Cover-Bild Splitterkristall - Die Schattenchroniken Band 1
Band 1 der Reihe "Splitterkristall"
(14)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Projekt VielSeitig
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 200
  • Ersterscheinung: 03.10.2024
  • ISBN: 9783945310182
Michael S.V. Preis

Splitterkristall - Die Schattenchroniken Band 1

Ein düster-märchenhaftes Fantasy-Abenteuer - mitreißende Jugendfantasy-Geschichte in einer magischen Welt.
Ein geheimnisvolles Leuchten. Ein strenges Internat. Und ein Mädchen, das mehr verändern wird, als sie ahnt …

Die fünfzehnjährige Mira ist entsetzt: Ihre Mutter hat kurzerhand entschieden, sie auf ein abgelegenes Internat zu schicken. Zwar ist das Verhältnis zu ihrer Mutter seit Jahren angespannt, doch die strengen Regeln und das Leben abseits der Stadt passen einem Freigeist wie Mira überhaupt nicht!
Wen wundert es also, dass sie von Beginn an als eigenbrötlerische Unruhestifterin wahrgenommen wird? Als sie jedoch ein geheimnisvolles Leuchten in einem verlassenen Haus entdeckt, weckt dies ihre Neugier. Was verbirgt sich hinter dem rätselhaften Licht? Einen Blick zu riskieren, kann doch sicherlich nicht schaden …

Stell dir vor, du öffnest die Tür zu einer geheimnisvollen, magischen Welt. Würdest du sie wieder schließen?
Splitterkristall ist eine düster-märchenhafte Jugendfantasy-Reihe. Sie richtet sich an junge Erwachsene und alle, die sich gern auf spannende Reisen durch magische Welten begeben. Begleitet Mira und ihre Freunde bei ihren Abenteuern und findet heraus, was es mit dem seltsamen Leuchten im Fenster von Haus Nummer 16 auf sich hat …
Die Splitterkristall-Reihe entführt dich in eine märchenhafte, zugleich düstere Fantasy-Welt, die voller Geheimnisse, Magie und unentdeckter Orte steckt. Hier begegnen Leserinnen und Leser faszinierenden Figuren – von mutigen Heldinnen bis hin zu geheimnisvollen Verbündeten und gefährlichen Widersachern.

Mehr als ein Buch – eine Serie in Papierform
Serien-Fans kommen bei Splitterkristall ganz auf ihre Kosten.
Denn die Buchreihe ist bereits jetzt in mehreren Bänden angelegt – ganz so, wie du es von deinen Lieblingsserien bei Streaming-Anbietern kennst, mit einem großen Finale am Ende.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2025

Mira und der Splitter zur Wahrheit.

0

Das Cover hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht. Ich finde die Illustration geheimnisvoll und düster. Der Titel ist gut gewählt, ingesamt finde ich das Cover sehr harmonisch.

Mira kann ...

Das Cover hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht. Ich finde die Illustration geheimnisvoll und düster. Der Titel ist gut gewählt, ingesamt finde ich das Cover sehr harmonisch.

Mira kann es nicht glauben, sie soll in ein abgelegnes Internat gesschickt werden, ihre Mutter hat das einfach so beschlossen. Die 15 Jährige Mira und sie haben bereits seit Jahren ein angespanntes Verhältnis aber damit hat sie nicht gerechnet. Bei ihrer Ankunft entdeckt sie ein Haus, welches verlassen scheint, jedoch flackert dort ein anziehendes Licht. Mira lernt die strenge Direktorin des Internats kennen. Mira versucht sich dort einzuleben, als jedoch eine Mitschüler von einem anderen schikaniert wird, greift sie beherzt ein und erhält Hausarrest. Noah wird ihr Freund, demjenigen, dem sie geholfen hat. Gemeinsam erforschen sie das verlassende Haus und entdecken einen wundersamen Splitter, dieser Splitterkristall hat magische Eigenschaften und so beginnt ein unglaublich spannendes Abenteuer.

Die Geschichte war wirklich spannend und aufregend. Mira war ein toller und sympathischer Charakter. Die Beschreibungen der Szenen haben mir gut gefallen. Ich freue mich schon sehr auf sie Fortsetzung im Oktober, da der erste Teil sehr spannend geendet hat. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.08.2025

Splitter für Splitter zur Wahrheit – Miras Weg in eine andere Welt

0

In „Splitterkristall” begleiten wir die 15-jährige Mira, die gegen ihren Willen auf ein abgelegenes Internat geschickt wird. Schon das angespannte Verhältnis zu ihrer Mutter macht den Einstieg in diesen ...

In „Splitterkristall” begleiten wir die 15-jährige Mira, die gegen ihren Willen auf ein abgelegenes Internat geschickt wird. Schon das angespannte Verhältnis zu ihrer Mutter macht den Einstieg in diesen neuen Lebensabschnitt schwierig. Doch damit nicht genug: Bald stößt Mira auf ein geheimnisvolles Leuchten in einem verlassenen Gebäude. Ihre Neugier ist geweckt und was als harmloses Erkunden beginnt, entpuppt sich schnell als der Beginn eines mystischen Abenteuers.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt gut: Miras rebellische, aber verletzliche Art macht sie nahbar und authentisch. Die Internatssituation erinnert zunächst an klassische Coming-of-Age-Stoffe, wird aber bald durch geheimnisvolle Vorkommnisse und Fantasy-Elemente ergänzt. Besonders spannend ist der Übergang zwischen Realität und Fantasie, der durch einen rätselhaften Kristall ermöglicht wird.

Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, sodass man schnell in die Handlung eintaucht. Auch wenn manche Nebenfiguren noch etwas blass bleiben, überzeugt Mira als vielschichtige Hauptfigur. Ihre Entwicklung, die ersten zarten Freundschaften und der Umgang mit inneren wie äußeren Konflikten sind überzeugend dargestellt.

Ein besonderes Highlight sind die Illustrationen und die Aufmachung des Buches, die den Text visuell ergänzen und zusätzlich Atmosphäre schaffen.

Der Auftaktband endet mit einem spannenden Cliffhanger, der Lust auf mehr macht. Viele Fragen bleiben offen, was das Interesse an den kommenden Bänden weckt.

Fazit:
„Splitterkristall” ist ein gelungener Auftakt einer Urban-Fantasy-Reihe mit starker Protagonistin, bildhaften Beschreibungen und mysteriösen Wendungen. Die Leser*innen erwartet ein spannendes Abenteuer zwischen zwei Welten – ich bin gespannt, wie es weitergeht!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2025

Eine magische Welt und ein rätselhafter Kristall

0

Das Buch „Splitterkristall“ ist der erste Band der Schattenchroniken-Reihe.

Mira ist ein 15 jähriges rebellische Mädchen, dass ein sehr angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter hat. Ihre Mutter hat sie ...

Das Buch „Splitterkristall“ ist der erste Band der Schattenchroniken-Reihe.

Mira ist ein 15 jähriges rebellische Mädchen, dass ein sehr angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter hat. Ihre Mutter hat sie kurzerhand auf ein abgelegenes Internat geschickt, was Mira überhaupt nicht passt! Das Einleben am Internat ist für sie nicht ganz so einfach und es sind einige Hürden zu nehmen. Dabei gelangt Mira in einige Schwierigkeiten. Damit nicht genug. Sie entdeckt ein geheimnisvolles Leuchten in einem verlassenen Haus und ihre Neugier ist geweckt. Was verbirgt sich hinter dem rätselhaften Licht? Einen Blick zu riskieren, kann doch sicherlich nicht schaden … Oder doch?

Das Cover des Buches hat eine leicht düstere Atmosphäre und spiegelt wundervoll den Inhalt wieder. Am Anfang des Buches befindet sich ein Bild von Mira mit einem Kristall in der Hand. Anschließend werden die wichtigsten Charaktere mit einer Illustrationen und einer kleinen kurze Beschreibungen vorgestellt. Auch eine kurze Info zum Internat erhalten wir hier.

In der Geschichte lernen wir dann die vorgestellten Charaktere nur kurz und oberflächlich kennen, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt, da wir hauptsächlich mit Mira zu tun haben und sie den größten Teil der Geschichte einnimmt. Eine weitere wichtige Rolle neben Mira nimmt Eleonora ein. Hier ist der Charakter interessant, aber für uns nicht ganz so greifbar in ihren Emotionen und Handlungen gewesen und wurde als Zicke abgetan :D Allerdings hat sie damit die Handlungen unvorhersehbar gemacht und Spannung hineingebracht. Mira hingegen erleben wir vielschichtig und in verschiedenen Facetten. Auch wenn sie eine kleine Rebellin ist, so hat sie auch ihre schwachen Momente in denen sie sich klein fühlt. Durch die dargestellten Ängste und Sorgen war sie umso sympathischer für uns und wir konnten uns absolut in sie hineinversetzten. Was Mira hier zur Favorit gemacht hat. Noah war allerdings mein heimlicher Favorit. Hoffentlich bekommt er im zweiten Band nochmal seine Bühne.

Der Weg zum magischen Kristall war alles andere als langweilig und mit dem auffinden befinden wir uns dann auch in einer mysteriösen und magischen Welt. Diese ist fabelhaft bildlich und fantasievoll beschrieben, sodass man sie sich klar vor Augen führen kann. Was den guten und flüssigen Schreibstil des Autors unterstreicht.

Der Autor hat es geschafft Rund um Mira und den Kristall eine fesselnde und Spannende Geschichte zu kreieren. Und um uns alle noch ein wenig auf die Folter zu spannen Endet sie natürlich mit einem fiesen Cliffhanger. Für ein Kinderbuch hätte ich mir hier nur noch eine abgeschlossene Handlung gewünscht und dann das große Ganze über weitere Bände.

Hier gibt es definitiv eine klare Leseempfehlung und es wird schon die Fortsetzung sehnsüchtig erwartet! 🙂

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2025

Nichts ist so wie es scheint. Seid bereit für Überraschungen, Nervenkitzel und Spannung pur!

0

„Splitterkristall“ von Michael S.V. Preis ist der spannungsgeladene Auftakt der Schattenchroniken-Reihe. Die rebellische Mira wird von ihrer Mutter auf ein Internat geschickt und verständlicherweise hält ...

„Splitterkristall“ von Michael S.V. Preis ist der spannungsgeladene Auftakt der Schattenchroniken-Reihe. Die rebellische Mira wird von ihrer Mutter auf ein Internat geschickt und verständlicherweise hält sich deren Begeisterung darüber in Grenzen. Dennoch bleibt ihr keine Wahl und sie muss sich dort so gut es geht einleben. An der Umsetzung hapert es jedoch und so bringt sich Mira nur in Schwierigkeiten. Und als wären die Probleme am Internat nicht schon ausreichend, so fällt Mira ein mysteriöser Kristall in die Hände, der ihre Welt so richtig auf den Kopf stellt.


Fazit

Am Anfang des Buches befinden sich wunderschöne Illustrationen von einigen der Charaktere, kurze Beschreibungen und eine Info zum Internat. Mit dem Zeichenstil trifft die Illustratorin Anastassia Schitz bei mir genau ins Schwarze.
Bis auf Mira lernen wir alle anderen Charaktere eher kurz und oberflächlich kennen, aber das war für mich nicht weiter schlimm, denn der Autor baut dies während der gesamten Reihe sicherlich noch weiter aus. Dafür haben wir mit der Protagonistin Mira eine kleine Rebellin, die auch wenn sie es nicht zugibt – gar nicht so gerne alleine ist. Schließlich braucht doch jeder von uns jemanden zum reden. Ihre Ängste und Sorgen sind auf jeden Fall sehr gut dargestellt worden und man kann sich prima in sie hineinversetzen. So hat es hat es dann auch umso mehr Spaß gemacht sich mit ihr ins Abenteuer zu stürzen.
In dem Moment in welchem Mira den Kristall findet, tauchen wir zudem in eine mysteriöse Welt voller Magie ein, die mehr Fragen aufwirft als dass sie sie beantwortet. Der Autor schafft es mit seinen Worten die fantastische, wenn auch gefährliche Welt mitsamt ihrer Bewohner stets anschaulich zu beschreiben, sodass man seiner Fantasie gar nicht mehr allzu viel hinzufügen muss. Die Geschichte rund um Mira und den Kristall ist unglaublich fesselnd, an Spannung fehlt es hier keineswegs und ich bin lediglich über die viel zu geringe Seitenanzahl enttäuscht. Ich hätte nur zu gerne sofort weitergelesen und konnte mich kaum von dem Buch losreißen.

Von mir gibt es selbstverständlich eine Empfehlung für den Auftakt dieser fabelhaften Reihe und ich warte sehnsüchtig auf den zweiten Band.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2025

Zwischen Klostermauern und Magie

0

Inhalt:


Mira ist immer noch wütend über die Entscheidung ihrer Mutter, sie in ein abgelegenes Internat zu schicken – irgendwo im Nirgendwo. Selbst das Navi scheint den Ort, an dem ein ehemalige Kloster ...

Inhalt:


Mira ist immer noch wütend über die Entscheidung ihrer Mutter, sie in ein abgelegenes Internat zu schicken – irgendwo im Nirgendwo. Selbst das Navi scheint den Ort, an dem ein ehemalige Kloster steht, nicht zu kennen. Immer wieder lotst es den Chauffeur im Kreis, bis plötzlich ein altes, mit Brettern vernageltes Haus auftaucht – eines, das dort eigentlich gar nicht stehen sollte.

Als der Chauffeur Mira schließlich mitten in der Nacht auf das Internatsgelände bringt, erhält sie eine knappe Einführung: Jungen und Mädchen sind strikt voneinander getrennt untergebracht, und sie muss sich ihr Zimmer mit einer anderen Schülerin teilen – sehr zu ihrem Missfallen.

Auf dem Weg zu ihrem Zimmer gibt ihr die Direktorin eine kurze Einweisung. Mira erfährt, dass ein Teil des Geländes noch immer von Mönchen bewohnt wird – dieser Bereich ist für die SchülerInnen jedoch tabu. Außerdem soll sie ihr Handy zeitnah abgeben. Die strengen Regeln besagen, dass Mobiltelefone nur zu bestimmten Zeiten und unter festgelegten Regeln genutzt werden dürfen.

Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, wird sie von ihrer neuen Zimmergenossin Eleonora auch noch gleich schroff angeblafft; sie möge sich bitte zügig bettfertig machen.
Auch der nächste Tag beginnt holprig: Eleonora erweist sich als arrogant, rechthaberisch und wenig rücksichtsvoll.
Als Mira Zeugin eines Streits wird und sich mutig auf die Seite eines Außenseiters stellt, macht sie sich prompt bei mehreren MitschülerInnen unbeliebt. Na, das kann ja heiter werden!

Und tatsächlich – heiter wird es nicht gerade, aber spannend allemal. Tagsüber muss Mira sich mit den Herausforderungen des Internatslebens herumschlagen, nachts wird sie von merkwürdigen Träumen geplagt. Als sie eines Nachts aufsteht, um sich die Beine zu vertreten, entdeckt sie in der Ferne ein seltsames Leuchten. Eine Lichtsäule scheint bis zu ihr eine spürbare Wärme auszustrahlen. Das kann doch nicht real sein – oder etwa doch?

Trotz eines Hausarrests, den sie sich wegen ihrer Einmischung in den Schülerkonflikt eingehandelt hat, beschließt Mira, den rätselhaften Träumen und Erscheinungen nachzugehen. Sie will das verlassene Haus wiederfinden, das sie auf dem Hinweg gesehen hat – und das seitdem immer wieder in ihren Träumen auftaucht.

Natürlich kann das nur in einem Desaster enden … oder in einem großen Abenteuer.



Meinung:


Sowohl Cover als auch Klappentext von „Splitterkristall – Die Schattenchroniken“ haben mich sofort neugierig gemacht. Ein abgelegenes Internat, ein geheimnisvolles, verlassenes Haus mit magischem Leuchten - das klang nach einem fesselnden Abenteuer und jeder Menge Lesespaß.

Das Buch beginnt mit einem düsteren Prolog, der zunächst für Verwirrung sorgt. Ein finsterer Mann, beschworene Kreaturen und eine rätselhafte Auseinandersetzung mit einer Frau – schnell wird klar: Hier wird Spannung aufgebaut und ein Bogen in die Vergangenheit gespannt.

Dann beginnt die eigentliche Geschichte rund um Mira. Sie ist rebellisch, mutig und lässt sich nicht unterkriegen – besonders sympathisch wirkt sie ab dem Moment, in dem sie ohne Zögern einem Außenseiter zur Seite springt.

Michael S.V. Preis erschafft interessante, wenn auch teilweise klischeebehaftete Figuren: Den Außenseiter, der zu Miras bestem Freund wird, den reichen Schulliebling, der sich dank seines Vaters alles erlauben kann, die beliebte Schulzicke und die unsichere Mitläuferin. Auch wenn man diese Konstellationen schon aus anderen Geschichten kennt, funktionieren sie hier erneut gut. Die Dynamik zwischen den Charakteren sorgt für Spannung und Konflikte, die die Handlung lebendig halten.

Besonders gelungen ist das atmosphärische Setting: Das alte Kloster mit seinen verwinkelten Höfen, steinernen Bänken, Wasserspielen und schweren Holztüren ist eine Kulisse, die man sich wunderbar vorstellen kann. Der Autor schafft es, mit wenigen Worten eine geheimnisvolle, fast magische Stimmung zu erzeugen.

Auch das Geheimnis um den abgesperrten Bereich, der von Männern in dunklen Kutten bewohnt wird, trägt zur düsteren Atmosphäre bei. Als Mira einem dieser Mönche begegnet, fühlt sie sich beobachtet – Realität oder Einbildung? Ich hatte große Lust, gemeinsam mit Mira auf Entdeckungstour zu gehen.

Das eigentliche Abenteuer beginnt jedoch erst, als Mira das verlassene Haus wiederfindet. Dort öffnet sich ihr eine fremde Welt – mit verschneiten Landschaften, frühlingshaften Wiesen und fantastischen Wesen: Mischwesen aus Mensch und Tier, gewaltige Riesen, auf deren Rücken Pflanzen wachsen, und Tannenzapfen, die bei Aufprall in Nebel explodieren. Kopfkino pur!

Nicht unerwähnt bleiben sollen die wenigen, aber stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Illustrationen von Anastassia Schitz. Sie fangen die Atmosphäre perfekt ein und laden zum Träumen ein.



Fazit:


„Splitterkristall – Die Schattenchroniken“ ist ein fesselndes Fantasy-Abenteuer, das durch ein überdurchschnittlich interessantes Setting, seine mutige Heldin und den flüssigen Schreibstil überzeugt. Die Geschichte bietet klassische, aber wirkungsvoll eingesetzte Figurenkonstellationen und schafft es, Spannung und Magie gekonnt miteinander zu verbinden. Wer sich auf ein Abenteuer zwischen Internatsdrama und fantastischer Parallelwelt einlassen möchte, wird hier bestens unterhalten – von der ersten bis zur letzten Seite.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere