Er*tikgeschichte, die so nicht beworben wurde, mit minimalem Fantasy-Anteil
Gilded WingsInhalt
Ihren Job in der Bibliothek liebt Morgan über alles - am liebsten würde sie eigentlich auch nach Feierabend noch Zeit dort verbringen. Und als dann ein Buch verschwindet, worüber sie telefonisch ...
Inhalt
Ihren Job in der Bibliothek liebt Morgan über alles - am liebsten würde sie eigentlich auch nach Feierabend noch Zeit dort verbringen. Und als dann ein Buch verschwindet, worüber sie telefonisch ausgefragt wird, nutzt sie die Gelegenheit, danach zu suchen, um ihren Job zu sichern. Doch dabei stolpert sie in eine Welt voller Fae und Götter, die auch noch Drachen-Shapeshifter sind. Einer davon, Drager, stellt sich als geheimnisvoller Anrufer heraus und fasziniert sie sofort...
Meine Meinung
Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und fand die Sprecherin sehr angenehm.
Das Buch wird als spicy und "definitiv kein Slowburn" beworben, doch hier kommt gleich mein größter Kritikpunkt: Für mich ging es in der ganzen Geschichte (insbesondere so in den ersten 25-30%) nur um das Thema Sx - und bitte nicht falsch verstehen, weitere Umschreibungen und Zensuren nehme ich nur vor, weil mir sonst die Rezi gesperrt werden würde. An vielen Punkten hatte ich das Gefühl, dass ich eigentlich eine Ertikgeschichte lese, die einen Fantasy-Hintergrund haben soll und der dann gefühlt nur dazu gedient hat zu verdeutlichen, warum er mit seinem Riesenschwnz doch in sie reinpasst. Dann kommt passend dazu natürlich auch direkt eine Art rgie, an der sie zusammen teilnehmen müssen. Im Verlauf der Geschichte habe ich nicht mal ansatzweise das Gefühl, dass Drager Morgan überhaupt mag oder respektiert und trotzdem reißt er ihr direkt die Klamotten vom Leib und beschert ihr erstmal 20 rgsmen, bevor er weitermacht. Bitte nicht falsch verstehen - wenn spicy Szenen zum Rest der Geschichte passen und gut beschrieben sind, mag ich das, aber hierfür gab es aus meiner Sicht weder genug Vorwarnung, dass man das als Leser vorher weiß noch sind die Szenen in irgendeiner Form ästhetisch oder anregend beschrieben, sondern gefühlt einfach nur vulgär.
Zwischendurch lernt Morgan dann mal ein paar Fae kennen, die sie oft nicht mögen, weil sie ein Mensch ist und ansonsten passiert leider auch spannungstechnisch nicht wirklich viel.
Erst zum Schluss offenbart sich ein:e Verräter:in, wodurch es etwas spannend werden könnte - aber genau dann ist auch schon wieder Schluss.
Das im Klappentext umworbene Interesse von Dragers Bruder an Morgan äußert sich leider auch nur in zwei kleinen Momenten, sodass das für mich auch gar nicht ersichtlich wurde.
Dann hätten wir noch Morgan als Person - die ach so graue, kleine, leider viel zu kurvige Leseratte, die ja so viel Fantasy-Bücher gelesen hat, aber das wird ja nie auf sie zutreffen, was den Charakteren dort geschieht. Das hätte so viel Potential gehabt, womit sich bestimmt viele Leserinnen hätten identizieren können, aber für mich wurde es so nervig rübergebracht, dass sie mir damit einfach nur auf den Keks ging.
Fazit: Es geht nur um das Thema S*x und Charaktere sind nicht sympathisch.