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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2021

Der Bachelor lässt grüßen

Selection
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Prinz Maxon von Illeá ist alt genug zum Heiraten. Um die richtige Frau für ihn zu finden wird ein Casting veranstaltet, für welches jede Provinz des Landes ein Mädchen schickt. Unter ihnen auch America, ...

Prinz Maxon von Illeá ist alt genug zum Heiraten. Um die richtige Frau für ihn zu finden wird ein Casting veranstaltet, für welches jede Provinz des Landes ein Mädchen schickt. Unter ihnen auch America, deren Herz allerdings bereits einem anderen gehört.

Der Schreibstil von Kiera Cass ist sehr angenehm. Man kommt gut in die Geschichte rein und kann das Buch angenehm schnell weg lesen.

America fand ich als Charakter ziemlich nervig. Sie ist zwar sehr nett und authentisch, mir persönlich aber auch zu sprunghaft und inkonsequent. Auf der einen Seite möchte sie ihre Familie unterstützen, nimmt das Casting auf der anderen Seite aber auch nicht wirklich ernst. Es gibt einige Verhaltensweisen, die mir an ihr nicht gefallen haben, die ich aber nicht weiter ausführen werde, um nicht versehentlich zu Spoilern.
Maxon fand ich erstaunlich sympathisch. Er mag zwar etwas steif wirken, ist aber eigentlich nur unsicher, was ihn mir sehr sympathisch macht.Seine Beziehung zu America geht mir etwas zu schnell hin und her, manchmal ist er auch etwas naiv, aber grundsätzlich hat er mir ganz gut gefallen.

Insgesamt fand ich den ersten Teil der Selection Reihe nicht wirklich überzeugend. Der Schreibstil war gut, aber America hat mir charakterlich nicht gefallen und auch die Geschichte an sich fand ich inhaltlich nicht interessant, oder überzeugend. Zusätzlich war sie leider auch sehr vorhersehbar. Für mich war es zu sehr „Der Bachelor“, eine Sendung die ich persönlich ziemlich furchtbar finde.
Zur Verteidigung des Buches sollte man vielleicht noch sagen, dass es ein Geschenk war und ich es mir selbst vermutlich nie gekauft hätte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2021

Eine überraschend tiefgründige Geschichte über die erste Liebe

Wunder wie diese
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Amelia und Chris könnten wohl nicht unterschiedlicher sein. Sie zurückhaltend und unauffällig, er extrovertiert und charismatisch. Doch als sich die beiden auf der Arbeit kennenlernen verstehen sie sich ...

Amelia und Chris könnten wohl nicht unterschiedlicher sein. Sie zurückhaltend und unauffällig, er extrovertiert und charismatisch. Doch als sich die beiden auf der Arbeit kennenlernen verstehen sie sich von Anfang an. Schnell fühlen die beiden sich zueinander hingezogen. Wäre da nur nicht das Problem, dass Amelia 14 ist und Chris 21.

Der Schreibstil von Laura Buzo ist sehr angenehm. Man kommt gut in die Erzählung rein und hat Spaß dabei, die Geschichte zu lesen.

Amelia fand ich sehr sympathisch und authentisch. Teilweise war sie etwas naiv, was bei einer 14-Jährigen aber durchaus okay ist.
Chris fand ich zwar grundsätzlich nett, aber grundsätzlich etwas zu selbstbezogen. Seine Beweggründe wurden zwar im Verlauf des Buches klarer, trotzdem hat er für meinen Geschmack zu sehr im Selbstmitleid gebadet und sich zu sehr als moralische Instanz aufgespielt.

Die Idee des Buches ist nicht unbedingt neu, dafür aber gut umgesetzt. Es gab einige Aussagen, die tiefgründiger waren, als ich erwartet habe und die mich selbst zum Nachdenken gebracht haben. Für meinen Geschmack gab es allerdings zu viele Anspielungen auf andere Bücher/Autoren, die den Lesefluss etwas gestört haben, wenn man die entsprechenden Werke nicht kennt.
Die Perspektivwechsel haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir hier eine chronologische Abfolge gewünscht hätte.

Insgesamt eine süße Geschichte, über die erste Liebe und das erwachsen werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2021

Ein übernatürlicher Roman

Lucian
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Rebecca und Lucian sind miteinander verbunden. In welcher Form, oder warum wissen sie beide nicht und doch treffen sie immer wieder aufeinander. Auch wenn Lucian sich nicht an seine Vergangenheit erinnern ...

Rebecca und Lucian sind miteinander verbunden. In welcher Form, oder warum wissen sie beide nicht und doch treffen sie immer wieder aufeinander. Auch wenn Lucian sich nicht an seine Vergangenheit erinnern kann und die Beiden die Anziehungskraft des anderen gruselig finden, kommen sie nicht voneinander los. Denn nur wenn sie zusammen sind, fühlen sie sich komplett.

Der Schreibstil von Isabel Abedi ist angenehm flüssig und man kann sich gut in die Figuren hineinversetzen. Trotzdem habe ich leider sehr lange gebraucht, um einen Zugang zu dem Buch zu finden. Als das dann geschehen war, war die Geschichte durchaus spannend und hatte einige überraschende Wendungen. Im Mittelteil gab es dann wieder einen Abschnitt, der mir überhaupt nicht gefalle hat. Um Spannung aufzubauen wurden dem Leser viele Informationen vorenthalten. Grundsätzlich ist das ein bewährtes Mittel, in diesem Fall hat es mich allerdings eher irritiert und genervt.

Rebecca konnte mich das ganze Buch über leider nicht so wirklich überzeugen. Zu Beginn war sie mir noch ganz sympathisch, irgendwann ist sie für meinen Geschmack aber zu sehr in die Opferrolle gerutscht. Außerdem waren ihre Handlungen oft widersprüchlich.
Grundsätzlich habe ich Lucian als einen sehr interessanten Charakter wahrgenommen. Leider hat man aber das ganze Buch über nicht allzu viel über ihn erfahren. Ich hätte mir, über die Geschichte verteilt, immer mal ein Kapitel aus seiner Sicht gewünscht.
Die Nebencharaktere haben mir schlussendlich wohl besser gefallen, da ich zu ihnen einen Zugang gefunden habe.

Insgesamt stehe ich „Lucian“ relativ neutral gegenüber. Das Buch ist durchaus spannend und basiert auf einer guten Idee. Leider konnten mich die Protagonisten aber nicht wirklich überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.12.2020

Ein spannender Roman mit leichten Startschwierigkeiten

Du und ich und tausend Sterne über uns
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Trudy zieht zusammen mit ihrem Sohn Will zurück nach Ponden Hall. In ihrem Elternhaus war sie wegen eines Streits mit ihrer Mutter seit 16 Jahren nicht mehr, aber jetzt, wo ihr Mann seit einem Flugzeugabsturz ...

Trudy zieht zusammen mit ihrem Sohn Will zurück nach Ponden Hall. In ihrem Elternhaus war sie wegen eines Streits mit ihrer Mutter seit 16 Jahren nicht mehr, aber jetzt, wo ihr Mann seit einem Flugzeugabsturz verschollen ist, muss sie einfach zurück in ihre Heimat. Dabei entdeckt sie Aufzeichnungen einer Frau aus dem 16. Jahrhundert und auf einmal, scheint es in Ponden Hall zu spuken.

Der Erzählstil von Rowan Coleman ist erst mal anders, aber sehr angenehm, sobald man sich dran gewöhnt hat. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass die Geschichte drei unterschiedliche Zeitstränge hat, was das Lesen noch interessanter macht.

Ich habe leider relativ lange gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Trudy hat immer wieder Gedanken und trifft Aussagen, die darauf schließen lassen, dass Geister zu der Realität im Buch dazu gehören. Ein paar Seiten später beteuert sie dann aber wieder, dass es keine Geister gibt. Für meinen Geschmack war die Situation zu lange nicht eindeutig erklärt, weshalb ich mich schwergetan habe, einen Einstieg in die Erzählung zu finden. Sobald das gelungen war, war der Roman allerdings sehr spannend und ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Was man allerdings wissen sollte, dass der Anteil an Geistergeschichten sehr hoch ist. Wer das nicht mag, sollte vielleicht lieber einen Bogen um das Buch machen, zumal dies aus dem Klappentext nicht unbedingt ersichtlich ist.

Mit Trudy konnte ich mich das ganze Buch über leider nicht anfreunden. Sie hat irgendwas an sich, was mir irgendwie unsympathisch war. Dafür fand ich will umso süßer und auch Abe (Trudys Mann) war mir auf Anhieb sympathisch.

Insgesamt hat mir der Roman, auch wenn ich Geistergeschichten eigentlich nicht mag; sehr gut gefallen. Er ist spannend und hält einige Überraschungen bereit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2020

Ein vielversprechender Agentenroman, mangelhaft umgesetzt

Sweet Little Lies
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Betty ist unzufrieden mit ihrem Leben. Zwar ist sie verlobt und somit ihrem Traum von einer eigenen Familie schon ziemlich nah, allerdings ist ihr Verlobter fast nie zuhause und deshalb mit ihm zu sprechen ...

Betty ist unzufrieden mit ihrem Leben. Zwar ist sie verlobt und somit ihrem Traum von einer eigenen Familie schon ziemlich nah, allerdings ist ihr Verlobter fast nie zuhause und deshalb mit ihm zu sprechen ist so gut wie unmöglich. Also möchte sie Thom verlassen, aber gerade, als ihre beste Freundin Jen ihr beim Auszug hilft, fliegt die Wohnung in die Luft.

Der Schreibstil von Kylie Scott ist sehr schön zu lesen. Man kommt gut in die Geschichte rein und es gibt einige doch sehr skurrile Szenen. Leider wirkte die Erzählung auf mich teilweise aber auch etwas zerrupft.

Bei Betty bin ich mir etwas unschlüssig, wie ich sie finden soll. Auf der einen Seite wird sie als toughe Frau dargestellt, was mir sehr gut gefallen hat. Einen Augenblick später sucht sie dann bei Thom Schutz, oder lässt sich innerhalb von Sekunden von ihm beeindrucken. Außerdem ist sie mir teilweise zu inkonsequent.
Thom hingegen ist mir ziemlich sympathisch. Er ist ein interessanter Charakter, der sich meiner Meinung nach aber etwas zu rasant entwickelt, was die Geschehnisse dann doch etwas unglaubwürdig macht.

Grundsätzlich hat mir „Sweet little lies“ gut gefallen, allerdings habe ich etwas mehr erwartet. Einige Szenen hätten etwas mehr ausgearbeitet werden können und auch der Rote Faden war nicht immer da.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl