Hat mich nicht wirklich überzeugt
No Cure for Love“No cure for love” von Anna Hensel ist eine Workplace Romance im Klinik-Setting.
Ellens Leben ist streng geplant. Sie schreibt an ihrer Doktorarbeit, um anschließend in die medizinische Forschung zu gehen. ...
“No cure for love” von Anna Hensel ist eine Workplace Romance im Klinik-Setting.
Ellens Leben ist streng geplant. Sie schreibt an ihrer Doktorarbeit, um anschließend in die medizinische Forschung zu gehen. Dabei ist das St. Elias Krankenhaus nur ein weiterer Punkt auf ihrer To-Do-Liste, bis sie dort Timo kennenlernt.
Timo ist das genaue Gegenteil von ihr: ruhig, ausgeglichen, zufrieden, auch ohne Doktortitel und glaubt fest an die große Liebe.
Kann er sie davon überzeugen, dass es mehr gibt als nur Arbeit?
Ellen war für mich ein eher anstrengender Charakter. Sie macht sich durchgehend etwas vor, verleugnet ihre eigenen Gefühle und verletzt dabei alle Menschen um sich herum. Erst im Laufe der Geschichte bin ich etwas warm mit ihr geworden.
Mein Lieblingscharakter war Pascal, der beste Freund von Timo. Er hat, obwohl er immer nur kurz mit von der Partie war, ordentlich Humor verteilt. Das hat die Geschichte wenigstens für einen kurzen Moment etwas kurzweiliger erscheinen lassen.
Ansonsten hat sich die Handlung sehr in die Länge gezogen.
Was mir wirklich gut gefallen hat, war die Darstellung des Krankenhauses und des Alltags dort. Es wurde die Sicht der Ärzte gut aufgegriffen und auch für Laien toll beschrieben.
Am besten hat mir tatsächlich das Ende gefallen. Dort gab es nochmal eine ordentliche Portion Drama mit der ein oder anderen Überraschung. Um dahin zu kommen hat es allerdings leider etwas gedauert.
Alles in allem war ich nicht wirklich überzeugt. Ich bin nicht wirklich warm geworden mit den Charakteren und der Handlung, allerdings war das Setting sehr gut dargestellt.
Für mich war es leider nichts.