Cover-Bild So viel Liebe
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 128
  • Ersterscheinung: 31.01.2020
  • ISBN: 9783551553928
Moni Nilsson

So viel Liebe

Ein trauriges und tröstliches Buch, das Mut macht.
Angelika Kutsch (Übersetzer)

Keine Angst vor gar nichts - Wie eine Familie mit der Krebsdiagnose der Mutter umgeht. Ein trauriges und tröstliches Buch für Kinder und Jugendliche.

»Vergiss diese Reise nie«, hatte Mama gesagt, »Wochen wie diese sind genauso lang wie fünfzehn ziemlich langweilige Jahre.«   

Sie hatten am Strand gesessen, die Füße im Meer. Mama war schon damals krank gewesen, aber nicht so schlimm wie jetzt. Der Krebs ist zurückgekommen und Lea begreift allmählich, dass ihrer Mutter nicht mehr viel Zeit bleibt. Verzweifelt stemmt sie sich gegen das unerbittliche Schicksal. Aber das ist unmöglich und so packen Mama, Lea, Lukas und Papa so viel Liebe wie möglich in die letzten Wochen.

Ein tröstliches Buch über Krankheit, Tod, Liebe und Glück

Gehört das Thema Krankheit in ein Kinderbuch? Ja, denn dieser Roman über die Krebsdiagnose der Mutter zeigt Kindern und Jugendlichen auch das Schöne und das Glück im Leben. Es ist nämlich zugleich ein Kinderbuch über die Beziehung von Geschwistern, über Familie und Freundschaft. Es ist traurig, aber es mach auch Mut, es zeigt dem Leser schöne Seiten in schweren Zeiten.   

Warmherzig und berührend, voller Kraft und Liebe: "So viel Liebe" schenkt Betroffenen Trost und erzählt eine Geschichte über die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2020

Herzensbuch

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Meinung
Die Story versprach Emotionen die unter die haut gehen und ich war sehr gespannt darauf ob mich die Gefühle als Leser auch erreichen würden.

Dieses Buch konnte nicht ohne Tränen gelesen werden. ...

Meinung
Die Story versprach Emotionen die unter die haut gehen und ich war sehr gespannt darauf ob mich die Gefühle als Leser auch erreichen würden.

Dieses Buch konnte nicht ohne Tränen gelesen werden. Schwerpunkt der Story ist die liebe innerhalb einer Familie insbesondere zwischen Mutter und Kind in diesem Fall. Lea ist während der Story gefangen zwischen Wut und Angst. Wut darüber, weil ihre Mutter stirbt und Angst, wie sie mit der Situation umgehen soll. Zudem versucht sie insbesondere in ihrem Umfeld z.b in der Schule die starke zu mimen, doch mittels den Einblick in ihre Gedanken vermittelt uns die Autorin nicht nur das Gefühl Teil der Emotionen zu werden und lea verstehen zu können, sondern zudem auch welche Wunden die Krankheit ihrer Mutter wirklich verursacht.

Viele Bücher wurden zu Krankheiten niedergeschrieben, aber selten bekommt man es aus der Sicht eines Kindes vermittelt. Die Autorin hat für mich den Schreibstil der Protagonistin angepasst, sodass die Story auch für jüngere Leser leicht verständlich ist. Es ist keine Geschichte über die Krankheit, sondern eine Story über das Leben, über das sich gegenseitig Halt geben und unterstützen.

Für mich persönlich hat die Autorin mit diesem Werk ein Werk geschaffen, das Herzen berührt. Ein Werk das Hoffnung gibt aber zugleich zeigt, dass das Leben leider nicht immer aus einem happy end besteht. Ein Buch, welches nicht beschönigt, sondern der Realität Raum gibt.

Fazit
So viel liebe ist nach langem wieder ein Roman der mich zu Tränen gerührt hat. Zu Beginn dachte ich mir noch "nette Geschichte", doch bereits nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl ein Teil von lea zu werden. Es ist eine Story über Freundschaft, das Leben, die Familie und den Tod. Eine Geschichte die nicht liebevoller hätte gestaltet sein können. Ein #herzensbuch, welches ich euch nur allzu gern ans Herz legen möchte. 5 von 5 Sternen ❤

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Veröffentlicht am 24.02.2020

emotionale Geschichte für junge Leser

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*********Könnte evtl Spoiler enthalten*********
Ich versuche meine Rezensionen immer Spoilerfrei zu halten, doch sicherheitshalber trotzdem der Hinweis – Sicher ist sicher!

Erst einmal Danke an den CARLSEN ...

*********Könnte evtl Spoiler enthalten*********
Ich versuche meine Rezensionen immer Spoilerfrei zu halten, doch sicherheitshalber trotzdem der Hinweis – Sicher ist sicher!

Erst einmal Danke an den CARLSEN Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

In diesem Buch geht es um Lea, deren Mutter an Krebs erkrankt ist. Wir begleiten das junge Mädchen während einer sehr schweren Zeit. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen…

Lea ist ein junges aufgewecktes Mädchen. Sie ist offen und hat Spaß am Leben. Doch sie hat auch Angst, Angst um ihre Mutter, Angst sie an den Krebs zu verlieren. Sie würde alles dafür tun damit ihre Mutter wieder gesund wird, sogar sich mit ihrer besten Freundin zerstreiten. Nach außen wirkt sie stark doch der Leser erkennt, dass es in ihr ganz anders aussieht.
Was ich an dieser Geschichte wirklich schön finde, ist der Zusammenhalt der ganzen Charaktere und wie sie alle sich aufeinander verlassen können.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen, auch wenn man natürlich merkt, dass die Geschichte für jüngere Leser ausgelegt ist. Trotzdem konnte mich die Geschichte fesseln und mitreissen. Ja ich hatte auch Tränen in den Augen. Die Autorin schafft es sehr gut, die Gefühle von Lea zu vermitteln und man muss einfach mit ihr mitleiden. Man kann Leas Gefühle und ihr Handeln sehr gut nachvollziehen.

”Hab nie Angst davor, das zu sagen, was du meinst”, sagt Mama zu mir. ”Hab niemals Angst vor irgendwas. Dafür hat man keine Zeit.”
Seite 59

Das Cover des Buches passt, wie ich finde, sehr gut zur Geschichte und ist auch passend für die angestrebte Zielgruppe.

Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch um ein wirklich schönes Buch für junge Leser. Sehr emotional und trotzdem wird es der Zielgruppe gerecht.

Diese Geschichte bekommt von mir 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 03.02.2020

Eine herzzereißend schöne Geschichte

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Leas Mutter sagt im Fernsehen auf einer Krebs Gala das sie sterben wird. Im Fernsehen. Alle haben es gesehen, nur Lea durfte nicht. Als ihr am nächsten Tag ihre beste Freundin Noa erzählt, dass ihre Mutter ...

Leas Mutter sagt im Fernsehen auf einer Krebs Gala das sie sterben wird. Im Fernsehen. Alle haben es gesehen, nur Lea durfte nicht. Als ihr am nächsten Tag ihre beste Freundin Noa erzählt, dass ihre Mutter gesagt hat, dass sie sterben wird, ist Lea unfassbar wütend und sauer auf Noa. Sie beschließt Noa zu hassen. Denn sie ist der Meinung, wenn sie Noa genug hasst, dann wird ihre Mutter nicht sterben.

Der Schreibstil von Moni Nilsson hat mehr sehr gefallen. Er war poetisch, gefühlvoll und bildhaft. Ich war von Anfang an gefesselt. Die Geschichte erleben wir aus der Sicht des Kindes Lea in der Ich-Perspektive.

Mein Herz klopft, als wollte es kaputtgehen.

Lea ist (glaube ich) zwischen 6 und 9 Jahre alt. Sie ist bereits in der Schule, welche sie zusammen mit ihrer besten Freundin Noa besucht und hat einen älteren Bruder. Tatsächlich habe ich mich sofort in die kleine Lea hineinversetzen können. Wir grausam und unfair ist es, dass jeder gesehen hat, dass Leas Mutter sterben wird? Nur sie selbst halt nicht. Natürlich weiß sie nicht wohin mit ihrer Wut, ihrem Frust und ihrer Trauer. Es ist ja auch so unfair, dass man nichts gegen diese doofe Krankheit tun kann. Da einige Menschen in meinem Familien- und Bekanntenkreis sich ebenfalls schon in der Situation von Leas Mutter befunden haben, weiß ich einfach, dass es so ein unfassbar schlimmes Gefühl ist. Aus der Sicht eines kleinen Mädchen hat es mich natürlich total mitgenommen.


Die Worte tun weh, brennen und bluten.

Zu Anfang der Geschichte erfahren wir natürlich, dass Leas Mutter sterben wird. Lea erinnert sich an die guten Momente mit ihrer Mutter. An die Familienurlaube, an die Zeit, an der ihrer Mutter die Haare ausfielen und sie ihr die Glatze mit Meereslebewesen bemalen durfte. Ihre Mutter ist in meinen Augen eine wunderbare starke Frau. Sie lässt niemals ihren Frust an den Kindern aus und mich hat generell der ganze familiäre Zusammenhalt in dieser Familie beeindruckt. Eine fröhliche kleine Familie mit einem harten Schicksalsschlag. Anders kann ich es nicht nennen.

Mir hat die Geschichte unglaublich gut gefallen. Ich fand es so spannend alles aus Leas Sicht zu erleben, ihre Gedanken zu erfahren und mit ihr zu bangen und zu hoffen. Die Story hat mich berührt und die letzen 30 Seiten habe ich einfach nur noch mein Buch vollgeheult, weil ich so gerührt war von der Handlung. Eine absolut hinreißende, trostspendende und berührende Geschichte.


Fazit

Ein Mädchen gefangen zwischen Wut, Hass, Verzweiflung und Trauer, aber auch so viel Liebe. Mich konnte die Geschichte von Lea begeistern, auch wenn ich die letzten 30 Seiten nur noch geweint habe. Es waren Tränen aus Trauer, Wut, aber auch Liebe. Es war ein so wunderschönes Ende, auch wenn es sehr traurig war. Für mich ein Highlight, da die Geschichte mein Herz berührt hat.


Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!


Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.

Eure Neni ♥

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Veröffentlicht am 01.02.2020

Krebs ist ein Arschloch

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Dieses Buch kann man nicht ohne zu weinen lesen. Es beschreibt die unendliche Liebe zwischen einer fürsorglichen, kranken Mutter und ihrer Familie. Lea beschreibt die letzten Wochen und Erlebnisse mit ...

Dieses Buch kann man nicht ohne zu weinen lesen. Es beschreibt die unendliche Liebe zwischen einer fürsorglichen, kranken Mutter und ihrer Familie. Lea beschreibt die letzten Wochen und Erlebnisse mit Ihrer kranken Mutter. Ausflüge, das Krankenhaus und den Alltag mit einer tödlichen Krankheit und bedingungsloser Kinderliebe.

Sicherlich haben wir alle von einem solchen Schicksal bereits gehört und denken immer direkt an den furchtbaren Verlust einer Familie. Selten habe ich darüber je gelesen, besonders nicht aus der Sicht eines tapferen, normalen Kindes. Unglaublich ergreifend und unfassbar traurig.

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