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Amarylie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2019

EIne Mischung aus Fantasy, Thriller und Liebesroman

ON:OFF
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Meinung

ON:OFF, ein Roman über Technik, Spiele und Intrigen.

In ON:OFF geht es um eine Liebesgeschichte zwische Nora und Alex. Das besondere ist, dass Nora für NGS arbeitet, ein Konzern das sich auf ...

Meinung

ON:OFF, ein Roman über Technik, Spiele und Intrigen.

In ON:OFF geht es um eine Liebesgeschichte zwische Nora und Alex. Das besondere ist, dass Nora für NGS arbeitet, ein Konzern das sich auf Neurogaming spezialisert hat um die PC-Welt zu revolutionieren. Alex hingegen ist ein einfacher Musiker. Das Einzige, was sie beide verbindet ist eigentlich der Auftrag vom Konzern, denn Nora soll Alex für sich gewinnen, um dem Konzern NGS weiter voranzutreiben.
Doch was passiert, wenn die Gefühle der Mission einen Strich durch die Rechnung macht?

Der Schreibstil ist leicht und locker gehalten. Die Erzählperspektive wird vorrangig aus der von Nora erzählt. Dies schenkt dem Leser einen tieferen Blick in das Innerste der Protagonistin. Ihre Gefühle und Gedanken werden damit offen gelegt und lassen dem Leser ihre Handlungen besser nachvollziehen.
Das Setting ist nicht sehr stark beschrieben wie in manch anderen Romanen dieser Art, aber dennoch soweit, dass man sich was unter der Umgebung vorstellen kann. Eine detailreichere Erzählung hätte der Geschichte aber definitiv nicht geschadet.

ON:OFF ist eine Mischung aus Fantasy, Liebesroman und Thriller, was der Geschichte einen gewisen Nervenkitzel schenkt. Obwohl eine Liebesgeschichte hoch im Kurs erwähnt wird, rückt diese durch Spannungsbögen und actionreiche Ereignisse weiter in den Hintergrund, was der Geschichte aber nicht schadet.

Fazit

Alles in einem ist ON:OFF ein gelungener Roman mit reichlich Facetten und für Jedermann ein guter Zeitgenosse, der gerne Fantasy mit einem Hauch Liebe und Thriller liest.

Veröffentlicht am 27.07.2019

Ein guter Abschluss

The Curse 3: UNVERGÄNGLICH wir
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Meinung

Es ist soweit. Der letzte Band der Trilogie um die verdammte Liebe von Sam und Payton ist ausgelesen. Ich bin schon etwas traurig darüber, dass mit dem letzten Satz im Buch auch das Ende der Geschichte ...

Meinung

Es ist soweit. Der letzte Band der Trilogie um die verdammte Liebe von Sam und Payton ist ausgelesen. Ich bin schon etwas traurig darüber, dass mit dem letzten Satz im Buch auch das Ende der Geschichte fest steht.

Wie im ersten Band und zweiten Band bereits erwähnt, finde ich die Covergestaltung zauberhaft passend und wunderschön! Sie passen optisch perfekt nebeneinander.

Sam hat sich im Laufe der Trilogie sehr gut weiterentwickelt. Sie ist nach wie vor eine sympathische Protagonistin, die einfach reifer und erwachsener geworden ist.
Payton kann Sam ganz gut vervollstänigen und ist weitersgehendst sympathisch.
Bekannte Gesichter tauchen wieder auf und neue kommen dazu. Im großen und ganzen haben alle Charaktere Tiefe bekommen mit Ecken und Kanten, was mir sehr gefallen hat.

Der Schreibstil ist beständig einfach und locker gehalten. Die Erzählerperspektive wechselt sich wie wir es kennen zwischen den Charakteren ab, wobei die von Sam dominiert.

Durch die Zeitsprünge erhält man wieder einen guten Einblick in die Epochen.

Die Rückkehr nach Schottland hatte mich wieder einmal richtig packen können. Auch die Details und Umschreibungen haben mir sehr gefallen.
Was mich einzig und allein am Abschlussband gestört hat, waren die ersten 150 Seiten, in denen nicht wirklich was passiert ist. Die Geschichte zog sich dahin, dadurch dass nicht viel passiert ist. Um nicht zu spoilern werde ich auch nicht genauer auf den Inhalt und die Umstände eingehen. Was ich aber sagen kann, ist, dass man sie getrost hätte in 10 Seiten abhandeln können durch eine andere Entscheidung und Kommunikation unter den Charakteren. Dafür konnten die restlichen Seiten mit Überraschungen aufwarten. Das Ende der Geschichte selbst konnte mich auch überzeugen. Es hatte einfach zur Trilogie gepasst. Nur schade, dass die Geschichte mit dem dritten Band abgeschlossen ist.

Fazit

Unvergänglich Wir ist ein guter Abschluss der Trilogie, mit einem gut gewählten Ende. Auch wenn der Anfang schwer war, so konnte die Geschichte doch noch an Fahrt aufnehmen und mich mit Überraschungen umhauen.

Veröffentlicht am 27.07.2019

Authentisch

Fangirl
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Meinung

Fangirl ist mein erstes Buch von Rainbow Rowell und wird definitiv nicht mein letztes Buch von ihr sein.

Cath ist eine sympathische und liebeswerte Protagonistin. Mit ihrem Hobby konnte ich mich ...

Meinung

Fangirl ist mein erstes Buch von Rainbow Rowell und wird definitiv nicht mein letztes Buch von ihr sein.

Cath ist eine sympathische und liebeswerte Protagonistin. Mit ihrem Hobby konnte ich mich definitiv identifizieren und all ihre Begeisterung für das Schreiben von einer neuen Welt. Die Nebencharaktere hatten alle Tiefgang wodurch sie auf mich real wirkten.

Das Setting am College hat mir richtig gut gefallen. Die Darstellung fand ich authentisch. Es gab mir ein Gefühl von Nostalgie. Ich kann mich noch gut an meine Zeit als Studentin im ersten Semester erinnern und an all die Herausforderungen, die ich mich stellen musste – ganz alleine in einer neuen Stadt und neue Uni. Die Angst, das Gefühl von Verlorenheit und Überforderung konnte ich daher vollkommen nachvollziehen.

Ich kam relativ schnell und gut in die Geschichte hinein, nicht zu Letzt durch den ruhigen Schreibstil von Rainbow. Obwohl die Geschichte wenig Spannung bis keine aufbauen konnte, fand ich sie nicht langweilig. Viel mehr fand ich sie aufgrund der ruhigen Art angenehm und mal was anderes. Auch ihr Humor hat mir gut gefallen.

Die Entwicklung von Cath fand ich Leistungsstark. Ich war immer gespannt darauf, wie sie den einen oder anderen Punkt meistern wird. Dabei habe ich immer wieder an ihre starke Persönlichkeit appeliert.

Die Liebesgeschichte ist authentisch, nicht aufgesetzt oder unrealsitisch. Ich muss dabei gestehen, dass ich der süßen Liebesgeschichte ganz und gar verfallen bin.

Fazit

Fangirl ist ein wirklich tolles Buch mit Facetten und einer liebeswerten und persönlichkeitsstarken Protagonistin. Fangirl wird daher mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Rainbow Rowell sein.

Veröffentlicht am 27.07.2019

Enttäuschend

Schwert und Rose
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Meinung

Schwert und Rose ist der erste Band einer Reihe. Obwohl mir das Cover nicht sehr gefällt, hat mich das Mädchen auf dem Cover mit der Rüstung angesprochen, sodass ich mir auch den Klappentext durchlesen ...

Meinung

Schwert und Rose ist der erste Band einer Reihe. Obwohl mir das Cover nicht sehr gefällt, hat mich das Mädchen auf dem Cover mit der Rüstung angesprochen, sodass ich mir auch den Klappentext durchlesen musste. Da mich der Klappentext dann doch noch überzeugen konnte, durfte es bei mir einziehen.

Ich mag starke, taffe und mutige Protagonisten, weswegen ich das Buch unbedingt lesen wollte. Wer lässt sich schon eine Geschichte entgehen, in der ein Mädchen sich als Mann ausgibt, um den Platz als Leibwächter an der Seite des Prinzen einnehmen zu können? An sich erinnerte mich der Klappentext ein wenig an Mulan.

Was ich aber letzen Endes erhalten habe, war etwas vollkommen anderes. Die Geschichte war nicht das, wofür ich sie gehalten habe. Statt einer starken Protagonistin, einer spannenden, aktionreichen Handlung erhiert ich eine ängstliche Protagonistin und eine Dreiecksbeziehung. Soviel zum Klappentext. Der Krieg blieb im Hintergrund und die Befürchtung, dass die Identität aufgedeckt werden könnte, wurde nach den ersten paar Kapiteln zu nichte gemacht, was der Spannung und den Nervenkitzel einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, denn im Grunde war es anscheinend für alle offentsichtlich, dass der Leibwächter eine Sie ist.

Ich war wirklich enttäuscht vom ersten Band. Auch kann ich gerade durch das Ende vom Buch nicht nachvollziehen, wieso es kein Einzelband ist. Ihre Identität wurde nach den ersten paar Seiten bereits gelüftet und der vermeindliche Krieg ist vorüber, also warum gibt es noch weitere Bände bis auf die Tatsache, dass sich die Protagonistin noch nicht entschieden hat für welchen Mann ihr Herz höher schlägt?

Fazit

Schwert und Rose ist ein absoltuer Reinfall gewesen. Wer eine starke Protagonistin, eine aktionreiche Handlung und hohe Erwartungen an das Buch hat, sollte die Finger davon lassen. Wer ein Liebesroman mit Dreiecksbeziehung und wenig Handlung haben möchte, ist hier vollkommen gut bedient.

Veröffentlicht am 27.07.2019

So toll

Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte
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Meinung

Ich muss gestehen eine von denen zu sein, die noch nie ein Buch von Anne gelesen hat. Ich habe bisher nur Gutes über ihre Bücher gehört und wollte sie mir auch zulegen. Nachdem ich von ihrem neusten ...

Meinung

Ich muss gestehen eine von denen zu sein, die noch nie ein Buch von Anne gelesen hat. Ich habe bisher nur Gutes über ihre Bücher gehört und wollte sie mir auch zulegen. Nachdem ich von ihrem neusten Werk erfahren hatte, konnte ich nicht anders als es mir zuzulegen.

Anne Freytag erzählt hier die Geschichte von zwei Jugendlichen, die sich durch Zufall begegnen. Voller Poesie wird hier auf das Thema Leben eingegangen. Anne hat mich dabei wirklich überrascht. Ihr Schreibstil ist einzigartig und wie sie vom Leben erzählt, so tiefgründig und voller Nachdenklichkeit, hat mich wirklich umhauen können. An Emotionen hatte es Dabei nicht gefehlt.

Die Charaktere waren zu dem authentisch und sympathisch. Die Dialoge waren tiefgründig und regten einen zum Nachdenken an – Über das Leben und sich selbst.
Die Reise, die die Protagonisten hier zusammen durchleben, kennen sicherlich viele von uns. Die Selbstfindungsphase nach der Schule, während des Studiums oder sogar während der Arbeitswelt sollte jedem geläufig sein. Und da jeder von uns bereits diese Phase hatte oder noch hat, kann sich daher ziemlich gut mit den Protagonisten identifizieren oder sich in eines der Protagonisten wiederfinden. Gerade die Landschaften haben es mir neben den Dialogen sehr angetan und mir zu Wünschen gegeben, demnächst selbst ein Roadtrip zu wagen.

Fazit

Anne Freytag konnte mich mit der Geschichte definitiv berühren, umhauen und faziniert zurücklassen. Die Geschichte über das Leben konnte mich zum Nachdenken bringen und mich durch die poetischen Fragestellungen des Lebens sowie den tiefgründigen Dialogen begeistern. Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte ist meiner Meinung nach ein wirklich lesenswertes Buch, das ich euch nur empfehlen kann!