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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2026

Hat mich nicht wirklich überzeugt

No Cure for Love
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“No cure for love” von Anna Hensel ist eine Workplace Romance im Klinik-Setting.

Ellens Leben ist streng geplant. Sie schreibt an ihrer Doktorarbeit, um anschließend in die medizinische Forschung zu gehen. ...

“No cure for love” von Anna Hensel ist eine Workplace Romance im Klinik-Setting.

Ellens Leben ist streng geplant. Sie schreibt an ihrer Doktorarbeit, um anschließend in die medizinische Forschung zu gehen. Dabei ist das St. Elias Krankenhaus nur ein weiterer Punkt auf ihrer To-Do-Liste, bis sie dort Timo kennenlernt.
Timo ist das genaue Gegenteil von ihr: ruhig, ausgeglichen, zufrieden, auch ohne Doktortitel und glaubt fest an die große Liebe.
Kann er sie davon überzeugen, dass es mehr gibt als nur Arbeit?

Ellen war für mich ein eher anstrengender Charakter. Sie macht sich durchgehend etwas vor, verleugnet ihre eigenen Gefühle und verletzt dabei alle Menschen um sich herum. Erst im Laufe der Geschichte bin ich etwas warm mit ihr geworden.
Mein Lieblingscharakter war Pascal, der beste Freund von Timo. Er hat, obwohl er immer nur kurz mit von der Partie war, ordentlich Humor verteilt. Das hat die Geschichte wenigstens für einen kurzen Moment etwas kurzweiliger erscheinen lassen.
Ansonsten hat sich die Handlung sehr in die Länge gezogen.

Was mir wirklich gut gefallen hat, war die Darstellung des Krankenhauses und des Alltags dort. Es wurde die Sicht der Ärzte gut aufgegriffen und auch für Laien toll beschrieben.

Am besten hat mir tatsächlich das Ende gefallen. Dort gab es nochmal eine ordentliche Portion Drama mit der ein oder anderen Überraschung. Um dahin zu kommen hat es allerdings leider etwas gedauert.

Alles in allem war ich nicht wirklich überzeugt. Ich bin nicht wirklich warm geworden mit den Charakteren und der Handlung, allerdings war das Setting sehr gut dargestellt.
Für mich war es leider nichts.

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Berührend

Falling Like Snow
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“Falling like Snow” von Erin Doom ist eine spannende Enemies-to-Lovers-Romance mit düsterem Setting.

Ivy wächst allein mit ihrem Vater in der Einöde Kanadas auf. Als ihr Vater eines Tages stirbt, holt ...

“Falling like Snow” von Erin Doom ist eine spannende Enemies-to-Lovers-Romance mit düsterem Setting.

Ivy wächst allein mit ihrem Vater in der Einöde Kanadas auf. Als ihr Vater eines Tages stirbt, holt ihr Patenonkel John sie zu sich und seinem Sohn nach Kalifornien. Doch Mason ist alles andere als begeistert von Ivy und lässt sie das mehr als deutlich spüren. Als wäre ihr Leben nicht so schon schwer genug, holt sie auch noch die Vergangenheit ihres Vaters ein.

Zu Beginn war ich skeptisch, was die Geschichte anging. Allerdings wurde es auf den ersten Seiten bereits so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Ivy ist ein sehr schweigsamer und in sich gekehrter Charakter, die wenig spricht und so gut wie alles mit sich selbst ausmacht. Durch die Erzählung aus ihrer Perspektive, lernt man sie allerdings sehr schnell zu verstehen und auch zu mögen. Trotz all den Widrigkeiten in ihrem Leben zieht sie deutliche Grenzen und weiß was sie selbst leisten kann. Eine absolut tolle Protagonistin.
Ihre Liebe zur Natur und das Verständnis für ihre Heimat ist einzigartig.
Womit ich nicht gerechnet habe, ist die Spannung, die sich durch ihre Vergangenheit aufbaut. Was hat ihr Vater für Geheimnisse gehütet und wieso verfolgt sie das heute noch?
Diese Fragen haben mich bis zum Ende beschäftigt und die Spannung durchgängig hochgehalten.

Was die Geschichte allerdings so einzigartig macht ist das Verständnis von Heimat und Zuhause. Kann ein Zuhause sich verändern oder muss es mit der Heimat verbunden bleiben? Oder ist nicht sogar beides möglich?

Ich fand die Geschichte absolut berührend, spannend und mit einer ganz wichtigen Botschaft.
Absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Zum mitfiebern

Das Buch der verlorenen Stunden
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“Das Buch der verlorenen Stunden” von Haley Gelfulso, ist ein wunderschöner Roman über die Magie von Zeit und Büchern.

Eines Abends versteckt ihr Vater, Lisavet in einer geheimnisvollen Bibliothek, die ...

“Das Buch der verlorenen Stunden” von Haley Gelfulso, ist ein wunderschöner Roman über die Magie von Zeit und Büchern.

Eines Abends versteckt ihr Vater, Lisavet in einer geheimnisvollen Bibliothek, die ganz unabhängig von der Zeit existiert. Dort haben nur Zeithüter Zutritt, welche dafür sorgen, dass jede Erinnerung der Menschheit in Büchern festgehalten wird.
Doch leider zerstören manche Zeithüter bestimmte Erinnerungen, in ihrem eigenen Interesse und nur Lisavet scheint sie aufhalten zu können. Denn sie sammelt die zerstörten Erinnerungen in ihrem eigenen Buch.

Dieser Roman hat auf mich zu Beginn sehr unscheinbar gewirkt, hat mich letztendlich aber mehr als überzeugt.
Die Geschichte ist aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, welche in unterschiedlichen Zeiten agieren. Das sorgt aber überhaupt nicht für Verwirrung, sondern ist wirklich gut nachzuvollziehen. Diese Erzählweise macht die Bedeutung der Geschichte auch noch klarer.
Die Autorin spricht viele Missstände an und regt immer wieder zum Nachdenken an. Gerade das macht dieses Buch auch aus.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft, was es unglaublich einfach gemacht hat in der Geschichte zu versinken. (Ich war nicht nur einmal mit Lisavet im Zeitraum).
Die Charaktere sind super ausgearbeitet. Man lernt sie sehr gut kennen und vorallem auch einzuschätzen. Dabei wird dem eigentlichen Plot aber nicht vorgegriffen, sondern die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Ich habe auf jeder Seite bestens unterhalten gefühlt.
Die Fantasy-Elemente sind so dezent eingearbeitet gewesen, dass ich mich selbst dabei ertappt habe, wie ich kurz darüber nachdenken musste, ob dieser Zeitraum wirklich existieren könnte.

Also ein wirklich schöner und toller Roman im historischen Setting über die Liebe, Zeit und die Sinnlosigkeit von Krieg.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Kurzweilige Sports-Romance mit Tiefgang

catching YOU
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“Catching you” von Jane Meyers ist eine romantische Geschichte um eine Sportpsychologin und den Star-Wide-Receiver ihres neuen Arbeitgebers.

Ava ist Sportpsychologin und fängt neu bei den L.A. Dragons ...

“Catching you” von Jane Meyers ist eine romantische Geschichte um eine Sportpsychologin und den Star-Wide-Receiver ihres neuen Arbeitgebers.

Ava ist Sportpsychologin und fängt neu bei den L.A. Dragons an. Ihr erster Fall ist Ryan, der Star-Wide-Receiver der Dragons, mit einem kleinen Aggressionsproblem, welcher nicht wirklich viel von Psychologie hält. Nach einem seiner Wutanfälle auf dem Platz, werden die Sitzungen für Ryan bei Ava aber zur Pflicht. Ob das gut geht?

Ava und Ryan sind tolle Charaktere. Die Harmonie zwischen den beiden ist absolut unbeschreiblich und die Beleidigungen, die sie sich an den Kopf werfen, umso mehr. Ich habe mehr als einmal laut gelacht. Jeder hat seine eigene Art und Weise mit Problemen umzugehen und diese zuzulassen (oder eben nicht) und gerade das macht beide aus.
Der Schreibstil ist locker und flüssig und die Kapitel sind kurz, also wirklich angenehm zu lesen.
Auch die Story hat mir wirklich gut gefallen und man fieberte durchgängig mit, wie es weitergeht.
Was mir noch super positiv aufgefallen ist, ist der Umgang mit psychischen Problemen im männlichen Sportbereich. Das ist ja leider heutzutage immer noch ein Tabuthema, obwohl gerade dort ein unfassbarer Druck auf die Sportler ausgeübt wird. Das Thema wurde hier wirklich toll aufgegriffen!

Alles in allem eine wirklich schöne, kurzweilige Sports-Romance.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Toller zweiter Teil

Im Labyrinth der Furcht
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“Im Labyrinth der Furcht” von Ethan Cross ist der spannende zweite Teil der “Hüter-Reihe”, um Francis Ackerman jr.

Ackerman befindet sich in den Fängen des Hüters, des gefährlichen Verbrechers überhaupt. ...

“Im Labyrinth der Furcht” von Ethan Cross ist der spannende zweite Teil der “Hüter-Reihe”, um Francis Ackerman jr.

Ackerman befindet sich in den Fängen des Hüters, des gefährlichen Verbrechers überhaupt. Doch damit nicht genug. Seine Familie ist ebenfalls dort und das lässt der Hüter ihn spüren.
Währenddessen ist Nadia, im Auftrag des FBI, auf der Spur eines grausamen Serienkillers. Doch sie verliert dabei nicht aus den Augen, dass sie auch Ackerman helfen muss.

In diesem Band hatte Ackerman leider nur eine Nebenrolle, wie ich fand. Sein Dilemma, mit seiner Familie in der Gewalt des Hüters und seiner “Fähigkeit” keine Angst zu haben, wurde nicht wirklich deutlich meiner Meinung nach.
Dafür hat Nadia eine viel größere Rolle bekommen und wurde endlich ein eigenständiger Charakter, was mir sehr gut gefallen hat. Sie hat sehr viel Potential als Protagonistin und ist auf ihre eigene Art absolut toll.
Der Fall um den künstlerisch angehauchten Serienmörder, welchen Nadia versucht aufzuspüren, hat sehr viel Raum eingenommen, war aber auch wieder super spannend.
Auch der Erzählstil, aus den unterschiedlichsten Perspektiven der verschiedenen Charaktere, hat sein übliches getan und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Alles in allem war es kein typischer Ackermann-Thriller, aber Nadia hat das wunderbar aufgefangen. Gerne mehr davon!

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