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Safe SpaceMeinung: Schon als das Buch bei mir ankam, hatte ich dieses Kribbeln im Bauch. Ich wusste, dass es mich packen könnte, aber dass es mich so überrollen würde, hätte ich niemals gedacht. Direkt nach den ...
Meinung: Schon als das Buch bei mir ankam, hatte ich dieses Kribbeln im Bauch. Ich wusste, dass es mich packen könnte, aber dass es mich so überrollen würde, hätte ich niemals gedacht. Direkt nach den ersten Seiten war klar: Dieses Buch lässt mich heute nicht mehr los. Und genau so war es.
Ich habe alles ausgeblendet: Zeit, Umgebung, Realität. Zwei Stunden. Kein Innehalten. Nur ich, Anna Salomon und dieser klaustrophobisch dunkle „Safe Space“, der mit jeder Seite enger wurde. Diese Geschichte hat mich wie kalte Finger am Nacken gepackt und nicht mehr losgelassen.
Ich liebe es, wenn Thriller an Grenzen gehen Sadisten, Psychopathen, menschliche Abgründe. Genau mein Terrain. Dieses Buch greift genau dort hinein, wo es weh tut. Und Anna… sie tritt so selbstbewusst in diese Welt, ohne zu ahnen, dass jemand längst die Fäden in der Hand hält. Ich habe so mit ihr gefühlt, als würde ich neben ihr sitzen, die Stille hören, das Flackern der Neonröhren sehen, den Atem des Täters spüren. Gänsehaut pur.
Was mich besonders begeistert hat?
Nicht nur Anna erzählt. Auch andere Stimmen flüstern, schreien, denken und plötzlich fühlt sich alles noch echter an. Noch gefährlicher. Ich habe jede Figur förmlich im Kopf gesehen, jede gute wie jede abgründige.
Und dann dieses Ende.
Ich war sprachlos. Herzrasen. Kalter Schauer.
Ich habe es zugeschlagen und gedacht: Was habe ich da gerade gelesen?
Dieses Buch hat mir gezeigt, warum ich Thriller liebe, weil sie mich fühlen lassen, schwitzen, staunen. Weil sie mich verschlingen.
Absolute Leseempfehlung