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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2021

Kurzweilige Geschichte

Forever and ever
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Ich liebe das Cover und ganz besonders die Farbkombination. Die Wolken passen meiner Meinung nach ziemlich gut zu Rhys und Parker.
Auch der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen ...

Ich liebe das Cover und ganz besonders die Farbkombination. Die Wolken passen meiner Meinung nach ziemlich gut zu Rhys und Parker.
Auch der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen und ich bin deswegen sehr gut in der Geschichte vorangekommen. Besonders die Boxbegriffe haben dem ganzen noch ein wenig mehr Unterhaltung gegeben.
Parker ist sehr zurückgezogen und lebt eher in ihrem Kopf. Sie geht lieber auf Distanz um nicht verletzt zu werden. Außerdem ist sie besonders am Anfang sehr bissig und kratzbürstig, was sich im weiteren Werdegang aber ins positive wandelt. Auch ihre eigenbrötlerische Art legt sie immer mehr ab und öffnet sich nach und nach.
Rhys kämpft noch sehr mit seiner Vergangenheit und kann sich deswegen auf nichts einlassen. Auch seine Meinung gegenüber Parker ist am Anfang nicht besonders gut, weswegen die beiden sich off an die Gurgel gehen. Trotzdem merkt man, dass er innerlich verletzt ist und seine harte Schale zum Teil eine Fassade ist.
Die Dialoge zwischen Parker und Rhys waren humorvoll aber auch voller Spannung, weswegen ich sehr gut unterhalten wurde. Auch die Themen und die Vergangenheitsbewältigung waren gut gewählt und haben der Geschichte ein wenig mehr Tiefe gegeben. Dennoch war es mir zum Teil zu oberflächlich und körperlich, weswegen ich die Gefühle nicht komplett nachempfinden konnte. Denn viele Gespräche wurden zu schnell abgehakt oder wurden direkt ins Bett verlegt, weswegen die Ernsthaftigkeit verloren gegangen ist. Der dramatische Höhepunkt wurde aber gut gewählt und hat für das Finale super gepasst.
Trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt.

Fazit

Eine prickelnde und kurzweilige Geschichte, bei der mir aber doch etwas das zwischenmenschliche gefehlt hat. Es lief fast immer aufs körperliche hinaus und richtige Gespräche wurden oft abgeblockt. Am Ende ging mir dann alles leider etwas schnell.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.06.2021

Oberflächliche Geschichte

Und dann war es Liebe
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Das Cover finde ich richtig schön, besonders gefällt mir die Hintergrundgestaltung. Denn wenn man genau hinsieht erkennt man, dass die Geschichte aufgeschrieben wurde. Ein sehr süßer Effekt.
Der Schreibstil ...

Das Cover finde ich richtig schön, besonders gefällt mir die Hintergrundgestaltung. Denn wenn man genau hinsieht erkennt man, dass die Geschichte aufgeschrieben wurde. Ein sehr süßer Effekt.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen und man kommt auch schnell in der Geschichte voran. Allerdings hat mir die Tiefe gefehlt.
Zu Hannah kann ich eigentlich gar nicht so viel sagen, da ich während des Lesens keinen Draht zu ihr aufbauen konnte. Sie hat unglaublich negativ gedacht und war die meiste Zeit am jammern. Und auch wenn man das bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen konnte, war es einfach zu viel. Außerdem fand ich ihr Verhalten auch sehr unreif, da sie sich nur auf ihren Freund verlassen hat und kaum selbstständig handeln konnte.
Zu Leo konnte ich ebenfalls keine Verbindung herstellen. Er war zwar sehr süß und nett, leider aber extrem farblos. Man hat kaum etwas über ihn erfahren und er wirkte irgendwie aufgesetzt.
Auch die Handlung hat mich nicht überzeugen können. Das Setting von Paris war zwar wunderschön, leider wurde alles ziemlich schnell abgehandelt und die Gespräche der beiden waren nur oberflächlich und es wurde viel wiederholt. Die Rückblicke in Hannahs Vergangenheit waren zwar von der Idee echt gut, haben aber für mich keinen Sinn ergeben. Auch wenn man ihr Verhalten dadurch etwas besser verstehen konnte, haben sie mich ziemlich aus dem Lesefluss geholt.
Das Ende war für mich leider sehr enttäuschend. Probleme wurden null geklärt und ich habe mich regelrecht gehetzt gefühlt, da alles sehr schnell gegangen ist. Besonders das letzte Kapitel war dann noch die Ernüchterung, da meiner Meinung nach mindestens 50 Seiten für einen guten Abschluss gefehlt haben.
Für mich war die Geschichte leider nichts, weswegen ich auch keine Leseempfehlung ausspreche.

Fazit

Eine tolle Idee, die mich aber nicht überzeugen konnte. Die Dialoge wirkten erzwungen, es kamen keinerlei positive Gefühle auf und alles war sehr oberflächlich. Auch die Handlungen wurden teilweise sehr ausführlich und dann wiederum total hektisch beschrieben, weswegen ich schnell die Lust an der Geschichte verloren habe. Besonders das Ende hat mich sehr enttäuscht zurückgelassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2021

Toller Einstieg, der Lust auf mehr macht

London Devil
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Das Ebook Cover ist durch die sehr plakative Person leider nicht ganz so meins. Dafür liebe ich das Cover der Printausgabe extrem, besonders aufgrund der dunklen Farben und den kleinen, liebevollen Details.
Der ...

Das Ebook Cover ist durch die sehr plakative Person leider nicht ganz so meins. Dafür liebe ich das Cover der Printausgabe extrem, besonders aufgrund der dunklen Farben und den kleinen, liebevollen Details.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht zu lesen und ich konnte hervorragend in der Story versinken.
Man wird direkt in die Handlung und geworfen und lernt sofort Abbies leicht sarkastische Gedankenwelt kennen. Dadurch wurde sie mir direkt sympathisch.
Alles passiert sehr schnell, sodass man sich nach wenigen Seiten schon in London befindet. Das fand ich ein wenig schade, da man so wenig von Abbies Leben in New York mitbekommen hat.
In London ist sie erstmal völlig überfordert und lernt ziemlich eigenartige, aber witzige Leute kennen. Besonders Ray hat es mir angetan, mit seiner humorvoller Art. Aber man merkt direkt, dass hinter seiner lustigen Fassade sehr viel schmerzhaftes steckt.
James war für mich nicht richtig greifbar und ich konnte mir sein Verhalten nie ganz erklären. Seine Launen waren sehr wechselhaft und seine Auftritte waren sehr schnell wieder vorbei. Aber ich hab die große Hoffnung, dass man in den Folgebänden einen besseren Zugang zu ihm bekommt und die dunklen Abgründe erkunden kann.
Das Setting wurde unglaublich lebendig beschrieben. Man merkt der Autorin die Liebe zu London an und verliebt sich als Leser selbst in die bunte Stadt. Auch ihre Charaktere sind schillernd und auffallend, was mir extrem gut gefallen hat. Besonders die Szenen im dont you dare haben mich super unterhalten und Lust auf mehr gemacht.
Auch wenn ein gewissen knistern zwischen Abbie und James da war, sind die Emotionen noch nicht bei mir angekommen, da vieles zu schnell vorbei war. Da kam das richtige prickeln erst am Ende auf.
Für mich hat sich dieser Band eher wie eine längere Einleitung angefühlt, da die richtige Handlung erst auf den letzten Seiten eingesetzt hat. Trotzdem bin ich besonders wegen des fiesen Cliffhangers sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit

Ein toller Debutroman, der Lust auf die Folgebände macht. Man merkt, dass sich in den weiteren Teilen viel anbahnen wird und dass einige heiße Stellen auf den Leser warten. Dennoch hätte ich mir schon im ersten Teil mehr Spannung und mehr Emotionen gewünscht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2021

Niedliche Geschichte

Sommernerdstraum
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Das Cover gibt schon einen süßen Einblick in die Geschichte und passt dadurch natürlich super.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht zu lesen und kann die Eindrücke und Gedanken von Ruby perfekt ...

Das Cover gibt schon einen süßen Einblick in die Geschichte und passt dadurch natürlich super.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht zu lesen und kann die Eindrücke und Gedanken von Ruby perfekt wiedergeben. Man kommt dadurch super in der Geschichte voran und kann sich alles bildlich vorstellen.
Man begleitet Ruby und ihre Freunde auf eine außergewöhnliche Reise und lernt sehr viel über die LARP Thematik. Ruby ist zum Anfang hin sehr unsicher, verschließt sich sehr und geht generell vom schlimmsten aus. Dass sie sich dadurch fast alles verbaut, merkt sie erst recht spät. Aber ihr Verhalten ist trotzdem absolut nachvollziehbar und durch ihr junges Alter wirkt das alles sehr authentisch. Später wird sie stärker, selbstsicherer und steht endlich zu sich selbst, was man als Leser wunderbar begleitet konnte.
Aber auch ihre Freunde haben eine angenehme Tiefe gehabt und man konnte sich in jeden Protagonisten gut hineinversetzen. Da wäre zum einen Merlin, der oft gehänselt wird und nur während der Rollenspiele sein wahres Ich zeigen kann. Oder Isabel, die ihren Kummer eher versteckt hält und gute Miene zeigt. Und natürlich Ben, der sich nicht um die Meinung anderer kümmert und Ruby zeigt was er für sie empfindet.
Das Setting war für mich absolut traumhaft und konnte mich extrem mitreißen. Ich konnte mir die Kämpfe, die Magie und die Mitspieler sehr gut vorstellen und habe mich total in die Handlung hineinversetzt gefühlt. Dadurch möchte man natürlich noch mehr über die ganze Thematik erfahren. Es hat sich alles so nahtlos zusammengefügt und konnte mich deswegen in seinen Bann ziehen.
Die Liebesgeschichte war natürlich sehr vorhersehbar, hätte meiner Meinung nach aber etwas weniger präsent sein können.
Trotzdem mochte ich die Geschichte unglaublich gern und hatte beim Lesen sehr viel Spaß.

Fazit

Sommernerdstraum ist eine unglaublich süße Geschichte mit liebenswerten Charakteren und einer tollen Message. Aber auch das Setting konnte mich restlos begeistern und ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2021

Fesselnd und süchtig machend

Very Bad Kings
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Coverliebe. Ganz große Coverliebe. Es ist düster, also liebe ich es. Ich kann dazu gar nicht viel sagen, weil der Verlag einfach immer wieder einen drauflegt.
Janes Schreibstil macht unglaublich süchtig. ...

Coverliebe. Ganz große Coverliebe. Es ist düster, also liebe ich es. Ich kann dazu gar nicht viel sagen, weil der Verlag einfach immer wieder einen drauflegt.
Janes Schreibstil macht unglaublich süchtig. Sie zieht den Leser in einen Sog, aus dem man nicht mehr entkommen kann. Dieses Gefühl, nachdem man ein Buch beendet hat ist wie ein tiefer Fall. Sie schafft es auf sehr gemeine Weise den Leser abhängig zu machen. Und trotzdem liebt man sie.
Ich weiß gar nicht, wie ich hier richtig anfangen soll. Man wird genau wie Mable in die Geschichte hineingeworfen und findet sich in einem Netz aus Lügen, Intrigen und Machtspielchen wieder. Man lernt ziemlich heiße, aber auch arschige Typen kennen und verfällt ihnen auf der Stelle. Sie behandeln Mable wie ein Stück Dreck, gleichzeitig verführen sie sie aber, bis sie ihnen alles geben will.
Mable ist zum Anfang sehr naiv, was aber unglaublich gut zu den Kings passt. Denn ihre Naivität ist unglaublich unterhaltsam und durch ihre extreme Stärke und ihren Mut muss man sie einfach lieben. Sie lässt sich nichts gefallen, hält ihren Kopf oben und gibt Kontra so oft es geht. Besonders ihre Wandlung hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich freue mich auf ihre Rache!
Bei den Kings ist einer kranker als der andere. Sie sind heiß, manipulativ und locken dich mit verheißungsvollen Lügen. Man kann ihnen nicht trauen, kann aber auch nicht weg von ihnen. Man fühlt sich wie eine Motte, und sie sind das Licht. Auch wenn man keine genauen Beweggründe für ihr Verhalten hat, wickeln sie einen um den Finger.
Diese Geschichte lässt den Kopf rauchen. Man weiß nicht, was da alles passiert und erst recht nicht, warum die Kings das alles abziehen. Aber man kriegt einfach nicht genug. Die ganze Idee mit dem Schachspiel finde ich grandios und beweist mal wieder, dass Jane sich immer krankere Sachen einfallen lässt. Die Mobbingattacken sind extrem heftig und werden immer schlimmer. Aber auch der psychische Druck wird immer größer und ich finde es krass, dass Mable nicht komplett zerbrochen ist.
Vertrauen kann man in diesem Buch niemanden, nicht mal sich selbst. Weil Jane jeden Gedanken wieder zerpflückt und alles durcheinander haut.
Das Ende war unglaublich gemein und lässt einen mit so vielen Fragen zurück, dass man sich komplett verloren fühlt. Ich will jetzt am liebsten direkt weiterlesen, hab aber auch unglaublich viel Angst davor.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere