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Veröffentlicht am 23.11.2020

Wunderschönes Buch

Making Faces
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Inhalt

Fern Taylor ist schon immer in Ambrose Young verliebt, doch ist er der beliebteste Junge der Schule und sie selbst ein unscheinbares Mädchen, das sich lieber in Büchern versteckt. Am liebsten verbringt ...

Inhalt

Fern Taylor ist schon immer in Ambrose Young verliebt, doch ist er der beliebteste Junge der Schule und sie selbst ein unscheinbares Mädchen, das sich lieber in Büchern versteckt. Am liebsten verbringt sie ihre Zeit mit ihrem besten Freund Bailey, der durch eine Krankheit für immer im Rollstuhl sein muss. Weil sie ihrer Freundin helfen möchte, gibt sich Fern für jemanden aus, der sie nicht ist und kommt dadurch in Kontakt mit Ambrose. Als sie ihn Monate später wiedersieht, sieht Ambrose Fern endlich als die, die sie wirklich ist, doch er ist so zerbrochen, dass sie nicht weiß, ob ihre Liebe genug sein wird.



Meine Meinung

Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut und das, was ich dann gelesen habe, war viel mehr als ich je erwarten konnte. Es hat mich komplett umgehauen.
Schon angefangen mit den Charakteren, die unglaublich einzigartig und authentisch. Fern hat mir sehr gut gefallen, obwohl sie ein komplett verzerrtes und anfangs sehr toxisches Bild von sich selbst hat. Ich habe ihre Liebe zu Büchern, dem Schreiben und tanzend Rumhüpfen geliebt. Bailey war ein sehr starker Charakter und besonders, weil er wusste, dass er durch seine Krankheit früh sterben wird, hat er einen außergewöhnlichen und realitätsnahen Charakter entwickelt. Besonders liebe ich aber seine Art, die Dinge zu sehen, seinen inneren Helden und, dass er trotzdem ein Jugendlicher ist. Ambrose fand ich am Anfang sehr nun ja, er war etwas fies zu Fern, aber trotzdem habe ich ihn gut verstehen können. Später war er unglaublich zerstört. Seine Emotionen saßen so tief und ihn so zu erleben hat schon sehr wehgetan, besonders der Grund, weshalb er sich so verändert hat, hat mich sehr stark getroffen. Ambrose und Fern zusammen sind waren einfach nur zuckersüß und besonders ihre so unterschiedlichen Charaktere haben sich so gut ergänzt. Fern und Ambrose zusammen waren Balsam für die Seele. Besonders, weil sonst etwas trauriges passiert ist.
"Vielleicht findest du mich schön, weil du schön bist, nicht weil ich es bin." (Ambrose)
Der Schreibstil, die Handlung, einfach alles hat mich unglaublich überzeugt und sehr mitgenommen. Es ist so viel passiert, ich kann gar nicht sagen, was und besonders kann ich nicht sagen, was ich am tollsten finde. Es fing schon sehr herzzerreißend an, es ging herzzerreißend weiter, dann war es richtig schön und das Ende hat mich komplett zerstört. Amy Harmon hat einfach das Talent mit wenigen Worten, Herzen rauszureißen und wieder zusammen zu setzen.
Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist so traurig und doch so schön. Und besonders behandelt es viele wichtige Themen und es hat viele Moralen in sich, die einen zum Nachdenken über das eigene Leben anregen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Schöne Erzählungen über die kanadischen indigenen Stämme

Unter der Mitternachtssonne
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Inhalt

In dem Buch erzählt der Journalist und Autor Paul Seesequasis die Geschichten verschiedener indigener Menschen aus Kanada anhand Bildern, mit denen er über social media Verknüpfungen erstellt hat. ...

Inhalt

In dem Buch erzählt der Journalist und Autor Paul Seesequasis die Geschichten verschiedener indigener Menschen aus Kanada anhand Bildern, mit denen er über social media Verknüpfungen erstellt hat. Aber nicht nur die persönlichen Geschichten werden erzählt, sondern wird auch über die indigene Bevölkerung Kanadas aufgeklärt und wichtige historische Geschehnisse erzählt.



Meine Meinung

Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich mich sehr gefreut und ich hatte hohe Erwartungen und diese wurden auch erfüllt.
Über verschiedene indigene Stämme aus Kanada zu lesen, hat mir sehr Spaß gemacht und viele historische Ereignisse waren mir nicht bekannt.
Die Fotos waren unglaublich berührend und haben eine komplett andere Sichtweise auf die erzählten Geschichten erstellt. Auch die zusätzlichen Informationen zu den fotografierten Personen, den Ereignissen und den Fotografen selbst waren sehr interessant und informativ.
Zudem war das Buch nicht zu lang und nicht zu knapp und mit dem angenehmen Schreibstil, hat das Lesen sehr Spaß gemacht.

Insgesamt kann ich das Buch empfehlen, für Leute, die mehr über Kanada und die indigenen Stämme erfahren wollen.

Veröffentlicht am 05.10.2020

Informative Biografie

Zu viel und nie genug
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Inhalt

Mary L. Trump schreibt die Geschichte der Familie Trump von dem Leben des Großvaters von Donald Trump bis heute. Sie nutzt dazu eigene Erinnerungen und Erzählungen von Anderen. Sie erzählt, wie ...

Inhalt

Mary L. Trump schreibt die Geschichte der Familie Trump von dem Leben des Großvaters von Donald Trump bis heute. Sie nutzt dazu eigene Erinnerungen und Erzählungen von Anderen. Sie erzählt, wie ihre Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf.



Meine Meinung

Ich fand das Buch sehr interessant, jedoch hat es nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen.
Wichtige Frage, die ich mir immer gestellt habe und, die man sich immer stellen sollte: Sind diese Schilderungen und Hypothesen glaubwürdig? Und schreibt Mary L. Trump nicht subjektiv? Erstmal zur ersten Frage. Da M. Trump promovierte Psychologin und Nichte von Donald Trump ist, sind die Schilderungen und besonders auch die Analysen der Handlungen sehr glaubwürdig. Das Thema der Vorurteile und Subjektivität ist mir sehr wichtig hier zu nennen, da ich denke, dass auch ein wichtiger Grund von M. Trump dieses Buch zu schreiben, Rache an der Familie, die ihren Vater emotional stark verletzt hat, ist. Dies zeigt sich leider auch im Buch. Ein großer Teil der Geschichte handelt von Mary L. Trump Vater und der Grausamkeit seines Vaters und während der ersten 180 Seiten werden von Donald Trump nur wenige Fakten erwähnt. Jedoch hat mir am Ende die Zusammenfassung von Donalds Psyche und Taten sehr gut gefallen.
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn man Zusatzinformationen zur Familie Trump lesen möchte. Allerdings finde ich, dass es nur bedingt zeigt, wie die Familie den gefährlichsten Mann der Welt schuf und dies auch nur als Nebeninformationen neben der Geschichte der gesamten Familie.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

Schöner Start in die Reihe

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Inhalt

Roxy hat 499 Tage Zeit. 499 Tage, um 499 Seelen, die sie aus der Unterwelt freigelassen hat, einzufangen. Da hilft es nicht, dass sie einem Unbekannten von einem Geist besessenen Mann über den ...

Inhalt

Roxy hat 499 Tage Zeit. 499 Tage, um 499 Seelen, die sie aus der Unterwelt freigelassen hat, einzufangen. Da hilft es nicht, dass sie einem Unbekannten von einem Geist besessenen Mann über den Weg läuft, der auch noch zusammenklappt, nachdem er befreit ist. Roxy muss sich nicht nur mit ihren Gefühlen beschäftigen, sondern auch Rätsel aus ihrer Vergangenheit lösen.



Meine Meinung

Zuallererst möchte ich einmal auf das tolle Cover hinweisen, dass doch etwas anders ist, als viele andere Cover vom LYX Verlag und trotzdem noch sehr schön ist. Ich finde es passt sehr gut zu der Geschichte, weil es einfach durch die Schlichtheit zum Fantasy-Teil passt und ich denke, dass die Buchrücken nebeneinander ein Bild ergeben, was natürlich unglaublich ist.
Der Schreibstil von Bianca Iosivoni war, wie erwartet, sehr angenehm zu lesen und hat zu einem einfachen Lesefluss beigetragen. Zu keiner Zeit musste ich anhalten, weil ich etwas nicht verstanden hätte und auch die Alltagssprache, in der das Buch geschrieben ist, ist angenehm zu lesen.
Die Geschichte war an sich gut gestaltet, jedoch hat mir so ein bisschen Spannung gefehlt. Keineswegs war es langweilig, es sind einige Dinge passiert, die überraschend waren, jedoch war die Spannungskurve meiner Meinung nach insgesamt eher flacher. Inhaltlich fand ich das Buch sehr interessant und es hat mir gut gefallen und Szenen, wie zum Beispiel die Kampfszenen waren schön ausgearbeitet.
Mit Roxy bin ich nicht wirklich warm geworden, da sie in den Büchern auch eher distanziert war. Allerdings mochte ich ein paar Aspekte von ihrem Charakter, wie zum Beispiel ihrer Liebe zu Essen oder ihrem Hass gegenüber Sport. Shaw dagegen war meiner Meinung nach emotionaler dabei und mit ihm konnte ich auch mehr mitfühlen. Die Beziehung zwischen Roxy und Shaw ist erst langsam entstanden, aber auch diese kurze Zeit war mir zu viel. Ich habe mich sehr auf Fantasy gefreut und deswegen auch die romantischen Szenen eher schneller gelesen.

Dennoch freue ich mich schon sehr auf den zweiten Teil, da am Ende einige Sachen offen gelassen wurden und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2020

Super schöner tiefsinniger Roman

Dreams of Yesterday
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Inhalt

Als Evelyn den geheimnisvollen Dylan kennenlernt weiß sie nicht wie ihr geschieht. Nie hätte sie gedacht, dass der beliebteste Junge der Schule mit ihr Zeit verbringen möchte. Mit ihrem besten ...

Inhalt

Als Evelyn den geheimnisvollen Dylan kennenlernt weiß sie nicht wie ihr geschieht. Nie hätte sie gedacht, dass der beliebteste Junge der Schule mit ihr Zeit verbringen möchte. Mit ihrem besten Freund Sam lernt Evelyn die Tücken der Schule und der Liebe kennen. In der schlechtesten Gegend Dublins aufgewachsen träumt Dylan von einem Leben in New York und Evelyn muss sich zwischen Dublin und New York, zwischen ihrer Familie und ihrer großen Liebe entscheiden, jedoch wird ihr Leben mit einem schlimmen Unfall aus den Fugen gerissen.



Meine Meinung

Das Buch war super gut, sehr emotional und viel tiefsinniger, als ich gedacht habe.
Das Buch war super angenehm zu lesen, weil der Schreibstil einfach so schön ist. Da das Buch von Jugendlichen handelt, war die Sprache auch eher umgangssprachlich, was ebenfalls zum einfachen Lesefluss hilft. Leider ist das Buch nur so kurz, aber der Inhalt hat das auf jeden Fall wieder gut gemacht.
Die Charaktere waren mir in den ersten Kapiteln ein bisschen zu leer und zu typisch für das Genre, jedoch hat sich das drastisch geändert. Auf wenigen Seiten hat L. H. Cosway geschafft den Protagonisten ein Leben einzuhauchen und sie sehr auszuarbeiten. Das Zusammenspiel aus dem reinsten Sonnenschein, Evelyn, und dem negativ geladenen Dylan, der in allem nur das Schlechte sieht, war einfach nur wundervoll. Dass sich Gegensätze anziehen ist eine perfekte Beschreibung. Leider ist mir die Beziehung wegen der Kürze des Buches ein bisschen zu schnell und besonders auch kurz gewesen.
Das Buch war zwar nicht immer sehr spannend, aber dennoch konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Es war niemals langweilig für mich und obwohl die größten Spannungspunkte erst am Ende kamen, gab es dennoch ein paar sehr spannende Stellen auch am Anfang. Das Ende hat mich komplett umgehauen, ich war emotional eingenommen und konnte gar nicht fassen, was passiert ist. Auch die Gespräche über komplexe Themen, wie zum Beispiel, dass alle Menschen eher das Negative als das Positive sehen.
Zum Schluss möchte ich noch einmal auf das wundervolle Cover hinweisen, was wie eigentlich jedes LYX Cover wunderschön ist.

Abschließend kann ich sagen, dass das Buch sehr schön ist und ich kann es jedem empfehlen, der tiefsinnige Gespräche und Teenager-Romance mag.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere