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Veröffentlicht am 29.09.2022

Geniale Fortsetzung

Die Wächter des Wissens
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Inhalt:

Die Crew der Destiny steht vor der größten Entscheidung der Menschheit.
Hinter der Umlaufbahn des Plutos versperrt ihnen eine unerforschte Anomalie den Weg.
Werden sie den Schritt wagen, das Tor ...

Inhalt:

Die Crew der Destiny steht vor der größten Entscheidung der Menschheit.
Hinter der Umlaufbahn des Plutos versperrt ihnen eine unerforschte Anomalie den Weg.
Werden sie den Schritt wagen, das Tor zu einer vielleicht weit entfernten Galaxie zu durchschreiten?
Wer oder was sind die Wächter des Wissens?
Derweil spitzt sich die Lage auf der Erde weiter zu. Welche Pläne hat die geheime Organisation, wenn es ihnen gelingt, das Geheimnis der Steintafel zu lösen?
Der Krieg in Europa droht zu eskalieren, ein Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen. Wird die Welt der Menschen überleben oder in einem atomaren Krieg untergehen?
Welche Rolle spielt dabei die Crew der Destiny?

Tauche gemeinsam mit der Besatzung in ein geheimnisvolles und gefährliches Abenteuer ab.
Auf der Suche nach den Antworten, die vielleicht das Überleben der Menschheit beinhalten.
Quelle: amazon.de

Meinung:

Mit einem Skalpell rieb er etwas von dem Gegenstand ab, dessen Material ihm bisher unbekannt war.

Das Cover ist wieder der Hammer! Man weiß um welches Genre es es geht und wenn man das Buch gelesen hat versteht man auch den Planeten im Hintergrund, einfach genial.

Der Schreibstil des Autors war sehr flüssig und leicht zu lesen, hin und wieder haben sich Tippfehler eingeschlichen, wie doppelte Zeichen oder mal ein Buchstabe zu viel, aber das lässt sich in der nächsten Auflage ausbessern. Diese Kleinigkeiten haben meinen Lesefluss nicht gestört, da es keine großen Rechtscheibfehler gab. Man liest das Buch wieder aus mehreren Sichten, wobei dies immer in der Erzählperspektive geschieht.

Dieser Band schließt fast direkt an das Ende von Band eins. Die Crew der Destiny steht vor dem Wurmloch und muss entscheiden, ob sie durchfliegen oder nicht. Aber was erwartet sie auf der anderen Seite?

Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen, da ich von Band eins noch einiges wusste. Ich war sofort wieder ganz bei Leonard und der Crew der Destiny, obwohl es ein paar Seiten gedauert hat, bis ich die ganzen Namen zu 100% zuordnen konnte. Da es hier keine lange Einleitung gibt, geht es auch sehr schnell mit der Handlung los und man ist wieder mitten im Geschehen.

Leonard ist sozusagen wieder der Hauptcharakter, da man sehr viel aus seiner Sicht liest. Ich mochte ihn wieder echt gerne, seine ruhige Art hat gut zu dem Buch gepasst, denn während alle anderen aufgeregt waren, wie etwa beim Wurmloch, blieb er immer ruhig und hat die Fakten auf den Tisch gehauen. Das hat mir echt gut gefallen, auch später in dem Buch wirkt er sehr besonnen.

Die restliche Crew kommt in diesem Band etwas kürzer, da man auch viel von den Ereignissen auf der Erde liest und noch weitere Charaktere eingeführt werden. Dennoch habe ich mich immer über Szenen mit Captain Davis gefreut, da ich ihn echt gerne mag. Lucy ging mir wieder mehr auf den Keks, weil sie wegen jeder Kleinigkeit gleich rumheult und die anderen sind sehr neutral für mich.

Als neuen Charakter dürfen wir Alvar begrüßen, den ich sofort mochte. Er erinnerte mich an eine Figur aus einer Serie und ich fand ihn klasse. Zu wem Alvar gehört verrate ich nicht, aber er war für mich die beste neue Ergänzung in dem Buch und nimmt in den weiteren Teilen hoffentlich wieder eine größere Rolle ein.

Es passiert so viel auf diesen wenigen Seiten, ich bin begeistert. Zwar gab es wieder ein paar Gespräche, die ich als sehr unrealistisch empfand, etwa wenn sie gerade angegriffen werden und dann jemandem Beziehunsgtipps geben, aber das hielt sich zum Glück in Grenzen. Diese Konversationen wirkten komplett out-of-place und haben mich als einziges in dem Buch gestört.

Ich muss jetzt ein bisschen spoilern, sonst wäre die Rezension hier zu Ende. Recht schnell nach Beginn des Buches fliegt die Destiny durch das Wurmloch und alles was danach passiert war genial. Wie auch schon in Band eins habe ich hier immer wieder mit einem Angriff von Aliens gerechnet und ich saß beim Lesen wie auf heißen Kohlen. Was die Crew auf der anderen Seite des Wurmlochs gefunden hat war klasse. Es gab dort so viel zu entdecken und zu erforschen, dass es gar nicht langweilig werden konnte.

Aber auch auf der Erde geht es run. Frank und Herr Braun haben alle Hände voll zu tun, die Russen und Ameirkaner schmieden ihre eigenen Pläne und auch sonst sieht es auf der Welt nicht so rosig aus. In Band eins fand ich alles auf der Erde noch recht langweilig, das hat sich hier geändert. Man liest nicht nur von Drohungen oder Analysen, man ist nun mitten im Geschehen.

Das Ende war geladen vor Action und Spannung und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es bleiben sehr viele Fragen offen und man weiß nicht, was einem noch erwarten wird in den nächsten Teilen, aber für mich war Band zwei nochmal eine Ecke besser als Band eins.

Fazit:

Hier haben wir wieder ein grandioses SF Werk, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen konnte. Ich habe mit der Crew mitgefiebert und gespannt verfolgt, wie sich die Situation auf der Erde enwtickelt. Ich freue mich jetzt schon auf Band drei und gebe hier 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2022

Nicht so gut wie erhofft

Heimweh nach dir
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Inhalt:

Sie erkannten etwas in mir, das ich verloren hatte … Das Leben kann ziemlich mies sein, wenn dein Bruder im Gefängnis sitzt und du selbst nach einem missglückten Diebstahl zu Sozialstunden verdonnert ...

Inhalt:

Sie erkannten etwas in mir, das ich verloren hatte … Das Leben kann ziemlich mies sein, wenn dein Bruder im Gefängnis sitzt und du selbst nach einem missglückten Diebstahl zu Sozialstunden verdonnert wurdest. Und das ausgerechnet auch noch auf einer Pferderanch! Der 17-jährige Riley hat die Nase gestrichen voll – vor allem von Menschen, die ihm angeblich helfen wollen. Bei der Arbeit begegnet er allerdings Jules, der Tochter des Ranchbesitzers. Durch sie verändert sich sein Blick auf die Welt und er lernt langsam, anderen wieder zu vertrauen. Doch ausgerechnet als Jules und er sich näherkommen, wird sein Bruder aus dem Gefängnis entlassen. Und dessen Pläne könnten alles zerstören, was Riley sich gerade mühsam aufzubauen versucht. Sogar seine Liebe zu Jules.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es war der letzte Sommer, bevor mein erstes Collegesemester anfing, und ich wünschte mir schon jetzt, dass er ewig anhalten würde.

Das Cover ist wunderschön. Es isz ruhig und trotzdem kann man sich denken, dass sich dahinter eine Liebesgeschichte verbirgt.

Der Schreibstil der Autorin hat mir ein paar Probleme gemacht, da ich einfach keine Gefühle fühlte und mir alles etwas zu sprunghaft war.

Zu Beginn lernt man Jules kennen, die auf der Farm ihrer Eltern wohnt und dort auch aushilft. Als Riley als Hilfsarbeiter zu ihnen kommt, hat sie sofort Vorurteile, da dies seine Sozialstunden sind und sie keinen Verbrecher bei sich zu Hause haben will. Doch es steckt nocht mehr in Riley, als sie denkt.

Der Einstieg in das Buch ist mir bereits etwas schwer gefallen, was auch an dem Schreibstil liegt, mit dem ich nicht ganz klar gekommen bin. Jules war mir nicht sofort sympathisch und es war etwas zu sehr heile Welt. Man erfährt sofort, dass sie in den Freund ihrer besten Freundin verliebt ist und ihre Eltern wissen das auch. Bereits das war irgendwie komisch, denn ich hätte sowas meinen Eltern in dem Alter nicht erzählt. Naja, es war zu perfekt, aber das war erst der Beginn, daher habe ich guter Dinge weiter gelesen.

Jules wurde mir mit der Zeit etwas sympathischer, trotzdem hat mich ihre Geschichte recht wenig interessiert, was an den fehlenden Gefühlen auf meiner Seite lag. Beim Lesen blieb immer eine gewisse Distanziertheit. Ich konnte die Handlungen von Jules auch nicht immer nachvollziehen. So flippt sie wegen jeder Kleinigkeit sofort aus und rennt weg, bevor sie überhaupt mit der anderen Person drüber redet und versucht das zu klären. Ihre Gefühlsschwankungen gingen mir irgendwann sehr auf den Keks. Mal hassts ie Riley, dann verzehrt sie sich nach ihm, dann mag sie ihn nur als Freund, Mädchen, entscheide dich doch.

Bei Riley hatte ich das gleiche Problem, es interessierte mich recht wenig, was mit ihm passiert. Als Charakter fand ich ihn aber viel besser und er hatte mehr Tiefe. Sein Bruder ist im Gefängnis und er hasst sein Leben. Bei ihm hatte man von Hass über Liebe bis Trauer alle Gefühle dabei und er hat sich immer dementsprechend verhalten. Sein arschiges Getue am Anfang fand ich aber auch sehr übertrieben und da hab ich ihn wirklich kurzzeitig gehasst.

Die Geschichte selbst konnte mich leider nicht wirklich packen. Riley kommt auf die Ranch und er und Jules kommen sich irgendwann näher. Ich fands gut, dass das nicht super schnell passiert ist. Aber es war dann auch klar, was hier das große Drama am Ende sein würde und dieses hat mi gar nicht gefallen. Dabei dreht Jules wieder komplett durch, lässt Riley nicht zu Wort kommen und beschuldigt ihn für Dinge, für die er gar nichts kann. Hätte sie sich wie ein normaler Mensch benommen und erstmal mit Riley geredet wäre dieses Missverständnis gar nicht erst zustande gekommen. Ich fand das einfach viel zu unrealistisch und zu übertrieben.

Abgesehen davon kamen manche Charaktere nur vor, um die Geschichte weiter zu bringen und ich fand diese oft überflüssig und sowieso nicht gut ausgearbeitet. Hier fällt mir sofort die kleine Schwester von Jules ein. Die kam nur vor, wenn es für die Geschichte passte, ansonsten wurde sie mit keinem Wort erwähnt. Das Kind ist noch klein, wie kann sich da niemand über sie Gedanken machen oder sich um sie kümmern? Das war einfach zu gewollt mir ihr.

Das Ende war ok, es hat mich jetzt nicht umgehauen und man konnte sich schon früh denken, wie es ausgehen würde.

Fazit:

Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen. Weder der Schreibstil noch die Geschichte haben mir sonderlich gut gefallen. Von den Charakteren mochte ich eigentlich nur Riley und den Vater von Jules, alle anderen konnte gar keine Gefühle in mir wecken. Von mir gibts 2 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2022

Ein Wohlfühlbuch

Neubeginn in Virgin River
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Inhalt:

Von vorn anfangen, das wünscht sich Mel Monroe von ganzem Herzen! Nach dem Tod ihres Mannes kann sie das Leben in der Großstadt nicht mehr ertragen – es gibt zu viele Erinnerungen. Da kommt der ...

Inhalt:

Von vorn anfangen, das wünscht sich Mel Monroe von ganzem Herzen! Nach dem Tod ihres Mannes kann sie das Leben in der Großstadt nicht mehr ertragen – es gibt zu viele Erinnerungen. Da kommt der Job im beschaulichen Virgin River gerade recht. Allerdings beginnt der Neuanfang mehr als holprig: mieses Wetter, das Haus eine Ruine. Schnell stellt Mel fest, dass das Landleben nicht so idyllisch ist wie gedacht. Doch der attraktive Barbesitzer Jack setzt alles daran, sie vom Gegenteil zu überzeugen …
Quelle: goodreads.com

Meinung:

In diesem zauberhaften Städtchen inmitten der Wälder Kaliforniens werden Träume wahr!

Das Cover finde ich sehr ansprechend, es strahlt schon „Kleinstadt“ aus und wenn man geziehlt auf der Suche nach so einem Buch ist, springt einem das sicher ins Auge.

Der Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm zu lesen und durch die witzigen Dialoge wird die Stimmung auch immer wieder aufgelockert. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person und obwohl das Hauptaugenmerk auf Mel und Jack liegt, liest man auch einiges von anderen Bewohnern von Virgin River.

Zu Beginn lernt man Melinda, oder kurz Mel, kennen, die nach einem tragischen Ereignis in ihrem Leben anch Virgin River zieht. Dort angekommen findet sie es aber schrecklich, doch sobald sie auf Jack trifft und dieser sie herzlich willkommen heißt, wird es doch erträglich.

Ich kenne die Serie und daher waren mir auch sehr viele Namen bekannt, dennoch habe ich versucht das Buch nicht zu sehr mit der Serie zu vergleichen. Der Einstieg ist mir da schonmal sehr leicht gefallen. Mel kommt erst in Virgin River an und möchte dort ihre Arbeit beginnen. Dass der Doc sie nicht da haben will und ihre Bleibe eine Bruchbude ist, schreckt sie natürlich ab. Aber bereits da merkt man als Leser, dass das Buch auch witzig sein kann, denn die Dialoge sind manchmal wirklich herrlich.

Mel ist ein interessanter Charakter. Obwohl ihr das Leben übel mitgespielt hat gibt sie doch nicht auf. Ich fand vor allem ihre Begeisterung für ihren Beruf toll, immer wenn eine Schwangere in Sicht war, ist sie richtig aufgeblüht. Aber auch ansonsten genießt sie ihr Leben so gut es eben geht und das fand ich echt schön.

Jack ist einfach perfekt. Klar, auch er hatte es nicht immer leicht, aber ich finde ihn toll. Dass er mit seiner Bekanntschaft Schluss macht, sobald er merkt, dass er mehr für Mel empfindet fand ich super. So betrügt er sie nicht und spielt immer mit offenen Karten. Seine Ehrlichkeit zahlt sich aus, wie ich finde, niemand hat einen Grund ihm zu misstrauen und jeder mag ihn.

Ich mag dieses Kleinstadtgefühl sehr, da bekommt man fast schon Lust selber einen solchen Ort in Amerika zu besuchen. Und Virgin River ist ein ganz tolles Beispielt, denn hier halten die Leute zusammen und passen aufeinander auf. Mel wird ebenso mit offenen Armen, bis auf Doc, empfangen und gliedert sich schnell ein. Da die Geschichte über einige Monate erzählt wird gibt es auch sehr viel Platz für die Entwicklung der Beziehungen, somit wirkt nichts überstürzt und alles wirkt recht realistisch.

Doch es gibt auch ein bisschen Spannung in dem Buch, nicht nur im tragischen, sondern auch im witzigen Sinne. Ricky ist ein Teenager und hat ein Auge auf Lizzie geworfen und die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Als Leser wartet man immer nur auf Szenen von den beiden, da sie einerseits echt süß zusammen sind und andererseits eine große sexuelle Spannung besteht. Man will natürlich wissen, wie sich das mit ihnen entwickelt.

Spannung im tragischen Sinne kommt durch Geburten und Ausflüge in das Camp im Wald auf, in dem Leute wohnen, die nicht ganz legalen Geschäften nachkommen. Dieser Teil ist in dem Buch eher klein gehalten, aber es passt zu allem anderen und bringt so auch Abwechslung in die Geschichte.

Der Schönste Teil ist natürlich die Beziehung zwischen Jack und Mel, die sich eher langsam entwickelt. Ich mochte es sehr, wie sich langsam näher kommen und immer mehr Zeit miteinander verbingen. Das Ene kam dann in Hinsicht auf ihre Beziehung überraschend, aber es hat doch irgendwie gepasst.

Fazit:

Ich habe Staffel vier von Virgin River beendet und danach hatte ich richtig Lust die Bücher zu lesen und Band eins hatte ich sowieso zu Hause. Man spürt beim Lesen richtig, wie man sich entspannt und anfängt wohlzufühlen. Es gibt immer wieder witzige Momente, aber auch sehr romantische. Die Geschichte von Mel und Jack ist einfach schön zu lesen und ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine leichte und witzige Lektüre sucht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2022

Wieder witzig und spannend

Magic Flame
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Inhalt:

Vampire, Werwölfe, Morde und Grabräuberei – ein ganz normaler Tag im Leben von Emma Bellamy

Kaum hat sich Detective Constable Emma Bellamy mit ihrem neuen Posten als Leiterin der Supernatural-Squad ...

Inhalt:

Vampire, Werwölfe, Morde und Grabräuberei – ein ganz normaler Tag im Leben von Emma Bellamy

Kaum hat sich Detective Constable Emma Bellamy mit ihrem neuen Posten als Leiterin der Supernatural-Squad abgefunden, überschlagen sich die Ereignisse erneut: Ein Vampir wurde auf mysteriöse Weise im Zentrum von London ermordet und mehrere Gräber von Werwölfen geplündert. Während Emma versucht sich in den Kreisen der übernatürlichen Bevölkerung zurechtzufinden und sich ihren Respekt zu verdienen, muss sie zu allem anderen auch noch hinter das Geheimnis ihrer eigenen magischen Fähigkeiten kommen. Eine große Herausforderung für die junge Ermittlerin, bei der sie keine Ablenkung gebrauchen kann – auch nicht einen gewissen attraktiven Vampirlord, der Emma einfach nicht aus den Augen lässt.
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Vampir kam aus dem Nichts.

Das Cover finde ich wieder ganz toll. Ich mag es, dass Band eins und zwei ähnlich aussehen und die Stadt und alles trotzdem anders sind. Es ist nicht überladen und pass einfach.

Der Schreibstil der Autorin war grandios. Ich bin ein totaler Fan von dem Humor der Autorin, sie schreibt sarkastisch und trotzdem sehr einnehmend. Ich kam wirklich schnell voran, wie auch schon Band eins ist dieser Teil aus Sicht von Emma geschrieben.

Dieser Band schließt recht bald an das Ende von Band eins an. Emma wird recht bald mit neuen Ermittlungen konfrontiert, dabei will sie noch mit den Werwölfen klarkommen, Menschen wollen beruhigt werden und dann ist da noch Lukas, der immer wieder auftaucht und Emma helfen will. Da wäre jeder überfordert.

Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen und ich war sofort wieder in der Geschichte drinnen. Man weiß nach Band eins nicht, was Emma nun eigentlich ist und wieso sie nicht sterben kann und ist habe gehofft, dass sich das in diesem Band klären würde. Natürlich wollte ich auch wieder viele Szenen mit Lukas und den typischen Witz von der Autorin, daher habe ich also schnell weiter gelesen.

Emma ist einfach toll. Sie lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen und wirkt sehr souverän. Egal ob sie nun einem Vampir gegenübersteht, von einem Werwolf angegriffen wird oder die Geheimnisse eines Friedhofs lüftet. Ich mag sie echt gerne und auch wenn ihr ihr ein bisschen Ruhe wünsche, wird es mit Emma doch nie langweilig.

Lukas ist mein zweiter Liebling in dem Buch. Er hat ein sehr sicheres Auftreten und durch seinen Rang bekommt er fast alles, das er will. Emma macht es ihm nicht wirklich leicht, aber ich bewundere es, dass er nicht aufgibt und immer wieder ihre Nähe sucht. Man merkt schon, dass er etwas mehr als nur Freundschaft für sie empfindet, wenn er es auch noch nicht ganz offen zeigt.

Die Bücher der Autorin sind zu keinem Zeitpunkt langweilig, weil immer irgendwas passiert. So ist es auch hier. Emma untersucht einen Vampirmord, wieso Gräber von Werwölfen ausgeraubt wurden und nebenbei versucht sie noch herauszufinden, was eigentlich mit ihr los ist. Alle drei Dinge sind wirklich spannend und man sieht bei allen Ermittlungen bekannte Gesichter und natürlich meinen es nicht alle gut mit Emma.

Es kommen aber auch neue überantürliche Wesen vor, mit denen ich in dem Buch gar nicht gerechnet habe und die ganz anders sind als erwartet. Wie immer ist die Autorin also für eine Überraschung gut. Nicht zu vergessen, dass Lukas auch eine größere Rolle spielt und immer wieder auftaucht um Emma zu retten oder ihr zu helfen. Man sieht also, dass nicht alle Übernatürlichen böse sind.

Ich fand die Ermittlungen sehr spannend und wäre bis zum Ende nicht drauf gekommen, was da eigentlich abgeht. Die Autorin hat ihre Fäden sehr geschickt gesponnen und damit eine großes Netz erschaffen, bei dem alles irgendwie zusammen hängt. Im Vergleich zu Band eins fand ich das Supes-Squad auch schon sehr gut, sie gehen ernst an die Dinge heran und wirken echt professionell, was früher nicht so war. Emma hat eindeutig einen guten Einfluss und ohne ihre Kollegen hätte sie es auch nicht geschafft. Dass das Squad enger zusammen gewachsen ist fand ich toll und es hat super gepasst.

Eine Liebesgeschichte gibt es auch hier noch nicht wirklich, was das Buch auch gar nicht nötig hat. Es passieren so viele andere tolle Dinge und außerdem kommt Emma immer näher an das Geheimnis ihrer Fähigkeiten heran. Wenn man drüber nachdenkt, ist es auch logisch, was sie ist und ich kam mir bei der Auflösung echt doof vor.

Fazit:

Helen Harper schafft es immer wieder mich super zu unterhalten. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band und bin gespannt, mit was es Emma dann zu tun bekommt. Vielleicht kommen sich Lukas und sie aber auch näher und es gibt eine Krise zwischen den beiden? Zeit wäre es endlich. Dieser Band bekommt von mir 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.08.2022

Tolle Idee

Schattensiegel
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Inhalt:

Wenn die letzte Hoffnung in den Schatten liegt … Alienors Leben ist von Dunkelheit geprägt. Nachdem verbotene Experimente ihr gefährliche Schattenkräfte beschert und sie in eine unberechenbare ...

Inhalt:

Wenn die letzte Hoffnung in den Schatten liegt … Alienors Leben ist von Dunkelheit geprägt. Nachdem verbotene Experimente ihr gefährliche Schattenkräfte beschert und sie in eine unberechenbare Waffe verwandelt haben, fristet sie ihr Dasein in einem Verlies. Bis ausgerechnet der Mann, der sie dorthin gebracht hat, sie um Hilfe bittet. Ihre Magie soll der Schlüssel zur Zerstörung eines uralten Fluchs sein. Mit dem Zauberweber Thierry zusammenzuarbeiten ist das Letzte, was sie will. Allerdings ist da dieses verräterische Herzklopfen, das alles so verdammt kompliziert macht. Im Kampf gegen einen schier übermächtigen Feind muss Alienor sich entscheiden, wer sie sein will: das Ungeheuer, für das die Leute sie halten, oder die Hoffnung eines ganzen Landes.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Thierry Poitiers verliert das letzte bisschen Mut, noch bevor er einen Fuß in das Gefängnis von Potilliard setzt.

Das Cover gefällt mir richtig gut und es strahlt einfach schon Fantasy aus. Es ist nicht überladen und beinhaltet Elemente aus dem Buch, was ich wirklich toll finde.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist aus Sicht von Alienor geschrieben, wodurch man sie besser kennen lernt. Ich mochte es, dass bei ihr sehr viel Sarkasmus eingeflossen ist, das hat dem Buch mehr Leben verliehen.

Zu Beginn lernt man Alienor kennen, die im Gefängnis ist. Thierry holt sie dort heraus, weil er glaubt, dass sie den Fluch und den Fluchweber aufhalten kann. Dass die beiden eine gemeinsame Vergangenheit haben, macht die Sache nicht leichter.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen. Man wird in die Geschichte geworfen und erfährt erst nach und nach etwas über die Welt und die Hintergründe der Charaktere. Ich war also schon neugierig und habe natürlich weiter gelesen. Schnell merkt man, dass zwischen Alienor und Thierry mal was war, denn da ist immer noch eine gewisse Spannung zwischen den beiden.

Alienor mochte ich ganz gerne, aber ich glaube, dass sie nicht ihr ganzes Potential entfalten konnte. Es geht nur darum, den Fluchweber zu besiegen und ihr ganzer Charakter ist darauf konzentriert. Aus ihrer Vergangenheit weiß man wenig und ich kann sie auch so schlecht beschreiben. Während ihres Auftrags aber war sie sehr zielorientiert und hat sich nicht aus der Fassung bringen lassen, egal, was auch passiert ist.

Thierry fand ich interessant. Zuerst war er mir unsympathisch, aber das wurde mit der Zeit immer besser. Er hat durch falsche Informationen ein falsches Bild von Alienor bekommen. Was ich schlimmer finde ist, dass er alles geglaubt hat, obwohl er sie schon früher gekannt hat. Ein bisschen mehr Reflexion hätte den beiden eine Menge Ärger erspart.

Die Geschichte ist toll und hätte ich sie zu einem anderen Zeitpunkt gelesen, hätte es zu einem Highlight werden können, aber ich habe das Gefühl, als hätte ich das Buch zur falschen Zeit gelesen. Nichtsdestotrotz ist die Idee hinter der Geschichte echt toll. Es gibt Zauberweber, Fluchweber und Flüche selbst. Flüche entstehen durch dunkle Magie, wenn ein Zauber schief geht. Einen solchen Fluch soll Alienor brechen. Zauberweber beherrschen die Magie, wer hätte es gedacht. Alienor ist wurde durch Experiemente anders, sie beherrscht Schattenmagie und all das zusammen hört sich schon genial an. Für mich wurde das alles, wie auch die Welt, aber zu wenig erklärt. Ich hatte das Gefühl, als würde ein wichtiger Teil der Geschichte fehlen, oder so als würde ich einen zweiten Band lesen. Irgendwie waren da zu wenige Infos rundherum.

Alienor und Thierry finden auf ihrem Weg auch Gefährten, die für mich aber überflüssig waren. Die Charaktere selbst waren interessant, allerdings tragen sie nicht sonderlich viel zur Handlung bei und sind eben da, wenn sie gerade benötigt werden. Man hätte das Buch auch ohne diese schreiben können, was ich sehr schade finde.

Es gibt hier auch eine Liebesgeschichte. Alienor und Thierry kennen sich schon von früher und da kommen natürlich auch alte Gefühle wieder hoch. Im Laufe des Buches kommen sich die beiden wieder näher und reden über alle die Probleme und Bedenken. Mir hat es gefallen, dass nicht von einem Tag auf den anderen alles gut war, sondern dass sie sich die Zeit genommen haben, die sie eben brauchen.

Das Ende selbst war spannend, wenn auch etwas zu schnell. Es passiert so viel auf einmal und plötzlich ist das Buch auch schon aus. Zwar wurden viele Fragen geklärt, aber besonders von den Nebencharakteren hört man keinen Pieps mehr. Der Kampf selber war zwar spannend, aber sehr schnell vorbei, da hätten ein paar Seiten mehr auch gut getan.

Fazit:

Wäre das Buch etwas länger gewesen und hätte man auch die Nebencharaktere besser beleuchtet, hätte es echt gut werden können. So fehlten mit allerdings einige Infos, vor alles zur Welt selbst und mir kamen die Charaktere alle etwas zu kurz. Ich vergebe 3 Sterne.

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