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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2022

Herzensbuch

Das unglaubliche Leben des Wallace Price
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Das Cover passt natürlich wieder perfekt zur Geschichte und gefällt mit sehr gut.
Auch der Schreibstil des Autors hat mich wieder sofort gepackt und das Umfeld vergessen lassen.
Auch wenn die Thematik ...

Das Cover passt natürlich wieder perfekt zur Geschichte und gefällt mit sehr gut.
Auch der Schreibstil des Autors hat mich wieder sofort gepackt und das Umfeld vergessen lassen.
Auch wenn die Thematik an sich sehr ernst und düster ist, wurde alles durch die liebenswerten Charaktere aufgelockert.
Besonders die Entwicklung von Wallace Price war wunderbar zu erleben und ich habe ihn sehr lieb gewonnen.
Aber auch der immer lächelnde Hugo hat viel Tiefe gezeigt und war einfach ein unglaublich toller Charakter.
Die Nebencharaktere haben die ganze Geschichte noch einnehmender gemacht und durch den gut eingesetzten Humor wurde es nie zu schwermütig.
Den Umgang mit dem Thema Tod und Trauer fand ich mehr als gelungen und auch wenn vieles natürlich fiktiv war, konnte ich für mich sehr viel mitnehmen.
Das Ende wurde einfühlsam und sehr passend aufgelöst, auch wenn ich ein anderes Ende noch „besser“ gefunden hätte.
Obwohl die Geschichte sehr ruhig war, gab es einige spannende Momente, durch die ich immer weiterlesen wollte.

Fazit

Wieder hat es der Autor geschafft, dass man nachhaltig über das Gelesene nachdenkt. Liebevolle Charaktere, toller Humor und eine wunderschöne Geschichte haben sich hier in mein Herz geschlichen.

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Veröffentlicht am 16.04.2022

Wunderschöne Geschichte

Never Stop Fighting For Us
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Ganz große Liebe für das wunderschöne Cover, was es mir sofort angetan hat.
Auch der Schreibstil der Autorin hat mich nach wenigen Seiten direkt in seinen Bann gezogen und Aria war mir sofort sympathisch.
Arias ...

Ganz große Liebe für das wunderschöne Cover, was es mir sofort angetan hat.
Auch der Schreibstil der Autorin hat mich nach wenigen Seiten direkt in seinen Bann gezogen und Aria war mir sofort sympathisch.
Arias selbstbewusste, sehr liebenswerte Art haben es mir von Beginn an leicht gemacht. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, ist emotional und extrem nahbar. Auch wenn sie im Verlauf der Geschichte ihren eigentlichen Traum kurzzeitig aus den Augen verliert, ist sie eine Kämpferin.
Leander lernt man erst im Laufe der Geschichte lieben. Er stößt Aria ständig von sich, ist aber dennoch besorgt um sie. Er kämpft gegen die Gefühle für sie an und zieht sich dadurch immer mehr zurück. Die Gründe für seine Taten erfährt man nach und nach und kann ihn dadurch besser verstehen.
Besonders das Boxthema war für mich sehr interessant und hat sich für die Geschichte einfach richtig angefühlt. Aber auch die ernste Thematik hat sich nahtlos eingefügt, wurde aber nie zu bedrückend. Für mich hat das Zusammenspiel aus humorvoll und emotional einfach super gepasst.
Auch wenn Leander sehr spät Einsicht gezeigt hat, war es ein schönes Ende.

Fazit

Für mich war dieses Buch einfach von Anfang bis Ende schön. Ich hab jede Seite genossen und kann es wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Ein mehr als würdiger Abschluss

Kiss My Girl
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Das Cover ist zwar nicht ganz so meins, passt aber natürlich perfekt zum Rest der Reihe.
Nadines Schreibstil ist wunderbar zum „zwischen-den-Seiten-versinken-und-die-Welt-vergessen“. Sie schafft es mit ...

Das Cover ist zwar nicht ganz so meins, passt aber natürlich perfekt zum Rest der Reihe.
Nadines Schreibstil ist wunderbar zum „zwischen-den-Seiten-versinken-und-die-Welt-vergessen“. Sie schafft es mit einer guten Mischung aus Humor und Tiefe den Leser zu fesseln.
Aber nicht nur der Humor, sondern auch die Charaktere werden mit all ihren Facetten und Eigenarten dargestellt.
Hannah, mit der ich am Anfang meine Probleme hatte, die sich aber später zu einem meiner liebsten Charaktere der Reihe entwickelt hat. Ihre oberflächliche, herablassende Maske verbirgt einen liebenswerten, mitfühlenden Menschen. Umso mehr Ben ihr wahres Ich kennenlernt, desto mehr mochte ich Hannah und konnte ihre Ängste und Zweifel stark nachempfinden.
Ben ist ein nerdiger, extrem sympathischer Good Guy, der mein Herz im Sturm erobert hat. Trotz seiner weichen Art, hat er Ecken und Kanten und lässt immer mal wieder etwas Raues durchblitzen. Seine Hartnäckigkeit in Bezug auf Hannah war absolut stark und hat seinen Charakter nur noch mehr gezeigt.
Die Handlung ist ein absolutes Wechselbad der Gefühle. Hannah und Ben leben im Wandel zwischen Liebe und Hass, verfallen manchmal in sehr kindische Streitereien um danach gemeinsam zu lernen und den anderen kennenzulernen. Es gab oft Momente, in denen ich besonders Hannah gern geschüttelt hätte und beide für ein klärendes Gespräch in eine Kammer gesteckt hätte. Trotzdem konnte ich ihr Verhalten im Nachhinein sehr gut nachvollziehen. Besonders ihre Entwicklung wurde von Nadine richtig gut dargestellt.
Besonders schön fand ich, dass man auch die restlichen Charaktere der Reihe nochmal getroffen hat und sich von allen Lieblingen verabschieden konnte.
Das Ende war ein würdiger Abschluss, auch wenn ich die 8 sehr vermissen werde.

Fazit

In Kiss my Girl hat Nadine dem Leser nochmal alles abverlangt. Zwischen Frustration und Herzchenaugen war alles dabei und ich habe mich ziemlich doll in Ben verliebt. Wer auf starke, aber störrische Charaktere und große Gefühle steht, muss dieses Buch unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Toller Abschluss einer wunderschönen Reihe

A History of Us − Nur drei kleine Worte
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Das Cover ist wiedermal wunderschön und gemeinsam mit den anderen beiden Büchern ergibt es ein tolles Bild.
Auch der Schreibstil der Autorin ist gewohnt leicht und hat absoluten Wohlfühlcharakter.
Im Gegensatz ...

Das Cover ist wiedermal wunderschön und gemeinsam mit den anderen beiden Büchern ergibt es ein tolles Bild.
Auch der Schreibstil der Autorin ist gewohnt leicht und hat absoluten Wohlfühlcharakter.
Im Gegensatz zu Band 1&2 spielt das Finale eher im normalen Leben, auch wenn das Festival wichtige Schlüsselmomente für den weiteren Verlauf der Handlung enthält. Da April aber auch eher zurückgezogen lebt, war das abzusehen, hat mich aber nicht gestört.
April hat im Laufe der letzten Jahre ein Schutzschild aus Sarkasmus und Desinteresse um sich gezogen, da sie sich in Willow Creak nicht zuhause fühlen will. Auch ihre Selbstzweifel lassen sie immer mehr in ihrem selbst errichteten Schneckenhaus bleiben. Aber je mehr Zeit sie mit Mitch verbringt umso mehr merkt sie, dass sie immer noch eine Frau und nicht nur Mutter ist.
Mitch wirkt auf den ersten Blick sehr einfach gestrickt, was sich aber nach einer Weile ändert. Er ist fürsorglich, liebevoll und versteckt seine wahren Gefühle hinter einem breiten Grinsen. April durchschaut seine gute Laune immer öfter und kann seinen wahren, tiefen Charakter kennenlernen.
Die Geschichte der beiden war echt, sehr emotional und voller ungesagter Dinge. April konnte ihr Glück nicht zulassen und hat Mitch deswegen immer wieder von sich gestoßen.
Neben diesem Gefühlschaos gab es aber wieder ein wunderschönes Setting, ein Wiedersehen mit den Bekannten Lieblingen und die gemütlichen Festival Vibes.
Das Ende war ein so berührender, emotionaler Abschluss, der perfekt zu den beiden gepasst hat.

Fazit

Bye Bye Willow Creak! Dieses Finale hat mich nochmal komplett eingenommen und ich habe April und Mitch sehr schnell in mein Herz geschlossen.

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Absolute Empfehlung

Where the Clouds Move Faster
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Auch hier liebe ich das Cover wieder sehr. Besonders alle drei nebeneinander ergeben ein wunderschönes Bild.
Kathinkas Schreibstil lässt einen die Umgebung klar vor Augen haben. Man riecht die salzige, ...

Auch hier liebe ich das Cover wieder sehr. Besonders alle drei nebeneinander ergeben ein wunderschönes Bild.
Kathinkas Schreibstil lässt einen die Umgebung klar vor Augen haben. Man riecht die salzige, reine Luft des Meeres, spürt den Sand unter den Füßen und schmeckt den Red Velvet Kuchen förmlich auf der Zunge. Aber nicht nur das Setting, sondern auch die Gefühle und Gedanken von Effie waren echt, schmerzhaft und realistisch.
Hinter Effies Lachen versteckt sich eine tiefe Angst. Große Verlustangst, Angst, ihre Liebsten zu enttäuschen und die Angst so zu sein wie ihr Vater. Auch wenn ich diese Ängste nicht so richtig nachvollziehen konnte, haben sie sich echt und greifbar angefühlt. Zusammen mit ihren bunten Zuckerwatte Momenten hat sich daraus das Bild einer liebenswerten, verlorenen und nahbaren Frau ergeben, die man einfach ins Herz schließen muss.
Adair, der ebenso bunte, laute Mann mit seinem hinreißenden Lächeln und dieser besonderen Art, hat mich sofort eingenommen. Besonders seine Kapitel in Form von Tagebucheinträgen haben mich sehr berührt und haben gezeigt, wie gefühlvoll und emotional er ist.
Die Handlung war ein Wechsel aus grauem Wolkenchaos und zuckrigem Sonnenschein, welche mein Herz einerseits zum bluten, andererseits zum strahlen gebracht haben.
Der Umgang mit Effies Ängsten, ersten Malen und Happy Endings war sensibel, Herzstillstand und Pipi-in-den-Augen zugleich. Die gemeinsamen Momente zwischen Effie und Adair waren wie ein Sog, haben mich alles fühlen lassen und ich konnte einfach nicht genug von den beiden bekommen.
Aber auch der Humor kam nicht zu kurz und die immer stärker werdende Schwesternschaft war spürbar. Die drei Linklater Frauen sind eine Wucht für sich.
Das Ende war so perfekt und passend für Effie und Adair, gleichzeitig hätte ich noch viel mehr lesen können. Hauptsache ich muss mich von Shetland nicht verabschieden.

Fazit

Nachdem ich Band eins gelesen habe, hätte ich nicht gedacht, dass Band zwei besser wird. Das wurde er. Bis Band drei kam. Effies Geschichte tat weh, hat mich zum grinsen gebracht und wurde zu einem rosaroten Wolkentraum.
Für mich ist diese Reihe einfach eine riesengroße Empfehlung.

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