Cover-Bild Das Ende
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19,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Arctis ein Imprint der Atrium Verlag AG
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 23.08.2019
  • ISBN: 9783038800293
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Mats Strandberg

Das Ende

Antje Rieck-Blankenburg (Übersetzer)

Was würdest du tun, wenn die Welt vor dem Untergang stünde?

Du bist 17 Jahre alt, es ist Sommer und alles scheint wie immer zu sein. Doch in etwa einem Monat wird ein riesiger Komet auf die Erde prallen und alles Leben auslöschen. Wie willst du deine letzten Wochen verbringen? Und was möchtest du noch all jenen sagen, die du liebst? »Das Ende«, das neue Jugendbuch des schwedischen Bestsellerautors Mats Strandberg, ist die Geschichte zweier junger Menschen, Simon und Lucinda, in einer Welt auf Zeit ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2019

Das Ende

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Wow, dieses Buch hat mich absolut umgehauen. Es fängt bereits mit dem Cover an. Ich finde, dass es mal etwas ganz anderes ist und das Coolste: DAS ENDE leuchtet im dunkeln. Ja, ganz recht. Der Titel leuchtet ...

Wow, dieses Buch hat mich absolut umgehauen. Es fängt bereits mit dem Cover an. Ich finde, dass es mal etwas ganz anderes ist und das Coolste: DAS ENDE leuchtet im dunkeln. Ja, ganz recht. Der Titel leuchtet im Dunkeln und das finde ich persönlich echt ziemlich cool.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Das Buch wird aus der Sicht von Simon und Lucinda geschrieben und ich mochte die beiden auf Anhieb. Beide haben es nicht gerade leicht im Leben, wobei es Lucinda wirklich hart getroffen hat. Sie hat Krebs. Das sie sterben wird, ist aber nun nichts besonderes mehr. Denn ein Asteroid wird die gesamte Erde auslöschen. Und zwar in etwas mehr als 4 Wochen . Das ist auch der Grund, warum sich Tilda von Simon trennt und seitdem völlig abdreht. Vorher war sie so zielstrebig und schwimmen war ihr Leben. Nun pumpt sie sich mit Drogen voll und geht mit mehreren, verschiedenen Jungs ins Bett. Und Simon kann einfach nur zuschauen.. Als Tilda dann verschwindet und tot aufgefunden wird, glauben alles, dass es Simon war. Nur Lucinda und seine Mütter glauben an seine Unschuld und so machen sich Lucinda und Simon daran, den wahren Mörder zu finden.

Die Geschichte ist absolut genial. Auf der einen Seite haben wir die Handlung, die wie ein Krimi aufgebaut ist und auf der anderen Seite haben wir dieses Endzeit-Szenario. Und beiden wird der Autor wirklich mehr als gerecht. Es ist durchweg spannend und ich konnte das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil ist so herrlich jugendlich und frech und ich mochte es richtig gerne.

Zum Ende hin wird es unglaublich emotional und ich konnte nicht an mich halten. Ich habe Rotz und Wasser geheult und das Buch hat mich ehrlich zerstört…


Dieses Buch ist mal wieder ein Highlight für mich aus dem Verlag. Mats Strandberg hat hier ein unglaubliches Buch geschrieben, das einfach alles hat: Spannung, Liebe, Dramatik und unglaubliche Emotionen….

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 11.09.2019

Regt zum Nachdenken an

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Dass es um den Planeten nicht gut steht, wissen wir seit der Klimadebatte. Wir versuchen Plastik zu vermeiden, unseren Fleischkonsum zu senken und nachhaltiger zu leben. Dennoch brennt die Lunge des Planeten ...

Dass es um den Planeten nicht gut steht, wissen wir seit der Klimadebatte. Wir versuchen Plastik zu vermeiden, unseren Fleischkonsum zu senken und nachhaltiger zu leben. Dennoch brennt die Lunge des Planeten aufgrund unserer Lebenseinstellung.

Aber was würdest du tun, wenn die Welt ein Ende findet, weil ein Himmelskörper auf die Erde zurast.

Das Ende naht... für uns (noch) nicht, aber für die Charaktere in dieser Geschichte schon.

Wieder einmal hat mich der Arctis-Verlag mit seinem Gespür für grandiose Geschichten umgehauen. Bisher hat mich noch kein Buch aus diesem Verlag enttäuscht.

Ein unglaublich tolles und intensives Buch, wenn auch mit ein paar kleinen Schwächen.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Da ist einmal Simon, der für mich die gesamte Geschichte über etwas blass rüber kam. Ich konnte zu ihm keine Beziehung aufbauen. Er kam mir immer so vor, als würde ihn der Untergang der Welt und sein Tod nicht so recht kümmern. Und dann ist da noch Lucinda. Sie war dagegen ein sehr interessanter Charakter.

Der Erzählstil zieht einen von der ersten Seite in den Bann und man kann nicht aufhören zu lesen. Ich gestehe, am Ende von 'Das Ende' habe ich geheult wie ein Schlosshund.


Bewertung:

Der Arctis-Verlag enttäuscht nie. Ein starkes Jugendbuch, was dich zum Nachdenken anregt. Was würdest du denn tun, wenn du den Zeitpunkt deines Todes kennen würdest und es gibt nichts, was dies verhindern könnte?

Starke Leseempfehlung, trotz einiger kleiner Schwächen gebe ich 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 08.09.2019

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass das Ende bevor steht?

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Eigentlich ist es ein ganz normaler Schultag für den siebzehnjährigen Simon, doch heute ist nichts mehr so, wie es jemals war. Eine Nachricht verändert alles und zwar wirklich alles. Forscher haben einen ...

Eigentlich ist es ein ganz normaler Schultag für den siebzehnjährigen Simon, doch heute ist nichts mehr so, wie es jemals war. Eine Nachricht verändert alles und zwar wirklich alles. Forscher haben einen Kometen entdeckt, dieser rast genau auf die Erde zu und es gibt kein Entkommen. Foxworth, der Komet, wird innerhalb kürzester Zeit alles Leben auf der Erde vernichten, das Ende der Welt steht bevor. Doch was macht man mit der Zeit, die einem noch bleibt? Simon scheint all das nicht richtig fassen zu können und als dann noch seine Freundin Tilda mit ihm Schluss macht, wird alles noch verzwickter. Auch für Tildas ehemals beste Freundin Lucinda ändert sich schlagartig alles, doch für sie ist das Ende, das ihnen bevorsteht, ganz anders.
Meine Meinung
Zu erst einmal muss ich sagen, dass dieses Cover einfach absolut gelungen ist, dazu dieser Klappentext und schon war es um mich geschehen.
Doch jetzt muss ich mich erst einmal sammeln und ich weiß so gar nicht, wie ich dieses Buch überhaupt in Worte fassen soll. Ich bin nach wie vor schwer beeindruckt davon, wie es Standberg gelingt, seine Charaktere und seine Welt so lebendig und glaubwürdig erscheinen zu lassen, dass man die Personen direkt vor sich sieht.
Mats Strandberg schreibt leicht und flüssig, dabei fesselnd und so jugendlich, dass auch die jüngere Zielgruppe hier wunderbar zurechtkommen wird. Ich habe hier absolut das Gefühl gehabt, dass es die beiden Jugendlichen, aus deren Sicht wir das Geschehen kurz vorm Ende der Welt miterleben, wirklich gibt. Genau das macht das Gelesene auch noch einmal intensiver und ich hatte regelmäßig das Bedürfnis meine Kinder an mich zu drücken und zu halten.
Das die Welt einmal so enden könnte, wie Strandberg es beschreibt, klingt dabei noch nicht einmal unwirklich. Dystopien gibt es in jeder Form, doch ein Komet, der wirklich alles und jeden auslöschen wird, 8 Milliarden Leben und Träume in Sekunden auslöscht, klingt absolut beängstigend. Es gibt kein Entkommen, für niemanden, weder für den alten Mann noch für das ungeborene Kind.
Die Geschichte beginnt mit der Nachricht vom Kometen und so weiß man von Anfang an, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Doch wie geht man damit um, dass man den ganz genauen Zeitpunkt kennt, an dem es einmal endet. Behält man seine Würde? Feiert man noch einmal hemmungslos und das wochenlang? Kann man noch einmal all das Erleben, was man sich wünscht? Seine Ziele fürs Leben? Ich habe mich beim Lesen immer wieder selbst dabei ertappt, dass ich die Hoffnung hatte, dass der Komet doch noch seine Richtung ändert, obwohl ich wusste, dass dem nicht so ist.
Dieser Roman spielt in Standbergs Heimat Schweden und hier ist das Leben noch zum großen Teil so, wie man es kannte. Nicht jeder folgt seiner Arbeit und doch bleibt das meiste innerhalb der bekannten Zonen. In vielen Ländern jedoch herrscht Ausnahmezustand, worauf hier allerdings nur am Rande eingegangen wird, ansonsten würde es auch einfach den Rahmen sprengen.
Stattdessen setzt Strandberg zwei Teenager in den Mittelpunkt seiner Geschichte, die zunächst völlig unterschiedlich zu sein scheinen. Da wäre Simon, der bei seinen beiden Müttern aufwächst und dessen große Schwester, im sechsten Monat schwanger, zu der Familie hinzustösst. Übrigens hat es mir richtig gut gefallen, dass Strandberg das Leben mit zwei Müttern hier so natürlich darstellt, wie es heutzutage auch sein sollte, noch ein dicker Pluspunkt für die Geschichte. Simon ist zunächst noch mehr davon erschüttert, das Tilda mit ihm Schluss macht. Er verdrängt alles andere um sich herum und versucht, Tilda zurückzubekommen. Doch dann geschieht etwas mit Tilda und wieder ändert sich alles. Simon lernt Lucinda, Tildas ehemals beste Freundin, näher kennen. Die beiden beginnen gemeinsam zu suchen, was mit Tilda wirklich passiert ist. Auch Lucinda dürfen wir hier intensiv kennenlernen, doch für sie ist die Nachricht über den Kometen fast schon so etwas wie eine Erleichterung, zumindest auf den ersten Blick. Lucinda selbst ist todkrank, doch durch den Kometen kommt es ihr nun so vor, als würde sie nun nichts mehr verpassen. Ich konnte mich hier in beide Seiten absolut hineinversetzen und die Gedanken dieser jungen Leute nachempfinden. Sie, aber auch ihre Familien sind mir unheimlich nah gegangen. Simons schwangere Schwester, die so lebt, als würde ihr Baby ohne Zweifel zur Welt kommen, die Eltern, die sich wünschen, dass ihre Kinder die Zeit, die noch bleibt, bei ihnen sind. All das ist hier so greifbar, ich kann nicht sagen, wann ich zuletzt so viele Tränen bei einem Buch vergossen habe.
Mein Fazit
Eine Geschichte, die mich auch jetzt nicht loslässt und die mich nachdenklich macht. Wir Menschen, alle acht Milliarden, haben eines gemeinsam: wir leben gemeinsam auf einem Planeten. Wissen wir das zu schätzen? Achten wir uns? Ist es wichtig, welche Hautfarbe wir haben oder wie dick unser Bankkonto ist? Nein, all das verblasst, wenn es etwas gibt, was größer ist, wie z. B. ein Komet wie Foxworth. Eine Geschichte, die die Augen öffnet, für das, was wirklich wichtig ist. Unheimlich gut und eindringlich geschrieben und so lebendig, als wäre es die Wirklichkeit. Doch ich hoffe so sehr, dass es solch eine Wirklichkeit nicht geben wird. Ob jung oder alt, lest diese Geschichte und ich hoffe, dass auch ihr einmal darüber nachdenkt, was im Leben wirklich zählt. Dieses Buch ist ein Highlight!

Veröffentlicht am 26.09.2019

Eine aussergewöhnliche Dystopie, die die Endlichkeit unseres Planeten deutlich macht

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Wer hat sich nicht schon einmal Gedanken über die Zukunft gemacht?

Sich überlegt, wohin die Menschheit sich entwickeln, welche Technologien es in 100 Jahren geben könnte?!?
Was wäre, wenn die Menschheit ...

Wer hat sich nicht schon einmal Gedanken über die Zukunft gemacht?

Sich überlegt, wohin die Menschheit sich entwickeln, welche Technologien es in 100 Jahren geben könnte?!?
Was wäre, wenn die Menschheit die Umweltverschmutzung und Ressourcenausnutzung nicht stoppen könnte?
Was wäre, wenn künstliche Intelligenz die Macht an sich reißen oder ein Virus ausbrechen würde?
Oder wir ferne Planeten bereisen könnten?


Was wäre, wenn Alles einfach zu Ende wäre?!?

Und du wüsstest den Tag, die genaue Stunde, exakt die Minute?!?

Nicht nur du, sondern alle Menschen, auf der ganzen Welt?!?


Mit dieser Frage beschäftigt sich Mats Strandbergs neues Buch "Das Ende", einem dystopischen Jugendbuch.
Am 27. Mai erfährt die Welt, dass in circa 4 Monaten ein riesiger Komet namens Foxworth die Erde passieren und dabei jegliches Leben auf dem Planeten auslöschen wird.
Während die Menschen auf sehr unterschiedliche Art und Weise mit diesem Wissen umgehen, manche sogar die Meldung als Unfug der Regierung abtun, lernen sich die beiden Jugendlichen Simon und Lucinda durch ein unerwartetes & gleichzeitig tragisches Ereignis kennen, bei dem ihre gemeinsame Freundin Tilda eine bedeutende Rolle spielt.
Denn Tilda stirbt und mit ihrem Tod tauchen viele ungeklärte Fragen auf, u.a. wie dies geschehen konnte?
Simon und Lucinda begeben sich auf Spurensuche, doch werden sie es schaffen das Rätsel zu lösen bevor die Welt untergeht?!?

Mats Strandberg schreibt spannend & weckt von Anfang an die Neugier des Lesers, die Kapitelanfänge bilden einen Countdown, welcher heruntergezählt wird.
Das Cover besticht durch seine Klarheit und dem leuchtendem Schriftzug im Dunkeln.
In seinem Buch bricht der Autor mit klischeehaften Denken und Gedanken.
So bin ich während des Lesens mehrmals in fette Schubladenfettnäpfchen getreten und musste mein Kopfkino oft korrigieren, weil ich Ungeschriebenes einfach annahm z.B. die Eltern von Simon.
(Mehr sei hier aber nicht verraten! ;) )
Je weiter die Geschichte voranschreitet und je mehr die Zeit drängt, um so beklemmender wird das Gefühl beim Lesen und die Spannung steigt ins Unermessliche!
Man fiebert mit, hofft auf neue Informationen, auf schlüssige Puzzleteile, auf eine Lösung damit Simon und Lucinda noch den Tod ihrer Freundin Tilda aufklären können bevor die Welt untergeht.
Ich wurde zum Ende hin richtig zappelig beim Lesen, weil die Spannung bis ins Unermessliche anstieg.
Und im tiefsten Inneren hofft man dennoch, dass der Komet vielleicht doch seinen Weg ändert & die Menschheit eine neue Chance bekommt.

Und dann ist das Ende das Ende und hinterlässt einen Schmerz in der Brust, eine Unvollkommenheit und eine Gewissheit, die nicht anders zu erwarten war und die man dennoch anders erwartet hat, weil die Hoffnung einfach da ist und zuletzt stirbt, denn ist Hoffnung nicht das, was uns ausmacht?!?


Fazit

Eine ungewöhnliche Dystopie, die eine Geschichte erzählt, die unabhängig und ohne Zutun vom Menschen eintritt und dennoch so bedeutend und endgültig für diesen ist.
Eine Geschichte, die Einen ohnmächtig, beklemmend und fassungslos zurücklässt.
Eine Erinnerung daran, wie endlich unser Leben und unser Planet ist!
Eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 11.09.2019

Wenn wir jetzt nicht tanzen, wann dann?

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Die Menschheit wird sterben, es ist amtlich: In drei Monaten wird ein Komet die Erde treffen und alles Leben auf ihr auslöschen. Und egal, was man noch versuchen könnte, es bringt nichts mehr. Wie soll ...

Die Menschheit wird sterben, es ist amtlich: In drei Monaten wird ein Komet die Erde treffen und alles Leben auf ihr auslöschen. Und egal, was man noch versuchen könnte, es bringt nichts mehr. Wie soll man sich darauf einstellen? Der siebzehnjährige Simon und die fast gleichaltrige Lucinda müssen sich dieser Frage stellen, wobei Letztere mit dem Tod ohnehin auf du und du steht. Sie hat Krebs, eigentlich ist nur die Frage, wer schneller sein wird - er oder der Komet. Und dann, vier Wochen vor dem Tag, an dem der Komet einschlagen wird, stirbt Simons Ex-Freundin. Ermordet? Viele wollen es glauben und auch, dass Simon der Täter ist. Und auch wenn es jetzt vielleicht keine Rolle mehr spielt, wollen Lucinda und Simon die Wahrheit herausfinden. Dabei entdecken sie noch mehr als nur das, was mit Simons Freundin passiert ist ...

Dieses Buch wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen, und hat damit schon mal einen Großteil dessen erfüllt, was ein gutes Buch ausmacht. Hier geht es um die eine, endgültige Frage: Wenn du weißt, dass du bald stirbst, was tust du dann? Viele in dieser Lektüre greifen zu Drogen und feiern Partys bis zum Schluss. Dann gibt es die Verleugner, die Verdränger und auch diejenigen, die bis zum letzten Atemzug ihren Job machen. Was mir wirklich ein bisschen abging, auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, ist der Mensch, der jetzt, in einem rechtsfreien Raum, eine Art Purge durchführt. Meiner Meinung nach würden viel mehr Leute durchdrehen, plündern, vergewaltigen, töten - was kann ihnen schließlich noch passieren? Selbst diejenigen, die Simon für den Mörder halten, tun im Prinzip nichts. Ich glaube, dass sich da eher ein Mob zusammenrotten würde, schreiend, im Bewusstsein ihrer Rechtschaffenheit, Rache und dem Gefühl von Macht.
Trotzdem hat mich das Buch beeindruckt und zum Nachdenken gebracht. Ich mochte sehr, mit welcher Selbstverständlichkeit Themen wie Homosexualität behandelt wurden, und auch größtenteils die Art, wie das Buch umgesetzt wurde. Keine leichte, aber eine durchaus wichtige Lektüre.