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Veröffentlicht am 17.07.2021

Eine süße Geschichte über Freundschaft und Liebe

Kate in Waiting
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Kate und Anderson sind beste Freunde. Sie teilen absolut alles miteinander, den Alltag, die Liebe zu Musicals und ihre Crushs. Doch als Matt Olsson in ihr Leben tritt und beide erstmals ernsthaft interessiert ...

Kate und Anderson sind beste Freunde. Sie teilen absolut alles miteinander, den Alltag, die Liebe zu Musicals und ihre Crushs. Doch als Matt Olsson in ihr Leben tritt und beide erstmals ernsthaft interessiert sind, wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt.

Dieses ist das erste Buch von Becky Albertalli, welches ich gelesen habe. Ihr Schreibstil ist sehr schön zu lesen und passt gut zu Alter und Verhalten der Charaktere.

Inhaltlich hat mir die Geschichte gut gefallen. Dass zwei Leute einen Crush teilen war mir neu. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen besonders, weil Anderson und Kate insgesamt sehr nette und interessante Charaktere sind, die man schnell ins Herz schließt.
Es geht viel um Vorurteile, die man gegenüber einzelnen Menschen oder Gruppen haben kann und darum, dass diese oftmals nicht gerechtfertigt sind.

Leider habe ich aber auch zwei Kritikpunkte. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass Kate auf der Stelle tritt. Sie hat sich immer wieder über die gleichen Dinge beklagt und war mir oft leider zu wenig selbstreflektiert. Außerdem sind fast alle Charaktere der LGBTQ+ Community zuzuordnen. Grundsätzlich finde ich das natürlich super, allerdings wirkte es teilweise auch so, als ob einfach nur eine Liste abgearbeitet wird, was ich sehr schade fand. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2021

Ein spannender Auftakt

Partem. Wie die Liebe so kalt
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Jael ist unverschämt gutaussehend, mal charmant mal ein Ar*** ach ja … und sein Auftrag ist es anderen Menschen ihre Liebe zu stehlen. Das geht auch gut, solange bis er auf Xenia trifft.
Viele Menschen ...

Jael ist unverschämt gutaussehend, mal charmant mal ein Ar*** ach ja … und sein Auftrag ist es anderen Menschen ihre Liebe zu stehlen. Das geht auch gut, solange bis er auf Xenia trifft.
Viele Menschen würden Xenia wohl als seltsam beschreiben. Sie ist eher eine Einzelgängerin und kann Berührungen anderer Menschen nicht ertragen. Denn jeder Mensch hat ein eigenes Geräusch, welches anscheinend nur sie hören kann. Bis sie auf Jael trifft, der Typ, der anscheinend unter massiven Stimmungsschwankungen leidet ist der einzige, beidem es komplett still ist.

Der Schreibstil von Stefanie Neeb ist angenehm flüssig und gut zu lesen. Man kommt super in die Geschichte rein.

Jael und Xenia waren fand ich von Anfang an interessant, wobei mir die Charaktere Felix und Chrystal fast noch besser gefallen haben. Dass die Geschichte aus vier verschiedenen Sichten erzählt wurde war mir zu Beginn etwas zu viel, allerdings konnte ich mich doch relativ schnell zurechtfinden.

Die Geschichte an sich fand ich super interessant, da ich auch noch nie etwas vergleichbares gelesen habe. Allerdings fand ich es besonders zu Beginn teilweise schwer der Handlung zu folgen. Es wurden immer wieder Teile bei der Erzählung ausgelassen und immer wenn ein Sachverhalt aufgedeckt wurde ist etwas neues ungeklärtes aufgetaucht. Grundsätzlich hat das die Geschichte natürlich sehr spannend gemacht, teilweise war es für mich aber doch etwas zu viel des guten.

Rückblickend hat mir das Buch insgesamt dennoch sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2021

Ich habe mehr erwartet

Ein letzter erster Augenblick
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Seit er ein Kind ist träumt Joel von den Menschen, die er liebt. Er sieht deren Zukunft, egal ob gut oder schlecht. Callie ist ein lebensfroher Mensch. Sie träumt davon zu reisen, hat aber zu große Angst ...

Seit er ein Kind ist träumt Joel von den Menschen, die er liebt. Er sieht deren Zukunft, egal ob gut oder schlecht. Callie ist ein lebensfroher Mensch. Sie träumt davon zu reisen, hat aber zu große Angst vor dem unbekannten. Dann treffen die beiden aufeinander und verlieben sich.

Der Schreibstil von Holly Miller ist grundsätzlich angenehm zu lesen. An einigen Stellen war er mir aber auch zu wirr. Ich bin nicht wirklich hinterher gekommen und musste eine Seite öfter lesen, um zu verstehen, was ich gelesen habe.

Joel und Callie habe ich als angenehme Charaktere empfunden, allerdings fehlte mir die nötige Tiefe.

Insgesamt hat mich die Geschichte leider nicht wirklich berührt. Der Beginn war nett, die Mitte hat sich zu sehr gezogen, nur damit das Ende dann in Lichtgeschwindigkeit abgehandelt werden konnte. Außerdem waren viele Entscheidungen der Charaktere für mich leider nicht verständlich. Über weite Strecken habe ich mich mit dem Lesen echt schwer getan und musste mich schon dazu zwingen, das Buch in die Hand zu nehmen. Insgesamt definitiv keine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2021

Eine gelungene Fortsetzung

Gabriel - Verlangen
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Gabriel, Tira und Zenzi haben für sich einen Alltag gefunden, indem sowohl ihre BDSM Beziehung, als auch die Liebe zueinander wächst. Dennoch gibt es einige Probleme wie die Jäger, die Tira und Zenzi im ...

Gabriel, Tira und Zenzi haben für sich einen Alltag gefunden, indem sowohl ihre BDSM Beziehung, als auch die Liebe zueinander wächst. Dennoch gibt es einige Probleme wie die Jäger, die Tira und Zenzi im Nacken sitzen, Tiras Mentor Kaeso, der ebenfalls Interesse an Gabriel hat, oder die Tatsache, dass Gabriel überhaupt nichts über das Vampir Dasein seiner Lebensgefährten weiß.

Schreibstil und Cover gefallen mir wie schon beim ersten Teil sehr gut.

Was mir grundsätzlich bei der Geschichte sehr gut gefällt ist, wie mit Klischees gespielt und diese aufgebrochen werden. Da ist zum Beispiel Gabriel als männlicher Sub, was in Büchern ja doch eher noch ungewöhnlich ist. Oder aber Zenzi, der uralte Vampir, der gerne erotische Fantasy Literatur liest.

Auch die Szenen im Spiel zwischen den dreien sind gut beschrieben. Sie gleichen sich untereinander toll aus. Hierbei ist mir besonders wichtig, dass immer das gegenseitige Einverständnis, der Respekt und Vorsicht (z.B. durch die Benutzung von Kondomen), sowohl umgesetzt, als auch thematisiert werden. Auch das ist Jessy D. Sera wirklich gut gelungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2021

Eine Geschichte mit vielen (inhaltlichen) Höhen und Tiefen

Something Pure
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Alice ist Kellnerin in einer kleinen heruntergekommenen Bar in L.A.. Die meisten Männer mit denen sie zu tun hat sind betrunkene Idioten. Doch dann fängt Beck als neuer Hilfskellner an und die beiden fühlen ...

Alice ist Kellnerin in einer kleinen heruntergekommenen Bar in L.A.. Die meisten Männer mit denen sie zu tun hat sind betrunkene Idioten. Doch dann fängt Beck als neuer Hilfskellner an und die beiden fühlen sich direkt zueinander hingezogen. Als jedoch Becks Vater stirbt muss er zurück nach Denver in ein Leben, das sich nicht mehr von dem unterscheiden könnte, das Alice führt.

Der Schreibstil von Kylie Scott hat mir (wie immer) sehr gut gefallen. Er ist locker leicht und das ständige Geplänkel zwischen Alice und Beck ist wirklich amüsant.

Mit den Charakteren hatte ich so meine Probleme. Beck ist zu Beginn sehr sympathisch und auch im Verlauf des Buches ziemlich interessant, irgendwie fehlte es mir bei ihm dennoch immer an Tiefe. Ich habe bis zum Ende gehofft, mehr „handfeste“ Informationen zu ihm und seinem früheren Leben zu bekommen, um ihn als Charakter besser verstehen zu können.
Mit Alice stand ich leider nach den ersten 100 Seiten ziemlich auf Kriegsfuß. Zu Beginn ist sie eine selbstbewusste, bodenständige Frau, die ich sehr interessant fand. Danach hat sie mich mit der ständigen Erwähnung ihrer Zahlreichen Komplexe, von denen aber quasi keiner je vernünftig genannt wird, leicht wahnsinnig gemacht. Außerdem gibt sie ihre Werte, die sie zu Beginn vehement vertritt leider sehr schnell auf.

Die Idee der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und auch die ersten Kapitel haben mir unglaublich gut gefallen. Diese anfängliche Begeisterung ist aber leider ziemlich schnell abgeflaut. Grund dafür waren unter anderem widersprüchliche Charaktere, wenig Inhalt und eine Sexbesessene und sehr materialistische Protagonistin. Der obligatorische „große Knall“ zum Ende hin hat mich dann wirklich nochmal überrascht und auf einen spannenden Schluss hoffen lassen. Leider wurde dieses Problem aber viel zu schnell und vor allem unrealistisch abgehandelt.

Insgesamt handelt es sich um einen netten Roman für zwischendurch. Die größte Enttäuschung meinerseits bestand wohl darin, dass der geniale Anfang und das durchaus vorhandene Potenzial leider nicht wirklich genutzt wurden.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl