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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2025

Tolles Buch

Grenzfall – Ihre Spur in den Flammen
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Meinung: Ich liebe diese Reihe und habe sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, da es den Stil der Vorgänger beibehält, jedoch durch subtile Details einen eigenen ...


Meinung: Ich liebe diese Reihe und habe sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, da es den Stil der Vorgänger beibehält, jedoch durch subtile Details einen eigenen Charakter erhält. In Bad Tölz brennt ein Wagen aus. Eine Zeugin will gesehen haben, wie eine Frau etwas ins Auto geworfen hat – doch wer ist diese mysteriöse Person? Die Ermittlungen beginnen, doch die Situation eskaliert schnell, denn weitere Anschläge folgen, sogar auf der österreichischen Seite der Grenze. Ein Fall für Alexa Jahn und Krammer, der die Leser/innen in Atem hält.
Die Handlung wird auf zwei Ebenen erzählt, was nicht nur für Abwechslung sorgt, sondern auch die Spannung spürbar steigert. Überraschende Wendungen treiben die Geschichte voran, und bis zur letzten Seite bleibt unklar, wie alles zusammenhängt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt ein Genuss: leicht, flüssig und gleichzeitig voller Details, die das Kopfkino anregen. Dank der kurzen Kapitel fliegt man förmlich durch die Seiten, ohne dass die Spannung nachlässt. Das Setting ist hervorragend beschrieben – man fühlt sich direkt in die Region hineinversetzt, sei es in die beschaulichen Ecken von Bad Tölz oder die düstere Atmosphäre der Tatorte.
Auch die Charaktere tragen maßgeblich zum Lesevergnügen bei. Sie sind sympathisch und facettenreich, sodass es leichtfällt, eine Bindung zu ihnen aufzubauen.

Je mehr Details im Verlauf der Ermittlungen ans Licht kommen, desto verworrener und undurchsichtiger scheint der Fall zu werden. Doch Anna schafft es, am Ende alle Fäden geschickt zusammenzuführen.
Auch wenn dieser Teil für mich einen Tick schwächer war als seine Vorgänger, habe ich die Geschichte mit großer Begeisterung gelesen. Ich freue mich jetzt schon auf den sechsten Band und bin gespannt, wie es weitergeht!

Ein spannender, atmosphärischer Krimi, der definitiv einen Platz im Regal von Thriller- und Krimi-Fans verdient hat!

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Pure Enttäuschung

LAKE – Das Haus am dunklen Ufer
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und nachdem mir „Hope's End“ gefallen hatte, musste ich dieses Buch sofort lesen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht; die Atmosphäre ist düster und ...


Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und nachdem mir „Hope's End“ gefallen hatte, musste ich dieses Buch sofort lesen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht; die Atmosphäre ist düster und bedrückend. Casey sucht Zuflucht im Haus ihrer Familie am See, um den Verlust ihres Ehemannes zu verarbeiten. Sie trinkt viel, und manchmal weiß man nicht, ob sie überhaupt noch klar denken kann. Sie beobachtet ihre Nachbarn, und als eines Tages die Nachbarin verschwindet, versucht sie herauszufinden, was mit ihr passiert ist.
Bis zu diesem Punkt fand ich die Geschichte in Ordnung – recht ruhig – und wartete auf den großen Knall. Doch dann kam eine Wendung, bei der ich mir dachte: "Mensch, Riley, musste das wirklich sein?" Es war eine pure Enttäuschung, und ich war kurz davor, das Buch abzubrechen.
Der Schreibstil ist unheimlich leicht und flüssig. Die Charaktere waren okay, aber ich konnte keinerlei Bindung zu ihnen aufbauen; sie waren mir zu blass gezeichnet. Das Setting hingegen fand ich perfekt beschrieben.
Natürlich habe ich das Buch zu Ende gelesen, blieb aber einfach unzufrieden. Trotzdem freue ich mich auf weitere Werke des Autors – in der Hoffnung, dass er so etwas in Zukunft nicht mehr einbaut.

Aus meiner Sicht kann ich dieses Buch nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Viel schwächer als die Vorgänger

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Meinung: Ich verfolge diese Reihe seit dem ersten Band und war entsprechend gespannt auf den vierten Teil. Leider konnte mich dieser im Vergleich zu seinen Vorgängern nicht so sehr fesseln.
Die Geschichte ...

Meinung: Ich verfolge diese Reihe seit dem ersten Band und war entsprechend gespannt auf den vierten Teil. Leider konnte mich dieser im Vergleich zu seinen Vorgängern nicht so sehr fesseln.
Die Geschichte spielt in einem abgelegenen Hotel, das mitten in den Lavafeldern Westislands liegt. Der Snæberg-Clan versammelt sich dort, um ein großes Familienfest zu feiern. Doch alles ändert sich, als ein Gast plötzlich verschwindet und die Ereignisse sich überschlagen. Die Handlung wird in zwei parallelen Strängen erzählt: Einer beleuchtet die Geheimnisse und Verstrickungen innerhalb der Familie, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, während der andere die Ermittlungen zu einem Mordfall behandelt, der in der Nähe des Hotels geschieht. Diese Struktur bietet prinzipiell Abwechslung und interessante Perspektiven, was ich als positiv empfand.
Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig, was das Lesen angenehm macht. Dennoch wirkte die Handlung an einigen Stellen zu konstruiert. Die wechselnden Erzählperspektiven fand ich gelungen, allerdings hatte ich Schwierigkeiten, den Überblick über die vielen Namen und Figuren zu behalten. Dies erschwerte es mir, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, die mir zudem unsympathisch und wenig greifbar erschienen. Außerdem lag der Fokus meiner Meinung nach zu sehr auf den Familiengeheimnissen, während die eigentliche Ermittlungsarbeit in den Hintergrund rückte. Gerade diese Ermittlungen und das Zusammenspiel der Charaktere hatte ich in den vorherigen Bänden besonders geschätzt, sodass ich diesen Punkt als großen Schwachpunkt empfand.
Auch die Spannung ließ für meinen Geschmack zu wünschen übrig. Obwohl es einige interessante Wendungen gab, fehlte mir insgesamt das gewisse Etwas. Vielleicht lag es daran, dass sowohl das Setting als auch die Grundidee für mich nicht mehr neu wirkten.
Das Ende war solide und schlüssig, konnte mich jedoch weder überraschen noch wirklich begeistern.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Spannung pur

Haltlos
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Meinung: Mein erstes Buch von der Autorin, aber ganz sicher nicht mein letztes. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Liv ist auf die Gleise der Londoner ...


Meinung: Mein erstes Buch von der Autorin, aber ganz sicher nicht mein letztes. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Liv ist auf die Gleise der Londoner U-Bahn gestürzt und dabei ums Leben gekommen. Emily, die an einer dissoziativen Amnesie leidet, versucht, die Wahrheit über den Tod ihrer Freundin herauszufinden. Wird es ihr gelingen? Wird ihr Gedächtnis zurückkehren? Lest es selbst – es lohnt sich!

Die Hauptfragen, die das Buch aufwirft, sind faszinierend: Was ist Realität? Was ist Wahrheit? Welche Gedanken sind Wirklichkeit? Was ist Erinnerung? Kann ich glauben, was andere mir erzählen? Was sind Träume? Und was ist Wunschdenken?

Der Schreibstil ist federleicht und flüssig. Dank der kurzen Kapitel fliegt man förmlich durch das Buch. Besonders gefallen haben mir die wechselnde Erzählperspektive und die Tagebucheinträge von Liv. Die Beschreibungen der Londoner U-Bahn und des Alltags in einem englischen Gefängnis sind hervorragend recherchiert und verleihen der Geschichte Authentizität.

Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet, und jeder spielt seine Rolle perfekt. Die Handlung ist brillant durchdacht, und die Spannung steigert sich mit jeder gelesenen Seite. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Nichts ist, wie es scheint, und die Autorin legt gekonnt falsche Fährten, sodass man lange im Dunkeln tappt.

Das Ende hat mich überrascht und zugleich zufrieden zurückgelassen.

Ein packender und spannender Psychothriller, den ich uneingeschränkt empfehlen kann

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen

Feeling Safe
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Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Grace hat sich ein Airbnb mitten im Nirgendwo auf einer Ranch in Wyoming gebucht. Dort gibt es weder WLAN noch Handynetz, aber dafür einen sehr charmanten ...

Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Grace hat sich ein Airbnb mitten im Nirgendwo auf einer Ranch in Wyoming gebucht. Dort gibt es weder WLAN noch Handynetz, aber dafür einen sehr charmanten Besitzer namens Calvin 🥰. Schnell merken die beiden, dass es zwischen ihnen knistert und die Anziehungskraft ist groß. Doch Calvin scheint ein Geheimnis zu haben – was verschweigt er? Klingt spannend, oder?

Je weiter ich jedoch las, desto weniger begeistert war ich. Es passierte einfach nichts; die Story plätscherte vor sich hin und hat mich zunehmend genervt 🤫.

Der Schreibstil ist zwar leicht und flüssig, sodass man zügig vorankommt, aber die Geschichte konnte mich trotzdem nicht fesseln.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Grace und Calvin erzählt. Die Charaktere sind gut gezeichnet, aber leider konnte ich keine Verbindung zu ihnen aufbauen, da sie mich einfach nur nervten.
Auch Calvins Geheimnis entpuppte sich als wenig aufregend und ziemlich unspektakulär. Das Ende hat mich ebenfalls nicht überzeugen können.

Ein Buch für zwischendurch, aber mehr leider nicht

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