Cover-Bild Der gefrorene Urknall
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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: HML Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Klassisch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 588
  • Ersterscheinung: 01.05.2020
  • ISBN: 9783968510026
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Mike Gorden

Der gefrorene Urknall

Mystery-Thriller

Für Amazon-Käufer: Das Print bitte über den Verkäufer 'HML Verlag' bestellen. Amazon liefert selbst nicht!

Klappentext: Ein unbekannter Toter im Pariser Drogenmilieu. Der Markt wird mit billigem Heroin überschwemmt. Für Maurice Belloumi und seinen Kommissar eine neue Herausforderung.

Am Genfer CERN befindet sich seit einiger Zeit eine Pforte in ein Paralleluniversum aus Antimaterie. Ist sie noch geschlossen? Die Institutsleitung sagt ja, doch rätselhafte Störungen im Umkreis sprechen eine andere Sprache. Wer steckt hinter diesen und anderen nur scheinbar unzusammenhängenden Ereignissen?

Die Fäden laufen in Paris bei Belloumis Freund Mike Peters zusammen. Die beiden müssen all ihre Beziehungen spielen lassen, um der Rätsel Lösung zu finden.

Das Exposé dieses Buches gewann 2019 einen Wettbewerb der Books on Demand GmbH!

Mikes und Maurices Verhältnis hat sich nach der stürmischen Affaire im ersten Band abgekühlt. Die neuen Ereignisse bringen sie aber wieder zusammen. Mike kümmert sich um Maurice, als dieser schwer verletzt von einem Einsatz in den Banlieues zurückkommt. Die Rätsel, die die neuen Ereignisse aufwerfen, können sie nur gemeinsam lösen. Als Mike das Tagebuch des Ermordeten entdeckt, kommt Bewegung in die Ermittlungen und Maurice zeigt am Ende, daß selbst er über seinen Schatten springen kann.

Der Autor verwendet alte Rechtschreibung.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2020

Der Urknall????

2

MEINE MEINUNG
Es geht hier um einen Toten, der in Paris gefunden wird. Die Ermittlungen gestalten sich hier schon schwierig, weil man erst mal nicht weiß, wo man ansetzen muss.

Dieses Buch ist der zweite ...

MEINE MEINUNG
Es geht hier um einen Toten, der in Paris gefunden wird. Die Ermittlungen gestalten sich hier schon schwierig, weil man erst mal nicht weiß, wo man ansetzen muss.

Dieses Buch ist der zweite Teil von dieser mysteriösen Geschichte und ich habe leider den ersten Teil nicht gelesen.
Das Buch an sich hat hier aber eine große Spannung und eine sehr interessante Geschichte. Der Autor hat einen rasanten Schreibstil, der sich super lesen lässt.
Bei den wissenschaftlichen Dingen wurde hier sehr akribisch recherchiert und alles wurde gut erklärt.

Wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, hat man leichte Schwierigkeiten mit den sehr, sehr vielen Personen, die hier erscheinen. Ich empfehle also unbedingt den ersten Teil zu lesen, dann hat man mit Sicherheit mehr Spaß beim zweiten Teil.

Für mein Versäumnis, das ich den ersten Teil nicht gelesen habe, mache ich den Autor hier nicht verantwortlich und gebe für diese sehr interessante Geschichte gerne die vollen 5 Sterne.
Man kann auch ohne den ersten Teil erkennen, das diese Geschichte hier sehr spannend, sehr mystisch und sehr aufregend ist.
Das wissenschaftliche hat hier genug Raum bekommen, so das die Erklärungen hier nicht störend wirken. Im Gegenteil, es wirkt alles sehr interessant und man versteht es besser.

Bluesky_13
Rosi

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Der gefrorene Urknall

1

„...“Sie müssen doch nicht wirklich jeden Leser dieses Buches mitnehmen.“ „Ich finde, diese Arroganz können wir uns nicht leisten. Das Buch soll schließlich unterhalten. Dafür hat Mike es geschrieben.“...“

Dieses ...

„...“Sie müssen doch nicht wirklich jeden Leser dieses Buches mitnehmen.“ „Ich finde, diese Arroganz können wir uns nicht leisten. Das Buch soll schließlich unterhalten. Dafür hat Mike es geschrieben.“...“

Dieses Gespräch zwischen der jungen Wissenschaftlerin Marian und Walter, der sich mit komplexen Fragen der Astrophysik befasst, könnte durchaus auch auf den Anspruch des Autors dieses Buches zutreffen und nicht nur auf die Ausarbeitungen von Mike Peters.
Es ist der zweite Teil einer Geschichte, die sich in viele Genre einordnen lässt: Einerseits geht es um spannende Ermittlungen, andererseits werden komplexe Fragen der Wissenschaft berührt. Außerdem findet sich eine Spur Mystik, ein bisschen Verschwörungstheorie und nicht zuletzt ein fesselnder Ausflug in die Vergangenheit.
Mike Peters arbeitet in der Redaktion einer Zeitung. Die wird plötzlich von einem neuen Konsortium übernommen. Was Mike irritiert, ist die Tatsache, dass die Vertreter nichts Eiligeres zu tun haben, als ihn nach den Informanten für seine Artikel zu fragen. Mike lehnt ab. Das wird Folgen haben.
In Paris werden Kommissar Lefebve und sein Team zu einem Unfall gerufen. Das Brandopfer im Auto wurde definitiv ermordet. Außerdem hatte er sehr reines Heroin bei sich.
Dr. Lies im CERN ruft Francine zu sich, um sie in ihre neuen Aufgaben einzuweisen. Ihr bisheriger Vorgesetzter fällt krankheitsbedingt aus. Warum aber reagiert Francines Hund so heftig, als die Apparatur nach der Erneuerung wieder hochgefahren wird?
Das sind nur einige und bei Weitem nicht alle Handlungsstränge, die das Buch beinhaltet.
Dem Autor gelingt es, einen hohen Spannungsbogen aufzubauen. Mittel zum Zweck sind schnell wechselnde Handlungsorte und Personen, Das Geschehen wird immer aus neuer Sicht erzählt.
Der Schriftstil ist sehr abwechslungsreich. Ab und an sorgt er für rasantes Tempo, an anderen Stellen für wissenschaftliche Gründlichkeit oder den Ausdruck widerstreitender Emotionen.
Im Folgenden möchte ich mich auf zwei Schwerpunkte konzentrieren. Das sind zum einen die Ermittlungen, zum anderen der wissenschaftliche Hintergrund.
Zu letzteren möchte ich Walters Vorstellung zitieren:

„...Er skizzierte seine Theorie eines geteilten Universums, das aus einer Welt aus Materie und einer aus Antimaterie bestand. Zwei unmittelbar benachbarte Teilwelten, die eine Dimensionsbarriere trennte und die nur über die Schwerkraft miteinander wechselwirkten...“

Der Autor versucht, die komplexen Zusammenhänge populärwissenschaftlich und allgemeinverständlich zu erläutern. Mathematische Probleme deutet er nur an. Meiner Meinung nach ist das gut gelungen. Allerdings kenne ich mich in dem Metier aus und bin deshalb von seinem Ideen fasziniert. Ohne Grundkenntnisse der Quantenphysik dürfte es schwieriger sein, in die Materie einzudringen.
Gut gefallen hat mir der Rückblick, der mit dem Jahre 1920 beginnt und in kurzen Kapiteln bis ins 20. Jahrhundert führt. Er ist einem der wichtigsten deutschen Wissenschaftler der Quantenphysik gewidmet und zeigt Stationen seines Lebenslaufes. Nein, Einstein ist es nicht! Der hatte mit der Quantenphysik wenig am Hut.
Einer der Begleiter des Wissenschaftlers sagt bei einem Spaziergang:

„...Perfektion beruht immer auf Symmetrie. Du musst die Symmetrie nur finden...“

Genauso komplex wie die wissenschaftlichen Fragen erweisen sich die Ermittlungen. Maurice, der Kontakte in den Untergrund hat, muss feststellen, dass die üblichen Verdächtigen nicht für das reine Heroin verantwortlich, sondern selbst ziemlich aufgeregt auf die neue Herausforderung reagieren.
Auch der Tote ist nicht zu identifizieren. Er wird nirgendwo vermisst. Maurices unkonventionelle Art, sich den Aufgaben zu widmen, wird letztendlich zum Erfolg führen. Allerdings muss er dringend lernen, was Selbstschutz heißt.
Es würde zu weit führen, noch auf all die Dinge einzugehen, die im Hintergrund ablaufen. Dort gibt es mehrere Strippenzieher. Menschen sind für sie dazu da, benutzt und manipuliert zu werden.
Das Buch hat mich erneut ausgezeichnet unterhalten. Übrigens wird am Ende in einem hochinteressanten wissenschaftliche Gespräch zwischen Mike und Walter auch erklärt, was unter „gefrorenen Urknall“ zu verstehen ist.

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Veröffentlicht am 09.08.2020

Fesselnde Fortsetzung und wieder ein gelungener Mix Genremix

1

„Der gefrorene Urknall“ ist nach „Gefahr von der anderen Seite“ der zweite Band des „Moíra-Zyklus“ des promovierten Chemikers Mike Gordon. Auch wenn es möglich ist das Buch ohne Vorkenntnisse zu lesen, ...

„Der gefrorene Urknall“ ist nach „Gefahr von der anderen Seite“ der zweite Band des „Moíra-Zyklus“ des promovierten Chemikers Mike Gordon. Auch wenn es möglich ist das Buch ohne Vorkenntnisse zu lesen, würde ich empfehlen die Bücher der Reihe nach zu lesen, da es immer wieder Bezug auf Ereignisse aus dem ersten Band nimmt und außerdem die Entwicklung der Charaktere auch recht interessant ist.

Nach einem kurzen Prolog im Jahr 2016 beginnt die Handlung am 1. Januar 2017. Es verlaufen mehrere Handlungsstränge parallel.

Maurice Belloumi steckt in einem Fall um einen Drogentoten. Der Pariser Drogenmarkt wurde mit billigem Heroin, der den Preis sinken lässt und die Anzahl der Abhängigen in die Höhe treibt, regelrecht überschwemmt.

Mike Peters arbeitet immer noch bei dem Wissenschaftsmagazin „Magazine de la Science“. Durch einen Wechsel der Anteilseigner stehen dort einige Änderungen an.

Gleichzeitig gibt es Ungereimtheiten am Genfer CERN und selbst das technische Team erhält keine umfassenden Informationen. Hat die neue Leitung die Pforte in das Paralleluniversum noch unter Kontrolle ?

Mike Gorden berichtet in kurzen Kapiteln und wechselt dabei immer wieder zwischen den Handlungssträngen und den unterschiedlichen Charakteren. Durch den stetigen Perspektivwechsel wird eine enorme Spannung aufgebaut, allerdings wird dadurch auch die volle Aufmerksamkeit beim Lesen erfordert.
Die Cliffhänger an den Kapitelenden haben mich gefesselt und dafür gesorgt, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Neben den altbekannten Charakteren, die sich hier deutlich weiterentwickeln, gibt es auch zahlreiche neue Charaktere, die ebenfalls gut und facettenreich beschrieben werden, blass bleibt hier keiner.

Das Tempo der Handlung ist enorm und es dauert eine Weile, bis ich zwischen den verschiedenen Handlungssträngen Zusammenhänge herstellen konnte. Trotzdem habe ich mich durchgehend bestens unterhalten gefühlt. Die Handlung ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und die Erklärungen sind schlüssig. Der wissenschaftliche Aspekt ist interessant, nicht immer leicht zu verstehen, aber so gut erklärt, dass man der Geschichte problemlos folgen kann und dabei auch noch einige interessante Fakten dazulernen kann.

Mir hat dieser Genre-Mix sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher des Autors.

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Veröffentlicht am 01.08.2020

spannungsreicher Thriller in Paris

1

Der zweite Band um Michel 'Mike' Peters, seine Kolleg*innen und Maurice Belloumi mit seinem Kommissar und weiteren alten Bekannten.


Den ersten Band muss man nicht zwingend gelesen haben, aber macht die ...

Der zweite Band um Michel 'Mike' Peters, seine Kolleg*innen und Maurice Belloumi mit seinem Kommissar und weiteren alten Bekannten.


Den ersten Band muss man nicht zwingend gelesen haben, aber macht die Geschichte runder. Das Buch startet an Neujahr und jede Person stellt ihren Stand zu dem Zeitpunkt dar und dann nimmt die Geschichte Fahrt auf.


Es gibt wieder Veränderungen im CERN und Dr. Lies ist jetzt der neue Chef. Es wurden teure Umbauarbeiten erledigt um die Dimensionspforte unter Kontrolle zu halten. Aber warum hat das technische Team nur begrenzte Einblicke?

Das Wissenschaftsmagazin für das Mike Peters arbeitet, wurde von anderen Anteilseignern übernommen und Veränderungen deuten sich an.

Der Kommissar Lefebvre und Maurice Belloumi haben einen unbekannten Toten und ein Drogenproblem in der Stadt zu lösen.

Amelie ist jetzt in Cambridge und doziert dort. Aber sie arbeitet auch weiterhin für ihre Mutter und der Kontakt zu Mike reißt nicht ab. Besonders als im Gebiet um CERN gehäuft psychologische Anomalien auftauchen.

Darüber hinaus gibt es noch Perspektiven des Konsortiums, von Logan in Cambridge, von Klotho und von Walter und der MItarbeiterin und Rückblenden.

Alles wird nach und nach zusammen geführt und ein toller Spannungsbogen hergestellt.

Die Erläuterungen zu den physikalischen Problemen habe ich nicht immer verstanden, aber das tat dem Lesevergnügen kein Abbruch. Entweder waren es kurz gehaltene Gespräche über das Problem oder eben es wurde von Person A an unwissende erklärt und dann mit Bildern gearbeitet. Dann habe ich zumindest auch das Grundproblem verstanden.

Die altbekannten Figuren entwickeln sich hier richtig schön weiter. Mit Fehlern, mit Entscheidungen im Graubereich und mit der Hoffnung auf weiteres.

Im Unterschied zum ersten Band ist hier die Erotik raus genommen und der Blick liegt auf dem Alltag von Beziehungen. Egal welche sexuelle Orientierung man hat und auslebt, Alltag ist überall da.


Mir war es eine Perspektive zu viel oder doch ein bißchen zu Physikalisch an mancher Stelle. Aber trotzdem empfehle ich das Buch weiter. Es ist mal etwas anderes und die Entwicklung der Geschichte und der Figuren ist gut gelungen.


4,5 Sterne gebe ich dem Buch.


Damit kommt es ins Regal für einen späteren Re-Read.



Danke an Mike Gorden für die begleitete Leserunde und das Leseexemplar.

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Veröffentlicht am 31.01.2021

Moira 2 - Das Konsortium

0

In Paris wird ein Toter mit reinem Heroin gefunden. Kommissar Lefebvre, Maurice Belloumi und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Am Genfer CERN befindet sich eine Pforte aus Antimaterie in ein Parallelumiversum; ...

In Paris wird ein Toter mit reinem Heroin gefunden. Kommissar Lefebvre, Maurice Belloumi und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Am Genfer CERN befindet sich eine Pforte aus Antimaterie in ein Parallelumiversum; aber ist sie wirklich geschlossen? Der Wissenschafts-Journalist Mike Peters und die Organisation Moira haben wieder alle Hände voll zu tun, denn sie müssen alles unter ienen Hut bringen und die Welt retten.

Das Cover des Buches ist nicht nur passend, sondern ein echter Hingucker. Was ich am Cover zum 1. Teil bemängelt hatte, wurde hier glänzend umgesetzt.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; sowohl die Charaktere als auch die Orte werden hervorragend dargestellt. Die Charaktere haben sich auch gegenüber dem Vorband toll weiterentwickelt; neue Personen werden gut eingeführt.

Der Plot ist gut durchdacht; die wissenschaftlichen Fakten scheinen gut recherchiert worden zu sein.

Der Spannungsbogen ist nicht so ausgeprägt, wie im 1. Teil. Die ersten 150 Seiten sind zwar an sich gut, aber viele Charaktere und Handlungsstränge machen das ganze etwas schwierig zu lesen bzw. um am Ball zu bleiben. Man muss immer wieder zurückblättern oder eine Namensliste erstellen. Wer den 1. Teil gelesen hat, hat hier definitiv einen Vorteil, aber trotzdem bleibt es sehr komplex. Zwar war auch der 1. Teil schon sehr komplex, allerdings konnte man hier der Handlung besser folgen, denn es waren weniger Personen und weniger verschiedene Handlungsstränge. Diese Stränge werden zwar hervorragend miteinander verbunden, trotzdem war das erste Viertel des Buches doch anstrengend zu lesen.

Danach ging es allerdings zur Sache und die Spannung erreichte ihre Spitze, sodass mich das Buch wieder fesseln konnte.

Die letzten 100 Seiten (insgesamt fast 584 Seiten) wich dann die Spannung wieder etwas und einige Längen schlichen sich ein.

Romantik- und Erotikszenen waren in diesem Teil kaum mehr vorhanden.

Der 3. Teil ist in Arbeit und ich freue mich schon darauf mit der Hoffnung, dass es en würdiges Finale wird.

Fazit: Fortsetzung, die nicht ganz an den 1. Teil herankommt. 4 von 5 Sternen

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