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Veröffentlicht am 09.03.2021

Konnte mich leider nicht überzeugen!

Als die Nacht begann
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Inhalt
Als auf der Friedrichstraße in Berlin eine Studentin auf offener Straße erschossen wird, ist die Kripo in höchster Alarmbereitschaft. Das zufällig am Tatort aufgenommene Video eines Touristen stellt ...

Inhalt
Als auf der Friedrichstraße in Berlin eine Studentin auf offener Straße erschossen wird, ist die Kripo in höchster Alarmbereitschaft. Das zufällig am Tatort aufgenommene Video eines Touristen stellt Jan Tommen und sein Team vor ein Rätsel. War es ein Heckenschütze, der sein Ziel willkürlich ausgewählt hat, oder gab es eine Verbindung zum Opfer?

Auf der Suche nach einem Motiv tauchen Jan und seine Freunde in das Leben der jungen Frau ein, doch es findet sich keine verwertbare Spur. Dann wird am Tegeler See ein Mann auf einer Parkbank gefunden, der ebenfalls aus der Ferne getötet wurde.

Meine Meinung
Das Cover, die kurze Inhaltsangabe und nicht zuletzt die überragend vielen positiven Bewertungen haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht, weshalb ich diesen 7. Jan-Tommen-Thriller unbedingt lesen wollte.

Der Schreibstil des mir bis dato unbekannten Autors Alexander Hartung war locker und leicht verständlich, sodass ich mich zu anfangs problemlos von dieser Geschichte abholen und zunächst auch begeistern lassen konnte. Die Story beginnt spannend und macht Lust darauf, mit dem Ermittlerteam rund um Jan Tommen auf Spurensuche zu gehen. Doch leider konnte mich dieses Buch nicht länger als über den Anfang hinaus fesseln, es hat nicht wirklich lange gedauert, bis ich anfing, mich zu langweilen und regelrecht durch dieses Buch zu kämpfen. Im Laufe der Kapitel lernen wir immer mehr Personen kennen, die in diesen Fall verstrickt sind oder halt nicht, die ganze Geschichte wird für meine Begriffe ziemlich schnell zäh und auch langatmig. Wenn ich mich schon regelrecht zum Lesen überreden muss, weiss ich spätestens dann, dass dieser Thriller meinen persönlichen Geschmack leider so überhaupt nicht treffen konnte.

Das Ermittlerteam, dass unserem Hauptcharakter Jan Tommen mit Rat und Tat zur Seite steht, ist ein bunt gewürfelter Haufen aus Kollegen oder anderen Bekannten, die irgendwie aufgrund ihrer Fähigkeiten oder aber ihres Werdeganges von Nutzen sein könnten und sicherlich auch sind. Obwohl ich das komplette Team, hier jeden auf seine ganz eigene Art und Weise, gut leiden kann, ist diese Konstellation für mich trotzdem irgendwie unglaubwürdig und realitätsfremd.

Auch die Tatsache, dass im Laufe des Buches immer wieder von neuen, anderen Personen, Verdächtigen und Komplizen die Rede ist, verwirrte mich zusehends und hat meine vollste Konzentration gefordert. Vielleicht lag es auch daran, dass ich irgendwann gedanklich immer wieder abgeschweift bin, weil mich diese Geschichte einfach nicht fesseln konnte.

Ich vergebe wirklich selten so wenig Sterne, aber hier in diesem Fall kann ich einfach nicht anders. Der Anfang und das Ende waren ganz gut, alles andere dazwischen konnte mich nicht überzeugen! Ob es vielleicht daran gelegen hat, dass ich vorher noch nicht in den Genuss gekommen bin, Jan Tommen in einem früheren Fall kennenzulernen, vermag ich nicht zu beurteilen. Grundsätzlich bin ich auch gar kein Freund vom "Querlesen", auch wenn immer wieder bestätigt wird, dass das den einzelnen Bänden keinen Abbruch tun würde, doch auch hier stelle ich wieder einmal fest, dass ich zukünftig vielleicht keine Ausnahme meiner selbst auferlegten Regel machen sollte!

Fazit
Dieser Thriller konnte mich aus eben genannten Gründen leider so gar nicht überzeugen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2021

Wunderbar tiefgründige Geschichte über zwei Charaktere, die beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben!

Winterrose
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Inhalt

Manche Fehler macht man besser nur einmal... Als Rose nach zwei Jahren unerwartet wieder auf ihre Affäre Jérôme trifft, reißt es ihr den Boden unter den Füßen weg. Denn Camilles Bruder ist immer ...

Inhalt

Manche Fehler macht man besser nur einmal... Als Rose nach zwei Jahren unerwartet wieder auf ihre Affäre Jérôme trifft, reißt es ihr den Boden unter den Füßen weg. Denn Camilles Bruder ist immer noch verdammt heiß, und sein grüblerischer Blick lässt ihr Herz immer noch schneller schlagen - und doch ist er immer noch ein großer Fehler. Heute mehr denn je, immerhin hat er ein Menschenleben auf Gewissen. Bei einem Winterurlaub mit den Freunden schneidet ein Blizzard Rose und Jérôme von der Außenwelt ab und zwingt sie, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Doch Rose weiß genau: Wenn ihre Dämonen auf seine treffen, entbrennt ein Inferno ... und es könnte sie beide verschlingen.

Meine Meinung

Ehrlich gesagt bin ich durch puren Zufall auf diesen 4. Teil der "how to be happy"-Reihe aufmerksam geworden und da ich vom "Querlesen" nicht so wirklich viel halte, habe ich dieses Buch erst einmal wieder zur Seite gelegt, um die ersten drei Teile zu lesen. Dazu kann ich direkt anmerken, dass das eigentlich gar nicht nötig war, denn jedes einzelne Buch ist in sich abgeschlossen und auch ohne Vorkenntnisse verständlich und logisch. Doch ich persönlich mag es lieber, solche Serien der Reihe nach zu lesen.

Leopold´s Schreibstil ist genau so, wie ich ihn bereits in den ersten drei Teilen kennenlernen durfte - locker und leicht verständlich. So ist es der Autorin auch hier wieder einmal bestens gelungen, mich von der ersten Zeile dieser Geschichte an abholen und begeistern lassen zu können.

Jèrome und Rose, die beiden Hauptcharaktere, mag ich beide sehr gerne leiden. Rose hat einen gewaltigen Wandel innerhalb dieser vier Bände durchlebt; während ich sie anfangs überhaupt kein bisschen mochte, so ist sie mittlerweile ein wirklich liebenswerter Charakter, die ganz genau weiss, wie sie die Dämonen ihrer Vergangenheit bekämpfen sollte. Rose steht sich selber oftmals im Weg und hat tiefe Ängste, von den Personen, die ihr am Herzen liegen, verlassen und alleine gelassen zu werden.

Jer mag ich fast noch ein bisschen lieber als Rose. Auch er hat mit den Geistern einer Vergangenheit zu kämpfen und auch er tut sich schwer, Erlebtes zu verarbeiten und abzuhaken. Bei dem, was er durchlebt hat, mehr als verständlich. Mehr kann und möchte ich jetzt hier nicht verraten, sonst würde ich spoilern...

Sowohl Rose als auch Jer schaffen es letztendlich, sich durch viele Gespräche, die das Schicksal ihnen beschert, zu öffnen und gegenseitig mehr oder weniger zu vertrauen.

Hier ist es Kim Leopold wieder einmal gelungen, mehrere ernste Themen anzusprechen und zu thematisieren. Ich persönlich wäre super gerne noch tiefer in die eine oder andere Situation eingetaucht, aber mir ist auch bewusst, dass das wahrscheinlich die Seiten gesprengt und vielleicht auch gar nicht so richtig in diese Liebesgeschichte gepasst hätte.

Die einzelnen Charaktere dieser Geschichte bzw. dieser "how to be happy"-Reihe sind mir mittlerweile total ans Herz gewachsen. Ich werde ganz sicher auch die Folgebände lesen und freue mich schon darauf, alle Protagonisten "wieder zu treffen".

Fazit

Eine wunderbar tiefgründige Geschichte über zwei Charaktere, die beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben! Absolut lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2021

Ein unheimlich starker Anfang, leider hat die Geschichte im Laufe der einzelnen

Infinity Plus One
4

Inhalt

"In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen." Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen ...

Inhalt

"In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen." Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte... und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen...

Meine Meinung
Nicht nur das wunderschöne Cover, sondern auch die kurze Inhaltsangabe inklusive der Leseprobe haben mein Interesse für dieses Buch von Amy Harmon geweckt.

Der Schreibstil ist so, wie ich es von dieser Autorin gewohnt bin. Locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von der ersten Zeile an von Bonnie´s Geschichte abholen und begeistern lassen konnte. Gerade die ersten Kapitel haben mich absolut in den Bann gezogen und begeistert, doch je weiter das Buch voran schritt, je mehr habe ich die eine oder andere Situation und Gegebenheit in Frage gestellt.

Normalerweise fällt es mir alles andere als schwer, über die eine oder andere Ungereimtheit hinweg zu sehen, doch bei dieser Geschichte empfand ich das Erzählte oftmals als nicht oder schwer nachvollziehbar.

Die beiden Hauptprotagonisten dieser Geschichte mag ich - auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten - anfangs sehr gerne leiden. Doch auch das hat sich mit Voranschreiten des Buches geändert, denn Bonnie habe ich letztendlich so manches Mal als verwöhnte und vor allem auch als naive "Göre" wahrgenommen. Infinity dagegen bekommt von mir die volle Sympathie-Punktzahl.

Zur Geschichte und deren Handlung selber mag ich nicht ganz so viel schreiben, da das ohne zu spoilern nicht so wirklich möglich ist. Doch ich selber konnte die Beweggründe und das Verhalten von Bonnie gegen Mitte des Buches überhaupt nicht mehr nachvollziehen und irgendwann habe ich diese ganze Geschichte einfach nur noch als unglaubwürdig wahrgenommen.

Fazit*
Ein unheimlich starker Anfang, leider hat die Geschichte im Laufe der einzelnen Kapitel ihren Reiz verloren. Im Nachhinein bin ich ziemlich enttäuscht, da ich mir mehr von diesem Buch versprochen hatte! Aus eben genannten Gründen vermag ich trotz des tollen Schreibstils keine Leseempfehlung auszusprechen. Schade!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 21.02.2021

Tolle Idee zur Geschichte, die Umsetzung konnte mich leider nicht so richtig einfangen und begeistern!

Making Faces
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Inhalt
Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben. Seit sie denken kann, ist Fern Taylor in Ambrose Young verliebt. Ambrose, der überall beliebt ist und so schön, dass ein unscheinbares ...

Inhalt
Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben. Seit sie denken kann, ist Fern Taylor in Ambrose Young verliebt. Ambrose, der überall beliebt ist und so schön, dass ein unscheinbares Mädchen wie Fern niemals auch nur auf die Idee gekommen wäre, bei ihm eine Chance zu haben. Ihre Freizeit verbringt sie mit ihrem besten Freund Bailey, der an den Rollstuhl gefesselt ist, aber dennoch das Leben mit jeder Faser aufsaugen will. Eigentlich schien es ganz klar, was die Zukunft für sie bereithält. Bis zu dem Moment, als Ambrose Fern endlich "sieht", aber so zerbrochen ist, dass sie nicht weiß, ob ihre Liebe genug sein wird...

Meine Meinung
Das Cover ist für meine Begriffe eher schlicht gehalten und hätte in der Buchhandlung meines Vertrauens wohl eher nicht meine Aufmerksamkeit erregen können, doch die kurze Inhaltsangabe hat mich direkt in den Bann gezogen und meine Neugier geweckt.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass mir nicht bewusst war, dass es sich hier bei dieser Geschichte um eine Neuauflage handelt. Diese mir im Nachhinein bekannt gewordene Information hat meine Bewertung aber in keinster Weise beeinflusst.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Amy Harmon ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von der ersten Zeile an abholen und zunächst auch begeistern lassen konnte. Die Idee zur Geschichte selber ist toll und hat mich total begeistert, der Anfang hat mir ebenso richtig gut gefallen, doch je mehr Kapitel ich vorangeschritten war, desto langatmiger und vor allem oberflächlicher wurde das Ganze für mich.

Beide Hauptcharaktere, sowohl Fern als auch Ambrose, bleiben für mich irgendwie zu farblos und ich werde sowohl mit der einen als auch mit der anderen Person nicht richtig warm. Fern, die sich augenscheinlich von einem sogenannten hässlichen Entlein in eine hübsche junge Dame verwandelt, war mir irgendwie nicht authentisch genug ausgearbeitet. Bei Ambrose war es ähnlich. Er, der Schwarm eines jeden Mädels im Umkreis von zig Kilometern, überlebt schwer verletzt und auch schwer entstellt einen Bombenangriff. Plötzlich ist er durch seine Vernarbungen im Gesicht nicht mehr der Traum einer jeden Schwiegermutter. Hier hätte ich mir mehr Tiefgang und mehr Informationen diesbezüglich gewünscht, doch außer der Tatsache, dass sich in seiner einen Gesichtshälfte noch immer Splitter unter der Haut befinden und er sich aufgrund seines Aussehens verkriecht und niemanden sehen will, hat Ambroses´ Geschichte nicht viel zu bieten. Hier habe ich Arzttermine, -gespräche oder sogar Besuche bei einem Psychologen vermisst, um das ihm Geschehene aufzuarbeiten. Ebenso die Tatsache, dass vier seiner engsten Freunde bei diesem Anschlag ums Leben kamen, ist mir einfach viel zu oberflächlich beschrieben worden. Auch hier hätte ich mir definitiv mehr Tiefgang gewünscht.

Gegen Ende des Buches erwartet uns Leser dann noch eine weitere Tragödie. Nicht nur, dass den trotz seiner Krankheit lebenslustigen Bailey eine kurze Lebensdauer erwartete, hier muss auch er einem Unfall zum Opfer fallen und sterben, früher als er es ohnehin schon getan hätte.

Das ganze Buch war eine Aneinanderreihung von Schicksalsschlägen, wovon einer grausamer und grässlicher war als der andere. Positive Situationen und Gegebenheiten dagegen waren recht rar gesät, sodass mich dieses Buch mehr als bedrückt und niedergeschlagen zurück gelassen hat.

Für meine Begriffe wurden hier zu viele tiefgründige und wichtige Themen auf einmal angesprochen, wahrscheinlich wäre an dieser Stelle weniger definitiv mehr gewesen. Anstatt zig dieser Themen anzusprechen, hätte die Autorin sich vielleicht eher nur einen Teil davon herauspicken und diesen dann aber authentischer ausarbeiten sollen oder können.

Es ist nicht so, dass mir dieses Buch gar nicht gefallen hätte, doch meine oben angeführten Punkte haben diese ganze Geschichte dann irgendwie zu oberflächlich und zu wenig tiefgründig wirken lassen. Schade!

Fazit
Tolle Idee zur Geschichte, die Umsetzung konnte mich leider nicht so richtig einfangen und begeistern!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2021

Ein toller Auftakt dieser "how wo be happy"-Serie mit wunderbaren Charakteren und voller Gefühl!

Liliennächte
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Inhalt
Ein Neuanfang in der Stadt, die niemals schläft

Ich will meine Altlasten nicht in mein neues Leben mitnehmen. Ich will diesen Neuanfang so sehr, dass es wehtut.

Als Lily nach dem Tod ihrer Mutter ...

Inhalt
Ein Neuanfang in der Stadt, die niemals schläft

Ich will meine Altlasten nicht in mein neues Leben mitnehmen. Ich will diesen Neuanfang so sehr, dass es wehtut.

Als Lily nach dem Tod ihrer Mutter in eine WG mitten im New Yorker Großstadtjungle zieht, hat sie mit vielem gerechnet. Nur nicht damit, dass ihre beiden Mitbewohner männlich, attraktiv und verdammt hilfsbereit sind. Während Ash versucht, sie mit viel Charme zum Bleiben zu bewegen, sind es Jamies Schokoladenaugen und sein mitfühlendes Lächeln, die Lilys Herz schneller flattern lassen. Zwischen Tänzen bei Kerzenschein und leuchtenden Sonnenaufgängen findet Lily ihre Freude am Leben wieder und verliebt sich - in New York und in Jamie. Doch ihre Freude währt nicht lang, als sie herausfindet, dass sie ihrer Vormieterin wie aus dem Gesicht geschnitten ist …

Meine Meinung
"Liliennächte" ist der Auftakt der "how to be happy-Serie", zu der ich zunächst den vierten Teil lesen wollte. Nach kurzen Überlegungen habe ich meine Idee allerdings erstmal auf Eis gelegt und um nicht komplett "quer zu lesen", habe ich kurzerhand mit dem ersten Teil hier begonnen.

Das Cover ist, genau wie alle anderen dieser Reihe ebenfalls, einfach nur wunderschön. Alleine die Farbauswahl und -gestaltung hätte in der Buchhandlung meines Vertrauens ganz sicher meine Aufmerksamkeit erregt! Die kurze Inhaltsangabe klang ebenfalls vielversprechend und so habe ich mich an diese Geschichte rund um Lily gewagt.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Kim Leopold ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von der ersten Zeile an von Lily und ihrer Geschichte abholen und begeistern lassen konnte. Die Hauptprotagonistin ist mir von Anfang an total sympathisch. Sie wird absolut authentisch und echt dargestellt.

Lily verlässt kurz nach einem harten Schicksalsschlag ihr Heimatland Deutschland, um einen Neuanfang in New York in der Nähe ihres Vaters zu wagen. Sie landet in einer WG und damit nehmen die Dinge ihren Lauf... Hier wird nicht nur das Thema Liebe angesprochen, auch viele andere wichtige Themen wie Trauer, Freundschaft und Familie, Zusammenhalt und Vertrauen kommen in dieser Geschichte nicht zu kurz.

Wenn man davon absieht, dass auch "Gevatter Zufall" hier nicht zu kurz kommt, ist es der Autorin Kim Leopold mehr als gut gelungen, alle eben angeführten Themen zu einem tollen, gefühlvollen und auch witzigen Buch zusammen zu fügen. Ich habe selten in einer Geschichte so sehr mit gefiebert!

Auch sämtliche Nebencharaktere sind interessant und sympathisch und mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Natürlich hat jedes Buch - so wie auch das hier - einen A***-Charakter, aber ohne wäre es doch auch langweilig oder?

Besonders gelungen an diesem Buch ist meiner Meinung nach, dass sich am Ende nicht alles so entwickelt, wie es sich der Leser vielleicht gewünscht hätte (sonst hätten wir wohl auch keinen zweiten Teil, der darauf wartet, von mir gelesen zu werden).

Fazit*
Ein toller Auftakt dieser "how wo be happy"-Serie mit wunderbaren Charakteren und voller Gefühl!

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