Cover-Bild Zurück unter Mördern
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 430
  • Ersterscheinung: 08.12.2025
  • ISBN: 9783746639222
Michael Jensen

Zurück unter Mördern

Kriminalroman

Die Schrecken des Krieges werfen lange Schatten.

Nach der Hölle des Zweiten Weltkriegs will der engagierte junge Jurist Henry Mahler als Privatermittler für Gerechtigkeit sorgen. Dabei stößt er auf das Schicksal der jüdischen Familie Lassally: Eduard Lassally, das Oberhaupt der Hamburger Handelsdynastie, wurde in der Nazizeit eingeschüchtert und enteignet – und soll schließlich Selbstmord begangen haben. Sein Sohn Oswald glaubt diese Geschichte nicht. Gemeinsam suchen Henry und Oswald nach den Schuldigen, die die Lassallys ins Unglück stürzten. Und geraten damit in höchste Gefahr.

Deutschland nach der Kapitulation: Die Mörder sind noch unter uns. Und sie wetzen wieder ihre Messer. 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2025

Gegen das Vergessen

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"Zurück unter Mördern" führt uns in die Stadt Hamburg ins Jahr 1950. Das Buch von Michael Jensen entstand nach einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte der Familie Lassally.
Das Oberhaupt der ...

"Zurück unter Mördern" führt uns in die Stadt Hamburg ins Jahr 1950. Das Buch von Michael Jensen entstand nach einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte der Familie Lassally.
Das Oberhaupt der Familie wurde von den Nationalsozialisten als Jude zwangsenteignet und soll deshalb Selbstmord begangen haben
Sein Sohn Oswald glaubt nicht daran und setzt mit dem Privatermittler Henry Mahler alles daran, die Geschichte aufzuklären und Gerechtigkeit zu erfahren.
Es zeigt sich, dass auch Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges die Verbrecher von einst immer noch da sind und alles daran setzen das die Wahrheit nicht ans Licht kommt.
Spannend erzählt und das Hörbuch hervorragend gelesen von Jakob Seel
Für Interessierte ist auch das Nachwort wichtig.

Veröffentlicht am 26.12.2025

Blutbefleckte Erde und dennoch Heimat

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Oswald Lassally kehrt 1950 mit seiner Frau zurück nach Deutschland. Während des Naziregimes ist er nach Brasilien ausgewandert, er war der einzige in seiner Familie, der es geschafft hat. Sein Vater, ein ...

Oswald Lassally kehrt 1950 mit seiner Frau zurück nach Deutschland. Während des Naziregimes ist er nach Brasilien ausgewandert, er war der einzige in seiner Familie, der es geschafft hat. Sein Vater, ein angesehener Kaffeeimporteur und -produzent hatte, wie auch alle drei Söhne, als Juden unter den Repressalien zu leiden. Dieses führte zu Enteignung und Tod. Eduard Lassally wollte eigentlich auswandern und den Standort verlegen, dieses gelang ihm aber letztlich nicht mehr. Angeblich hat er deshalb Selbstmord begangen. Oswald glaubt nicht daran und beauftragt den Privatdetektiv Mahler mit Recherchen. Mahler, selbst vom Krieg gezeichnet, nimmt den Auftrag an. Dies gestaltet sich aber schwierig und war in der Zeit auch nicht ungefährlich. Jeder hatte etwas zu verbergen und auch an hohen Stellen waren bisweilen immer noch die Leute mit früherer Gesinnung tätig. Auch wenn die Allierten versuchten dieses auszumerzen, viele Akten und Beweise waren letztlich zerstört oder wurden noch nach dem Krieg zerstört. So gab es doch noch viele Seilschaften. Hierin lässt der Autor den Leser tief blicken. Zum einen gibt er Einblicke in die Aneignung der Vermögenswerte durch die Nazis in einem Erzählstrang im Nationalsozialismus, zum anderen begleitet man Mahler und auch Oswald Lassally in 1950 bei der Recherche. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Er lässt tief blicken. Der Autor erzählt in seinem Nachwort von seinen Recherchen über die Familie Lassally, die wirklich gelebt hat. Diese Recherchen merkt man auch beim Lesen. Es wirkt sehr authentisch, auch wenn ich mir manchmal noch mehr Emotionen bei den handelnden Personen gewünscht hätte. Die Geschichte fesselt, insbesondere dadurch, dass der Autor einen Einblick in die Gedankenwelt eines Verfolgten gibt, der trotzdem nach Kriegsende wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Den Roman empfehle ich allen historisch interessierten Lesern, insbesondere denjenigen, die einen tieferen Einblick in die Nachkriegszeit und die immer noch herrschenden Seil- und Machenschaften möchten.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Zwiegespalten

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Aus dem Klappentext

Nach der Hölle des Zweiten Weltkriegs will der engagierte junge Jurist Henry Mahler als Privatermittler für Gerechtigkeit sorgen. Dabei stößt er auf das Schicksal der jüdischen Familie ...

Aus dem Klappentext

Nach der Hölle des Zweiten Weltkriegs will der engagierte junge Jurist Henry Mahler als Privatermittler für Gerechtigkeit sorgen. Dabei stößt er auf das Schicksal der jüdischen Familie Lassally: Eduard Lassally, das Oberhaupt der Hamburger Handelsdynastie, wurde in der Nazizeit eingeschüchtert und enteignet – und soll schließlich Selbstmord begangen haben. Sein Sohn Oswald glaubt diese Geschichte nicht. Gemeinsam suchen Henry und Oswald nach den Schuldigen, die die Lassallys ins Unglück stürzten.

Ich bin mir nicht sicher, wie ich dieses Buch bewerten soll.
Auf der einen Seite fand ich es spannend, sehr gut recherchiert und bewegend.
Es gibt Einblicke in die dunkelste Zeit Deutschlands und sollte jeden zum Nachdenken anregen.
Es spiegelt das Leben in der Nachkriegszeit wieder und weckte in mir vor allem das Gefühl von Wut, Unverständnis und Machtlosigkeit.
Die Täter wurden zu Opfer und die Opfer finden keine Gerechtigkeit.
Soweit fand ich das Buch wirklich gut.
Allerdings fand ich den Kriminalfall dahinter zu wenig beleuchtet.
Mit Henry wurde ich überhaupt nicht warm.
Irgendwann war das Buch zu Ende, aber für mich nicht richtig rund.

Daher auch nur 3 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 24.12.2025

Informativ

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Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten. Es ist immer wieder erschreckend zu lesen, was unter den Nazis alles passiert ist und wie unzureichend danach alles aufgeklärt und verfolgt wird. Diese Aspekte ...

Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten. Es ist immer wieder erschreckend zu lesen, was unter den Nazis alles passiert ist und wie unzureichend danach alles aufgeklärt und verfolgt wird. Diese Aspekte fand ich sehr informativ. Komplett fesseln konnte mich die Geschichte aber nicht. Stellenweise habe ich mich mit dem Schreibstil etwas schwer getan und zu Beginn musste ich die Personen für mich ordnen. Um den Figuren näher zu kommen, hätte ich vielleicht noch mehr Einblick in ihre Gefühlswelt bekommen müssen. Die Kapitel aus der Vergangenheit haben mir dafür nicht ausgereicht. Insgesamt bekommt man einen guten Eindruck, wie das Leben in der Nachkriegszeit gewesen ist. Viele Menschen wollen nichts gewusst haben, alles sei unter Hitler nicht schlecht gewesen, man habe selber viel Leid erfahren und jetzt solle man die Vergangenheit hinter sich lassen. Das ist für mich als Leserin sehr schwer auszuhalten. Wie muss es also erst für Menschen gewesen sein, die damals unter der Naziherrschaft gelitten haben ind dann diesen Menschen und ihrer Haltung begegnet sind?

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