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Veröffentlicht am 30.01.2020

Bis zum Ende hab ich es nicht komplett verstanden

Cocoon - Die Lichtfängerin
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Gefangen hinter Mauern wie aus Licht gesponnen, wagt sie den Kampf gegen die Tyrannei. Arras ist eine kalte, lichtdurchflutete Welt, deren Bewohnern jede Selbstbestimmung genommen wurde – selbst im Tod ...

Gefangen hinter Mauern wie aus Licht gesponnen, wagt sie den Kampf gegen die Tyrannei. Arras ist eine kalte, lichtdurchflutete Welt, deren Bewohnern jede Selbstbestimmung genommen wurde – selbst im Tod ist niemand frei. Nur wenige können hoffen, durch die Gilde der Zwölf in den Heiligen Convent aufgenommen und damit für ein Leben in Luxus und Überfluss erwählt zu werden. Doch Adelice ahnt, dass das scheinbare Privileg in Wirklichkeit Verdammnis bedeutet. Schließlich hat niemand das Convent je wieder verlassen.

Auch bei diesem Buch fiel mir wie bei so vielen erst mal das schöne Cover auf. Es ist in sehr sanften Tönen gehalten. Darauf zu sehen ist ein Mädchen, Adelice die Protagonistin. Um sie herum lauter leuchtende Punkte und feine Fäden, die das Gewebe darstellen sollen. Gemeinsam mit dem Klappentext hat mich das Buch sehr neugierig gemacht.

Bei „Cocoon – Die Lichtfängerin“ handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie von Gennifer Albin. Die anderen beiden Teile wurden nicht mehr ins Deutsche übersetzt.

Für mich war es das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Es ist bereits 2012 erschienen und lag jetzt auch tatsächlich ein paar Jahre auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher.

Der Schreibstil der Autorin lies sich ganz gut lesen. Er war nicht zu kompliziert.

Leider hat mir das aber nicht dabei geholfen, in die Geschichte zu kommen. Wo manche – für mich absolut unwichtige Dinge – viel zu detailreich erklärt wurden, hat es bei den essentiellen Sachen an Erklärung gefehlt. Ich habe bis jetzt nicht verstanden, wie dieses ominöse „Weben“ wirklich funktioniert. Immer wenn es in der Geschichte davon gehandelt hat, konnte ich schon nach kürzester Zeit nicht mehr folgen oder hab schlicht und ergreifend nicht kapiert, was die Autorin mir übermitteln wollte. Es ist ihr zu keinem Zeitpunkt gelungen, das richtig zu mir als Leser zu transportieren.

Sie hat es auch nicht geschafft, ihren Charakteren Tiefe zu verleihen. Alle waren zu oberflächlich beleuchtet und mit der Zeit hat mich Adelice auch echt genervt. Die Dreiecks-Liebes-Geschichte, die die Autorin geschrieben hat, war für mich konstruiert und unglaubwürdig. Mir konnte sie die angeblichen Gefühle ebenfalls nicht vermitteln.

Es fällt mir nicht ganz so leicht, hier einen Sternewertung abzugeben. Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, 1,5 Sterne zu vergeben, die ich allerdings auf 1 Stern abgerundet habe. Die Idee war toll, nur die Umsetzung leider nicht. Mich konnte die Autorin überhaupt nicht an ihre Geschichte fesseln. Die konstruierte Welt konnte ich mir nicht vorstellen, die Charaktere sind nicht hängen geblieben und wurden nur oberflächlich beschrieben. Die Protagonistin hat mich genervt und dass eigentlich eine Dystopie dahinter steckt, habe ich erst ganz am Ende herausgefunden.

Ich kann hier keine Leseempfehlung aussprechen und es wundert mich auch nicht, dass die weiteren Teile nicht mehr übersetzt worden sind. Hätte ich nicht die ganze Zeit gehofft, dass es noch besser wird, hätte ich das Buch auch nicht zuende gelesen sondern abgebrochen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2020

Schon jetzt ein Jahreshighlight

Wir fliegen, wenn wir fallen
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„Unsere Welt besteht aus vielen kleinen Wundern, wir nehmen uns nur zu selten Zeit für sie.“

Eine Liste mit zehn Wünschen. Ein letzter Wille. Und zwei, die ihn gemeinsam erfüllen sollen.

Das ist die ...

„Unsere Welt besteht aus vielen kleinen Wundern, wir nehmen uns nur zu selten Zeit für sie.“

Eine Liste mit zehn Wünschen. Ein letzter Wille. Und zwei, die ihn gemeinsam erfüllen sollen.

Das ist die Geschichte von Yara und Noel.

Das Buch fällt auf. Zunächst weil es so pink ist. Und dann ist da noch weiß, zwei Menschen im Scherenschnitt, die sich an der Hand halten, der Eiffelturm, ein Wolf, ein Fallschirm und jede Menge Samen einer Pusteblume, die über das Cover wehen, die sich aber auch um den Titel ausbreiten. Nimmt man den Schutzumschlag ab, ist das Buch weiß und der Titel ist in Pink ebenfalls auf dem vorderen Buchdeckel zu finden und auf dem hinteren Buchdeckel befindet sich der obige erste und auch der letzte Satz. Es sieht sowohl mit, als auch ohne Schutzumschlag einfach nur toll aus. Ich bin total hin und weg.

„Wir fliegen, wenn wir fallen“ ist ein Einzelband und erschienen im Überreuter Verlag. Für mich ist es das erste Buch, welches ich von der Autorin lese. Das Buch ist auch innen sehr schön gestaltet. Jeder Kapitelanfang ist mit Samen der Pusteblume versehen und mit einer „Kernaussage“, die sich im jeweiligen Kapitel wiederfindet.

Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Er ist sehr gut zu lesen und ich war vom ersten Moment in der Geschichte drin. Sie hat es immer geschafft, mir die Gefühle des jeweiligen Charakters zu vermitteln. Und zwar so sehr, dass mir das erste Mal schon bei Seite 46 die Tränen gekommen sind. Die Kapitel werden jeweils aus der Sicht von Yara oder Noel erzählt, so dass man immer ganz nahe dran ist an deren Gefühlen, deren Gedanken.

Ihre Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Beide für sich sind echt speziell, schwimmen eher gegen als mit dem Strom und haben ihre Geschichte nicht nur als kleines Paket sondern eher als großen Rucksack dabei. Aber gerade das fand ich toll. Jeder war für sich schon Besonders, aber gemeinsam waren sie, was sie selbst nie geglaubt hätten.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich Stellen in der Geschichte gelesen habe, die ich einfach nur toll fand und ich die ich mir am liebsten alle gemerkt hätte. „Weisheiten“ sozusagen, die so gut zur jeweiligen Situation im Buch, zur Stimmung gepasst haben.So einige Male musste ich wirklich schmunzeln, mir kamen wie oben schon erwähnt auch die Tränen. Das bedeutet, dass ich dieses Buch wirklich mit“gelebt“ habe. Und es hat mich wirklich so richtig, richtig berührt. Nicht nur die Geschichte an sich, das Leben von Yara und Noel, sondern auch die Aussage, die dahinter steckt.

Keine Ahnung, warum ich dieses Buch so lange hab im Regal stehen lassen. Das hat es definitiv nicht verdient! Für mich ist dieses Buch zu 100% ein Jahreshighlight und ich kann es jedem nur wärmstens weiterempfehlen, der keine Angst vor Emotionen hat.

Von mir gibt es 5 Sterne und wenn ich könnte, würde ich noch viel mehr vergeben! Dieses Buch sollte wirklich jeder lesen und dann über das Gelesene nachdenken. Denn „Manchmal ist es okay, nicht okay zu sein“.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2020

Für mich ein toller Spin off

Das Reich der sieben Höfe 4 - Frost und Mondlicht
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Der schreckliche Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre, Rhysand und ihren Gefährten vorbei gegangen. Doch sie geben alles dafür, den Hof der Nacht und Velaris wieder aufzubauen und dabei den unsicheren ...

Der schreckliche Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre, Rhysand und ihren Gefährten vorbei gegangen. Doch sie geben alles dafür, den Hof der Nacht und Velaris wieder aufzubauen und dabei den unsicheren Frieden im Reich aufrecht zu erhalten. Die bevorstehende Wintersonnenwende soll endlich die Gelegenheit bringen, einmal alles zu vergessen und zu feiern. Doch die Wunden sind tief und lassen sich nicht so einfach vergessen.

Als erstes gehe ich hier wieder auf das Cover ein. Es passt sehr gut zu den drei vorherigen Bänden der Reihe. Der Schutzumschlag ist durchsichtig wie bei den anderen Teilen und hat einen Teil des Covers aufgedruckt. Auf dem Cover zu sehen sind Feyre und Rhysand. Mir gefällt das Cover wieder sehr gut.

Bei „Das Reich der Sieben Höfe – Frost und Mondlicht“ handelt es sich meiner Meinung nach eher um ein Spin off zu der Reihe. Als vierten Band sehe ich diesen Teil nicht an. Und ich glaube, genau mit dieser Einstellung muss man auch an diese Buch heran gehen. Es ist bei mir schon länger her, dass ich den dritten Band gelesen habe und auch das ist von Vorteil wie ich finde.

Zu diesem Buch habe ich schon so viele kritische Stimmen gelesen, denen ich mich aber überhaupt nicht anschließen kann. Für mich hat dieses Buch einen tollen Einblick in die Gefühlswelt eines jeden geboten, der im engeren Kreis von Feyre und Rhysand ist. Wie geht wer mit den Schrecken des Erlebten um? Wie leben die Menschen von Velaris nun? Wer verkraftet den geführten Krieg besser, wer scheint daran zu zerbrechen?

Ich habe mich sehr gefreut, dass alle wichtigen Personen aufgetaucht sind. Dass ich in ihr Leben, ihre Gedanken, ihre Gefühle blicken konnte. Ich habe es genossen, wie Rhysand und Feyre sich entwickelt haben, wie sie miteinander umgehen und wie sie ihren Alltag nun versuchen zu organisieren.

Für mich war es schön, wieder zu spüren, wie viele Gefühle in diesen Büchern doch vorhanden sind. Wie tief die Liebe und wie tief auch der Schmerz sitzt. Wie sehr es unter manch ruhiger Oberfläche doch brodelt...

Ich fand dieses Buch wirklich gelungen. Natürlich hätte ich auch gerne hier und da noch mehr erfahren und vielleicht kommt ja auch noch was, denn das Ende ist ja doch noch offen für weitere Geschichten.

Das Einzige, was ich wirklich zu kritisieren habe ist der Preis dieses Buches. Wo die Vorgängerbände zwischen 480 und 752 Seiten haben und ich deren Preis auch gerechtfertigt finde, hat dieser Band nur 352 Seiten und dafür finde ich es definitiv zu teuer.

Aber mein Fazit ist, dass ich auch diesen Teil wirklich gelungen finde. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es auch jedem Fan der Reihe empfehlen. Allerdings sollte man bedenken, dass es eher ein Spin off ist und auch so an das Buch ran gehen.

Von mir gibt es 5 Sterne und ich würde mich freuen, wenn ich noch mehr lesen dürfte, bin aber auch nicht böse, wenn diese Reihe hier beendet wird und noch manches offen bleibt. Bei manchen Geschichten ist das einfach so.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Gelingt das Unmögliche?

Beastmode 1: Es beginnt
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Eine fünftausend Jahre alte Göttin.
Ein zweihundert Jahre alter Dämon.
Der tätowierte Junge, der die Zeit anhalten kann.
Ein Mädchen – halb Mensch, halb Kampfmaschine.
Der ultimative Nerd, aber praktisch ...

Eine fünftausend Jahre alte Göttin.
Ein zweihundert Jahre alter Dämon.
Der tätowierte Junge, der die Zeit anhalten kann.
Ein Mädchen – halb Mensch, halb Kampfmaschine.
Der ultimative Nerd, aber praktisch unverwundbar.
Fünf Jugendliche mit übernatürlichen Kräften.
Eine unmögliche Aufgabe: die Welt retten!

Dieses Buch fiel mir schon Wochen vor seinem Veröffentlichungstermin auf – wegen dem Cover. Das hat mich von Anfang an fasziniert und nach dem Klappentext war klar: Das muss ich lesen! Das Cover ist ganz in Schwarz und Gold gehalten. Auf der rechten Hälfte des Covers ist ein Teil eines Gesichtes zu sehen, geschminkt mit Gold, ähnlich eines Totenschädels. Mittig groß steht der Titel des Buches. Ich finde es richtig toll und nachdem ich gelesen habe, dass Alexander Kopainski das Cover gestaltet hat, wundert es mich nicht, dass es mich von Anfang an begeistert hat. Seine Cover sind einfach der Wahnsinn.

Bei „Beast Mode: Es beginnt“ handelt es sich um den ersten Teil einer Dilogie, erschienen bei Planet! vom Thienemann-Esslinger Verlag. Der zweite Teil erscheint im Herbst 2020, so dass die Wartezeit nicht allzu lang ist.

Für mich ist „Beast Mode: Es beginnt“ das zweite Buch, das ich von dem Rainer Wekwerth lese. Ich habe bereits „Pheromon“ von ihm gelesen, welches mich allerdings nicht überzeugen konnte. Umso neugieriger war ich natürlich auf dieses Buch.

Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Er war leicht und flüssig zu lesen und ich bin super in die Geschichte gekommen. Sehr angenehm fand ich unter anderem auch die relativ kurz gehaltenen Kapitel. Den Trend, die Kapitel richtig lang zu machen, kann ich einfach nicht verstehen. So hat sich das Buch sehr angenehm gelesen und ein Kapitel nach dem anderen flog nur so dahin.

Mir hat sehr gut gefallen, dass es immer wieder unterschiedliche Sichtweisen gibt. So wird immer wieder aus Sicht eines anderen Charakters die Situation beleuchtet. Das hat den jeweiligen Charakteren zusätzlich zu ihrer Geschichte, die der Autor ihnen mitgegeben hat, noch mehr Tiefe verliehen. Denn ich als Leser konnte so an den Gedanken der jeweiligen Person teilhaben.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie sind anders und doch so gleich. Sie spüren, dass sie irgendetwas verbindet, doch wissen sie nicht, was es ist. Jeder bringt sein eigenes Päckchen mit, das er zu tragen hat.

Die Geschichte fand ich ebenfalls gut gelungen. Dass es in diese Richtung geht, in die es gegangen ist, hätte ich nicht vermutet. Aber es gefällt mir. Ich bin wirklich gespannt, was der zweite Teil hier noch so bereit halten mag.

Mein Fazit: Ein guter erster Teil, der sich richtig schnell gelesen hat, mich neugierig gemacht hat auf den zweiten Band und der von mir gute 4 Sterne mit der Tendenz zu 5 Sternen erhält. Zu 5 Sternen hat mir einfach noch was gefehlt und ich bin gespannt, ob der zweite Teil dieses Etwas dann mitbringen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Jede einzelne Seite ist einfach nur grandios!

Vollendet
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Deine Umwandlung ist garantiert schmerzfrei. Jeder Teil deines Körpers lebt weiter. Sagen Sie. Aber wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem... Lebst du dann, oder bist du tot?

Mein ...

Deine Umwandlung ist garantiert schmerzfrei. Jeder Teil deines Körpers lebt weiter. Sagen Sie. Aber wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem... Lebst du dann, oder bist du tot?

Mein Buch ist die Hardcoverausgabe, die ein anderes Cover hat als die broschierten Ausgaben. Es ist komplett in Silber gehalten, abgesehen vom Titel, der ist in Rot und Großbuchstaben vorne mittig auf dem Buch aufgedruckt. Oben findet sich der Name des Autors. Mir gefallen die alten Cover viel besser als die der broschierten Ausgaben. Leider wurde hier aber der vierte Teil nicht mehr als Hardcover gedruckt, was ich sehr schade finde.

Bei dem Buch „Vollendet“ handelt es sich um den ersten Band einer Tetralogie, es sind bereits alle Bände erschienen. Nur ich bin recht spät dran damit, diese Reihe endlich zu beginnen. Dieses Buch liegt schon eine ganze Weile auf meinem Sub und davor war es noch viel länger auf meiner Wunschliste.

Für mich ist „Vollendet“ das dritte Buch, welches ich von Neal Shusterman lese. Ich kannte seinen Schreibstil also schon vorher und mir fällt dazu nur ein Wort ein – grandios! Er schafft es mit seinen Büchern immer wieder, dass ich mir ganz genau vorstellen kann, dass genau das Szenario, das er beschreibt, in ein paar Jahren eintreffen könnte. Sein Schreibstil ist dabei sehr gut zu lesen und wenn ich einmal angefangen habe, kann ich nicht mehr aufhören zu lesen.

Bereits zu Beginn des Buches bleibt nicht viel Zeit, um langsam in die Geschichte zu kommen, denn ein Ereignis jagt das nächste. Bumm, bumm, bumm. Die Charaktere kommen nicht zum durchatmen und genauso wenig der Leser.

Jeder einzelne Charakter, den der Autor in seinem Buch auftauchen lässt, bringt eine Geschichte mit. Jeder ist auf seine Art interessant, liebenswert oder löst eher gegenteilige Gefühle in mir als Leser aus. Doch genau das macht die Geschichte auch aus.

Ich habe festgestellt, dass das Thema eigentlich gerade nicht passender sein könnte. Hat doch der Bundestag diese Woche beschlossen, dass nicht jeder Bundesbürger automatisch Organspender ist, sondern dass eine ausdrückliche Zustimmung gegeben werden muss. Und in „Vollendet“ lese ich, dass damals zu wenige Organspender waren und dass aber so viel gebraucht worden ist und so erst die Idee der Umwandlung aufkam. Irgendwie gruslig, wenn man darüber nachdenkt, oder?

Dieser erste Band war für mich von der ersten bis zur letzten Seite ein absolutes Highlight. Ich war mehr als einmal geschockt und gleichzeitig fasziniert, was für eine Welt der Autor hier erschaffen hat. Das Buch endet nicht mit einem Cliffhanger, trotzdem kann ich es kaum erwarten, weiter zu lesen.

Ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus für jeden, der Dystopien mag. Für mich ist dieses Buch schon jetzt ein absolutes Jahreshighlight und bekommt voll verdiente 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere