Handlung verwoben- unaufdringlich, berührend und mutmachend.
Mit einigem Nervenkitzel, Charme und einem brillanten Kriminalfall wird man eindrucksvoll, bildgewaltig in das Geschehen gerissen, wobei das Thema Vergebung, Gottes Gnade und Barmherzigkeit eine wichtige Rolle spielt und klasse umgesetzt wird.
Für mich nicht nur ein Lese- sondern mein persönliches Jahreshighlight und ich hoffe sehr, dass es bald schon Nachschub gibt. Eine Autorin mit großem Herz und Talent.
Das Cover hat mich von Anfang an begeistert und passt hervorragend zum Inhalt des Buches und zeigt eine besondere Szene aus der Geschichte, die für die Protagonistin einen Neuanfang bedeutet. ...
Zum Cover:
Das Cover hat mich von Anfang an begeistert und passt hervorragend zum Inhalt des Buches und zeigt eine besondere Szene aus der Geschichte, die für die Protagonistin einen Neuanfang bedeutet. Einfach wunderschön gestaltet - auch im Innenteil des Buches.
Meine Meinung:
Was für ein grandiöser Debütstart hat hier Maria Albers mit "Diebin des Herzens" hingelegt?! Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, so fesselnd und einnehmend war diese Geschichte.
Rachel ist Mitglied der Sherwood-Gang und beim letzten Raubzug kommt es erstmals zu einem Mordfall. Völlig schockiert steht für Rachel fest, sie muss jetzt endlich einen Neuanfang wagen und sie flieht. Mit etwas Glück findet sie eine Anstellung als Hausmädchen, und erhält dadurch gleichzeitig ein Dach über den Kopf. Schluss mit Raubzügen und ein neues Leben beginnt. Doch ihre Vergangenheit holt die schnell wieder ein, denn im Haus ihres Arbeitsplatzes wohnt ausgerechnet der Seargent William McFarlane von Scotland-Yard, der gerade im Raubmordfall gegen die Sherwood-Gang ermittelt. Wird er ihr auf die Schliche kommen? Und was wird aus ihrer Freundin, die immer noch in der Gang ist? Kann Rachel sie beschützen und zum fliehen bewegen? Mit der Zeit lernt sie den Seargent immer näher kennen und die Angst enttarnt zu werden, wird immer größer ...
Ab der ersten Seite an war ich gefesselt und ich fand mich durch den schnellen Start direkt mitten im Geschehen. Die Geschichte wird aus den Sichtweisen von Rachel, William und dem Anführer der Sherwood-Gang geschrieben, was mir eine enorme Bindung zu den Protagonisten gab und die Spannung anfeuerte. Nach und nach erfuhr ich neue Einzelheiten über Rachel und den Nebencharakteren und es war sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Spannung brach im gesamten Verlauf nicht einmal ein und so fühlte ich mich, als wäre ich selbst eine kleine Detektivin, denn ich sponn mir verschiedenste Therorien zur Auflösung aller Handlungsstränge zusammen und wurde extrem überrascht von neuen Wendungen.
Die Umgebungsbeschreibungen Londons und die gesamte Atmosphäre im Buch konnte Maria Albers bildgewant beschreiben, und ich durchlebte einen durchtriebenen Kriminalroman mit Kinoerlebnis. Ich konnte mich in allen Szenen hineinfühlen und denken, als wäre ich ein Teil der Erzählung. Besonders fasziniert hat mich, dass die Autorin es geschafft hat, alle Erzählstränge und Ereignisse zu einem gekonnten Abschluss zu bringen, in dem alles schlüssig aufgeklärt wurde - und dass in ihrem Debütroman!
Der christliche Hintergrund floss durch die Geschichte wie ein zarter Faden und war zeitlich perfekt getimt und brachte mich an einigen Stellen dazu, darüber nachzudenken. Denn es geht um das Verzeihen von Taten und dem Vergeben und dem Glauben an sich. Rachel empfand ihr Handeln nicht verzeihbar, so dass ihr Glaube und die Gespräche mit Gott für sie nicht mehr möglich wurden. Doch mit der Zeit fand sie wieder zu Gott und diese Gedankenreise und Erkenntnis, war für mich sehr bewegend und mein Interesse, selbst die Bibel lesen zu wollen, geweckt.
Zu den Charakteren konnte ich eine gute Verbindung aufbauen und Rachel wuchs mir immer mehr ans Herz. Ihre Vergangenheit ist mit viel Armut und auf sich allein gestellt sein behaftet und bewegte mich sehr. Besonders die Köchin wird mir noch lange in Erinnerung bleiben - eine herzensgute und gläubige Person, mit einer ganz besonderen Feinfühligkeit und ohne Vorurteile gegenüber anderen. Ich war froh, das Rachel sie an ihrer Seite hatte und durch sie wachsen konnte. Aber auch William, ein Mann, der verständnisvoll und einfühlsam ist und das Gute im Menschen sieht, hat mir sehr gut gefallen.
Eine zarte Liebesgeschichte fand ich zwischen den atemberaubend packenden Ermittlungen und hier fand die Autorin ebenfalls die richtige Ausgeglichenheit. Das Ende war spannend, emotional und alles in sich abgeschlossen. Zu gern hätte ich den Charakteren noch weiter gefolgt und ich hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird oder baldmöglichst neues von der Schriftstellerin zu lesen geben wird. Ich bin absolut begeistert von ihrem Schreibstil.
Fazit:
Der Debütroman "Diebin des Herzens" von Maria Albers hat mich rundum begeistert. Ein packender historischer Kriminalfall mit starken Protagonisten im Herzen Londons und einer sanften christlichen Note um das Thema "Vergebung". Ein erstklassiger Debütroman den man unbedingt lesen sollte.
Mit "Diebin des Herzens" hat Maria Albers ein tolles Debüt geschrieben. Schon nach den ersten paar Seiten hat sie mich gepackt und eine spannende Atmosphäre von Beginn bis zum Schluss aufrecht erhalten. ...
Mit "Diebin des Herzens" hat Maria Albers ein tolles Debüt geschrieben. Schon nach den ersten paar Seiten hat sie mich gepackt und eine spannende Atmosphäre von Beginn bis zum Schluss aufrecht erhalten. Gerade diese Verbindung zwischen Romantik, Spannung und einem guten Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Die Protagonistin Rachel Baynes möchte dem Leben in der "Sherwood Gang" entfliehen, nachdem auf einem ihrer Raubzüge ein junger Mann ums Leben kommt. Sie ist erschrocken und möchte nur noch ein neues Leben anfangen. Schnell findet sie in einem Haus als Dienstmädchen Arbeit und möchte ihre Arbeit tadellos machen. Einziges Problem ist dabei, dass ein junger Sergeant in dem Haushalt zur Miete wohnt. Was passiert, wenn er ihrer Vergangenheit auf die Spur kommt?
William McFarlane hat es sich zur Aufgabe gemacht die skrupellose Sherwood Gang zu fassen, bevor sie weiteren Schaden anrichten können. Dabei möchte er auch seine traumatisierende Vergangenheit überwinden und den Schatten der Vergangenheit endlich ein Ende bereiten. Die junge Rachel wirkt auf ihn direkt sympathisch, aber sie scheint etwas zu verbergen.
Neben der spannenden Handlung und dem Mitfiebern wie alle Bedrohungen gelöst werden, hat die Autorin auch wichtige Glaubensthemen mit eingewoben. Das Thema der Vergebung spielt eine zentrale Rolle und beeinflusst die Charakterentwicklung der Protagonisten intensiv. Beide haben ihre Vergangenheit zu tragen und lernen im Glauben zu vergeben.
Der Schreibstil war sehr angenehm und ließ einen durch die Seiten fliegen. Einige Szenen hätten noch etwas langsamer beschrieben werden können, einige Details ergänzt werden können, aber die Autorin hat es wirklich geschafft eine besondere Atmosphäre zu kreieren. Man konnte komplett in die Welt abtauchen.
Die Handlung war spannend und teilweise wirklich nicht vorhersehbar. Es war nicht immer nur alles rosarot, sondern sehr ehrlich. Am Ende hätte ich mir noch einen Epilog gewünscht, aber auch so wurden alle Handlungsstränge rund abgeschlossen und alle Fragen beantwortet.
Ich kann dieses Buch von Herzen weiterempfehlen und hoffe noch viele weitere Bücher von der Autorin lesen zu dürfen. Ein wirklich erfolgreiches Debüt, das mich begeistern konnte.
Der historische Roman Diebin des Herzens von Maria Albers erzählt die Gescchichte von Rachel Baynes, einer jungen Frau, die ihrer illegalen Vergangenheit entfliehen und ein ehrbares Leben beginnen möchte. ...
Der historische Roman Diebin des Herzens von Maria Albers erzählt die Gescchichte von Rachel Baynes, einer jungen Frau, die ihrer illegalen Vergangenheit entfliehen und ein ehrbares Leben beginnen möchte. Doch dann trifft sie auf den Polizisten William McFarlane, der ihr eindeutig zu neugierig erscheint. Wird sie es schaffen oder holt ihre Vergangenheit sie doch immer wieder ein?!
Der Roman ist wechselseitig aus den Perspektiven von Rachel und William erzählt, wodurch sich für den Leser tiefere Einblicke in das Gesamtgefüge bieten. Auch die Hauptprotagonisten lassen sich durch diese Anlage besser einschätzen und deren Gedanken und Gefühle werden somit greifbarer. Zudem hält die Erzählung für meinen Geschmack die perfekte Mischung aus logisch vorhersehbaren und absolut unerwarteten Wendungen bereit. Es wird also niemals langweilig und der Spannungsbogen immer wieder nach oben gezogen. Dennoch fehlt mir besonders zu Beginn ein bisschen das gewisse Etwas. Rachel war mir zwar auf Anhieb sympathisch, aber sie wirkt teilweise auch etwas naiv und weltfremd, was an sich kein Problem darstellt, in der konkreten Umsetzung, aber für mich persönlich etwas zu übertrieben geschildert wird.
Insgesamt ist Diebin des Herzens aber ein absolut lesenswertes Buch, das den Leser ins späte 19. Jahrhundert entführt und einige Überraschungen zu bieten hat.