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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2026

Aktuell und lustig wie nie

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Die „Känguru“-Reihe ist für mich ein Garant guter Unterhaltung. Egal welches Buch man sich anhört, man entdeckt immer etwas neues und erhält weitere Denkanstöße.

Marc-Uwe Kling ist außerdem ein Meister, ...

Die „Känguru“-Reihe ist für mich ein Garant guter Unterhaltung. Egal welches Buch man sich anhört, man entdeckt immer etwas neues und erhält weitere Denkanstöße.

Marc-Uwe Kling ist außerdem ein Meister, wenn es darum geht Charaktere mit seiner Stimme zum Leben zu erwecken. Das hat er auch wieder bei der „Känguru-Rebellion“ bewiesen. Sei es das Känguru selbst, Herta, Krapotke oder einer der anderen, liebgewonnenen Charaktere. Man weiß wer spricht, noch bevor Namen genannt werden.

Auch wenn mir die vorherigen Bücher bereits gut gefallen haben, ist dieses aktuell mein unangefochtener Favorit. Ich musste regelmäßig zurückspulen, weil ich vor Lachen Teile der Geschichte verpasst habe. Das Buch ist sein wohl politischstes und lässt an vielen Personen kein einziges gutes Haar (zu recht, wie ich finde). Dabei aber, wie gewohnt, gut argumentiert und mit einer gewaltigen Portion Sarkasmus.

Allen Fans des Kängurus, sowie denen, die bei der aktuellen Weltlage irgendwo zwischen Unglauben, Verzweiflung und Resignation stehen, kann ich die Känguru-Rebellion wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Eine süße und humorvolle Geschichte

The Night We Met
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Abby Jimenez ist für mich mittlerweile eine dieser Autorinnen, deren Bücher ich auch blind kaufen würde. Bis jetzt hat mich noch jede Geschichte von ihr überzeugt, so ist es auch bei „The night we met“.

Larissa ...

Abby Jimenez ist für mich mittlerweile eine dieser Autorinnen, deren Bücher ich auch blind kaufen würde. Bis jetzt hat mich noch jede Geschichte von ihr überzeugt, so ist es auch bei „The night we met“.

Larissa und Chris sind beides sehr sympathische und liebenswürdige Charaktere. Sie hat eine schwierige Kindheit gehabt, die sie weiterhin bei vielen Entscheidungen beeinflusst. Gleichzeitig ist Larissa eine Kämpferin, die jedoch nie ihre positive und lebensfrohe Einstellung verloren hat, was ich sehr schön fand. Er ist ein unglaublich aufmerksamer und liebevoller Mann, der sich unglaublich gut um die Menschen kümmert, die ihm wichtig sind. Dadurch habe ich Chris sehr schnell ins Herz geschlossen. Auch fand ich die Unterschiede zwischen ihm und seinem besten Freund Mike sehr spannend.

Mir persönlich war allerdings der Klappentext etwas zu ausführlich. Hat man ihn gelesen, waren 400 Seiten Handlung von 450 Seiten, die das Buch hat quasi schon bekannt. Dennoch wurde ich sehr gut unterhalten und habe die ganze Zeit mit Chris und Larissa mitgelitten, gefiebert und geseufzt. Eine Schwäche der Bücher der Autorin ist für mich leider immer das Ende. Alles deutet auf ein unlösbares Problem hin, nur damit dieses in einer „Hau-Ruck“ Aktion, auf ein paar Seiten dann doch gelöst wird. Da zuvor viel Zeit gewesen wäre, eine Lösung vorzubereiten, ist mir das leider meistens etwas zu viel. Dennoch hat mich „The night we met“ sehr gut unterhalten, es ist ein wirklich kurzweiliges Buch, das ich gerne weiterempfehlen werde.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Wohlfühlbuch mit wichtiger Botschaft

Shameless Puckboy
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Die „Puckboys“ Reihe von Eden Finley und Saxon James gehört mittlerweile zu meinen absoluten Favoriten was Wohlfühlbücher angeht. Ich weiß schon vor Beginn des Lesens, dass gute Unterhaltung garantiert ...

Die „Puckboys“ Reihe von Eden Finley und Saxon James gehört mittlerweile zu meinen absoluten Favoriten was Wohlfühlbücher angeht. Ich weiß schon vor Beginn des Lesens, dass gute Unterhaltung garantiert ist. Zusätzlich ist bei dieser Reihe jedes Buch gefühlt nochmal einen Tick besser als sein Vorgänger.
Wird in den „Puckboy“-Büchern ein Klischee nach dem anderen raus gehauen? Natürlich – Liebe ich die Bücher trotzdem? Absolut! Die beiden Autorinnen schaffen es nämlich immer wieder ihren Charakteren mehr tiefe zu geben, als man zu Beginn erwartet.

So auch bei Lane und Oskar – beide haben auf den ersten Blick ein tolles und erfolgreiches Leben. Im Laufe der Geschichte merkt man jedoch, dass beide ihre privaten Päckchen zu tragen haben, was sie jedoch im beruflichen Alltag verstecken.
Besonders gut gefallen hat mir der Umgang mit besagten Problemen im Verlauf des Buches. Der eine Charakter war reflektiert genug, um zu erkennen, dass er ein „Luxusproblem“ hat. Gleichzeitig wurde ihm vom anderen dieses Problem nicht abgesprochen. Ihm wurde Verständnis für die Belastung entgegengebracht und Verständnis dafür, dass jeder Mensch etwas anderes als Problem bezeichnet. Gleichzeitig sollte niemandem eine Empfindung abgesprochen werden, die im Vergleich zu Erfahrungen anderer als trivial angesehen werden könnte. – Ja, dieser Part ist leider etwas schwammig. Ich wollte aber unbedingt meine Begeisterung für diesen Aspekt ausdrücken, ohne z.B. durch Namensnennung zu viel zu verraten.
Oskar und Lane sind mir wahnsinnig schnell ans Herz gewachsen. Ihre anfänglichen Reibereien waren sehr unterhaltsam, gleichzeitig war es schön zu lesen, wie sich ihr Umgang miteinander im Laufe des Buches geändert hat und wie sie aufeinander eingegangen sind.

Es freut mich außerdem immer, alte Bekannte aus anderen Büchern und Reihen wiederzutreffen, kurz in Erinnerungen zu schwelgen und gleichzeitig bereits die Charaktere kennenzulernen, um die sich kommende Bücher drehen werden. Auch „Shameless Puckboy“ ist ein wirklich unterhaltsames und kurzweiliges Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Aufschlussreich und unterhaltsam

Funkenschwestern
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„Funkenschwestern“ ist das erste Buch, welches ich zum Thema Feminismus gelesen habe und es hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Barbara Blaha ist super angenehm. Man kann ihr gut ...

„Funkenschwestern“ ist das erste Buch, welches ich zum Thema Feminismus gelesen habe und es hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Barbara Blaha ist super angenehm. Man kann ihr gut folgen und sie versteht es Fachbegriffe so zu verwenden und zu erklären, dass sie für Personen, die sich mit verschiedenen Themen noch nicht auseinandergesetzt habe gut verständlich sind. Gleichzeitig sind die Erklärungen jedoch in einem Rahmen, dass sich auch Personen, die schon weiter im Thema drin sind, nicht langweilen sollten.

Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Besonders zum Einstieg in das Thema Feminismus bietet es meiner Ansicht nach eine tolle Übersicht über viele verschiedene Aspekte und bietet somit gezielt die Möglichkeit, sich im Nachgang gezielt zu verschiedenen Themen weiterzubilden. Gut gefallen hat mir auch, dass Blaha sehr optimistisch schreibt und nahbar schreibt. Sie zeigt immer wieder, dass niemand perfekt ist und beschreibt, wie wichtig es ist, miteinander und voneinander zu lernen.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es für mich nicht viele neue Erkenntnisse gab, sondern sich hauptsächlich um zusammengetragene Fakten handelte. Für alle, die sich noch nicht (viel) mit Feminismus und dem Patriarchat beschäftigt haben, ist „Funkenschwestern“ eine tolle Möglichkeit, um einen ersten Einblick zu erhalten. Diejenigen, die sich schon etwas intensiver mit diesen Themen und verschiedenen Statistiken beschäftigt haben, werden vermutlich eher wenig Neues erfahren.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

85% Spice, 15% (größtenteils) blasse Protagonisten

For the Fans (Deutsche Ausgabe)
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„For the Fans“ war schon lange im englischen Original auf meiner Wunschliste. Dem entsprechend war ich total überrascht und begeistert als ich gesehen habe, dass es nun auch auf Deutsch erscheint. Besonders, ...

„For the Fans“ war schon lange im englischen Original auf meiner Wunschliste. Dem entsprechend war ich total überrascht und begeistert als ich gesehen habe, dass es nun auch auf Deutsch erscheint. Besonders, da ich bis jetzt hauptsächlich gutes von dem Buch gehört hatte, habe ich mich sehr drauf gefreut. Leider konnte das Buch meine Erwartungen allerdings so gar nicht erfüllen.

Die beiden Hauptcharaktere Avi und Kyran waren wahnsinnig blass. Beide sind auf ihre Art wandelnde Klischees, Avi der planlose, Kunst liebende Kiffer und Kyran der disziplinierte und verschlossene Star-Quaterback. Man hat zwar mitbekommen, dass beide auf ihre Art eine Rolle spielen, das „Warum“ wurde aber erst so spät beantwortet, dass mir zu dem Zeitpunkt beide schon ziemlich auf den Senkel gingen. Außerdem war die Entwicklung der Beziehung der beiden immer sehr sprunghaft. So wurden die verschiedenen Phasen – sie kennen sich nicht, sind Stiefbrüder, … - stets beschrieben, allerdings konnte ich zwischen diesen Phasen nie wirklich eine Entwicklung erkennen. Dadurch war ich dann doch immer etwas irritiert, wie die nächste Phase plötzlich eingeleitet wurde.

Mein zweites riesengroßes Problem waren die Spicy Kapitel. An sich lese ich entsprechende Inhalte gerne, sie sollten aber bitte zur Geschichte passen und gut eingebettet sein. Dass es bei dem Thema viel Smut geben wird, war mir ebenfalls klar. Allerdings war es meiner Meinung nach deutlich zu viel. Gefühlt gibt es in den Kapiteln 5 bis 25 fast keinen anderen Inhalt und wenn doch, dann drehen die Protas sich thematisch im Kreis. Außerdem war der Smut für meinen Geschmack so unangenehm und gleichzeitig so eintönig geschrieben, dass ich es erst einfach nur unangenehm zu lesen fand und die Seiten irgendwann einfach nur noch überflogen habe.

Das letzte viertel hat mich dann doch wieder überrascht. Hier wurden einige Themen aufgeklärt, es gab wieder mehr Inhalt und die Charaktere wirkten nahbarer. Wäre das ganze Buch entsprechend geschrieben gewesen, hätte es mir sehr gut gefallen. Auch hätte ich mir für einige Themen aus den letzten Kapiteln deutlich mehr Raum gewünscht. So wie es ist hat mir „For the Fans“ aber leider größtenteils gar nicht zugesagt und besonders im Mittelteil hat es teils viel Überwindung gekostet überhaupt weiterzulesen.

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