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Veröffentlicht am 01.06.2019

Hohes Suchtpotential!

Paper Princess
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Inhalt:

Ella Harper muss sich nach dem Tod ihrer Mutter irgendwie durchschlagen. Sie strippt und hat nebenbei noch andere Jobs, einfach, um überhaupt an Geld zu kommen und zu überleben. Doch eines Tages ...

Inhalt:

Ella Harper muss sich nach dem Tod ihrer Mutter irgendwie durchschlagen. Sie strippt und hat nebenbei noch andere Jobs, einfach, um überhaupt an Geld zu kommen und zu überleben. Doch eines Tages kommt Callum Royal in ihre Schule und stellt sich als ihr neuer Vormund vor. Ella versteht die Welt nicht mehr, und schnell stellt sich heraus, dass sie in eine ganz andere Welt katapultiert wird. Denn Callum ist steinreich und schlägt Ella vor, ihr sukzessive so viel Geld zu geben, dass sie ihren Abschluss machen und aufs College gehen kann, wenn sie denn keinen Ärger macht und bei ihnen bleibt. Denn ein Royal ist nicht genug: kaum zu Hause angekommen erwarten sie ihre 5 neuen Stiefbrüder. Einer gutaussehender als der andere- doch gerade bei Reed macht Ella's Herz wider ihres Willens ein paar Extrasprünge. Doch ist er nicht Tabu? Und außerdem hasst er sie... oder?



Meine Meinung:

Anfangs stand ich der Geschichte etwas skeptisch gegenüber. Ella ist ein sehr, sehr selbstbewusstes Mädchen und ist ebenso direkt. Auch, dass sie strippen geht mit 17 Jahren fand ich etwas gewöhnungsbedürftig und ich habe befürchtet, dass die Geschichte etwas billig ist und ich keinen Zugang zu den Charakteren finden kann. Ersteres kann ich nur ein bisschen entschärfen. Sagen wir ganz ehrlich: Paper Princess ist jetzt kein literarisches Meisterwerk und hat manchmal schon so einen Beigeschmack. Aber seien wir weiter ganz ehrlich: mir war das (fast) egal.

Ich habe dieses Buch wahnsinnig schnell weggesuchtet und war ganz erschrocken, als das Buch schon zu Ende war. Ich fand es noch nicht einmal so vorhersehbar. Klar, das Knistern ist deutlich zu spüren und man weiß alleine durch den Klappentext, worauf es hinauslaufen wird, doch trotzdem haben mich Erin Watt (ein Autorenduo!) öfters vollkommen erwischt. Das Buch wurde einfach nicht langweilig. Immer wieder kamen neue Charaktere, die Spannung in die Geschichte gebracht und manche Situationen gewendet haben. Ich hatte nie eine Durststrecke in der ich gehofft habe, dass endlich mal wieder etwas passiert, denn das Buch war sehr abwechslungsreich.

Ella ist, wie ich bereits erwähnt habe, sehr selbstbewusst und direkt. Sie weiß eigentlich, was sie will und hat immer einen guten Konterspruch auf den Lippen, wenn einer der Royal Brüder oder ein arrogantes Mädchen ihrer neuen Privatschule Astor Park ihr eine Gemeinheit an den Kopf warfen. Ella hat mit Vorurteilen zu kämpfen, da sie gestrippt hat und auch in der Hinsicht mutig ist (da gibt es so eine Szene in der Sporthalle... alle, die es gelesen haben, wissen, was ich meine) und ich bin ganz ehrlich, dass ich sie anfangs auch in eine Kiste gesteckt habe. Doch im Laufe des Buches versteht man sie besser und lernt sie besser kennen, sodass man versteht, warum sie es so jung getan hat und das man sie dafür auf keinen Fall verurteilen sollte. Sie ist auch gefühlt die erste, die den Royal Brüdern mal Parolie bietet.

Womit wir bei ihnen waren: obwohl sie so arrogant, verwöhnt und unfreundlich ist, mochte ich sie irgendwie. Gerade Easton habe ich irgendwie ins Herz geschlossen. Er ist auch übertrieben direkt und scheut kaum vor irgendwas und auch er hat Sachen getan, bei denen ich manchmal ein Augenrollen oder Kopfschütteln nicht unterdrücken konnte, doch trotzdem hat er ein Herz, wie man mehrfach merkt und ich finde, man kann ich einfach nur gern haben. Doch die größte Rolle in diesem Buch spielt Reed Royal (ich liebe seinen Namen einfach). Ich weiß irgendwie nicht, was ich von ihm halten soll. Obwohl er so präsent war habe ich das Gefühl, ihn nicht richtig zu kennen. Er ist stark und mutig und auf seine Art charmant, aber er ist ebenso "badass" und unfreundlich. Und er ist geheimniskrämerisch. Und gerade das Ende hat mich voll erwischt... wirklich diese Cliffhänger, sie machen mich noch fertig.... ich war vollkommen schockiert und muss nun so schnell wie möglich wissen, wie es weiter geht. Aber vorher möchte ich noch auf Callum Royal, Ellas Vormund, zu sprechen kommen: ich mag ihn wirklich. Er gibt sich Mühe, auch wenn seine Söhne sich gegen ihn stellen und ich persönlich habe den Eindruck, dass er ganz tief drinnen ein gutes Herz versteckt. Er mag vielleicht Dinge machen, die nicht dazu passen, doch er verhält sich immer loyal und hat wirklich ein gutmütiges Herz.



Fazit:

Ich kann das Buch echt empfehlen. Es ist vielleicht keine literarische Meisterleistung, doch es hat ein extrem hohes Suchtpotential und fesselt einen echt. Ich für meinen Teil konnte es auf jeden Fall nicht aus der Hand legen da ich immer unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Freue mich schon total auf die nächsten Teile in der Hoffnung, Reed nun ein bisschen besser kennenzulernen.

Veröffentlicht am 30.05.2019

Schöne Liebesgeschichte, die leider zu lang ist

Um fünf unter den Sternen
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Inhalt:
Nessie und Sam erben vollkommen unerwartet ein Pub von ihrem alkoholkranken Vater, der sie vor einiger Zeit verlassen hatte, in dem kleinen Dorf Little Monkham. Beide haben Gründe, ihre Heimat ...

Inhalt:
Nessie und Sam erben vollkommen unerwartet ein Pub von ihrem alkoholkranken Vater, der sie vor einiger Zeit verlassen hatte, in dem kleinen Dorf Little Monkham. Beide haben Gründe, ihre Heimat in London hinter sich zu lassen- Nessie hat sich erst von ihrem Ehemann getrennt und Sam musste aufgrund eines Skandals ihre Karriere als PR-Beraterin an den Nagel hängen. Doch in Little Monkham erwarten sie neue Herausforderungen- das Pub ist renovierungsbedürftig, doch die alles im Griff habende Postbeamte Franny setzt ihnen eine knappe Deadline. Doch das Dorf empfängt sie mit offenen Armen. Gerade bei Joss, dem Kellermeister und Owen, dem Schmied vom Schneeglöckchen-Cottage gegenüber stehen den beiden zur Seite und sind für die Schwestern da. Doch das Liebesleben beider Schwestern ist sehr kompliziert...

Meinung:
Sagen wir direkt, wie es ist: die Handlung hätte man auch in weniger Seiten gut und detailliert beschreiben können. Ich hatte leider gerade zum Ende hin das Gefühl, dass die Geschichte etwas in de Länge gezogen wurde, sodass ich streckenweise leider etwas langweilig war.
Doch ich habe keineswegs bereut, dieses Buch gelesen zu haben. Ich habe mich komplett in das Setting, das kleine Pub der Schwestern (das Star and Sixpence), die Charaktere und die Irrungen und Wirrungen im Liebesleben der beiden verliebt. Doch streckenweise ist nicht viel passiert, zum Ende kamen mehrere Dinge auf einmal, was man besser auf das Buch hätte verteilen können. Außerdem hat mich etwas gestört, dass Nessie und Owen immer so herumeiern. Es knistert zwischen den beiden, das merkt der Leser (und wohl bemerkt das ganze Dorf!) sofort. Und auch die beiden wissen es, doch trotzdem finden sie irgendwie nicht zueinander. Und die Gründe, warum die beiden nicht zusammen sein konnten, fand ich manchmal leider etwas an den Haaren herbeigezogen. Ich finde sehr schade, dass die beiden nicht länger zusammen waren. Ich mochte die beiden zusammen, wenn ich Nessie manchmal auch einfach nicht nachvollziehen konnte. Sie stand sich mehrfach selbst im Weg mit ihrer Schüchternheit und ihrem übermäßigen Grübeln und ihrer ebenso überzogenen Selbstlosigkeit.
Sam hat mir da besser gefallen. Eine Frau, die mit beiden Füßen im Leben steht und weiß, was sie will und wie sie es bekommt. Ich habe ihre direkten Kommentare geliebt, mit der sie Nessie mehr als einmal die Röte ins Gesicht gezaubert hat. Denn die beiden Schwestern könnten wirklich nicht unterschiedlicher sein, und trotzdem harmonieren sie einfach wundervoll.
Nessie's Owen, der Dorfschmied, war leider ähnlich schüchtern wie Nessie. Deswegen hatten die beiden auch Probleme, ehrlich miteinander zu sein, und als Leserin dachte ich mehr als einmal "Verdammt, jetzt sagt doch endlich die Wahrheit zu euren Gefühlen und eiert nicht so herum!".
Auch das Dorf hat meine Meinung geteilt. Viele Dorfbewohner haben immer versucht, die beiden zu verkuppeln, und das fand ich streckenweise echt süß zu lesen. Generell waren eigentlich alle Charaktere, bis auf ein paar (bei denen es aus gewollt war), absolut sympathisch. Dadurch, dass das Buch so lang war hat man eine enge Bindung zu den Charakteren aufgebaut. Nach einer Zeit fühlte man sich wie ein Teil des Dorfes, hat jeden einzeln für sich ins Herz geschlossen und wollte einfach unbedingt mal einen der alkoholfreien Cocktails vom Barmeister Connor im Star and Sixpence schlürfen, vielleicht einen kleinen Plausch mit Ruby wagen.
Ruby ist eine schillernde Persönlichkeit und die Witwe des verstorbenen Vaters von Nessie und Sam. Sie war früher Schauspielerin und erzählt allerlei Geschichten von Berühmtheiten, mit denen sie mal zusammen gedreht hat. Eine Flasche Wein mit Elizabeth Taylor- alles normal für die bekannte Ruby, die mittlerweile leider zu oft zum Wein greift. Eine der vielen Nebenstränge, die im Buch miteinander verwoben sind.
Das Buch ist übrigens zusammengesetzt aus, soweit meine Recherche mich nicht täuscht, 5 Büchern aus dem Englischen, die in diesem einen Buch vereint wurden. Denn das Buch ist nicht nur in Kapitel, sondern auch in "Untergeschichten" eingeteilt. Jedes Unterkapitel beginnt mit einer Einladung zu einem Event im Star and Sixpence. Denn aus ihren Zeiten als PR Beraterin kennt Sam noch den ein oder anderen Star, den sie in ihr Pub locken kann und somit viele Gäste anzieht. Die Events fand ich immer sehr schön zu lesen- wie gerne wäre ich auch mal dabei gewesen.
Auch Nick Borrowdale, ein große Persönlichkeit und Frauenschwarm, wie es heißt, wird in dem Buch eine größere Rolle spielen- er war ein sympathischer Typ. Sams Liebesleben ist nämlich auch kompliziert, denn es gibt auch noch den Kellermeister Joss, mit dem es auch kräftig funkt. Doch ob das immer so hält? Lest selbst.

Fazit:
Ich weiß wirklich nicht, ob ich eine klare Empfehlung aussprechen kann. Ich mochte das Buch wirklich, da ich die Welt dort so liebte und mich wirklich wohlgefühlt habe, da eine so heile Welt herrschte. Doch manchmal musste ich mich echt etwas durchquälen, da es unnötig in die Länge gezogen wurde und ich Nessie am liebsten geschüttelt hätte. Es war leider streckenweise etwas langweilig- doch trotzdem fand ich es wirklich schön. Das Ende fand ich zwar nicht überraschend, trotzdem aber sehr bezaubernd. Generell war alles einfach authentisch und herzerwärmend- wenn ich es auch in ein paar Seiten dünner besser gefunden hätte.

Veröffentlicht am 24.05.2019

Gemischte Gefühle

King of Hearts - Mit dir vereint
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Alexis braucht einen neuen Job- und bekommt wider erwarten direkt eine Stelle bei dem erfolgreichen Investmentbanker Oliver King. Mit einer Lüge versucht sie, das Knistern zwischen ihnen beiden für nichtig ...

Alexis braucht einen neuen Job- und bekommt wider erwarten direkt eine Stelle bei dem erfolgreichen Investmentbanker Oliver King. Mit einer Lüge versucht sie, das Knistern zwischen ihnen beiden für nichtig zu erklären, doch bringt er noch immer ihr Herz zum Klopfen. Was Alexis nicht ahnt: hinter der Fassade verbergen sich mehr als nur ein Geheimnis, und eines dieser Geheimnisse und eine zerschmetternde Erkenntnis stellen Kings Leben und somit auch ihres komplett auf den Kopf, sodass nichts mehr ist wie zuvor.

Schreibstil/Cover:
Ich hab ehrlich gesagt gar nicht auf das Cover geachtet, als ich mir das Ebook heruntergeladen hatte. Das Buch war mir komplett unbekannt- ich hatte bisher nie etwas davon gehört, doch da es der LYX-Verlag war, hatte ich schon ein paar Erwartungen, denn die Bücher dieses Verlages enttäuschen mich eigentlich nie.
Der Schreibstil war jetzt nicht wirklich etwas nie dagewesenes und die ganze Geschichte war nicht herausragend gut, doch es ließ sich locker und leicht lesen, ohne groß darüber nachdenken zu müssen. Das Buch ist aus Alexis' Sicht geschrieben (mit einer Ausnahme) und ich mochte ihren Witz und ihre Gedankengänge sehr gerne, dementsprechend konnte mich der Schreibstil öfters mal zum Schmunzeln bringen.

Inhalt:
Der Anfang des Buches hat mir eigentlich relativ gut gefallen. Das Knistern (das ja eigentlich nicht da war... aber würde ich mehr darauf eingehen, würde ich spoilern) wurde raffiniert zum Ausdruck gebracht und ich habe die Gespräche und die Interaktion zwischen den beiden sehr gerne verfolgt (also die angezogene. Es ist stellenweise schon von Erotik durchzogen, und ich persönlich bin kein großer Fan davon). Aber ab einem gewissen Punkt ändert sich einfach das komplette Ort. Das Setting, Alexis und Oliver King verändern sich einfach komplett, und gerade bei King weiß ich nicht, wie ich diese Veränderung beurteilen soll. Und ich muss sagen, ab dem "Danach" fand ich das Buch streckenweise sehr langweilig. Ich habe es eigentlich nur weitergelesen, weil ich schon so weit war und dann nicht abbrechen wollte. Aber auch das Ende konnte mich nicht vom Hocker reißen- ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber irgendwas aufregenderes auf alle Fälle. Die Spannung oder das Harmonielevel ist in der zweiten Hälfte des Buches ganz gleichmäßig gestiegen, ohne auf und ab, was ich einfach zu unaufregend fand. Und auch der "neue King" (ACHTUNG SPOILER: King hängt seinen Job an den Nagel und wird zum Alkoholiker, der teilweise auf der Straße lebt, gesundheitliche Probleme hat und ohne Alexis sich komplett hängen lässt) war meiner Meinung nach unrealistisch und nicht wirklich überzeugend. Alexis hat sich zu ihrem Vorteil verändert, aber King... ne, das war wirklich nicht mein Fall. Die ganze Geschichte hat irgendwann einfach an Spannung, an Knistern, an Aufregung verloren und zog sich wirklich wie Kaugummi, trotz des überraschenden Plottwists.

Charaktere:
Alexis fand ich toll. Sie hatte Humor und Charme, war sehr organisiert und intelligent. Gerade im "Danach" ist sie sehr souverän und ein richtiger Girlboss, die trotz allem alles im Griff hat, so habe ich es zumindest empfunden. King konnte mich anfangs auch sehr überzeugen, ich konnte ihn mir sehr lebhaft vorstellen und bewunderte ihn für seinen Ehrgeiz und seine Zielstrebigkeit. Doch im "Danach" mochte ich ihn nicht mehr wirklich gerne- der Reiz der Geschichte, die ich erwartet hatte, ging durch seine Veränderung verloren. Den Nebencharakteren habe ich keine weitere Beachtung geschenkt, nur Oliver konnte mein Herz im Sturm erobern.

Fazit:
Ich habe auf gar keinen Fall bereut, das Buch gelesen zu haben. Gerade der Anfang hat mir sehr gut gefallen und das Knistern kam sehr gut herüber. Das "Danach" hat mir leider ein bisschen das Buch vermiest, da es sich sehr gezogen hat für ein Ende, das wirklich nicht überraschend war. Es war ganz gut, doch ich denke, dass ich mich nach einiger Zeit nicht mehr wirklich an die Details der Handlung erinnern kann.

Veröffentlicht am 19.05.2019

Gut geeignet für Anfänger

Kalligrafie und Lettering. Schön schreiben mit Feder, Stift und Pinsel.
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Zum Buch:
Kalligrafie und Lettering- Schön schreiben mit Feder, Stift und Pinsel ♡ Bassermann Verlag ♡ 7,99 Euro ♡ 80 Seiten ♡ Schreiblernheft

Aufbau:
Zu Beginn des Buches gibt es eine Art Materialkunde ...

Zum Buch:
Kalligrafie und Lettering- Schön schreiben mit Feder, Stift und Pinsel ♡ Bassermann Verlag ♡ 7,99 Euro ♡ 80 Seiten ♡ Schreiblernheft

Aufbau:
Zu Beginn des Buches gibt es eine Art Materialkunde mit einer allgemeinen Einführung in das Themengebiet Handlettering und Kalligrafie. Es wird geklärt, was überhaupt der Unterschied und die Geschichte zwischen den beiden Bereichen ist und wo sie sich überschneiden. In der Materialkunde lernt man einmal alle möglichen Stifte, Federn und Pinsel kennen und bekommt am Ende noch ein paar Tipps und Tricks.
Dann folgen die unterschiedlichen Schriften, die aufeinander aufbauen. Von einer einfachen, verbundenen Schrift geht es hinüber zu verschiedenen Schriften mit der Schreibfeder, am Ende folgen dann die Pinselschriften. Zu Beginn jedes Kapitel gibt es stets ein kurzes Zitat, das in der betreffenden Schrift geschrieben worden ist. Begleitet wird dieses Zitat von einem kleinen Einführungstext zu dieser Schrift, auf der gegenüberliegenden Seite ist einmal das ganze Alphabet der Schrift abgedruckt. Danach folgen immer einige Übungsseiten, die einen total an die Schreiblernhefte aus der Grundschule erinnern.

Fazit:
Ich war zunächst einmal überrascht, dass das Buch doch so dünn ist. Es ist einfach ein Schreiblernheft, man sollte nicht mehr und nicht weniger erwarten. Der Text zu Beginn des Buches hat mir bedingt geholfen. Ich bin bereits sehr stark in der Materie eingearbeitet und kenne mich wirklich gut aus, doch plötzlich hat der Autor einfach ein paar Fachbegriffe erklärt, die später eigentlich gar nicht mehr aufgetaucht sind und mich zu diesem Zeitpunkt eher verwirrt haben. Die Tipps und Tricks waren auch nur bedingt hilfreich- das könnte aber wirklich daran liegen, dass ich einfach schon alles kannte. Ich denke, das blutige Anfänger sicher das ein oder andere nützliche aus dieser Einführungen herausziehen können, denn im Bezug auf die Feder bin ich auch noch Neuling und habe mir im Hinterkopf ein/zwei Kniffe notiert.

Auch von den Einführungstexten zu jeder Schrift bin ich nicht vollkommen überzeugt. Ich hätte mir gewünscht, noch immer Tipps zu bekommen, in welchen Bereichen ich die Schriften mal anwenden kann. Auch ein paar Projekte hätte ich mir an der Stelle gut vorstellen können, denn von anderen Handletteringbüchern bin ich es gewöhnt, direkt auch Projekte zu bekommen. Doch es sind nur 80 Seiten - man kann schließlich nicht alles haben. Aber für mich ist es leider ein Minuspunkt. Denn nun habe ich diese Schriften und weiß nicht so Recht, welche sich für was am besten eignet. Man kann es natürlich erahnen- doch für Anfänger könnte das durchaus hinderlich sein.

Generell stehe ich solchen Heften auch etwas skeptisch gegenüber. Denn sie ähneln den Schreiblernheften aus der Grundschule, mit fest vorgeschriebenen Buchstaben, die man nachfahren soll. Die Besonderheit am Handlettering für mich ist jedoch die Vielfalt der verschiedenen Schriften, denn jeder entwickelt mit der Zeit seinen eigenen Wiedererkennungswert. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich mich an Regeln halten musste, an die ich mich eigentlich gar nicht halten möchte, zumindest, was mein Spezialgebiet Brushlettering betrifft.

Beim Schreiben mit der Feder habe ich jedoch einige nützliche Schriften kennengelernt. Auch weiß ich nun, welche Federn sich für welche Schrift eigenen und was ich beachten muss. Sehr positiv finde ich auch, dass ich mir unbegrenzt viele Lernblätter kostenlos online herunterladen und ausdrucken kann, sofern der knappe Lernplatz im Buch mal voll sein sollte. Deswegen würde ich sagen, dass sich das Buch für mich durchaus gelohnt hat, denn den größten Teil nehmen Federschriften ein.

In Anbetracht der Tatsache, dass ich dieses Buch aus Augen eines "Anfängers" und aus Augen eines "Experten" (nehmt diesen Begriff bitte nicht zu ernst; man ist glaube ich nie ein wirklicher Experte, aber ich schreibe nun seit 3 Jahren mit dem Brushpen und bin was das angeht schon relativ sicher auf diesem Gebiet) betrachten konnte, kann ich nur sagen, dass sich dieses Buch besonders für blutige Anfänger eignet. Wenn man eine kurze und knappe Einführung in die Materie mit Platz zum Üben von fest vorgegebenen Buchstaben sucht, dann ist man hier genau richtig. Ich denke einfach, dass diese Schriften und Alphabete einfach ein guter Einstieg sind und einen mit den grundlegendsten Schwüngen und Buchstaben vertraut macht. Doch meiner Meinung nach sollte man alles nicht zu Ernst nehmen. Denn bei der Kunst gilt: "Regeln sind da, um gebrochen zu werden". Ich würde euch empfehlen, dieses Buch als Einstieg zu nehmen, um dann den Buchstaben euren eigenen Pfiff zu verleihen.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Süße New Adult Geschichte für Zwischendurch

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Corey Callahan sitzt nach einem Sportunfall im Rollstuhl und bekommt deswegen ein "behindertengerechtes" Wohnheimzimmer am Harkness College. Ihr Nachbar, Adam Hartley, ist auch aus Zufall dort gelandet, ...

Corey Callahan sitzt nach einem Sportunfall im Rollstuhl und bekommt deswegen ein "behindertengerechtes" Wohnheimzimmer am Harkness College. Ihr Nachbar, Adam Hartley, ist auch aus Zufall dort gelandet, da sein Bein nach einem Unfall mehrfach gebrochen ist. Die beiden freunden sich schnell an- doch Corey verliert ihr Herz an Hartley. Doch dieser hat eine Freundin, Stacia, die Luxus und hohes Ansehen genießt, ganz im Gegensatz zu Corey. Schließlich hat sie ihr ganz eigenes Päkchen zu tragen- doch wie Hartley es zu sagen pflegt: Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen.

Cover/Schreibstil:
Das Cover ist schlicht, süß und verspielt und passt einfach wahnsinnig gut zu dieser süßen New Adult Geschichte. Dementsprechend ist auch der Schreibstil- leicht zu verfolgen, flüssig, aus der ersten Person, ganz so, wie ich es mag.

Handlung:
Die Handlung hat mich jetzt insgesamt nicht vom Hocker gehauen. Es gab keine großen Wendepunkte oder wahnsinnig romantische Dates, aber es ist einfach eine süße Collegegeschichte. Aber das hat mich nicht sonderlich gestört- ich habe das Buch flüssig weglesen können, ich war jetzt nicht mit feuereifer dabei, doch ich habe mich durchaus gefreut, das Buch weiterzulesen. Das Setting des Harkness Colleges hat mir insgesamt sehr gut gefallen, aber wirklich viel ist mir von der Handlung jetzt nicht in Erinnerung geblieben- deswegen diese dürftige Meinungswiedergabe unter diesem Punkt.

Charaktere:
Corey mochte ich an sich ganz gerne. Sie hat die Kämpfernatur einer Hockeyspielerin und gibt trotz ihrer Umstände nicht auf. Sie bewahrt einen kühlen Kopf und war mir prinzipiell sehr sympathisch. Hartley habe ich eigentlich echt sehr ins Herz geschlossen. Er hat den Humor eines Typen, wenn ich auch schade finde, dass er im Bezug auf Stacia so oberflächlich herüberkommt. Womit wir auf Stacia zu sprechen kommen: ich konnte sie einfach nicht ausstehen. Aber generell hatten die Charaktere nicht so unfassbar viel Tiefe. Das Buch war verhältnismäßig etwas kurz, ich hätte mir gerne gewünscht, dass man noch mehr in die Charakterbildung der Protagonisten einblicken kann.

Fazit:
An sich eine nette Geschichte, die sich leicht lesen lässt und einen gut unterhält. Aber sie hat mich jetzt nicht wirklich vom Hocker gerissen und auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Teil 2 habe ich mir aber trotzdem direkt gekauft- die Reihe scheint auf jeden Fall Potential zu haben.