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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2023

Missbrauch in der Vergangenheit

Verschwiegen
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Die Plolizistin Elma kehrt in ihre Heimatstadt zurück und muss gleich den Tod einer zunächst unbekannten Frau aufklären. Schnell stellt sich heraus, dass die Tote einen Bezug zu der Stadt hatte ...

Die Plolizistin Elma kehrt in ihre Heimatstadt zurück und muss gleich den Tod einer zunächst unbekannten Frau aufklären. Schnell stellt sich heraus, dass die Tote einen Bezug zu der Stadt hatte und auch einiges zu verbergen hatte. Jahrelang hat sie ihre Vergangenheit in ihrer Heimatstadt verschwiegen, denn sie hatte mehr als schlechte Erinnerungen daran. Doch was hat sie dazu bewegt, auf einmal wieder aufzutauchen und wem hat sie heimlich getroffen. Schnell wird klar, dass die Lösung des Falles in der Vergangenheit der Toten zu suchen ist. Sie sccheint immer noch große Auswirkungen bis in die Gegenwart zu haben.

"Verschwiegen" ist der Auftakt einer neuen isländischen Krimiserie um die Polizsitin Elma und ihre Kollegen. Es geht nicht nur um den Todesfall, sondern auch das ein oder andere Problem im Privatleben der Polizisten spielt eine gewisse Rolle. Dadurch wird der Krimi für mich authentischer, denn die Hauptpersonen kommen so menschlicher rüber. Spannung kommt auch dadurch rüber, dass es immer mal wieder Rückblenden in die Vergangenheit gibt, ohne dass für mich zu viel verraten wird. Diese Rückblenden haben zunächst keinen (direkten) Bezug zur Gegenwart, aber im Laufe der Geschichte gibt es langsam ein klareres Bild.

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und würde auch weitere Fälle mit Elma und ihren Kollegen lesen.

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Veröffentlicht am 10.04.2023

Emilys Flucht

Im Schatten des alten Leuchtturms
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Die Polizistin Emily hat in den letzten Monaten undercover ermittelt und sich dabei in den Sohn der „Zielperson“ verliebt. Nachdem sie fast aufgeflogen wäre, flieht sie jetzt auf eine Nordseeinsel und ...

Die Polizistin Emily hat in den letzten Monaten undercover ermittelt und sich dabei in den Sohn der „Zielperson“ verliebt. Nachdem sie fast aufgeflogen wäre, flieht sie jetzt auf eine Nordseeinsel und versucht von der ganzen Sache Abstand zu gewinnen. Allerdings scheint sie die ganze Sache nicht richtig loszulassen, denn auch hier kommt sie von der Zielperson nicht wirklich los.

Brigitte Ploenes erzählt die Geschichte „Im Schatten des alten Leuchtturmes“ auf 2 Zeitebenen. Einerseits erleben wir Emily in ihrem neuen Leben in der Gegenwart und zum anderen wird abwechselnd die Vergangenheit erzählt, so dass der Leser einen guten Eindruck von den vergangenen Ereignissen bekommt. Sie schafft es sehr bildhaft und ausführlich die Geschichte zu erzählen, so dass man immer mehr mit gerissen wird und wissen will, wie die Geschichte weitergeht.

Auch das schwierige Verhältnis zwischen Emily und ihrem Vater, der auch gleichzeitig ihr Chef ist, nimmt Raum in der Geschichte ein. Er spielt in den Geschehnissen auch eine gewisse Rolle und manipuliert Emily ganz gehörig nach seinen eigenen Willen.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es für das Ende. Zwar passt es zum einen zur Geschichte, aber andererseits bleibt für mich manches offen (besonders bezüglich Emilys Zukunft). Aber vielleicht ist es auch bewusst so gewählt wurden, da die Autorin eine Fortsetzung der Geschichte plant.

Trotzallem habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte sehr gut in die Geschichte abtauchen. Gerne würde ich weitere Bücher von Brigitte Ploenens lesen.

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Veröffentlicht am 28.03.2023

Rückkehr nach Siebenbürgen

Tod in Siebenbürgen
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Der Journalist Paul Schwartzmüller kehrt nach dem Tod seiner Tante in seine alte Heimat Siebenbürgen zurück, wo er jahrzehntelang nicht gewesen ist. Gleich bei seiner Ankunft geschieht ein Mord, ...

Der Journalist Paul Schwartzmüller kehrt nach dem Tod seiner Tante in seine alte Heimat Siebenbürgen zurück, wo er jahrzehntelang nicht gewesen ist. Gleich bei seiner Ankunft geschieht ein Mord, an einem recht unbeliebten Bewohner des kleinen Dorfes. Ausgerechnet sein alter Schulfreund Sorin, gerät unter Mordverdacht, aber Paul glaubt an seine Unschuld. Somit fängt Paul auf eigene Faust an zu ermitteln und kommt einigen Geheimnissen auf die Spur, welche besser im Verborgenen geblieben werden. Auch die Dorfbewohner sind von den Ermittlungen nicht begeistert.

"Tod in Siebenbürgen" von Lioba Werrelmann ist der Auftaktroman um den Journalisten Paul Schwartzmüller, der unfreiwillig in den Mordfall anfängt zu ermitteln. Eigentlich fand ich die Grundidee des Buches sehr gut und es hat mir auch die ungewöhnliche Umgebung mit Siebenbürgen in Rumänien gefallen. Allerdings hat mir die Umsetzung im Laufe des Buches immer weniger gefallen. Mich konnte Paul leider nicht überzeugen, denn als Reporter hätte ich mehr Kombinationsgabe erwartet, um den Täter auf die Spur zu kommen. Er brauchte für mich zu lange, um offensichtliche Zusammenhänge zu erkennen, was das Buch zwischenzeitlich ziemlich langatmig gemacht hat. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass unbedingt möglichst viele (aktuelle) Probleme eingearbeitet werden sollte, was leider dem Buch gar nicht gut tat. Für mich war das Buch insgesamt eher enttäuschend und ich weiß noch nicht, ob ich weitere Fälle mit Paul Schwartzmüller lesen möchte.

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Veröffentlicht am 28.03.2023

Erica Falcks neuster Fall

Kuckuckskinder (Ein Falck-Hedström-Krimi 11)
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"Kuckuckskinder" von Camilla Läckberg ist der neuste und 11. Fall um die Schriftstellerin Erica Falck und ihrem Lebensgefährten, dem Polizisten Patrik Hellström. Eigentlich will Erica nur für ...

"Kuckuckskinder" von Camilla Läckberg ist der neuste und 11. Fall um die Schriftstellerin Erica Falck und ihrem Lebensgefährten, dem Polizisten Patrik Hellström. Eigentlich will Erica nur für ein neues Buch in einem jahrzehnenlangen Mordfall recherchieren, aber schnell ergeben sich Hinweise auf eine aktuelle Mordserie in Fjällbacka.

Gerade ist nicht nur ein Fotograf ermordet wurden, sondern auch ein Schriftsteller findet auf brutale Art und Weise den Tod. Schnell stellt sich heraus, dass sich das damalige Opfer und die jetzigen kannten und eine gemeinsame Vergangenheit hatten. Liegt da der Schlüssel zur Klärung der Morde oder treibt ein noch immer unbekannter Serienmörder weiter sein Unwesen?

Auch wenn ich nur ein oder zwei Vorgängerbücher kenne, konnte ich dem Fall sehr gut folgen und fand ihn wieder sehr spannend mit einigen überraschenden Wendungen. Camilla Läckberg gelingt es sehr gut, die beiden Zeitebenen mteinander zu verknüpfen, so dass die Spannung bestehen bleibt. Ich würde gern weitere Fälle mit den beiden sympathischen Hauptpersonen lesen. Bis dahin, werde ich sicherlich einige frühere Fälle "nachholen zu lesen".

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Veröffentlicht am 27.03.2023

ungewöhnliches Ermittlerduo

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 1)
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Die junge Anna fängt nach erfolgreicher Ausbildung als Krankenschwester als Assistentin in der Gerichtsmedizin an, was Anfang des 20. Jh noch sehr ungewöhnlich war.

Gleich an ihrem ersten Tag ...

Die junge Anna fängt nach erfolgreicher Ausbildung als Krankenschwester als Assistentin in der Gerichtsmedizin an, was Anfang des 20. Jh noch sehr ungewöhnlich war.

Gleich an ihrem ersten Tag wird sie mit dem vermeintlichen Selbstmord einer ehemaligen Theaterschauspielerin konfrontriert. Dabei lernt sie zufällig auch den vermeintlichen Reporter Fritz Nachtwey kennen, der über den Fall berichtet.

Schnell stellt sich heraus, dass Fritz in Wirklichkeit der adelige Baron Friedrich von Weynand ist. Somit stammt er aus ganz anderen Familienkreisen, als die verarmte und aus einer kinderreichen Familien vom Lande kommenden Anna. Trotzdem freuen sich beide immer mehr an und versuchen die wahren Umstände des Todes aufzuklären. Dabei stoßen sie auf Hinweise auf mögliche Verdächtige in den höchsten gesellschaftlichen Kreisen.

Petra Aicher legt mit "Fräulein Anna - Gerichtsmedizin" einen ungewöhnlichen Krimi vor. Zum einen spielt die Geschichte in der Prinzregentenzeit in München und zum anderen ist die Kombination aus Gerichtsmedizinassistentin und Boulevardreporter eher ungewöhnlich. Auch dreht es sich viel um die damalige Zeit und um das "Verhältnis" zwischen Anna und Fritz , während der Kriminalfall teilweise eher in den Hintergrund rückt.

Trotzallem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, besonders als leichtes Buch für zwischendurch. Wer allerdings einen spannenden (oder brutalen) Krimi bevorzugt, wird hierbei eher enttäuscht werden. Aber ich freue mich auf weitere Fälle mit Anna und Fritz.

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