Cover-Bild Twyns, Band 1: Die magischen Zwillinge
(7)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ravensburger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 24.10.2018
  • ISBN: 9783473408252
  • Empfohlenes Alter: bis 99 Jahre
Michael Peinkofer

Twyns, Band 1: Die magischen Zwillinge

Helge Vogt (Illustrator)

Zwei Mädchen, zwei Welten, ein Schicksal

Wynn lebt in der sagenhaften Anderwelt, wo sie als Prinzessin aufwächst und tagein, tagaus von Bediensteten umsorgt wird. Wie langweilig! Doch dann katapultiert ein magischer Elfenstein sie in die Menschenwelt – mitten hinein in das Leben der zwölfjährigen Anny. Verblüfft stellen die beiden Mädchen fest, dass sie sich zum Verwechseln ähnlich sehen! Kurzerhand beschließen sie, die Rollen zu tauschen. Doch das Spiel geht nicht lange gut – denn eine böse Macht aus der Anderwelt hat es auf die beiden abgesehen ...

Eine Verwechslungsgeschichte à la „Das doppelte Lottchen“ mit vertauschten Welten und Magie von Bestseller-Autor Michael Peinkofer – für alle abenteuerlustigen Mädchen ab 10 Jahre!

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2019

Zauberhaft und der Zielgruppe absolut entsprechend

0

Ich war ehrlich gesagt schon etwas gespannt, ob das Buch ein bißchen viel vom doppelten Lottchen hat - denn die Geschichte der getrennten Zwillinge ist ja schon ein paar Tage älter.
Aber die Parallelen ...

Ich war ehrlich gesagt schon etwas gespannt, ob das Buch ein bißchen viel vom doppelten Lottchen hat - denn die Geschichte der getrennten Zwillinge ist ja schon ein paar Tage älter.
Aber die Parallelen sind erfreulich schwach und der Autor hat eine völlig eigenständige Story geschaffen.
Die Zwillinge Wynn und Annlea werden direkt nach ihrer Geburt getrennt um den Untergang eines Königreichs zu verhindern.
Fortan wächst ein Mädchen mit dem Vater in unserer Welt und eines mit der Mutter in der Anderwelt auf. Ihr Alltag könnte unterschiedlicher nicht sein, denn Wynn lebt in dem Wissen eine Prinzessin zu sein - Anny hingegen als Tochter eines leicht verschrobenen Buchhändlers.
Michael Peinkofer hat eine wirklich zauberhafte und magische Geschichte um und über die beiden Mädchen und ihr Schicksal gesponnen. Die Charaktere sind dem Lesealter entsprechend (ab 10) entwickelt, es ist nicht überladen. Die Handlungstiefe selbst finde ich ebenfalls absolut angemessen für die Zielgruppe.
Der Schreibstil ist locker und leicht lesbar, die Kapitel sind angenehm kurz gehalten.
Die Geschichte spielt überwiegend in unserer Welt (fühlte sich für mich so an), dennoch kommen die magischen Elemente und dementsprechende Wesen nicht zu kurz. Wie in eigentlich jeder guten Geschichte gilt es über sich hinauszuwachsen und das Böse zu besiegen.
Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, sollte sich einfach mal das Cover anschauen - ich finde es einfach traumhaft.
Für mich war ungefähr in dem empfohlenen Lesealter "Märchenmond" der Einstieg in die Fantasy-Welt. Ich denke dies Buch hat das Zeug dazu heute die künftige Leserschaft für dieses Genre zu begeistern.

Veröffentlicht am 01.01.2019

Schönes Kinderbuch, das manchmal etwas abgedreht ist

0

Klappentext
„Zwei Mädchen, zwei Welten, ein Schicksal

Wynn lebt in der sagenhaften Anderwelt, wo sie als Prinzessin aufwächst und tagein, tagaus von Bediensteten umsorgt wird. Wie langweilig! Doch dann ...

Klappentext
„Zwei Mädchen, zwei Welten, ein Schicksal

Wynn lebt in der sagenhaften Anderwelt, wo sie als Prinzessin aufwächst und tagein, tagaus von Bediensteten umsorgt wird. Wie langweilig! Doch dann katapultiert ein magischer Elfenstein sie in die Menschenwelt – mitten hinein in das Leben der zwölfjährigen Anny. Verblüfft stellen die beiden Mädchen fest, dass sie sich zum Verwechseln ähnlich sehen! Kurzerhand beschließen sie, die Rollen zu tauschen. Doch das Spiel geht nicht lange gut – denn eine böse Macht aus der Anderwelt hat es auf die beiden abgesehen ...“

Gestaltung
Auch wenn ich kein Fan von dem lilafarbenen Hintergrund bin, da diese Farbe einfach nicht meins ist, so mag ich dennoch das in weiß gezeichnete Muster bzw. die Ornamente. Die Ranken und das Schloss mit den vielen Symbolen passen gut zur Geschichte. Auch die Schattenumrisse der beiden Mädchen spiegeln die Geschichte gut wieder. Mein Highlight ist die Schrift des Titels, welche mit glänzendem Gold auf das Buch geprägt wurde.

Meine Meinung
Da ich gerne Geschichten vom Autor Michael Peinkofer lese, war ich gespannt auf sein Kinderbuch. Ich kenne von ihm bereits ein paar Fantasygeschichten, im Kinderbuchbereich habe ich aber noch nichts von ihm gelesen, sodass mich die Neugierde gepackt hatte. Zudem klang die Geschichte von „Twyns“ zauberhaft-magisch, denn in dem Buch geht es um Wynn und Anny, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen, obwohl sie aus grundverschiedenen Welten kommen. Wynn kommt aus der Anderwelt, einer magischen Welt. Während Anny aus unserer Menschenwelt entstammt. Per Zufall tauschen die beiden ihre Plätze und das Abenteuer beginnt…

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichtweisen von Wynn und Anny erzählt, woran ich mich erst ein wenig gewöhnen musste. Aber sobald dies geschehen war, kam ich gut mit den Erzählperspektiven klar. Was mich hingegen ein wenig störte, waren die Klischees und wie stereotyp die Charaktereigenschaften von Anny und Wynn waren. Die eine ist die Rebellin und die andere die Introvertierte. Dies begegnet einem mittlerweile sehr oft in Büchern und ich fand es etwas schade, dass die beiden Figuren so einseitig wirkten.

Trotzdem konnte ich mich z.B. gut mit Anny identifizieren, da ich auch eher ruhiger bin. Bei ihrem Charakter wird auch ein wie ich finde sehr wichtiges Thema aufgegriffen: das Thema Mobbing. Hier hat mich der Autor abgeholt, denn ich habe mich wirklich über die anderen Figuren aufgeregt. Zudem wurde diese Thematik sehr authentisch, nachvollziehbar und meiner Meinung nach auch realistisch dargestellt. Wynn fand ich auch recht sympathisch, da sie aufgeschlossen-stürmisch wirkte und mein Mitgefühl dadurch geweckt hat, dass sie keine Freunde hatte. Gut gefallen hat mir auch die Bindung zwischen den beiden Mädchen, die sehr intensiv war, obwohl sie sich noch gar nicht kannten.

Die Handlung war durchaus spannend, denn auch wenn man den Klappentext kennt und weiß, dass Anny und Wynn irgendwann ihre Plätze tauschen, so war es doch trotzdem interessant zu lesen, da sie gut in die Welt der jeweils anderen zu passen scheinen. Die Geschichte verläuft auch recht temporeich, wobei ich doch sagen muss, dass manch eine Entwicklung oder Szene für mich etwas zu abgedreht war. Es passieren dann Dinge, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, da man vom logischen und rationalen Denken her in mach einer Situation vermutlich anderes reagiert hätte als es die Figuren getan haben. Das Ende fand ich dafür sehr rasant und spannend, sodass es hier noch einiges rausgeholt hat.

Das Setting mit der Menschenwelt und der Anderwelt hat mir gut gefallen. Es hat mich zwar ein wenig an schon bekanntes erinnert, aber dennoch mochte ich die Magie der Anderwelt und wie die beiden Settings miteinander verknüpft waren. Zudem war es spannend, den Aufbau der verschiedenen Welten zu verfolgen und darin einzutauchen. Die Atmosphäre des Buches war angenehm und - passend zum Setting - magisch.

Fazit
Das für mich erste Kinderbuch von Michael Peinkofer war kreativ und spannend zu lesen. „Twyns – Die magischen Zwillinge“ hat schöne Grundideen, von denen manche zwar an Bekanntes erinnern, die aber dennoch interessant mitzuverfolgen sind. Das Setting hat mir gut gefallen, da es auch eine schöne, magische Atmosphäre erzeugt. Zudem mochte ich die Figuren Anny und Wynn, auch wenn sie mir manchmal etwas zu stereotyp waren. Die Handlung ist durchaus spannend und temporeich, manchmal aber auch etwas abgedreht.
Knappe 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Twyns – Die magischen Zwillinge
2. Twyns – Zwischen den Welten (erscheint am 1.Mai 2019)

Veröffentlicht am 04.12.2018

Das Doppelte Lottchen goes Fantasy

0

Die Mädchen Wynn und Anny leben in verschiedenen Welten. Wynn ist in einer magischen Anderswelt eine verwöhnte Prinzessin, die sich langweilt.
Die brave und pflichtbewusste Anny lebt in der Menschenwelt ...

Die Mädchen Wynn und Anny leben in verschiedenen Welten. Wynn ist in einer magischen Anderswelt eine verwöhnte Prinzessin, die sich langweilt.
Die brave und pflichtbewusste Anny lebt in der Menschenwelt und liebt es, Geige zu spielen.
Wynn gerät mit Hilfe eines magischen Elfensteins in die Menschenwelt und trifft dort auf Anny.
Beide bemerken, wie ähnlich sie sich sehen und beschließen, die Rollen zu tauschen.
Aber eine böse Macht aus der magischen Welt hat es auf die Mädchen abgesehen, sie müssen zusammenhalten um dieser zu entgehen.

Der Schreibstil liest sich sehr gut, leicht und flüssig gleitet man durch die Geschichte.

Wynn und Anny sind sehr realistisch dargestellt, man kann sich gut in sie hineinversetzen und mitfühlen, was sie erleben.
Ich fand beide Mädchen sehr sympathisch, die pflichtbewusste Anny hat mir aber ein kleines Bisschen mehr gefallen.
Etwas schade fand ich, dass beide in ihrer jeweiligen Welt keine Freunde hatten, sehr traurig.
Sehr gut hat mir auch der Gargoyler Blodowin gefallen, von ihm hätte ich gerne noch mehr gelesen.
Der Handlungsort Wales wurde für diese magische Geschichte gut gewählt, sehr bildhaft würde alles beschrieben und man fühlte sich beim Lesen direkt dorthinversetzt.

Eigentlich eine spannende und magische Geschichte, mich störte aber doch die große Ähnlichkeit zum Doppelten Lottchen, nur dass in Twyns eben noch Fantasyelemente enthalten sind.

Veröffentlicht am 03.12.2018

unterhaltsam, kann aber nicht ganz halten was der Klappentext verspricht

0

Meine Meinung
Von Michael Peinkofer habe ich bereits etwas anderes gelesen und damals auch für gut befunden. Nun stand sein Jugendroman „Twyns: Die magischen Zwillinge“ auf meinem Leseplan und ich war ...

Meine Meinung
Von Michael Peinkofer habe ich bereits etwas anderes gelesen und damals auch für gut befunden. Nun stand sein Jugendroman „Twyns: Die magischen Zwillinge“ auf meinem Leseplan und ich war entsprechend auch gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover gefiel mir bereits sehr gut und der Klappentext hat mich echt neugierig gemacht. Also habe ich mich dann auch flott ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat der Autor ganz gut dargestellt. Auf mich wirkten sie soweit gut glaubhaft und auch vorstellbar.
Die beiden Protagonistinnen sind Wynn und Anny. Sie kommen aus vollkommen unterschiedlichen Welten und dennoch haben sie auch einiges gemeinsam. Die beiden Mädchen fühlen sich auch direkt miteinander verbunden. Sie sind altersgerecht beschrieben und verhalten sich auch so. Sowohl Wynn als auch Anny haben positive als auch negative Seiten, die man als Leser gut nachvollziehen kann.

Neben den beiden Mädchen gibt es auch noch andere Charaktere und auch ein paar fantastische Wesen. Sie fügen sich soweit auch gut ins Geschehen ein, wobei ich mir gerade an Wesen doch mehr erwartet hatte.

Der Schreibstil des Autors ist gut und locker zu lesen. Mir gefiel dieser wirklich gut, es ist alles auch sehr gut zu verstehen und man kann als Leser gut folgen.
Die Handlung selbst ist recht gut gemacht. Es hat ja was vom Doppelten Lottchen was der Autor hier ins Geschehen eingebaut hat. Es wirkte aber alles ein wenig fantastischer auf mich. Allerdings der Autor schöpft leider nicht das gesamte Potential aus. Es ist noch Luft nach oben.
Vom Setting hat es mir gut gefallen, die Idee mit der magischen Welt, man kann es als Leser gut verstehen. Immer im Hinterkopf das es sich ja um ein Jugendbuch handelt.

Das Ende ist dann recht abgeschlossen, obwohl es der Auftakt einer Reihe ist. Der Schluss ist aber dennoch auch einen richtig gute Überleitung zu Band 2, der im Mai 2019 erscheinen wird.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Twyns, Band 1: Die magischen Zwillinge“ von Michael Peinkofer ein Reihenauftakt, der nicht ganz halten kann was der Klappentext verspricht.
Gut gezeichnete vorstellbare Charaktere, ein angenehm zu lesender altersgerechter Stil des Autors und eine Handlung, die zwar fantastisch gehalten ist, in der es aber noch einiges an Potential gibt das der Autor nicht genutzt hat, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 02.02.2019

Solider, schöner Einstieg, ein Buch für Zwischendurch <3

0

Meinung
Twyns ist eine süße Geschichte. In jungen Jahren war ich definitiv ein Fan des doppelten Lottchens und Hanni & Nanni. Zwillingsgeschichten waren faszinierend. Hier geht genau dieses Schema in die ...

Meinung
Twyns ist eine süße Geschichte. In jungen Jahren war ich definitiv ein Fan des doppelten Lottchens und Hanni & Nanni. Zwillingsgeschichten waren faszinierend. Hier geht genau dieses Schema in die Fantasywelt. Wynn lebt in solch einer und wird tagein und tagaus als Prinzessin umsorgt. Für sie ist es unfassbar langweilig, weswegen sie sich auf in ihr eigenes Abenteuer macht und bei Anny in der Menschenwelt landet. Anny sieht ihr zum verwechseln ähnlich. Kurzerhand tauschen sie Plätze und ein Abenteuer mit und gegen mysteriösen Wesen beginnt..

Man liest abwechselnd aus den beiden Perspektiven, mal aus Wynns und mal aus Annleas. Beide haben einen eigensinnigen Kopf, sind aber ganz anders in ihrer Persönlichkeit. Der Grund, wieso die beiden wohl so harmonieren. Es ist leicht geschrieben, die Übergänge sind flüssig und demnach für Kinder einfach zu Handhaben. Es bringt die alten Geschichten wie „Das doppelte Lottchen“ in ein neues Licht und macht es für neue Generationen an jungen Mädchen und Jungen zugänglich. Nebenher hat es ein wunderschönes, einprägendes Cover. Ich hoffe mit den laufenden Bänden wird die Welt noch etwas besser beschrieben, um das Bild zu vervollständigen. Noch ist es etwas schwammig, aber genügend. Kinder haben schließlich eine unfassbare Fantasie. Es macht die alten Geschichten, zu neuen und das auf eine gute Art und Weiße.

Fazit
Twyns war keine neue Erfindung des Rades. Aber es war eine schöne Geschichte aus altbekannten und ich habe mich wieder jung gefühlt. Klein, unschuldig und selbst mit meinem fortgeschrittenem Alter musste ich an einigen Stellen schmunzeln, like: „Ja, ähnlich dachte ich damals auch.“. Tywns lohnt sich definitiv für die Altersklasse 10 bis 12. Aber auch Erwachsene werden ihr Genuss haben, wenn sie in nostalgisch wieder Kind sein wollen. Es ist was Schönes für Zwischendurch.