Endlich wieder ein originelles Magie-Setting
Arcana Academy 1: Arcana AcademyArcana Academy hat mich vor allem mit seinem außergewöhnlichen Tarot-Magiesystem und dem düsteren Worldbuilding überzeugt. Die Welt wirkt von Beginn an gnadenlos, voller Regeln, Machtspiele und moralischer ...
Arcana Academy hat mich vor allem mit seinem außergewöhnlichen Tarot-Magiesystem und dem düsteren Worldbuilding überzeugt. Die Welt wirkt von Beginn an gnadenlos, voller Regeln, Machtspiele und moralischer Grauzonen – genau das hat mich gefesselt.
Clara ist eine starke, aber nicht perfekte Protagonistin. Sie handelt impulsiv, vertraut manchmal zu schnell, bleibt dabei aber glaubwürdig. Besonders spannend fand ich ihre innere Entwicklung und die Geheimnisse rund um ihre Familie. Kaelis bleibt lange undurchschaubar – kühl, berechnend und voller Masken. Seine Entwicklung mochte ich sehr, auch wenn mir seine Beziehung zu Clara emotional etwas zu oberflächlich blieb.
Die Romance ist ein langsamer Slow Burn, der stellenweise fast zu plötzlich kippt. Für mich war sie nicht das Highlight der Geschichte, hatte aber definitiv Potenzial. Das Academy-Setting, die Prüfungen und politischen Strukturen sind dagegen richtig stark umgesetzt. Leider gingen dabei einige Nebenfiguren etwas unter, da sie oft nur kurz auftauchen.
Trotz kleiner Schwächen beim Pacing und bei der Figurenvertiefung hat mich das Buch neugierig auf Band 2 zurückgelassen. Düstere Romantasy mit originellem Magiesystem, starkem Setting und viel Potenzial.