Politische Intrigen, überraschende Entwicklungen und starke Prinzessinnen
Auf Eisiges Gold war ich besonders gespannt – vor allem, weil ich zuvor bereits eine Reihe der Autorin abgebrochen hatte. Umso neugieriger war ich, wie mich diese Geschichte abholen würde.
Und ich wurde ...
Auf Eisiges Gold war ich besonders gespannt – vor allem, weil ich zuvor bereits eine Reihe der Autorin abgebrochen hatte. Umso neugieriger war ich, wie mich diese Geschichte abholen würde.
Und ich wurde positiv überrascht.
Eisprinzessin Mariya freut sich auf das Wiedersehen mit ihrem Kindheitsfreund Koray. Doch der Ball, der eigentlich ein Fest sein sollte, steht unter keinem guten Stern – ein Anschlag erschüttert das Königreich. Durch diese Ereignisse beginnt Mariya zu erkennen, was in ihrem Land wirklich vor sich geht. Wie es den Bürgern geht. Welche Missstände existieren. Und wer wirklich Verantwortung trägt.
Den König mochte ich überhaupt nicht – ebenso wenig wie seine Frau. Ihre Entscheidungen und ihr Verhalten haben mich mehrfach fassungslos zurückgelassen. Ganz anders hingegen die Mutter des Königs: Ihre Beweggründe konnte ich deutlich besser nachvollziehen.
Mariya und ihre Schwestern setzen hier einen klaren Kontrast. Sie wirken reflektierter, empathischer und stärker in ihrer Haltung. Auch der jüngste Bruder hat mich überrascht. Zu Beginn erschien er mir süß und unschuldig – doch im Verlauf der Geschichte musste ich meine Meinung überdenken. Ein weiterer Charakter sorgte bei jedem Auftreten für Gänsehaut – genau diese Art von Figuren machen für mich eine Geschichte lebendig. Neben der Hauptstory gibt es viele Details zu entdecken, die das politische und gesellschaftliche Gefüge des Reiches erweitern.
Ein spannender Auftakt mit Intrigen, moralischen Fragen und überraschenden Entwicklungen. Ich werde Band zwei definitiv lesen.