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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2025

Viel schwächer als die Vorgänger

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Meinung: Ich verfolge diese Reihe seit dem ersten Band und war entsprechend gespannt auf den vierten Teil. Leider konnte mich dieser im Vergleich zu seinen Vorgängern nicht so sehr fesseln.
Die Geschichte ...

Meinung: Ich verfolge diese Reihe seit dem ersten Band und war entsprechend gespannt auf den vierten Teil. Leider konnte mich dieser im Vergleich zu seinen Vorgängern nicht so sehr fesseln.
Die Geschichte spielt in einem abgelegenen Hotel, das mitten in den Lavafeldern Westislands liegt. Der Snæberg-Clan versammelt sich dort, um ein großes Familienfest zu feiern. Doch alles ändert sich, als ein Gast plötzlich verschwindet und die Ereignisse sich überschlagen. Die Handlung wird in zwei parallelen Strängen erzählt: Einer beleuchtet die Geheimnisse und Verstrickungen innerhalb der Familie, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, während der andere die Ermittlungen zu einem Mordfall behandelt, der in der Nähe des Hotels geschieht. Diese Struktur bietet prinzipiell Abwechslung und interessante Perspektiven, was ich als positiv empfand.
Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig, was das Lesen angenehm macht. Dennoch wirkte die Handlung an einigen Stellen zu konstruiert. Die wechselnden Erzählperspektiven fand ich gelungen, allerdings hatte ich Schwierigkeiten, den Überblick über die vielen Namen und Figuren zu behalten. Dies erschwerte es mir, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, die mir zudem unsympathisch und wenig greifbar erschienen. Außerdem lag der Fokus meiner Meinung nach zu sehr auf den Familiengeheimnissen, während die eigentliche Ermittlungsarbeit in den Hintergrund rückte. Gerade diese Ermittlungen und das Zusammenspiel der Charaktere hatte ich in den vorherigen Bänden besonders geschätzt, sodass ich diesen Punkt als großen Schwachpunkt empfand.
Auch die Spannung ließ für meinen Geschmack zu wünschen übrig. Obwohl es einige interessante Wendungen gab, fehlte mir insgesamt das gewisse Etwas. Vielleicht lag es daran, dass sowohl das Setting als auch die Grundidee für mich nicht mehr neu wirkten.
Das Ende war solide und schlüssig, konnte mich jedoch weder überraschen noch wirklich begeistern.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Spannung pur

Haltlos
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Meinung: Mein erstes Buch von der Autorin, aber ganz sicher nicht mein letztes. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Liv ist auf die Gleise der Londoner ...


Meinung: Mein erstes Buch von der Autorin, aber ganz sicher nicht mein letztes. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Liv ist auf die Gleise der Londoner U-Bahn gestürzt und dabei ums Leben gekommen. Emily, die an einer dissoziativen Amnesie leidet, versucht, die Wahrheit über den Tod ihrer Freundin herauszufinden. Wird es ihr gelingen? Wird ihr Gedächtnis zurückkehren? Lest es selbst – es lohnt sich!

Die Hauptfragen, die das Buch aufwirft, sind faszinierend: Was ist Realität? Was ist Wahrheit? Welche Gedanken sind Wirklichkeit? Was ist Erinnerung? Kann ich glauben, was andere mir erzählen? Was sind Träume? Und was ist Wunschdenken?

Der Schreibstil ist federleicht und flüssig. Dank der kurzen Kapitel fliegt man förmlich durch das Buch. Besonders gefallen haben mir die wechselnde Erzählperspektive und die Tagebucheinträge von Liv. Die Beschreibungen der Londoner U-Bahn und des Alltags in einem englischen Gefängnis sind hervorragend recherchiert und verleihen der Geschichte Authentizität.

Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet, und jeder spielt seine Rolle perfekt. Die Handlung ist brillant durchdacht, und die Spannung steigert sich mit jeder gelesenen Seite. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Nichts ist, wie es scheint, und die Autorin legt gekonnt falsche Fährten, sodass man lange im Dunkeln tappt.

Das Ende hat mich überrascht und zugleich zufrieden zurückgelassen.

Ein packender und spannender Psychothriller, den ich uneingeschränkt empfehlen kann

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen

Feeling Safe
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Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Grace hat sich ein Airbnb mitten im Nirgendwo auf einer Ranch in Wyoming gebucht. Dort gibt es weder WLAN noch Handynetz, aber dafür einen sehr charmanten ...

Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Grace hat sich ein Airbnb mitten im Nirgendwo auf einer Ranch in Wyoming gebucht. Dort gibt es weder WLAN noch Handynetz, aber dafür einen sehr charmanten Besitzer namens Calvin 🥰. Schnell merken die beiden, dass es zwischen ihnen knistert und die Anziehungskraft ist groß. Doch Calvin scheint ein Geheimnis zu haben – was verschweigt er? Klingt spannend, oder?

Je weiter ich jedoch las, desto weniger begeistert war ich. Es passierte einfach nichts; die Story plätscherte vor sich hin und hat mich zunehmend genervt 🤫.

Der Schreibstil ist zwar leicht und flüssig, sodass man zügig vorankommt, aber die Geschichte konnte mich trotzdem nicht fesseln.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Grace und Calvin erzählt. Die Charaktere sind gut gezeichnet, aber leider konnte ich keine Verbindung zu ihnen aufbauen, da sie mich einfach nur nervten.
Auch Calvins Geheimnis entpuppte sich als wenig aufregend und ziemlich unspektakulär. Das Ende hat mich ebenfalls nicht überzeugen können.

Ein Buch für zwischendurch, aber mehr leider nicht

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Tolles Buch

Die Villa
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Meinung: Schon das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dadurch wurde meine Neugier geweckt, und ich wollte unbedingt wissen, was sich hinter diesem Titel verbirgt. Die Grundidee der ...

Meinung: Schon das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dadurch wurde meine Neugier geweckt, und ich wollte unbedingt wissen, was sich hinter diesem Titel verbirgt. Die Grundidee der Geschichte klingt ebenfalls spannend: Dani kann sich nicht an den Mord ihrer Freundin Aoife erinnern. Drei Jahre nach diesem schicksalhaften Junggesellinnenabschied kehren Dani und ihre Freundinnen, in Erinnerung an die verstorbene Braut, in die gleiche Villa zurück. Was damals wirklich passiert ist, bleibt ein Rätsel, das die Gruppe zu ergründen versucht. Warum wurde der Täter nie gefasst? Und warum hat Dani ausgerechnet in dieser Nacht ein Blackout? Der Einstieg in die Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich mühelos in die Handlung eintauchen konnte. Besonders gelungen fand ich die wechselnde Erzählperspektive zwischen den Ereignissen des Junggesellinnenabschieds vor drei Jahren und der Gegenwart in Marbella. So erfährt man Stück für Stück mehr über die Vergangenheit, während die Gegenwart immer neue Wendungen bereithält.
Die Handlung ist clever konstruiert und durchdacht. Schritt für Schritt nähert man sich der Wahrheit, wobei man immer wieder aufs Neue überrascht wird. Auch die Charaktere haben mich überzeugt. Jede der vier Freundinnen ist individuell gezeichnet, mit ihren eigenen Schwächen, Geheimnissen und Motiven.

Das Ende hat meine Erwartungen erfüllt – es war schlüssig, überraschend und befriedigend.

Ein mitreißender Thriller voller Geheimnisse und unerwarteter Wendungen, der mich vollkommen überzeugt hat

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Toller Roman

Die blaue Stunde
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, obwohl es eigentlich nichts Besonderes ist. Normalerweise lese ich keine Romane, aber in diesem Fall konnte ich nicht widerstehen. Ich war sehr gespannt ...

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, obwohl es eigentlich nichts Besonderes ist. Normalerweise lese ich keine Romane, aber in diesem Fall konnte ich nicht widerstehen. Ich war sehr gespannt auf die Story – und ich muss zugeben, ich wurde nicht enttäuscht.

Die geheimnisvolle Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden in den renommiertesten Häusern ausgestellt. Als eines Tages ein menschlicher Knochen in einer ihrer Skulpturen entdeckt wird, ist die Aufregung groß: Woher stammt der Knochen, und wie konnte er Teil eines gefeierten Kunstwerks werden?

James Becker, der Kurator des Museums, besucht Grace, die Nachlassverwalterin von Vanessa Chapman. Sie lebt auf Chapmans Anwesen, das sich auf einer von den Gezeiten umgebenen Insel befindet – einer Insel, die nur zu bestimmten Zeiten zugänglich ist. Was weiß Grace über das Geheimnis? Oh, sie weiß mehr, als man denkt – aber das müsst ihr selbst lesen!

Der Schreibstil hat mich völlig in den Bann gezogen. Er ist leicht, flüssig und bildhaft, was das Lesen unglaublich angenehm macht. Die Kapitel haben eine ideale Länge, sodass ich das Buch in kurzer Zeit verschlungen habe. Die düstere, teils unheimliche Atmosphäre war von Anfang an spürbar und passte hervorragend zum Cover. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Auch wenn mir nicht alle sympathisch waren, hatte ich das Gefühl, sie wirklich zu kennen – und konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

Besonders toll fand ich die Erzählweise: Verschiedene Perspektiven wechseln sich ab – aus der Sicht von Becker, Grace sowie durch Vanessas Tagebucheinträge und Presseartikel. Nach und nach fügen sich die einzelnen Puzzlestücke zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen.
Die Spannung wird langsam, aber gekonnt aufgebaut, und die Handlung ist hervorragend durchdacht. Der Schauplatz – die Gezeiteninsel, die regelmäßig von der Außenwelt abgeschnitten ist – harmoniert perfekt.
Ein absolut gelungenes Buch, das ich nur empfehlen kann

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