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Veröffentlicht am 13.03.2017

Das Paket

Das Paket
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Kurzbeschreibung

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« ...

Kurzbeschreibung

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.

Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt …
Rezension

„Das Paket“ von Sebastian Fitzek ist der erste Thriller dieses Autors, den ich gelesen habe. Nachdem ich dieses Buch beendet hatte muss ich sagen, dass ich es doch sehr bereue bisher einen großen Bogen um Fitzek Bücher gemacht zu haben. Es war einfach großartig!

Dieses Spiel zwischen Realtität und Wahnvorstellung, hat mich oftmals selbst an den Rand des Wahnsinns getrieben. Fitzek schafft es durch kleine Ereignisse und Gegebenheiten eine Stimmung zu kreieren, die einem bis ins Mark geht. Der Spannungsfaden der sich von der ersten bis zur letzten Seite zieht, hält einen fest und führt dazu, dass es sehr schwer ist dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Diese Wendungen und Spannungsgelade Szenerie führt den Leser, in das abgeschiedene und paranoide Leben von Emma. Von einem schlimmen Erlebnis in der Vergangenheit seelisch zerstört, lebt sie zusammen mit ihrem Mann in einem kleinen freistehendem Haus. Man kennt sich in der Nachbarschaft und doch sucht sie die Abgeschiedenheit um mit ihren inneren Dämonen fertig zu werden. Bis zu dem Tag, an dem der Postbote ihr ein Paket übbereicht, das für den Nachbarn bestimmt ist, den sie nicht kennt…

Es hat bestimmt schon jeder einmal diese Situation erlebt. Der Postbote klingelt und hält ein Paket für den Nachbarn bereit. Was für uns wahrscheinlich eine der normalsten Dinge des Alltags ist, entwickelt sich für Emma zu einem regelrechten Altptraum. Von den Geistern der Vergangenheit verfolgt, flieht sie in ihre scheinbar bestehende paranoide Welt.

Ohne zu viel zu verraten, das Paket an sich hat nicht die Hauptrolle in diesem Buch. Vielmehr ist es das Spiel zwischen Wirklichkeit und Wahnvorstellung. Fitzek schafft es den Leser selbst an der Realität zweifeln zu lassen. Oftmals überkam mich das Gefühl beim Lesen, vom Autor an der Nase herum geführt zu werden. Gerade dieses paranoide Psychospiel, macht „Das Paket“ für mich zu einem ersten Highlight in diesem Jahr.
Fazit

„Das Paket“ ist ein wirklich gutes, spannungsgeladenes Buch mit einer großartigen Protagonistin und einem völlig unerwartetem Ende. Es wird defintiv nicht mein letzter Fitzek Thriller sein.

Veröffentlicht am 06.11.2017

Absolut enttäuschend!

Bird and Sword
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Leider fällt es mir sehr schwer eine Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Ich hatte mich im Vorfeld monatelang auf dieses Buch gefreut und wurde leider doch bitter enttäuscht.

Amy Harmon entführt uns ...

Leider fällt es mir sehr schwer eine Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Ich hatte mich im Vorfeld monatelang auf dieses Buch gefreut und wurde leider doch bitter enttäuscht.

Amy Harmon entführt uns in das Leben von Lark, einer jungen Frau die nach einem tragischen Vorfall und einem grausamen Fluch, dazu gezwungen ist, keine Worte mehr sprechen zu können. Natürlich hat das einen Grund und zwar der, das ihre Worte laut ausgesprochen eine unglaubliche Macht besitzen und in der Welt in der Lark zu Hause ist, ist jegliche Art von Magie strengstens verboten. Von den Menschen in ihrem Umfeld gemieden, lebt sie zurückgezogen auf dem Landsitz ihres Vaters, bis König Tiras erneut in ihr Leben tritt und ebenso mit den Folgen des Fluchs zu kämpfen hat.

Während mir der Einstieg in die Geschichte noch sehr gut gefiel, entwickelte sich die Story und auch die Charaktere in eine Richtung, die es mir sehr schwer gemacht haben das Buch gut zu finden. Zu viele Handlungsstränge waren kompliziert oder einfach nur verwirrend und letztendlich langweilite mich das Buch nur noch.

Während meine Erwartungen groß waren, eine starke Persönlichkeit kennenzulernen, diese auf ihrer Reise zu begleiten und ihre Entwicklungen mitzuverfolgen, blieb Lark meist naiv und mir ab einem bestimmten Punkt nur noch unsympathisch. Ich wurde einfach nicht wirklich warm mit ihr und das sind absolut keine guten Voraussetzungen, wenn man so gar nichts mit der Hauptprotagonistin anfangen kann.

Eine Figur die uns in der Ich-Perspektive durch die Geschichte führt und die mir nach einer Weile absolut nicht mehr gefiel. Ich konnte ab einem bestimmten Punkt die Entscheidungen der Protagonistin einfach nicht mehr nachvollziehen und nach einiger Zeit, war es mir einfach nur noch egal wie sich ihr Leben weiterentwickelt oder was mit ihr passiert.

Auch die Liebesgeschichte war mir zu plump und teilweise einfach nur überflüssig, da sie mich, in keiner Weise in den Bann ziehen konnte. Zu sehr war die Hauptprotagonistin damit beschäftigt, ihren Angebeteten anzuhimmeln, als das sie wirklich merkt, das da irgendwas absolut nicht stimmt. Das Verhalten ihres Auserwählten war einfach nur unverschämt und trotzdem fand sie ihn großartig und konnte ihre Augen nicht von ihm lassen. Ein Handlungsstrang der für mich absolut unpassend dargestellt wurde. Da hätte ich mir von der Autorin ein bisschen mehr Gefühl gewünscht. Mir fehlte einfach das knistern zwischen zwei Menschen und dem Gefühl, das beide zueinander finden müssen.

Ich hatte bisher noch keine Bücher von Amy Harmon gelesen, jedoch einiges sehr positives über ihren Schreibstil gehört. Sehr schade das es in diesem Werk nicht zum Einsatz kam.

Auch die Tatsache das dieses Buch mit den Worten „So märchenhaft romantisch wie "Selection", so spannend wie "Game of Thrones" beworben wird, stört mich im Nachhinein sehr. Dieses Buch hat absolut nichts gemeinsam, mit diesen Werken und kann nicht einmal ansatzweise, der Komplexität, den Machtspielen oder Kämpfen in der Saga von George R.R. Martin das Wasser reichen.

Sehr schade, da dieses Buch eine unglaublich tolle Idee mitbringt. Eine Idee die nur so vor Fantasy Elementen strotzt und zu einem komplexen und interessanten Weltenkonstrukt geführt hätte. So sehr ich mich auf das Erscheinen dieses Buches freute, so sehr war ich auch enttäuscht.

Veröffentlicht am 06.04.2018

Große Finale mit kleinen Schwächen

Der Glanz der Dunkelheit
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Kurzbeschreibung

Lias Zukunft könnte so einfach sein. Rafe wünscht sich nichts mehr, als sie zur Königin an seiner Seite zu machen. Doch Lia spürt, dass andere Aufgaben auf sie warten. Sie muss ihrem ...

Kurzbeschreibung

Lias Zukunft könnte so einfach sein. Rafe wünscht sich nichts mehr, als sie zur Königin an seiner Seite zu machen. Doch Lia spürt, dass andere Aufgaben auf sie warten. Sie muss ihrem Heimatland zu Hilfe eilen. Für Morrighan würde sie notfalls auch in die Schlacht ziehen. Während sie Rafe schweren Herzens zurücklässt und einer ungewissen Zukunft entgegenreitet, quälen sie viele Fragen. Kann sie es schaffen, den drei Königreichen Morrighan, Venda und Dalbreck endlich Frieden zu bringen? Wie soll sie im Kampf gegen ihren Gegenspieler, den Komizar von Venda, bestehen? Und wird es für Rafe und sie eine Zukunft geben?

Rezension

„Die Chroniken der Verbliebenen“ haben nun zu einem Ende gefunden und einerseits freue ich mich darüber, dass die Reise unserer Helden zu Ende ist. Andererseits bin ich natürlich traurig unsere liebgewonnenen Figuren verlassen zu müssen.

Der Schreibstil der Autorin war wie bei den vorangegangenen Bänden wieder fesselnd und lebendig und auch die Idee der Story war gut durchdacht, jedoch konnte mich auch dieser Band nicht so sehr packen wie es bei Band 1 der Fall war.
Das der letzte Band aus dem englischen, für den deutschen Markt in 2 Teile gestückelt wurde, hatte doch größere Auswirkungen für mich als zunächst gedacht. Es fiel mir beim Lesen schwer zu folgen und ich hatte oftmals das Gefühl nicht mehr genau zu wissen was im Band davor passiert ist. Hier fehlte mir an der Ein oder Anderen Stelle ein kleiner Rückblick bzw. die Erklärung zu einer Situation die im 3. Band noch nicht aufgelöst wurde.

Auch die Entwicklung der einzelnen Figuren gefiel mir an einigen Stellen überhaupt nicht. Die Geschichte endete für mich dann doch etwas unbefriedigend und ich war mit einigen Entscheidungen der Autorin einfach nicht einverstanden.

Lia ist weiterhin eine großartige Protagonistin und entwickelt sich von einem Mädchen das einer arrangierten Ehe entfliehen will zu einer starken jungen Frau, die verstanden hat Verantwortung zu übernehmen.

Alles in allem ist es eine tolle Fantasy Reihe die ich trotz der Kritik sehr gerne weiterempfehle. Denn egal ob ich mit dem Ende der Reise zufrieden bin oder nicht, Lias Reise ist ein Abenteuer das mir so manche schöne Lesestunden bereitet hat.

Veröffentlicht am 07.03.2018

Schöne Idee mit einigen Schwächen

Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
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Kurzbeschreibung

Ruby lebt in ständiger Gefahr, denn sie besitzt die Gabe, mit Feuer zu heilen und zu zerstören. Und Firebloods wie sie werden von der Frostblood-Elite des Königreichs gnadenlos gejagt. ...

Kurzbeschreibung

Ruby lebt in ständiger Gefahr, denn sie besitzt die Gabe, mit Feuer zu heilen und zu zerstören. Und Firebloods wie sie werden von der Frostblood-Elite des Königreichs gnadenlos gejagt. Als die königlichen Soldaten Ruby aufspüren, wird sie ausgerechnet von dem jungen Frostblood-Krieger Arcus gerettet. Kälte und Eis sind seine Waffen, doch er braucht Rubys Feuer, um eine Rebellion gegen den verhassten König anzuzetteln. Ruby weiß, dass sie einem Frostblood nicht vertrauen sollte, doch jede Berührung zwischen ihnen knistert wie eine Flamme im Schneesturm. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich hinter seiner eisigen Fassade verbirgt …

Erster Satz…

Ich bot dem Feuer meine Hand.

Rezension

„Fire & Frost – Vom Eis berührt“ von Elly Blake ist der Auftakt einer Trilogie und das Erstlingswerk der Autorin.

Ruby – eine Fireblood, gesegnet mit der Gabe Feuer zu beherrschen, lebt in einer Welt in der sie als eben solche zum Staatsfeind Nr. 1 wird. Einer Welt die vom Frostkönig beherrscht wird und in der Firebloods und Frostbloods sich spinnefeind sind, landet sie auf tragische Weise im Gefängnis aus dem Sie von zwei Frostbloods befreit wird und die ihr helfen wollen ihre Gabe zu beherrschen um Teil einer Rebellion gegen den Frostkönig zu werden. Hohe Erwartungen lasten auf ihren jungen Schultern und das obwohl sie nicht einmal weiß wie sie ihre Gabe gegen das Böse so richtig einsetzen soll. Doch schnell bekommt sie unerwartet Hilfe in Form des Frostblood Kriegers Arcus, der ihr helfen wird sich auf die schwerste Prüfung ihres Lebens vorzubereiten.

„Fire & Frost - Vom Eis berührt“ ist ein Buch das mich sehr zwiespältig zurückgelassen hat. Die Geschichte begann so vielversprechend und spannend, ohne große Umschweife und lästige Erklärungen wurde man förmlich ins Geschehen geworfen und der Schreibstil riss mich gleich mit. Doch so gut das Buch begann, so schnell wurde es langatmig und vorhersehbar. Einerseits überzeugte es durch einen phantasievollen und fesselnden Schreibstil, einem toll ausgedachten Weltenkonstrukt und einer Protagonistin von der ich behaupten würde sie zu mögen. Allerdings konnte mich dieses Buch nicht so sehr packen, wie andere Bücher dieses Genre. Relativ schnell war klar worauf das Ganze hinauslaufen wird und die Geheimnisse die erst später den Leser zu einer überraschten Reaktion verleiten sollten, wurden einem quasi schon im Vorfeld um die Ohren gehauen. Ich fühlte mich von all den Ohrfeigen regelrecht erschlagen. Bereits nach etwa einem Drittel wusste ich, was mich am Ende des Buches erwarten wird und welche Rollen die einzelnen Figuren spielen werden.

Auch die Figuren waren mir viel zu oberflächlich und deren Gefühlschaos oftmals viel zu übertrieben. Natürlich war klar das sich da eine leise romantische Liaison zwischen Ruby und dem doch oftmals mürrischen und kompromisslosen Arcus anbahnen würde, jedoch war mir diese dann doch etwas zu leise und die hervorgebrachten Liebesbekundungen ließen mich schlichtweg kalt wie einen Frostblood. Wo war das knistern zweier Menschen die alles verloren hatten und das gleiche Schicksal teilten? Wo das Gefühl das den Leser packt, festhält und im richtigen Moment wie ein tosender Sturm über den Betrachter einher bricht? Was war mit der Macht der Liebe die alles Eis zum Schmelzen bringen kann? Eher ein laues warmes Lüftchen wurde uns da geboten. Sehr schade das so viel Potenzial nicht genutzt wurde, aber man kann ja auch nicht alle Bücher gleichermaßen gut finden.

Trotz allem kann ich sagen, dass ich dieses Buch mag. Ja auch nach all der Kritik kann ich sagen, dass dieses Buch mir ein kurzweiliges Lesevergnügen bereitet hat. Es hat mir auf eine sehr einfache Weise schöne Lesestunden bereitet, auch wenn ich das Buch als weniger anspruchsvoll bewerten möchte. Die Welt war gut durchdacht. Ruby ist ganz nett und Arcus mag man auch irgendwie. Es ist definitiv noch jede Menge Luft nach oben und vielleicht überzeugt die Autorin dann mit Band 2.



Veröffentlicht am 06.03.2018

The sleeping Prince - zum einschlafen!

The Sleeping Prince - Tödlicher Fluch
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Kurzbeschreibung

Das Land ist in Aufruhr. Die Königin hat eine alte Legende entfesselt und den gefährlichen Schlafenden Prinzen nach vielen Jahrhunderten wieder zum Leben erweckt. Nun überzieht er das ...

Kurzbeschreibung

Das Land ist in Aufruhr. Die Königin hat eine alte Legende entfesselt und den gefährlichen Schlafenden Prinzen nach vielen Jahrhunderten wieder zum Leben erweckt. Nun überzieht er das Reich mit Krieg und Zerstörung. Die junge Herbalistin Errin versucht verzweifelt, sich in diesen gefährlichen Zeiten über Wasser zu halten, doch seit ihr Bruder Lief verschwunden ist, muss sie sich alleine um ihre kranke Mutter kümmern. Um etwas Geld zu verdienen, braut sie verbotene Kräutertränke, die sie im Geheimen verkauft.

Als Soldaten Errin und ihre Mutter aus ihrem Dorf vertreiben, gibt es nur einen, an den sie sich wenden kann: den mysteriösen Silas, einer ihrer heimlichen Kunden. Silas verspricht, Errin zu helfen – doch kann sie einem Mann trauen, der tödliche Gifte kauft und nie verrät, wozu er sie verwendet?

Während der Schlafende Prinz mit seiner Armee immer näher kommt, muss Errin eine Entscheidung treffen, die weit mehr als nur ihr eigenes Schicksal in Frage stellt …


Rezension

Ich war etwas überrascht, dass es in diesem zweiten Band mit einer komplett neuen Hauptfigur weitergeht. Ich hatte mich gerade erst an die Figuren des ersten Bandes gewöhnt und dachte, dass deren Geschichte noch gar nicht zu Ende erzählt war. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, wie es mit Twylla weitergeht und war doch etwas enttäuscht eine neue Protagonistin vorgesetzt zu bekommen.

Errin hat mir als Hauptfigur zwar gut gefallen, denn sie ist eine starke junge Frau und bietet durchaus Identifikationspotential - gleichzeitig ist sie mit ihrer sturen Art und den hohen Moralvorstellungen aber auch etwas anstrengend. Alle anderen Figuren sind kaum von Bedeutung, obwohl sie durchaus Potential für größere Rollen hätten.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich auch nicht so fesseln wie im ersten Teil. Ob es jetzt daran lag das man sich an völlig andere Figuren oder einen anderen Handlungsstrang gewöhnen musste ist schwer zu sagen. Mich hat dieses Buch vor eine ganz schöne Herausforderung gestellt. Die ersten zwei Drittel waren furchtbar langatmig und es kam so gut wie keine Spannung auf. Die Protagonisten sind viel zu oberflächlich geblieben. Wäre die Autorin mehr in deren Vergangenheit eingetaucht, hätte das sicher auch dazu geführt, dass ich mehr Lust gehabt hätte, an der Geschichte dran zu bleiben.

Die Handlung entwicklte sich sehr langsam und ich hatte oftmals das Verlangen das Buch zur Seite zu legen. Über weite Teile passiert eigentlich fast gar nichts, erst am Ende wird es wirklich spannend.

Die Geschichte an sich hatte sehr viel potenzial, konnte mich jedoch nicht recht überzeugen. Ich hatte so meine Probleme mit den Figuren warm zu werden. Sehr schade und leider sehr enttäuschend, da Band 1 wirklich ein tolles Lesevergnügen war.