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Veröffentlicht am 12.09.2022

Ich fand den letzten Teil um Längen besser als den Rest

So federleicht wie meine Träume
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Ihr Leben lang hat Alina auf ihren Traum Primaballerina zu werden hingearbeitet und jetzt, kurz bevor ihr Traum zum Greifen nah war, ist alles vorbei. Ein Unfall, ein zertrümmertes Bein, und nichts ist ...

Ihr Leben lang hat Alina auf ihren Traum Primaballerina zu werden hingearbeitet und jetzt, kurz bevor ihr Traum zum Greifen nah war, ist alles vorbei. Ein Unfall, ein zertrümmertes Bein, und nichts ist mehr wie vorher. Sie kann nie wieder Spitzentanzen, nie wieder Balletttanzen. Wer ist sie, wenn sie nicht mehr tanzen kann? Was soll aus ihr werden?
Um ihrer Freundin Margot einen Gefallen zu tun, bewirbt sie sich für das Musical ihrer Highschool und wird tatsächlich genommen. Dadurch lernt sie Jude kennen, der so anders ist als alle anderen und in ihrem zerbrochenen Traum Chancen sieht, statt einem Ende.


Alinas Welt drehte sich immer nur um das Ballett, um ihren großen Traum und sonst um nichts anderes. All ihre Freizeit steckte sie ins Training und all ihre Freunde gehörten ebenfalls zu dieser Welt. Als sie sie verliert, verliert sie ihre Identität und weiß nicht mehr, wer sie ist. Gleichzeitig wird sie in eine andere Welt katapultiert, voller Highschool-Dramen, und Gruppen, zu denen sie nicht dazugehört. Sie war durch ihr Engagement immer eine Außenseiterin und jetzt plötzlich soll sie ihren Platz finden.

Anfangs hatte ich große Probleme mit Alina. Einerseits tat sie mir schrecklich leid. Andererseits war es nicht einfach mit ihr und ihren Launen. Sie bestand zu Beginn nur aus Extremen. Entweder schon fast depressiv oder stinkwütend. Sie gab sich ihrem Selbstmitleid hin, brach den Kontakt zu ihrer besten Freundin ab – ebenfalls eine Balletttänzerin – und muss jetzt neue Freunde finden, obwohl sie nichts kennt, was für alle anderen normal ist.
Margot, ihre bislang einzige Freundin, ist großer Musical-Fan und schleppt Alina mit zum Vorsprechen für das Musical ihrer Highschool, dem Highlight des Schuljahres. Mit dabei ist Jude, ein Junge, der so ganz anders ist als alle, die Alina kennt. Er wirkt immer so positiv. Einerseits macht sie das wütend, andererseits fasziniert er sie auch.

Ich kann verstehen, warum Alina den Kontakt zu Colleen abbricht. Sie spricht da immer wieder von "Neidbomben". Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Andererseits hat sie die Unart um sich zu schlagen, wenn sie überfordert ist.

Jude war mir lange sympathischer als Alina. Auch er hat sein Päckchen zu tragen, geht damit aber anders um als Alina.

In dem Buch steckt noch viel mehr, vor allem ausgelöst durch Alinas Schwester. Alina hat ihr geliebtes Ballett nie hinterfragt, ihre Schwester dafür schon. Das sorgt für Probleme zwischen ihnen, neben anderen Dingen. Aber dadurch werden auch Themen angesprochen, mit denen sich Alina nie auseinandergesetzt hat, denen sie aus dem Weg gegangen ist, obwohl sie sie mehr als einmal direkt betrafen.


Fazit: Ich hatte meine Probleme mit dem Buch. Mir war Alina immer wieder zu sehr Teenie, zu launisch. Ich kann ihre Gefühle, ihre Wut, durchaus verstehen, aber manchmal war sie mir einfach zu extrem. Sie schlägt immer wieder um sich und versinkt im Selbstmitleid. Nachvollziehbar, aber diese Phase dauerte für mich zu lang an. Jude war mir da deutlich sympathischer.
Der letzte Teil des Buches gefiel mir allerdings um Längen besser als der Rest. Diesen letzten Teil fand ich richtig, richtig gut.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.09.2022

Es hat was, aber ich habe auch deutliche Kritik

Shameless Lies - Dunkles Begehren
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Achtung: Band 1 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar.

Nick ist fest davon überzeugt, dass sein Vater ermordet wurde, mehr noch, vor seinem Tod wurde er offensichtlich erpresst, wieso sonst, sollte er ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar.

Nick ist fest davon überzeugt, dass sein Vater ermordet wurde, mehr noch, vor seinem Tod wurde er offensichtlich erpresst, wieso sonst, sollte er einer Frau so viel Geld hinterlassen und schon zu Lebzeiten Geld bezahlen? Nick will die Wahrheit erfahren und drängt sich in das Leben von Faith Winters, der Frau, die er für die Mörderin und Erpresserin seines Vaters hält. Doch Faith, so erfährt er schnell, hat hohe Schulden und lebt allgemein nicht wie eine Frau, der Millionen von Dollars gehören. Steckt vielleicht ihre Mutter dahinter, die verdächtig kurz nach seinem Vater starb? Ist Faith vielleicht eine Doppelmörderin? Er wird es herausfinden und wenn es das Letzte ist, was er tut.


Einerseits kann man verstehen, dass Nick die Umstände komisch vorkommen. Er kennt seinen Vater definitiv nicht als einen großzügigen Menschen, also welchen anderen Grund als Erpressung sollte es für die Zahlungen geben? Das Problem ist nur, dass Faith so gar nicht seiner Vorstellung einer Doppelmörderin entspricht.

Faith kann einem echt leidtun. Sie klammert sich an das Weingut ihrer Familie, weil es ihrem Vater so viel bedeutet hat, doch es ist ein Fass ohne Boden. Gut an sich könnte es sich schon selbst tragen, doch ihre Mutter hat die Kredite nicht bedient und das Weingut scheinbar absichtlich gegen die Wand gefahren. Warum sollte sie so etwas tun? Nur um Faith zu verletzen?

Dazu kommt, dass Faith selbst mit ihrer Vergangenheit und Zukunft zu kämpfen hat. Eigentlich liegt ihre Leidenschaft nicht im Wein, sondern in der Kunst. Sie ist Künstlerin und ist da auch nicht unerfolgreich. Doch für sie wird die Kunst immer auch mit ihrem Ex verbunden sein, der sie auf so viele Arten, so tief verletzt hat, dass Faith die Spuren für den Rest ihres Lebens tragen wird.

Faith weiß nicht, was sie von Nick halten soll und mir war er ehrlich gesagt auch lange ein Rätsel. Ich meine, ich kann verstehen, dass er die Wahrheit erfahren will, das Problem ist nur, dass ihn die Wahrheit an sich eigentlich nicht interessiert. Er hat seine Version davon, seine Theorie und hält daran fest, komme was wolle. Etwas kann noch so unschuldig sein, oder nicht einmal wirklich im Zusammenhang mit der Sache stehen, aber es liefert ihm immer wieder eine Ausrede dafür, Faith zu misstrauen und sich selbst einzureden, er sei im Recht.


Fazit: Ich fand das Buch eigentlich nicht schlecht. Mein Problem war nur Nick, wie er ständig alles Mögliche so auslegt, wie es ihm passt und einfach nicht davon lassen kann, Faith für eine potenzielle Doppelmörderin zu halten, obwohl null in die Richtung deutet. Er spinnt sich da etwas zusammen und beißt sich dran fest. Andererseits versucht er sich auch immer wieder das Gegenteil einzureden, bis man echt nicht mehr durchsteigt, was er eigentlich will.

Nick ist total widersprüchlich, ebenso wie sein Verhalten und seine Handlungen. In einem Moment hält er Faith für eine geldgeile, eiskalte Mörderin, im nächsten findet er sie mega heiß und glaubt nicht, dass sie je dazu fähig wäre und dann wieder besinnt er sich darauf, dass sie eine Mörderin sein muss, weil es anders doch nicht sein kann.

Mir war das teilweise zu konstruiert, gerade Nicks Gedankengängen konnte ich oft nicht recht folgen. Das ergab für mich oft keinen Sinn. Er hätte es viel einfacher haben können, aber nein, das ging natürlich nicht.

Ich werde Band 2 lesen, weil ich wissen will, ob ich mit meiner eigenen Theorie recht habe. Band 1 bekommt von mir 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.09.2022

Mir war leider zu viel zu unlogisch

Kiss & Crime - Zeugenkussprogramm
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Emmy hat es schon schwer genug, sie steht kurz vor dem Abi und ihre Mutter hat mal wieder irgendeinen Typen angeschleppt, den sie für ihre ganz ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Emmy hat es schon schwer genug, sie steht kurz vor dem Abi und ihre Mutter hat mal wieder irgendeinen Typen angeschleppt, den sie für ihre ganz große Liebe hält. Wenigstens findet ihre liebesromanschreibende Omi Jonas genauso doof wie Emmy. Leider stellt sich dann aber heraus, dass Jonas nicht einfach bloß ein schmieriger Idiot, sondern darüber hinaus auch noch kriminell ist. Geschäftspartner / Feinde / gruselige Typen greifen Emmys Familie an und schießen sogar auf ihre Mutter! Bald ist klar, dass die Kerle vor nichts zurückscheuen und Emmy landet mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm – mitten in der Pampa.


Mir war Emmy immer wieder zu "jung". Klar steht sie unter Schock als einiges passiert, aber manche ihrer Gedanken sind schon etwas arg naiv – wenn nicht sogar komplett weltfremd.

Ich kann gut verstehen, wie hart das alles für Emmy ist, wobei ich manches auch nicht nachvollziehen kann. Zum Beispiel, warum Emmy nicht ihr Abi machen kann – das LKA macht doch so schon einiges möglich, da könnten die ihr auch in einem überwachten Verhörraum die Abi-Klausuren ermöglichen. Aber nein, stattdessen muss sie das ganze Schuljahr wiederholen, was ich ziemlich krass fand. Klar, selbst mit Abi hätte sie dieses Jahr nicht studieren können, aber es hätte ja als Wartejahr für den NC zählen können, dann wäre es nicht komplett verloren gewesen. So wirkte das auf mich etwas zu einseitig negativ auf Emmi gemünzt.

Mir ging in diesem Buch vieles zu schnell. Vieles entwickelt sich zu rasant, ohne wirklich die Schritte auf dem Weg dahin zu gehen, die ich erwartet hätte. Zudem war einiges zu offensichtlich und direkt zu erraten, was ich echt schade fand, weil dadurch Emmi nur noch naiver und kurzsichtiger rüberkam.

Für mich war zu viel in diesem Buch unlogisch. Das fing schon damit an, dass Emmy und ihre Oma nach dem Überfall nicht unter Polizeischutz gestellt worden sind. Es hätte wenigstens jemand das Haus beobachten müssen – Logik und so. Dann das Zeugenschutzprogramm – dabei geht es ja darum an einem fremden Ort neu anzufangen, warum sollte man dafür den Ort auswählen, an dem Emmys Oma aufgewachsen ist? Sowas lässt sich doch herausfinden! Vor allem weil ja noch einige Leute dort Leben, die sie von damals kennen. Das fand ich komplett unverständlich.

Die Liebesgeschichte ging mir zu schnell und ich konnte sie leider nicht fühlen. Das war eher ein Quell für Teenie-Drama als für tiefe Gefühle.

Ich hatte meine Probleme mit Emmy, was ich aber schade fand war, wie alles ungerecht zu ihren Lasten lief. Zum einen ihre Mutter, die ständig Versager anschleppte, aber nie auf ihre Tochter hören wollte, bzw. deren Meinung über die Männer stets ignorierte. Das wäre nachvollziehbar, wenn Emmy per se dagegen wäre, dass ihre Mutter Dates hat, aber das ist sie nicht. Es wird nur so hingebogen, dass Emmy unreif wirkt, wenn sie etwas dagegen sagt. Ihre Oma und ihre Mutter bekommen ihre Träume verwirklicht durch den Zeugenschutz, bloß Emmy geht leer aus, im Gegenteil, sie bekommt sogar noch ständig eins reingewürgt. Verständlich, dass sie da nicht gerade allzu happy über die Herren vom LKA ist. Aber immer wird es so hingestellt, als sei Emmy das einzige Sicherheitsrisiko für ihre Familie, was einfach nicht stimmt. Obwohl sie einige dumme Entscheidungen trifft.


Fazit: Leider war das Buch nicht meins. Ich fand zu viel unlogisch, konnte praktisch alles direkt erraten und hatte meine Probleme mit den Charakteren. Am sympathischsten war mir Emmys Omi – die war wirklich ein Knaller!
Einiges ging mir zu schnell – ich konnte zum Beispiel die Liebesgeschichte nicht fühlen – und insgesamt war mir die Geschichte zu konstruiert mit zu vielen Löchern.

Mir war die Protagonistin zudem viel zu "jung" im Kopf – auf mich wirkte sie eher wie 13 als wie 17.

Von mir bekommt das Buch 2 Sterne, weil ein paar spannende Szenen dabei waren, aber insgesamt, war mir zu viel zu unlogisch.

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Veröffentlicht am 28.08.2022

Mich hat das Buch zutiefst berührt

The Way I Break
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Triggerwarnung: psychischer Missbrauch, Grooming, Panikattacken, Trauma.


Victoria hat all ihren Mut zusammengekratzt und ihr altes Leben hinter ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Triggerwarnung: psychischer Missbrauch, Grooming, Panikattacken, Trauma.


Victoria hat all ihren Mut zusammengekratzt und ihr altes Leben hinter sich gelassen. Zu lange hat sie sich eingeredet, dass sie Leo niemals verlassen kann, bis sie sich selbst fast genauso sehr gehasst hat wie ihn. Aber sie hat es durchgezogen und gibt sich größte Mühe als Tory neu anzufangen, als Kellnerin in dem Restaurant, für das sie ihre Mutter einst verließ. Doch der Sohn der Besitzerin weiß, wer Tory wirklich ist und im Tausch für sein Schweigen soll sie ihm Koch-Nachhilfe geben. Dabei erinnert er sie nicht nur daran, warum das Kochen so lange ihre Leidenschaft war, sondern auch daran, dass ihr Herz nicht so tot ist, wie sie dachte.


Liest man den Klappentext geht man mit einer bestimmten Erwartungshaltung an das Buch heran. Man erwartet eine "typische" lockerleichte New Adult Geschichte, aber in diesem Buch steckt so viel mehr.
Mich hat es emotional sehr mit genommen und auch getriggert – zum Glück war ich durch die Triggerwarnung des Verlages darauf vorbereitet. Trotzdem hat es mich stellenweise hart getroffen und zu Tränen gerührt.

Man erfährt schon sehr früh, dass Torys Beziehung nicht glücklich war. Dass er sie kontrolliert und sie sich von ihm unter Druck gesetzt gefühlt hat, so zu sein, wie er sie haben wollte. Welche Ausmaße das angenommen hatte und mit welchen Folgen sie sich jetzt herumschlagen muss, erfährt man erst langsam nach und nach. Je angekommener sich Tory fühlt, desto mehr meldet sich ihr Trauma. Je mehr Menschen sie in ihr Leben lässt, desto lauter wird diese Stimme in ihrem Kopf, deren Worte ursprünglich nicht von ihr kamen.

In diesem Buch werden mehrere sehr wichtige Themen angesprochen, darunter auch welche, die mir bislang nicht in Büchern begegnet sind. Ich fand das wunderbar herausgearbeitet und dargestellt. Ich war die ganze Zeit sehr nah bei Tory, konnte aber auch mit Julian mitfühlen, der seinerseits auch einiges hat, das er verarbeiten muss.

Mich haben beide Protagonisten sehr berührt, aber Tory war ich einfach noch eine ganze Ecke näher. Ich wollte mehrmals am liebsten ins Buch springen und sie einfach in den Arm nehmen.


Fazit: Mir hat das Buch wirklich richtig, richtig gut gefallen. Es geht hier um zwei Protagonisten, die mit einigem zu kämpfen haben. Gerade Tory trägt einige seelische Narben und Traumata mit sich herum. Das wurde in meinen Augen sehr gut und nachvollziehbar rübergebracht, vor allem, wie psychische Gewalt sich in der Seele festsetzt. Wie schwer es ist gegen diese Stimme im Kopf anzugehen, die ständig diese altbekannten Worte wiederholt, wie viel Arbeit es erfordert, die Muster zu durchbrechen.

Beide Protagonisten haben mich sehr berührt, aber ich war Tory noch etwas näher als Julian. Mich hat sie mehrmals zu Tränen gerührt.

In diesem Buch wurden gleich mehrere sehr wichtige Themen angesprochen, darunter auch welche, denen ich bislang noch nicht in anderen Büchern begegnet war.

Für mich war es emotional sehr heftig und das Buch hat mich auch getriggert. Ich war zum Glück durch die Triggerwarnung vorbereitet. Für mich war das Buch ein Highlight. Von mir bekommt es daher natürlich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.08.2022

Ich blieb leider die ganze Zeit auf Distanz

All Lovers Lost
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Sina ist angehende Ärztin und liebt ihren Beruf. Obwohl es im Moment nicht besonders gut läuft, aber das wird schon – es muss. In einem Club lernt sie Lazar kennen, der ihr immer wieder über den Weg läuft ...

Sina ist angehende Ärztin und liebt ihren Beruf. Obwohl es im Moment nicht besonders gut läuft, aber das wird schon – es muss. In einem Club lernt sie Lazar kennen, der ihr immer wieder über den Weg läuft und für den sie bald Gefühle entwickelt. Sina ahnt nicht, warum er sich immer wieder seltsam verhält: Lazar ist ein Vampir. Und weil eine andere Vampirin in Hamburg ihr blutiges Unwesen treibt, sind die Jäger in der Stadt und bald gerät sie, obwohl sterblich, in große Gefahr.


Ich fand die Idee an sich nicht schlecht – ich mag Vampirbücher sehr und lese sie immer wieder mit Begeisterung. Allerdings hatte ich mit diesem Buch meine Probleme.

Ich konnte leider keine Verbindung zu den Charakteren eingehen. Ich blieb die ganze Zeit auf Distanz. Egal aus wessen Sicht erzählt wurde, ich konnte nicht mitfühlen. Es wird stellenweise sehr dramatisch im Buch, doch, da der Schreibstil ständig diese Distanz aufrechterhielt, konnte ich das nicht fühlen. Mich ließ das Buch leider ziemlich kalt.

Ich fand die Handlung nicht langweilig. Im Prinzip ist sie gut durchdacht und spannend und interessant, aber wenn man nicht mitfiebern kann, fehlt einfach etwas.


Fazit: Insgesamt fand ich die Handlung zwar recht vorhersehbar, aber trotzdem auch interessant. Sie ist gut durchdacht und spannend. Aber vieles ging mir zu schnell. Gerade bei der Liebesgeschichte ging mir vieles zu plötzlich, ohne sich für mich langsam entwickelt zu haben.
Der Schreibstil hielt mich leider auf Distanz. Ich kam nicht an die Charaktere heran und konnte nicht mit ihnen mitfühlen.

Was ich zudem mega schade fand, war, dass ich den Klappentext als zu spoilernd empfand. Es wird in meinen Augen zu viel verraten.

Leider konnte mich das Buch nicht packen, mitreißen oder begeistern. Ich blieb die ganze Zeit ein unbeteiligter Zuschauer und konnte nicht mitfühlen. Von mir bekommt es ganz knappe 2 Sterne, weil ich die Idee an sich gut fand.

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