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Veröffentlicht am 11.05.2026

Wenn ein Mensch ein ganzes Leben berührt

Fast ein Leben
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Meine Meinung

Dies war mein erstes Buch der Autorin und der Klappentext zusammen mit dem Cover hatten mich neugierig gemacht.

Die Begegnung zwischen Erica und Laure auf den Stufen von Sacré‑Cœur hat ...

Meine Meinung

Dies war mein erstes Buch der Autorin und der Klappentext zusammen mit dem Cover hatten mich neugierig gemacht.

Die Begegnung zwischen Erica und Laure auf den Stufen von Sacré‑Cœur hat mich sofort bewegt. Für mich war dieser Moment so atmosphärisch, dass er wie ein leiser Auftakt zu etwas Größerem wirkte — ein Funke, der sich durch den ganzen Roman zieht. Ein Moment der Begegnung, den man im echten Leben vllt viel zu selten erlebt.

Was mich besonders bewegt hat, ist die Art, wie die Beziehung der beiden Frauen über lange Zeit hinweg anhält. Dieses Gefühl eines „fast gelebten Lebens“ hat mich beim Lesen immer wieder bewegt. Ich habe gespürt, wie sich ihre Wege immer wieder kreuzen, wie Nähe entsteht und wieder verloren geht, und wie beide trotzdem nicht voneinander loskommen.

Die Figuren selbst habe ich als sehr menschlich / authentisch dargestellt empfunden. Erica mit ihrer Unsicherheit, ihren Entscheidungen, die sie später bereut, und Laure, die selbstbewusster wirkt, aber genauso verletzlich ist. Ihre Fehler, ihre Unzulänglichkeiten und ihre Unfähigkeit, im richtigen Moment das "Richtige zu tun", haben sie für mich glaubwürdig gemacht.

Besonders toll auch die Sprache des Romans. Manchmal hätte ich mir gewünscht, selbst über etwas mehr Französischkenntnisse zu verfügen, doch die meisten französischen Sätze lassen sich durch den Zusammenhang gut erschließen.

Die Zeitsprünge über Jahre hinweg empfand ich als fließend und klar. Die Bilder, die Atmosphäre, die Intensität der Pariser Szenen usw.... alles ist sehr ausführlich beschrieben, für meinem Geschmack manchmal etwas zu sehr, deshalb 1 Stern Abzug.

Schön zu sehen, die manche Menschen unser Leben prägen und / oder verändern.

Ein wirklich schöner Roman.

Klappentext

Laure ist Doktorandin an der Sorbonne in Paris – selbstbewusst, charmant und rebellisch. Erica, die noch versucht herauszufinden, wer sie ist, entscheidet sich für einen Auslandsaufenthalt in Frankreich. Schon bei der ersten Begegnung vor Sacré-Cœur springt der Funke über, und die beiden beginnen eine Affäre, geprägt von Eifersucht und Anziehung.

Der Sommer vergeht, Erica und Laure verlieren sich aus den Augen, doch die Erinnerung an die gemeinsame Zeit bleibt und führt die beiden über vier Jahrzehnte hinweg immer wieder zueinander. Erica geht zurück nach England, heiratet, wird Mutter und ringt mit einer Schreibblockade, während Laure mit politischen Umbrüchen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Mit jeder erneuten Begegnung müssen sich die beiden Frauen die Frage stellen, ob sie sich damals richtig entschieden haben. Eine Geschichte über die Leben, die wir fast gelebt hätten.


Über die Autorin

Kiran Millwood Hargrave ist eine mehrfach ausgezeichnete Sunday Times-Bestsellerautorin von elf Büchern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihre Werke wurden in über dreißig Sprachen übersetzt, und Theater- sowie Filmadaptionen sind in Planung. Fast ein Leben ist ihr erster Roman, der bei Kein & Aber erscheint. Kiran Millwood Hargrave lebt mit ihrer Familie in Oxford..
Andrea Stumpf studierte Germanistik und Philosophie. Sie lebt als freie Übersetzerin in München. Zu den von ihr übersetzten Autorinnen und Autoren zählen neben Nicola Upson u. a. Jessica Anthony, Annie Proulx, David Graeber und Louise Penny..
Gabriele Werbeck hat Amerikanistik und Germanistik studiert. Sie lebt und arbeitet als freie Lektorin und Übersetzerin von literarischen und wissenschaftlichen Texten in München. Sie ist u.a. die Übersetzerin von Nicola Upson, Jessica Anthony und Louise Penny. (Quelle Thalia)

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Wie geht Trennung und was hält uns davon ab?!

Wenn es besser ist zu gehen
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Meine Meinung

Mir hat dieser Ratgeber sehr gefallen und in vielen Punkten auch die Augen geöffnet.

In dem Buch ist alles sehr anschaulich dargestellt und hervorragend gegliedert.

Als ich „Wenn es besser ...

Meine Meinung

Mir hat dieser Ratgeber sehr gefallen und in vielen Punkten auch die Augen geöffnet.

In dem Buch ist alles sehr anschaulich dargestellt und hervorragend gegliedert.

Als ich „Wenn es besser ist zu gehen“ gelesen habe, hatte ich das Gefühl, dass mir jemand endlich verständlich macht, warum man trotz innerer Unzufriedenheit so lange in einer Beziehung bleibt. Das hilft einem selbst, aber auch, um Freunde etc vielleicht besser verstehen und deren Situation nachempfinden zu können.

Besonders die Stellen, in denen Carlotta Welding beschreibt, wie man sich selbst etwas vormacht – dieses „So schlimm ist es ja nicht“ oder „Er hat doch auch gute Seiten“ – haben mich direkt getroffen. Ich habe mich in diesen Gedanken / Situationen wiedererkannt.

Die Bindungsstile sind toll erklärt, ebenso die Anleitung zum Selbst-Coaching.

Die Fallbeispiele im Buch haben mir geholfen, Situationen klarer zu sehen. Obwohl es nicht meine Geschichten sind, fühlte es sich manchmal so an, als würde ich von außen auf meine eigenen Gedanken schauen. Besonders wertvoll war für mich die Erkenntnis, dass eine Trennung kein persönliches Versagen ist. Denke, hier hat man einfach oftmals das Gefühl, vor allem wenn man sich vor anderen meint rechtfertigen zu müssen.Was ich außerdem sehr mochte, ist die ruhige, klare Sprache.

Für mich ein kleiner Augenöffner und für alle, die vielleicht einen kleinen Anstoß brauchen.


Über die Autorin

Dr. Carlotta Welding, geboren 1984, studierte Linguistik in Bonn und Berlin, forschte zum Thema Gefühle und promovierte über »Gefühlsblindheit« am Exzellenzcluster der FU Berlin. Als Emotionscoachin ist sie Expertin für Emotionen und verdrängte, vergessene, übersprungene, nicht gelebte Gefühle. Carlotta Welding lebt mit ihrer Familie in Leipzig.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Spicy Tabu-Romance im Casino-Setting - Band 1

House of Hawke - Spiel ohne Regeln
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Meine Meinung

Band 1: All or Nothing – Spiel ohne Regeln
Band 2: All or Nothing – Spiel mit dem Feuer

Cover und Klappentext sprechen bereits für sich, meine Neugier auf eine Spicy Romance im Casino-Setting ...

Meine Meinung

Band 1: All or Nothing – Spiel ohne Regeln
Band 2: All or Nothing – Spiel mit dem Feuer

Cover und Klappentext sprechen bereits für sich, meine Neugier auf eine Spicy Romance im Casino-Setting war geweckt.

Monte Carlo fühlt sich lebendig und intensiv an und ich konnte mir die Schauplätze bildlich vorstellen. Der Schreibstil ist leicht und ich bin schnell durch die Kapitel gekommen. Die Vibes zwischen Amylia und Paxton haben mich gepackt und fand ich toll umgesetzt.

Gleichzeitig muss ich sagen dass manche Wendungen für mich schon etwas vorhersehbar waren. Auch der romantische Anteil war an einigen Stellen stärker, als ich es mir gewünscht hätte, da dadurch die eigentliche Handlung manchmal etwas in den Hintergrund rückt. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Die Rückblicke in Paxtons Vergangenheit fand ich wichtig für die Handlung und waren ebenfalls gut umgesetzt.

Insgesamt ist das Buch für mich eine fesselnde Mischung aus Glanz, Glamour, Spice,Racheplänen und Geheimnissen. Trotz kleiner Schwächen, habe ich es gerne gelesen und es macht neugierig auf den nächsten Teil.

Fazit-> Für alle, die gerne Spice und Dark Romance mit Spannung lesen!

Die Sprecherstimmen von Simone Walleck, Till Beck, Hannah Schepmann waren im Hörbuch sehr angenehm.

Klappentext

Monte Carlo, die Stadt des Luxus und der verbotenen Spiele. Hier verlor Paxton Hawke alles: sein Vermögen, seinen Stolz und die Liebe seines Lebens. Ein Jahr später will er sie zurückerobern. Als er Amylia Bishop trifft, die beste Freundin seiner Ex, spannt er sie in seinen Plan ein. Was er nicht weiß: Amylia ist gleichzeitig die maskierte Mitarbeiterin, die ihn im Casino Nacht für Nacht im Blick behält. Er ahnt nicht, wer sie wirklich ist, doch zwischen ihnen entbrennt ein gefährliches Spiel aus Verlangen, Lügen und Verrat. In dieser Welt zählt nur eines: Wer gewinnt – und wer alles verliert.


Über die Autorin

Die Pferde- und Huskymama Katelyn liebt es, in fremde Länder einzutauchen und neue Welten zu erschaffen.Von Fantasy, über Romance, bis hin zu Jugendromanen und New Adult ist alles vorhanden. Dabei hat sie bereits in zahlreichen (Klein-)Verlagen veröffentlicht und sucht immer wieder nach neuen Herausforderungen. (Quelle Lovelybooks)

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Über Mütter und Töchter und Geheimnisse

Schlaf
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Meine Meinung

Komisch, dachte Margaret, wie die Ein- und Ausstülpungen, die Formen und Löcher vorne am Kopf sich zu etwas
zusammenfügten, das so unverhüllt Gedanken und Gefühle ausdrückte – das ...

Meine Meinung

Komisch, dachte Margaret, wie die Ein- und Ausstülpungen, die Formen und Löcher vorne am Kopf sich zu etwas
zusammenfügten, das so unverhüllt Gedanken und Gefühle ausdrückte – das Gesicht. Die Gedanken und Gefühle, das
wusste Margaret, meinte Elizabeth, wenn sie sagte: »Mach nicht so ein Gesicht.« (ZITAT)

"Schlaf" (Original: Sleep) von Honor Jones hat mich vor allem durch seine Intensität beeindruckt. Ja, manche Passagen sind etwas ausgedehnt, das tut der Story dennoch keinen Abbruch

Margaret, die Protagonistin, bewegt sich zwischen der Leichtigkeit ihrer Kindheit und der Müdigkeit ihres Erwachsenenlebens. Die psychologische Genauigkeit, mit der Jones familiäre Muster beschreibt, besonders die fragile Mutter-Tochter-Beziehung, hat mich tief berührt. Diese Härte, Abwesenheit, Ignoranz waren spürbar.

Eindrücklich auch,wie der Roman zeigt, dass Margarets spätere Erschöpfung direkt aus einem prägenden Kindheitserlebnis entsteht, das sie nie wirklich verarbeitet hat. Die Szenen, in denen sie als Erwachsene versucht, ihrer eigenen Tochter Nähe zu geben, obwohl sie selbst nie gelernt hat, wie sich sichere Bindung anfühlt, gehören für mich zu den stärksten Momenten des Buches. Auch die Rückblenden, in denen die familiäre Sprachlosigkeit fast körperlich spürbar wird, haben mir noch einmal verdeutlicht, wie tief sich unausgesprochene Verletzungen in ein Leben einschreiben.

Der Stil ist klar, poetisch, man kommt gut hinein in die Geschichte. Besonders hervorheben möchte ich, wie verantwortungsvoll und behutsam Honor Jones ein so schweres und schmerzhaftes Thema in "Schlaf" gepackt hat.

Fazit-> Ein grandioser Debütroman.


Über die Autorin

Honor Jones ist leitende Redakteurin bei The Atlantic und war zuvor bei der New York Times tätig. Sie lebt mit ihren drei Kindern in Brooklyn.

(Quelle: Verlag / vlb)

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Poetisch, liebevoll gestaltet und zum Nachdenken anregend

Der kleine Derwisch und die sieben Fragen des Lebens
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Meine Meinung

Für mich ist dieses Buch ein kleines Juwel. Ein Derwisch ist ein spiritueller Suchender aus der Sufi‑Tradition, jemand, der sich – oft im kreisenden Tanz – Gott und dem Leben hingibt. Genau ...

Meine Meinung

Für mich ist dieses Buch ein kleines Juwel. Ein Derwisch ist ein spiritueller Suchender aus der Sufi‑Tradition, jemand, der sich – oft im kreisenden Tanz – Gott und dem Leben hingibt. Genau dieses Bild des Drehens nutzt Karimi, um die großen Fragen des Lebens leicht, poetisch und zugleich tief zu erzählen.

Ich habe das Buch als sehr liebevoll, poetisch und kraftvoll erlebt. Die Art, wie der kleine Derwisch sich dreht und dabei Fragen wie Wer bin ich? Was macht mich glücklich? Was bedeutet Liebe? aufwirbelt, hat mich sofort berührt. Die Sprache ist schlicht und das Buch und die einzelnen Fragen / Antworten lesen sich toll; es ist beinahe wie eine Einladung über das Gelesene nachzudenken.Das Werk überschreitet religiöse Grenzen, ohne je belehrend /aufdringlich zu sein. Die Gestaltung vom Buch finde ich auch ganz ganz toll gewählt, innen wie außen, passend zur Stimmung.

Für mich ist es eines der Bücher, die man nicht in einem Zug lesen sollte, ich hab jeden Tag eine Geschichte auf mich wirken lassen.

Fazit-> Ein Buch, das ich sicher verschenken und selbst wieder lesen werde.

Über den Autor

Ahmad Milad Karimi, geboren in Afghanistan, ist Professor für Kalām, islamische Philosophie und Mystik am Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster. Der Autor einer deutschsprachigen Koran-Übersetzung ist zugleich Schriftsteller und Publizist, zwischen 2021 und 2025 moderierte er die Sendung »Sternstunde Religion« im Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 2015 erhielt er für sein Werk »Hingabe – Einsicht – Freiheit« den Rumi-Preis für Islamische Studien. 2019 erhielt er den Voltaire-Preis der Universität Potsdam für Toleranz, Völkerverständigung und Respekt vor Differenz und den Deutschen Dialogpreis des Bundes der Deutschen Dialoginstitutionen in der Kategorie Wissenschaft und Bildung. 2024 erhielt er den Manfred-Görg-Preis der Gesellschaft »Freunde Abrahams«. (Quelle Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH)

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