Heißkalte Weihnachten
Under the Mistletoe – Die zwangsläufige Zeit der LiebeIn diesem Buch versammeln sich fünf Weihnachtsgeschichten von Romanceautorinnen (nehme ich an), von denen ich allerdings nur Ali Hazelwood kannte und sie eigentlich der Grund war, warum ich es lesen wollte. ...
In diesem Buch versammeln sich fünf Weihnachtsgeschichten von Romanceautorinnen (nehme ich an), von denen ich allerdings nur Ali Hazelwood kannte und sie eigentlich der Grund war, warum ich es lesen wollte. Es sind Short Stories mit vier/fünf Kapiteln, man kann sie als quasi einfach so wegsnacken, wenn man mal Zeit hat.
Ali Hazelwood - Cruel Winter: Ja, das war eigentlich ganz süß. Jamie und ihr Kindergartenfreund/feind, die sich nie aus den Augen verloren haben und jetzt gemeinsam im Schneesturm festsitzen. Das hat ganz gut funktioniert und war wie üblich bei Ali mega geschrieben. 4/5
Tessa Bayley - Merry Ever After: Diese Geschichte hat mich so gar nicht abholen können. Der riesige Farmer Lukas, der wohl kernig wirken sollte, fühlte sich für mich irgendwie ungepflegt an und bei Daddy-Kinks bin ich gleich raus. Auch dieses "Ich Tarzan, du meine Frau"-Feeling kann ich nicht ab. 2/5
Olivia Dade - All by my Elf: Nett, aber ein bisschen langweilig, weil es auch so extrem vorhersehbar war. Immerhin gute Kritik, wie mit lehrenden Dozenten umgegangen wird. 3/5
Alexandria Bellefleur - Merriment and Mayhem: Das hätte eigentlich eine ausgewachsene Geschichte werden sollen, nicht nur so eine Short Story, dann wären die Entwicklungen glaubhafter gewesen. So war es halt etwas übertrieben, aber wenigstens ganz nett. 3.5/5
Alexis Daria - Only Santas in the Building: Wenn Gefühle nur auf absolute Horniness basieren, ist mir das zu viel, egal, ob das von der Seite des Mannes oder der Frau ausgehen. Auch dieses "Hach, immer wenn mein Schwarm auftaucht, bin ich ungepflegt" nervt. Immerhin war der Typ eine green flag und hat eine Katze, zähle ich als Pluspunkt. 3/5
Alles in allem hätte ich mir einfach ein bisschen mehr echte Gefühle und weniger "Der/die andere ist so scharf, auf den/die will ich drüber" gewünscht. Weniger ist einfach manchmal mehr.