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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2021

Wundervolle Geschichte

Like Snow We Fall
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Wie wunderschön kann ein Cover bitte sein? Die Glitzerelemente wirken wie fallender Schnee und fühlen sich großartig an.
Aylas Schreibstil ist etwas ganz Besonderes. Er ist poetisch, schmerzhaft und dennoch ...

Wie wunderschön kann ein Cover bitte sein? Die Glitzerelemente wirken wie fallender Schnee und fühlen sich großartig an.
Aylas Schreibstil ist etwas ganz Besonderes. Er ist poetisch, schmerzhaft und dennoch so leicht, dass man sofort Zuhause fühlt. Jede Emotion wird authentisch und so verdammt echt beschrieben, dass man jedes Gefühl durchlebt. Ich habe kaum noch Luft bekommen, da die Lachanfälle immer heftiger wurden. Gleichzeitig hatte ich einen Kloß im Hals, da die behandelten Themen mehr als heftig waren. Aber diese Mischung aus extremen Emotionen war für mich einfach perfekt. Es hat sich alles echt angefühlt.
Paisley ist eine Kämpferin. Sie ist mutig, macht Fehler und hofft. Sie hat unfassbares durchgemacht und lebt. Sie kämpft für ihren Traum und für ihr Leben, was mich unfassbar berührt hat.
Knox war eine extrem zerbrochene Seele, der sich selbst aufgegeben hat und nur langsam heilen konnte. Aber auch war stark, authentisch und menschlich.
Die Geschichte der beiden war unglaublich schmerzvoll, gespickt mit einem so großartigen Humor, wie ich ihn selten erlebe. Nichts war zuviel, die Themen waren keine leichte Kost, haben aber dennoch so gut zu Paisley und Knox gepasst. Snowboarden und Eiskunstlauf wurden sehr gut recherchiert und man hat den Charakteren die Leidenschaft und Liebe angemerkt. Aber auch den damit verbundenen Schmerz.
Die Nebencharaktere waren greifbar und haben sich nahtlos in die Handlung eingefügt, haben lebendig gewirkt. Man schließt jeden ins Herz und will sie am Ende des Buches nicht gehen lassen.
Das Ende hat mich sehr überrascht, da es anders war. Aber gut anders. Denn es versprüht Hoffnung und ganz viel Lust auf mehr. Auch wenn man über 500 Seiten Paisley und Knox erleben durfte, wollte ich mich nicht verabschieden. Weil die beiden etwas ganz Besonderes sind.

Fazit

Like Snow we Fall vereint tiefgreifende, schmerzhafte Themen mit einem einzigartigen Humor. Durch Aylas einnehmenden, hoffnungsvollen Schreibstil kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Für mich ein großes Jahreshighlight.

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Veröffentlicht am 17.11.2021

Märchenhafte Geschichte

Die Flamme im Eis
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Das Cover passt perfekt zur Geschichte und strahlt direkt mädchenhafte, geheimnisvolle Vibes aus.
Carinas Schreibstil lässt einen sofort in die Geschichte abtauchen und beschreibt alles bildhaft und fantasievoll. ...

Das Cover passt perfekt zur Geschichte und strahlt direkt mädchenhafte, geheimnisvolle Vibes aus.
Carinas Schreibstil lässt einen sofort in die Geschichte abtauchen und beschreibt alles bildhaft und fantasievoll. So findet man sich direkt in der Handlung ein.
Die Mischung aus einer Märchenadaption und einer spannenden Fantasygeschichte hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und hat mich direkt gepackt. Man kann sich das Leben im Schloss genau vorstellen und besonders die Liebe zur Natur ist deutlich hervorgegangen.
Elea denkt in erster Linie an ihre Geschwister und will sie um jeden Preis beschützen. Aus diesem Grund lässt sie sich überhaupt auf die Zeit im Schloss ein und lernt nach und nach mit ihrer Gabe besser umzugehen. Sie ist mutig, loyal und lässt sich nicht unterkriegen, was mir extrem gut gefallen hat.
Im Laufe der Handlung ergeben sich immer wieder neue Theorien, man überlegt wem man nun vertrauen kann und ändert seine Meinung doch recht schnell. Genau aus dem Grund konnte ich das Buch kaum aus ded Hand legen und habe die knapp 300 Seiten ziemlich schnell weggelesen.
Auch die zarte, leichte Liebesgeschichte hat sich wunderbar in die Geschichte geschlichen und dem ganzen das gewisse Etwas verliehen.
Das Finale war mir einen Tick zu schnell und hätte gern noch etwas dramatischer oder actionreicher sein können. Aber das ist ja komplette Geschmackssache.

Fazit

Die Flamme im Eis ist eine wunderschöne, märchenhafte Geschichte mit Spannung, Magie und tollem Setting. Auch jüngere Leser haben mit diesem Buch definitiv ihren Spaß.

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Veröffentlicht am 07.11.2021

Wundervolle Wohlfühlgeschichte

Hunting Hopes
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Das Cover passt zum winterlichen Setting und ist dezent, aber wunderschön.
Julias Schreibstil lässt sich unglaublich leicht lesen und lässt die Gedanken und Handlungen der Protagonisten realisieren erscheinen. ...

Das Cover passt zum winterlichen Setting und ist dezent, aber wunderschön.
Julias Schreibstil lässt sich unglaublich leicht lesen und lässt die Gedanken und Handlungen der Protagonisten realisieren erscheinen. Auch die Umgebung, besonders den winterlichen Wald kann man sich bildlich vorstellen.
Emma hat sich in ihrer Vergangenheit ziemlich in eine bestimme Rolle drängen lassen. Zurück in ihrer Heimat findet sie endlich den Mut, für sich selbst einzustehen und ihr eigenes Ding durchzuziehen. Auch wenn das ein holpriger Weg war. Durch ihr junges Alter ist sie teilweise noch etwas naiv und lässt sich ziemlich leicht beeinflussen. Das merkt man auch im Umgang mit Dave, da sie ihm einiges durchgehen lässt und nicht so viel hinterfragt.
Dave wirkt besonders am Anfang sehr kühl, zeigt aber nach und nach seine weiche Seite. Besonders seine verletzliche Art hat mir gut gefallen, auch wenn er manchmal etwas zu ruppig Emma gegenüber war. Obwohl es da eigentlich keinen Grund gab.
Die Handlung war ziemlich ruhig, dadurch lernt man aber die Protagonisten sehr gut kennen. Besonders die Handlung rund um Rudolph und die Tiermedizin fand ich sehr spannend und gut gewählt für die Geschichte.
Das Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen, da es weder zu kitschig, noch zu lieblos war. Es war einfach genau richtig. Auch wenn manches natürlich ein wenig zu einfach gelöst wurde, war Hunting Hopes ein liebevoller Wohlfühlroman für kalte Wintertage.

Fazit

Ein wundervolles Setting, ein kleiner Hirsch und große Gefühle ergeben hier einen absoluten Wohlfühlroman. Schnappt euch einen Kakao, eine Kuscheldecke und lest diese Geschichte!

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Veröffentlicht am 04.11.2021

Gefühlvolle Weihnachtsgeschichte

Lovely Hateful Christmas
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Das Cover strahlt direkt eine tiefe Gemütlichkeit aus, sodass man sich sofort wohl fühlt.
Auch Christelles Schreibstil ist gemütlich, lädt zum verweilen ein und lässt einen Schneeflocken auf der Haut spüren. ...

Das Cover strahlt direkt eine tiefe Gemütlichkeit aus, sodass man sich sofort wohl fühlt.
Auch Christelles Schreibstil ist gemütlich, lädt zum verweilen ein und lässt einen Schneeflocken auf der Haut spüren.
Die Handlung ist ruhig, aber sehr emotional und gefühlvoll. Neben den weihnachtlichen Eindrücken gibt es einige Herzschmerz und Knister Gefühle. Ab der ersten Seite kommt Weihnachtsstimmung auf und man hat das Gefühl, als würde man mitten im Schneegestöber stehen und einen warmen Kakao trinken.
Juna ist lebensbejahend und versucht in allem das Gute zu sehen. Manchmal wirkte es etwas zu viel des Guten, hat aber zu dem Setting und der Geschichte perfekt gepasst.
Levi ist dagegen ein krasser Gegensatz. Für ihn ist das Weihnachtsdorf der pure Horror und seine Vergangenheit bringen ihn dazu, dass er täglich seinen Ängsten und seinem Selbsthass gegenüber treten muss. Durch Juna wird sein Leben endlich wieder heller und er kann seine Schuldgefühle zulassen und ein wenig verarbeiten.
Das Knistern zwischen den beiden war greifbar und die Gespräche haben eine ernsthafte Leichtigkeit an sich gehabt, sodass nie das weihnachtliche Flair verloren gegangen ist.
Das Drama war realistisch, nicht erzwungen und hat unglaublich gut zu den beiden gepasst.
Das Ende war zuckersüß, kitschig und demnach genau das Richtige für gemütliche Stunden unter der Kuscheldecke.

Fazit

Lovely Hateful Christmas ist nicht nur eine leichte, lockere Weihnachtsgeschichte. Es geht um Vergebung, Vergangenheitsbewältigung gemischt mit warmen Gedanken und viel Liebe. Wer auf der Suche nach winterlicher Lektüre und viel Honig fürs Herz sucht, ist mit diesem Roman bestens bedient.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Tolle Geschichte

Star Wars Marvel Comics-Kollektion
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Das Cover finde ich von den bisher erschienenen Comics am schönsten.
Zuerst gibt es eine Vorgeschichte, in der gezeigt wird, wie gut der Imperator die Menschen beeinflussen kann. Eneb Ray tappt in eine ...

Das Cover finde ich von den bisher erschienenen Comics am schönsten.
Zuerst gibt es eine Vorgeschichte, in der gezeigt wird, wie gut der Imperator die Menschen beeinflussen kann. Eneb Ray tappt in eine Falle von Palpatine und muss hilflos ansehen, wie sein Plan scheitert. In der Vorgeschichte gibt es zum großen Teil innere Monologe und Gedankengänge.
In der Hauptgeschichte wollen Leia Organa und Sana Starros die Gefangene Doctor Aphra in ein verstecktes Gefängnis der Rebellen bringen.
Allerdings wird das Gefängnis schnell eingenommen und einige der Gefangenen werden freigelassen. Nach einer Weile kommt raus, wer für die Enterung verantwortlich ist. Gemeinsam mit Doktor Aphra und Sana Starros will Leia denjenigen finden.
Währenddessen müssen Han und Luke das verzockte Geld wieder reinbringen und schmuggeln deswegen eine Herde Nerfs.
Nachdem sie den Auftrag erledigt haben, schaffen sie es gerade noch Leia und den anderen zu Hilfe zu eilen.
Abschließend gab es noch eine kurze Story aus Lukes Vergangenheit. In der Story merkt man, wie sehr er seinem Vater schon als Kind geähnelt hat und das beide das selbe Bedürfnis nach Freiheit verspürt haben.
Aber man bekommt auch Einblicke in Obi Wans Abgeschiedenheit.
Obwohl mir der Zeichenstil nicht wirklich zugesagt hat, fand ich die Geschichte rund im Leia und die anderen wirklich stark.

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