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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2025

Tolles Buch

Wisting und die Tote am Wegesrand
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Meinung: Da ich skandinavische Thriller und Kriminalromane liebe, war ich auf der Suche nach etwas Neuem – und bin eher zufällig auf diese Reihe gestoßen. Den Autor kannte ich bereits aus einer anderen ...

Meinung: Da ich skandinavische Thriller und Kriminalromane liebe, war ich auf der Suche nach etwas Neuem – und bin eher zufällig auf diese Reihe gestoßen. Den Autor kannte ich bereits aus einer anderen Serie, weshalb ich besonders gespannt auf dieses Buch war.
Kommissar William Wisting muss erstmals tief in die moderne Welt des Internets eintauchen – ganz und gar nicht seine Komfortzone, aber unumgänglich für diesen Fall. Die Rucksacktouristin Ruby wurde ermordet, und auf einer sogenannten Crowdsolving-Plattform beteiligen sich Hobby-Ermittler an der Aufklärung des Verbrechens. Dabei kommen zahlreiche Hinweise zusammen – manche hilfreich, andere eher weniger. Besonders mysteriös wird es, als eine Userin namens „Astria“ behauptet, kurz davor zu stehen, den Fall zu lösen – und kurz darauf selbst spurlos verschwindet. Wer steckt hinter dem Ganzen? Was ist wirklich passiert?
Lest es am besten selbst – es lohnt sich!

Was ich an den Büchern von Jørn Lier so liebe, ist, dass sie einen sofort fesseln – schon auf den ersten Seiten. Sein Schreibstil ist angenehm leicht, flüssig und dennoch packend. Die Geschichte wird ruhig erzählt, dabei aber mit einer subtilen Spannung und einem mitreißenden Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
Besonders gut gefallen hat mir die wechselnde Erzählperspektive. Auch die klar strukturierten Kapitelüberschriften machen das Lesen sehr angenehm.
Die Handlung ist durchdacht, logisch aufgebaut und konzentriert sich auf das Wesentliche, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Die Charaktere sind authentisch und vielschichtig gezeichnet. Die Beschreibungen von Umgebung und Situationen sind so gelungen, dass man direkt Bilder im Kopf hat und sich mitten im Geschehen fühlt.
Insgesamt ein richtig starker Auftakt zur Reihe um William Wisting – spannend, klug und atmosphärisch. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Spannendes Buch

Wisting und der ungewollte Verrat
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Meinung: Auch der zweite Teil konnte mich vollkommen überzeugen – vielleicht sogar mehr als der erste. Es ist Wistings schwierigster und persönlichster Fall. Wir werden direkt mitten ins Geschehen geschleudert: ...

Meinung: Auch der zweite Teil konnte mich vollkommen überzeugen – vielleicht sogar mehr als der erste. Es ist Wistings schwierigster und persönlichster Fall. Wir werden direkt mitten ins Geschehen geschleudert: Ein Erdrutsch, eine auftauchende Leiche – und plötzlich ist Wistings eigene Familie in den Fall verwickelt. Seine Enkeltochter Amalie wird entführt. Die Entführer setzen ihn unter Druck und er wird gezwungen, gegen seine Prinzipien zu handeln: heimlich Informationen an die Täter weiterzugeben – hinter dem Rücken seiner Kollegen. Ein moralisches Dilemma. Wird er zum Verräter? Wie wird er sich entscheiden?
Lest es selbst – es lohnt sich!

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, atmosphärisch und absolut fesselnd. Die bekannten Charaktere entwickeln weiter an Tiefe und man baut schnell wieder eine emotionale Bindung zu ihnen auf. Besonders Wisting wirkt in diesem Fall sehr verletzlich und nahbar, was den Fall noch intensiver macht – nicht nur für ihn, sondern auch für die Leser*innen. Das Buch verzichtet komplett auf Perspektivwechsel und wird ausschließlich aus der Sicht von Ermittler Wisting erzählt – das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Dadurch entsteht ein starker Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es fast in einem Rutsch durchgelesen.
Auch das Ende hat mich überzeugt – spannend, glaubwürdig und ohne übertriebenen Showdown. Jetzt bleibt nur eins: warten auf den nächsten Fall!

Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Spannend bis zum Schluss

Haus der Geister
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Meinung: Auch der zweite Teil der Reihe konnte mich vollkommen mitreißen und überzeugen. In einer alten Villa in Dresden wird ein Teilnehmer einer Séance tot aufgefunden. Die übrigen Gäste berichten von ...

Meinung: Auch der zweite Teil der Reihe konnte mich vollkommen mitreißen und überzeugen. In einer alten Villa in Dresden wird ein Teilnehmer einer Séance tot aufgefunden. Die übrigen Gäste berichten von mysteriösen Vorgängen und unheimlichen Erscheinungen. Heller glaubt nicht an solche Schauermärchen – doch als es zu weiteren Todesfällen kommt, beginnen viele an einen Fluch des Hauses zu glauben. Je tiefer die Ermittlungen gehen, desto mehr dunkle Geheimnisse treten zutage. Eine spannende Suche nach der Wahrheit beginnt: Wer steckt hinter all dem? Das müsst ihr selbst herausfinden!

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Die Charaktere sind bereits bekannt, was den Einstieg erleichtert, und man fiebert mit ihnen von Anfang an mit. Die Handlung ist klug konstruiert und voller überraschender Wendungen – ich musste ständig meine Theorien über Bord werfen, weil Frank geschickt falsche Fährten legt.
Trotz meines eher geringen Interesses an Geister- und Übernatürlichem hat mich dieses Buch überzeugt. Die Atmosphäre ist spannend, aber nie übertrieben oder kitschig. Der Spannungsbogen bleibt konstant hoch – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so neugierig war ich auf die Auflösung.

Das Ende hat mich überrascht – damit hätte ich nicht gerechnet, aber es hat mir sehr gut gefallen.

Ein toller historischer Kriminalroman mit übernatürlichen Elementen, den ich allen empfehlen kann, die dieses Genre mögen – oder es mal ausprobieren möchten!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Toller Krimi

Galgenwald
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Meinung: Das Cover hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen – düster und absolut passend zur Stimmung der Geschichte. Ich war richtig gespannt auf die Story, und der Einstieg hat mich auch direkt neugierig ...



Meinung: Das Cover hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen – düster und absolut passend zur Stimmung der Geschichte. Ich war richtig gespannt auf die Story, und der Einstieg hat mich auch direkt neugierig gemacht. Elisa ist Journalistin und begibt sich auf die Suche nach dem Mörder ihrer Mutter Gabi, die als Prostituierte gearbeitet hat und tot im Thannhausener Galgenwald aufgefunden wurde – aufgehängt. Es gibt viele Verdächtige, und schnell wird klar: Elisa begibt sich in große Gefahr. Bald geschieht ein weiterer Mord, und die Polizei tappt weiter im Dunkeln. Doch wer wird dem Täter schließlich auf die Spur kommen – Elisa oder die Ermittler?

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu lesen. Die düstere, beklemmende Atmosphäre ist deutlich spürbar und zieht sich durch das ganze Buch – das hat mir wirklich gut gefallen. Die Perspektivwechsel, auch aus Sicht des Täters, sorgen für zusätzliche Spannung. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Obwohl sie authentisch gezeichnet sind, blieben sie mir emotional eher fremd. Es waren mir schlichtweg zu viele Charaktere, was es mir erschwerte, den Überblick zu behalten. Auch die Vielzahl an Handlungssträngen und Perspektiven hat meinen Lesefluss etwas gebremst – hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen.
Für mich persönlich war es allerdings stellenweise zu überladen, sodass ich am Ende froh war, das Buch abgeschlossen zu haben.
Trotzdem: Kein schlechtes Buch, und ich bin sicher, viele Krimi-Fans werden daran ihre Freude haben.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Tolles Buch

48 Stunden. Die Wahrheit kann tödlich sein
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Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Aus geschäftlichen Gründen reist John White für ein paar Tage nach Lissabon – begleitet von seiner Frau Ariel Price. Doch als Ariel im Hotel aufwacht, ist ...

Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Aus geschäftlichen Gründen reist John White für ein paar Tage nach Lissabon – begleitet von seiner Frau Ariel Price. Doch als Ariel im Hotel aufwacht, ist ihr Mann spurlos verschwunden. Keine Nachricht, das Handy ausgeschaltet – er scheint wie vom Erdboden verschluckt.
Ariel spürt sofort, dass etwas nicht stimmt, und alarmiert die Polizei. Auch die amerikanische Botschaft wird eingeschaltet. Kurz darauf erhält sie eine Lösegeldforderung – drei Millionen Euro in nur 48 Stunden. Wie soll sie diese gewaltige Summe auftreiben? Die Uhr tickt, und vielleicht ist das ihre einzige Chance, ihren Mann zu retten.
Mehr verrate ich euch nicht – lest es selbst!
Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Charaktere wirkten auf mich jedoch recht blass und distanziert, sodass ich keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Ihre Reaktionen und Gefühle waren für mich nicht greifbar, nicht so spürbar, wie ich es mir gewünscht hätte. Diese emotionale Tiefe hat mir gefehlt.
Gut gefallen hat mir der Aufbau des Buches: Die Kapitel sind fein strukturiert und mit den einzelnen Tagen und Uhrzeiten versehen. Rückblenden in Ariels Vergangenheit wurden zwar eingebaut, wirkten auf mich jedoch nicht immer ganz stimmig – teilweise fand ich sie verwirrend.
Die Erzählung ist insgesamt temporeich, und es kommt nie Langeweile auf – ständig passiert etwas Unerwartetes. Die wahre Begeisterung kam bei mir allerdings erst auf den letzten Seiten auf. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen, auch wenn mir die distanzierten Charaktere nicht ganz zugesagt haben, ist es ein lesenswertes Werk

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