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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2020

Tolle Idee, aber leider nicht genug Spannung...

Pretty Dead. Wenn zwei sich lieben, stirbt die Dritte
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Meinung

Ich habe mich auf die Geschichte mehrere Wochen lang gespannt gewartet. Leider muss ich sagen, dass ich am Ende doch ein bisschen enttäuscht wurde. Grundsätzlich fand ich die Idee wirklich toll ...

Meinung

Ich habe mich auf die Geschichte mehrere Wochen lang gespannt gewartet. Leider muss ich sagen, dass ich am Ende doch ein bisschen enttäuscht wurde. Grundsätzlich fand ich die Idee wirklich toll und auch der Klappentext, sowie kurze Eindrücke von der Autorin haben meine Neugier angefacht. Die Umsetzung war dann jedoch doch nicht so gut, wie ich es erwartet habe. Manchmal hat mir die Spannung gefehlt, wobei sie doch ständig da war. Es gab einfach keine Steigerungen und Höhepunkte, die mir den Atem geraubt oder mich schockiert haben. Auch am Ende, als der/die Mörder/in aufgedeckt wurde, hat es mich nicht geschockt und ich war auch etwas enttäuscht. Das Buch hatte aber auf jeden Fall auch seine positiven und tollen Aspekte. Zum einen gefällt es mir sehr, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde und man als Leser somit einen viel besseren Eindruck bekommt. Auch die Personen haben einfach gepasst, da jeder von ihnen einen ganz anderen und eigenen Charakter hat, wodurch die Geschichte keineswegs eintönig war. Am meisten hat mir Brooke gefallen, womit ich nicht gerechnet habe, da ich zu Beginn eine Freund-Ausspannerin erwartet habe. Während dem Lesen habe ich auch unterschiedliche Seiten von Brooke, aber auch den Anderen, kennengelernt. Es war wirklich interessant zu lesen, wie jeder mit diesem Mord umgegangen ist und in jeder Zeile habe ich nach Indizien gesucht, die mir verraten könnten, wer der/die Mörder/in ist. Es gab auch eine Stelle, die, neben dem Tod von Sarah, ebenfalls sehr spannend war. Ein kleiner Spannungskick, der jedoch -für mich- leider nicht zu seinem ganzen Potenzial ausgebaut wurde. Einer der Gründe, weshalb ich mich auf dieses Buch gefreut habe, war das Genre. Ich war neugierig darauf, wie Stefanie Hasse Crime und Romance miteinander verbinden würde. Die Dreiecksbeziehung der drei Hauptcharaktere, Sarah, Brooke und Chase, ist ihr auf jeden Fall gelungen. Besonders die einzelnen Details, die im Laufe der Geschichte herausgekommen sind, haben diesem Drama einen zusätzlichen Kick verliehen. Den Spannungsaspekt hat die Autorin meiner Meinung nach jedoch nicht ganz ausgebaut. Es war nett und interessant, aber nicht gänsehauterregend, was ich mir von einem Thriller oder zumindest einem Buch mit Thriller-Zügen, wünschen würde. Man hat also gemerkt, dass die Autorin neu in diesem Genre ist. Es gibt ja erst ein weiteres Buch von ihr, in welchem sie sich in diesem Genre versucht. Und wenn ich diese Tatsache mitberücksichtige, dann würde ich sagen, dass diese Geschichte ein sehr guter Anfang ist und sie auf jeden Fall mit ihrem Potenzial weiter in diesem Genre schreiben kann und ich ihre Werke lesen würde. Ich beurteile aber das Buch an sich und da hat es mir leider an Spannung gefällt.

Schreibstil

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich besonders beeindruckt, dass die Autorin es geschafft hat jeder einzelnen Person einen ganz eigenen Charakter zu verliehen und es spielen nicht gerade wenige Personen eine wichtige Rolle in dieser Geschichte. Auch der Erzählungswechsel hat bewirkt, dass ich die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten konnte und auch viel mehr Eindrücke erhalten habe. Natürlich hatte Brooke im Gegensatz zu den anderen Charakteren viel mehr Kapitel, aber genau das hat diese Vielfalt an Personen nochmal ausgeglichen, sodass es nicht zu viel auf einmal ist. Auch die Gefühle kamen sehr gut zum Ausdruck und ich konnte unter anderem den Schmerz oder die Trauer in einzelnen Momenten verstehen und mitfühlen.

Cover

Ich bin eigentlich nicht so der Fan von Personen-auf-dem-Cover, aber ich muss sagen, dass mir dieses Cover gefallen hat. Es ist eher schlichter gehalten als andere, passt aber perfekt zu der Geschichte und ich liebe es, dass wenn man den Buchumschlag anhebt, dass Buch einen leicht abgewandelten Druck, als der Umschlag hat. Und auch die Rosatöne – auch davon bin ich eigentlich kein Fan – haben mir wirklich gefallen. Die gesamte Erscheinung hat einfach ihren eigenen Charme, der wirklich sehr gut zur Geschichte – und auch zu Sarah – passt.

Fazit

Ich wünschte ich könnte dem Buch mehr als drei von fünf Sterne geben, da mir die Idee wirklich sehr gut gefällt und ich den Gefühlsaspekt der Geschichte sehr mochte. Ich habe aber mehr Spannung von einem Mord erwartet, die es leider nicht gab. Und da die Geschichte zum größten Teil auf Sarahs Mord basiert, kann ich nicht davon absehen, dass ich die Geschichte an einigen Stellen ohne große Begeisterung gelesen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2020

humorvolle Geschichte mit einzigartigen Charakteren

Ein Rockstar kommt selten allein (Die Rockstar-Reihe 3)
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Meinung

Bisher kannte ich noch keine Geschichte aus Teresas Rockstar-Reihe und ich kann gar nicht glauben, was ich damit verpasst habe. Ich hatte zwar am Anfang ein paar Fragen, da ich die vorherigen ...

Meinung

Bisher kannte ich noch keine Geschichte aus Teresas Rockstar-Reihe und ich kann gar nicht glauben, was ich damit verpasst habe. Ich hatte zwar am Anfang ein paar Fragen, da ich die vorherigen Bände nicht kannte und es ein paar Aussagen gab, die ich ohne Vorwissen nicht verstanden habe, aber ansonsten ist die Geschichte auf jeden Fall ein in sich abgeschlossener Band. Es gibt nicht viele Bücher, die es schaffen einen von Anfang an zu begeistern. Dieses Buch ist ein solches. Teresas Humor und Schreibstil haben mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht und es wurde während dem Lesen niemals langweilig. Jedes einzelne Kapitel war besonders und ich habe mich in die einzelnen Überschriften verliebt, die humorvoll, kreativ und absolut passend gleichzeitig waren. Am meisten haben mich jedoch die Charaktere begeistert. Jede einzelne Person hat einen ganz individuellen Charakter und bei über zehn Protagonisten ist das meiner Meinung nach eine Höchstleistung. In diesem Band sind Violet und David die Hauptprotagonisten und ich habe beide ins Herz geschlossen. Violet ist eine unglaubliche Persönlichkeit. Sie hat so viele unterschiedliche Charakterzüge, sodass es mir gerade schwer fällt sie zu beschreiben. Eines ihrer Merkmale, die Empathie, hat mir aber besonders gut gefallen. Ihre Empathie ist unglaublich ausgeprägt und ich fand es wirklich interessant mehr darüber zu erfahren, da ich bis dahin noch nie davon gehört habe, dass es so stark ausgeprägte Formen davon gibt. Grundsätzlich hat jede von Violets Freundinnen ein bestimmtes Merkmal, welches sie einzigartig macht. Und genau diese Einzigartigkeit dieser verrückten Gruppe, hat bewirkt, dass ich sie ins Herz geschlossen habe! Das die Geschichte zudem noch als Rahmen den ganzen Rockstar- und Musik-Hintergrund hat, war wie eine Kirsche auf einer sahnigen Schokotorte!

Schreibstil

Ich LIEBE den Schreibstil! Das Buch trieft praktisch nur so vor Humor. Jedes einzelne Kapitel, jede einzelne Seite ist lustig, außergewöhnlich und hat einen ganz eigenen Charakter. Es war genau dieser Humor, der mich gefesselt hat. Gleichzeitig hatte die Geschichte aber auch ihre tiefgründigen und emotionalen Aspekte, die unter anderem auch ernste Themen angesprochen haben. Diese Mischung ist der Autorin aber so gut gelungen, dass es nahtlos ineinander ging.

Cover

Das Cover passt perfekt für die Geschichte. An sich ist es nicht außergewöhnlich, hat aber ein kleines Detail, welches mir nachdem ich die Geschichte gelesen habe, stark aufgefallen ist. Und zwar ist es die Farbe Violet, in die Violet total vernarrt ist und was auch mehrmals erwähnt wird. Mir gefällt, dass die Autorin sogar die Farbe auf dieses kleine Detail abgestimmt hat.

Fazit

Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht erwartet habe, dass es mir so gut gefallen würde. Der Humor, die Personen, das Rockstar-Flair und auch die emotionalen Aspekte haben mich aber so sehr begeistert, dass ich mich schon darauf freue noch mehr von diesem verrückten Haufen zu lesen! Teresa Sporrer hat es geschafft, mich mit ihrem Humor und einzigartigen Personen zu überzeugen und zu faszinieren, weshalb ich der Geschichte fünf von fünf Sternen gebe!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2020

Ein Feuerwerk der Emotionen in Shakespeare Manier

Richer than Sin
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Meinung

Eine meisterhafte Erzählung von Gefühlen, Konflikten und einer großen Familienfehde! Ich konnte überhaupt nicht aufhören zu lesen und fühlte von der ersten bis zur letzten Seite mit den Charakteren ...

Meinung

Eine meisterhafte Erzählung von Gefühlen, Konflikten und einer großen Familienfehde! Ich konnte überhaupt nicht aufhören zu lesen und fühlte von der ersten bis zur letzten Seite mit den Charakteren mit. Besonders Whitney und ihr Leben haben mich unglaublich berührt. Diese Liebesgeschichte ist einerseits wirklich schön, gleichzeitig aber auch sehr bewegend und traurig. Meghan March hat es geschafft meisterhaft so viele Gefühle miteinander zu verknüpfen.

Whitney Gable ist eine junge Frau, die für ihr Alter schon sehr viel durchmachen musste. Bereits in der Anfangsszene, als sie zurück nach Gable kam, war ich überrascht, wie ihr Leben aussah bzw. Auch zu diesem Zeitpunkt aussieht. Ich habe es mir ganz anders vorgestellt. Diese Kluft zwischen den Riscoffs und Gables haben die Liebesgeschichte zwischen Whitney und Lincoln jedoch noch komplizierter und scheinbar unmöglich gemacht. Es gab auf jeden Fall sehr viel Drama, Kummer und Tränen. Was mich dabei einfach nur beeindruckt hat, war, dass Whitney trotz ihren schweren Schicksalsschlägen und trotz jeder harten Situation nicht unterkriegen lassen hat und immer freundlich war. Meiner Meinung nach hat Meghan March damit eine unglaublich starke Protagonistin geschaffen, die niemals aufgibt. Umso mehr wollte ich dann über Whitney und ihr Leben erfahren. Am meisten habe ich die Rückblenden von vor zehn Jahren geliebt. Die Situationen, Momente und Gefühle wurden dadurch nur intensiver und verständlicher. Es war auch interessant zu lesen, wie die Gefühle der beiden vor zehn Jahren überhaupt entstanden sind. Bereits der Prolog hat mich damals bei der Leseprobe gepackt und nicht mehr losgelassen. Alleine schon, die Tatsache, dass die Autorin es geschafft hat, Spannung bereits mit den ersten Sätzen zu erzeugen, muss man die Geschichte, meiner Meinung nach, lesen. Diese 304 Seiten verflogen so schnell und ehe ich es mich versah kam auch schon das Ende mit einem miesen Cliffhanger. Das Ende war intensiv und explosiv. Genau während einer Enthüllung und dem neu aufbauenden Konflikt endet es und ich muss mehrere Wochen auf die Fortsetzung warten. Wie man Spannung aufbaut weiß Meghan March absolut.

Lincoln Riscoff hat es mir ebenfalls angetan. Nicht nur gut aussehend, sondern auch liebevoll und mit einem Beschützerinstinkt hat er auch mein Herz gestohlen. Zum Ende hin konnte man aber auch andere Seiten von ihm kennen lernen, die mir mal mehr, mal weniger gut gefielen. An sich mag ich Lincoln aber sehr und ich hoffe nur, dass ihm sein Misstrauen und seine Arroganz nicht im Weg stehen werden. Auch Lincolns Leben sieht nicht wirklich rosig aus. Familienprobleme, Geheimnisse und Intrigen, die viel Geld und Einfluss mit sich bringen, sorgen für einige Probleme. Besonders Lincolns Mutter und seinen Bruder kann ich einfach nicht ausstehen, denn sie verkörpern die typischen Macht und Geld gierigen Menschen. Die Familienfehde findet in extremer Form aber zwischen Whitneys Großonkel und dem Kommodore, Lincolns Großvater, statt. Beide sind im hohen Alter, leben in benachbarten Holzhütten und feuern aus Langweile und wegen der Fehde in typischer Südstaaten Manier mit Schusswaffen aufeinander. Beide können zwar von Außenstehenden als hart und kalt beschrieben werden, aber in den kurzen Passagen, in denen sie vorkamen, konnte –ich zumindest- bemerken, dass sie äußerlich hart, aber innen weich sind. Weitere Nebencharaktere, die mir sehr gefielen waren Whitneys Tante Jackie und Cousine Cricket. Die beiden sind immer für Whitney da und einfach nur unglaublich. Man kann während dem Lesen die ganze Liebe, die sie füreinander empfinden praktisch mit den Händen greifen. Es war außerdem schön zu wissen, dass Whitney nicht alleine ist, sondern Menschen hat, die sie lieben und sich um sie kümmern. Andererseits gibt es aber auch noch die Cousine Karma, die, nun ja... verlogen, hinterhältig und unglaublich fies ist.

Die Geschichte selbst erinnert stark an Romeo und Julia, was zum großen Teil der Grund war, warum ich mich für das Buch interessiert habe. Und obwohl –bisher- das Liebespaar am Leben ist, ist die Geschichte trotzdem von Trauer geprägt. Besonders Whitney muss schwere Situationen bewältigen, die mich als Leser stark dazu verleitet haben mitzufühlen. Ansonsten gibt es die Familienfehde, die die Spannung aufrechterhält und zu vielen Problemen führt. Das traurige, aber leider auch wahre Thema, welches Meghan March in ihrer Geschichte zum Ausdruck bringen lassen hat, war, dass Frauen für ihr Sexualleben stärker kritisiert werden als Männer. Unter der geheimen und verbotenen Liebesbeziehung zwischen Whitney und Lincoln hatte allen voran Whitney zu leiden. Und in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt, kommen Geheimnisse irgendwann ans Licht und werden zum Skandal.

Schreibstil

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte besonders mit Whitney mitfühlen und habe einen sehr guten Eindruck von ihrem und Lincolns Charakter erhalten können. Besonders, dass die Kapitel zwischen Whitneys und Lincolns Sichtweise gewechselt haben, hat mir gefallen. Dadurch konnte ich beide verstehen und auch von den Gefühlen, die sie empfinden erfahren. Am meisten haben mir jedoch die Rückblenden gefallen. Manchmal habe ich mich dabei erwischt zu hoffen, dass bald wieder eine Rückblende auftaucht. Und je mehr ich aus den Rückblenden erfahren habe, desto spannender wurde es für mich und ich konnte nicht aufhören weiterzulesen.

Cover

Das Cover sieht für mich schön aus, ist aber meiner Meinung nach nichts Besonderes. Man soll ja nicht nach dem Cover eines Buches beurteilen, aber ich tue es leider doch immer wieder. In diesem Fall hat es mich nicht abgeschreckt, aber auch nicht angezogen. Es sah für mich, wie ein Liebesroman aus, – besonders der Titel – weshalb ich neugierig auf den Klappentext wurde. Der Klappentext hat aber dann geschafft, was das Cover nicht geschafft hat. Und zwar mich in seinen Bann zu nehmen. In diesem Moment wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen muss!

Fazit

Insgesamt kann ich das Buch wirklich weiterempfehlen! Es gehört zu meinen Monatshighlights und ich habe jede einzelne Seite verschlungen. Eine traurige Liebesgeschichte, die aufgrund einer Familienfehde unmöglich scheint in Anlehnung an Shakespeares Romeo und Julia. Mit unglaublichen Charakteren, oder eben solchen, die man nicht ausstehen kann. Spannung von der ersten Seite aus und aufregende Rückblenden, die den Beginn dieser einzigartigen Liebesgeschichte von vor zehn Jahren zeigen und die Umstände, die zum Scheitern dieser führten. Drama, Tränen und Geheimnisse, sowie Intrigen sind auch im Überfluss vorhanden. Und das Ende hinterlässt so viele Fragen, die einen quasi dazu zwingend den zweiten Band lesen zu müssen! Ohne Zweifel bekommt das Buch verdiente fünf von fünf Sterne von mir!



Zitat

°[…] “Hör zu, Blue. Du bist jetzt wieder in meiner Stadt. In meiner Welt. Du kannst mich hören. Du kannst mich sehen. Du kannst so lange so tun, als wäre ich nicht hier, wie du willst, aber ich bin hier.” Ich lege einen Ellbogen an das Fenster und lehne mich näher heran. “Und es gibt noch etwas, was du wissen solltest. Wir sind noch nicht fertig.” […]°

  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Erzählstil
  • Erotik
Veröffentlicht am 29.05.2020

Eine gelungene Mischung aus Liebesroman und Thriller!

Dangerous gift
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Inhalt

Als Eden plötzlich vor ihrer Haustür Briefe eines Fremden findet ist sie zunächst verunsichert. Doch mit jedem weiteren schmeichelnden und liebevollen Wort vergehen ihre Zweifel und sie besteht ...

Inhalt

Als Eden plötzlich vor ihrer Haustür Briefe eines Fremden findet ist sie zunächst verunsichert. Doch mit jedem weiteren schmeichelnden und liebevollen Wort vergehen ihre Zweifel und sie besteht auf ein Treffen. Nachdem ihre beste Freundin April kurz vor ihrer gemeinsamen Reise überfallen wird und ins Krankenhaus kommt, trifft sie den Fremden als Arzt dort an. Doch ist dieser attraktive und liebensvolle Arzt nicht zu gut; um wahr zu sein? Zudem hat es ein Unbekannter nicht nur auf April, sondern auch auf Eden abgesehen. Somit steht viel mehr als nur der gemeinsame Urlaub auf dem Spiel...

Meinung

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich zunächst überrascht, dass sich Sarah Saxx einem neuen Genre zugewandt und ihren Horizont erweitert hat. Ich war auf jeden Fall neugierig darauf zu erfahren, ob sie es geschafft hat Thriller und Liebesroman zu verknüpfen. Und nachdem ich es gelesen habe, muss ich sagen, dass sie es wirklich gut gemacht hat. Ich fand diese Art ihrer Geschichte noch besser als ihre bloßen Liebesromane. Zum einen gab es diese gefühlvolle Geschichte, zum anderen gab es eine Spannung, die die Geschichte definitiv aufregender gemacht hat. Mir haben auch die Protagonisten gut gefallen, wobei ich mir auch gewünscht hätte, dass Eden nicht ganz so naiv bzw. Etwas aggressiver wäre. Wobei das nicht heißt, dass sie das schwache, leichtgläubige Mädchen war. Nein, sie war definitiv tough. Aber an manchen Stellen hätte ich mir mehr gewünscht. Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, vor allem die ganzen Twists, die die Autorin eingebaut hat. Der Einstieg der Geschichte war wirklich sehr gut. Der Prolog war aus Sicht eines Unbekannten geschrieben und zeigte, wie dieser eine junge Frau als Opfer auserkoren hat. Ab diesem Moment wollte ich einfach wissen, wie es weitergeht und wer diese Personen sind. Die Geschichte hat somit auf Spannung aufgebaut, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Das Ende war, wie für Sarah Saxx typisch, ein abrundender und gefühlvoller Schluss.

Schreibstil

Wie immer gefällt mir der Schreibstil der Autorin. Ab und zu ist er für mich etwas zu freundlich, aber im Ganzen werden die Gefühle der Personen sehr gut übermittelt. Es hat mich auch überrascht, dass sie auch aus der Sicht eines “Schurken” geschrieben hat, was das genau Gegenteil von freundlich ist und somit ganz anders als ihr üblicher Schreibstil. Und dafür, dass es ihr erstes Mal in diesem Genre ist, fand ich, dass sie es ganz gut und überzeugend gemeistert hat. Mir gefällt an der Autorin ebenfalls, dass sie ihre Geschichten aus der Sicht der weiblichen und des männlichen Protagonisten erzählt und somit viel mehr Gefühle und Gedanken übermittelt.

Cover

Mir gefällt, dass das Cover schlicht gehalten ist und optisch auch zu der Geschichte passt. Besonders die Geschenke und der Titel passen absolut zum Buch. Am Anfang haben mich die beiden Geschenke auf dem Cover etwas irritiert und es hätte mir vielleicht mehr gefallen, wenn nur das Buch als Geschenk gestaltet wäre, aber an sich finde ich die Kombination aus Schwarz-Weiß edel und schön.

Fazit

Ich kann sagen, dass ich mir definitiv mehr Geschichten aus dem Liebesroman-Thriller-Bereich von der Autorin wünsche, denn es hat beides verbunden, Spannung und Liebe. Ihr Abstecher in dieses Genre hat sich absolut gelohnt und war meiner Meinung nach erfolgreich. Außerdem verdient Sarah Saxx dafür viel Anerkennung, denn es war bestimmt nicht einfach in ein neues Genre einzusteigen und für ihr erstes Mal ist es auf jeden Fall gut gelungen. Aus diesem Grund bekommt sie 4 von 5 Sternen und ich bin schon auf weitere Geschichten gespannt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2020

Ein Gefühlscocktail und mein Monatshighlight!

All Saints High - Die Prinzessin
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Inhalt

Daria Followhill ist wunderschön, reich und das beliebteste Mädchen der Privatschule “All Saints High”. Die Sorte von Mädchen, die man hasst, aber mit der man befreundet sein möchte. Vor vier ...

Inhalt

Daria Followhill ist wunderschön, reich und das beliebteste Mädchen der Privatschule “All Saints High”. Die Sorte von Mädchen, die man hasst, aber mit der man befreundet sein möchte. Vor vier Jahren hat Daria das Leben von Silvia Scully, einem gleichaltrigen Mädchen, welches zusammen mit ihr den Ballettunterricht von Darias Mutter besuchte. Seit dem Tag wird sie von Schuldgefühlen gequält. Als sie erfährt, dass der Zwillingsbruder von Silvia nach dem Tod seiner Mutter droht obdachlos zu werden, erzählt sie es ihrer Mutter, die Penn Scully sofort bei ihnen aufnimmt. Penn kennt das Geheimnis von Daria und hat sich geschworen sie zu zerstören. Und trotz dem Hass, denn er gegen sie hegt, können beide das Knistern zwischen ihnen nicht leugnen. Aber kann eine Liebe, die auf Hass basiert, überhaupt entstehen oder wird sie beide letztendlich zerstören...

Meinung

Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Bereits nach dem ich die Leseprobe gelesen habe, war ich überrascht, dass die Autorin es geschafft hat zwei Personen, Daria und Silvia, die man eigentlich nicht ausstehen kann, so zu erzählen, dass ich sie beide mochte. Im Laufe der Geschichte mochte ich Daria, die Protagonistin, immer mehr und mehr, obwohl sie wirklich unausstehlich sein kann. Dadurch war es aber jedes Mal umso beeindruckender eine tiefere und verletzlichere Seite von ihr kennen zu lernen. Im Laufe der Geschichte haben sich außerdem Personen, von denen ich nicht angenommen habe, dass sie einen bestimmten Charakter überhaupt haben können, sich ganz anders herausgestellt. Es ist ein wirklich tief bewegendes Buch und zeigt so viele Facetten. Es spricht viele Themen an, wie u. a. Mobbing, Familienkonflikte, Missbrauch, Gesellschaftskonflikte und natürlich eine Liebe, die auf den ersten Blick total kaputt und abgedreht scheint. Und doch war es genau diese ungewöhnliche Liebesgeschichte, die mich wie keine andere seit langer Zeit berührt hat. Es war mal etwas Neues und definitiv Fesselndes. Als ich die letzte Seite gelesen habe, musste ich erstmal aufseufzen. Ob aus Enttäuschung, dass es schon vorbei ist, oder weil es wirklich unglaublich viele Gefühle auf einmal waren, die auf mich einrieselten, weiß ich nicht genau. Es war wahrscheinlich eine Mischung aus beiden. Von Anfang bis Ende war die Spannung geblieben und auch die Gefühle haben sich mit jeder Seite nur intensiviert. Man könnte vielleicht denken, dass diese ganzen Thematiken zu viel auf einmal sind, aber überhaupt nicht -für mich zumindest. Die Autorin hat es fertig gebracht, alle Themen flüssig in diese Geschichte einzubringen, sodass ich mich bis gerade eben nicht mal gewundert habe, dass das Buch so viele unterschiedliche Themen anspricht. Auch die Personen, besonders Daria und Penn, haben mich gepackt! Beide sind absolute Kämpfer und es war jedes Mal ein Highlight ihre Gespräche zu lesen. Am Anfang war jede einzelne Diskussion ein Kampf, der mich mehr als berührt hat. Auch im Hauptteil und am Ende waren ihre Gespräche voller Emotionen, nur das der Kampf nicht mehr auf Hass basierte. Ich muss gestehen, dass ich für Penn schwärme und nun auf der Suche nach Jungs mit einem faustgroßen Loch im T-Shirt an der Stelle des Herzens, bin. Was es damit auf sich hat, könnt ihr ja selbst nachlesen. Auf jeden Fall hat mich am Ende auch, als der Grund für diese Löcher enthüllt wurde, diese kleine und wirklich bezaubernde Geschichte fürs sich gewonnen. Grundsätzlich habe ich mich gefühlt, als würde mein Hormonspiegel verrückt spielen. Die Stimmung der Geschichte kann ich ganz klar als traurig, berührend, aber auch gefühlvoll beschreiben. Alles was Daria widerfahren ist, hat mich wirklich jedes Mal tief getroffen. Es ist unglaublich, wie anders eine Person nach außen hin erscheinen kann, als sie wirklich ist. Deswegen hat es mir auch so gut gefallen, dass die Protagonistin kein typisches, hilfloses Mädchen ist, welches vom Helden gerettet werden muss (sie musste zwar gerettet werden, aber er ist kein Held und sie nicht hilflos) oder ein armes Mädchen, welches sich in einen beliebten und reichen Typen verliebt. Die Rollen waren vertauscht, wobei Penn keines Wegs hilflos ist – zumindest auf die typische Art. Sie ist das reiche, wunderschöne und beliebte Mädchen, welches eiskalt wirkt und jeder hasst, aber mit ihr befreundet sein möchte. Er ist dagegen ein Junge aus einem armen Viertel mit einer kaputten Familie, die von Drogen, Hunger und Gewalt geprägt ist und der Kapitän seiner Football Mannschaft, sowie ein echter Mädchen-Player. Und beide sind so ganz anders, als sie nach außen hin erscheinen. Es war berührend, ergreifend und einfach nur wunderschön mit zu erleben, wie beide immer mehr von ihrem wahren Ich gezeigt haben. Was mir noch sehr gefallen hat, war, dass an einer Stelle des Buches jeweils ein Kapitel aus der Sicht der Mutter und dem Vater von Daria erzählt wurde.

Schreibstil

Ich liebe den Schreibstil, da er Daria wirklich unglaublich gut, als arrogantes, selbstverliebtes und reiches Mädchen darstellen konnte. Und die Autorin es trotzdem geschafft hat, dass ich Daria sympathisch fand. Grundsätzlich habe ich den Schreibstil dafür geliebt, dass er den Charakter von Daria und Penn wirklich gut vermitteln konnte. Gleichzeitig hat L.J. Shen auch jedes Mal ein kleines Stück mehr von den wahren Ichs der beiden durchblicken lassen. Am meisten haben mir die Gespräche und Diskussionen der beiden gefallen. Am Anfang haben sich beide bekämpft und es war jedes Mal ein Highlight. Und auch im weiteren Verlauf haben die Gespräche nicht an Spannung verloren.

Cover

Das Cover finde ich wunderschön! Es ist zwar rosa, passt somit aber umso mehr auf den ersten Eindruck von Daria. Außerdem liebe ich die Tatsache, dass es so gestaltet wurde, dass es aussieht, als wären Farbkleckse in unterschiedlichen Farben -natürlich fast ausschließlich rosa- abgelichtet. Und das Buch fühlt sich rau und ganz anders als andere Paperback Bücher an.

Fazit

Ich habe die Geschichte geliebt. Alles hat für mich gestimmt, von den Personen –besonders Daria und Penn-, zu den Emotionen, bis hin zu den ganz kleinen Details. Für mich war das Buch ein Gefühlscocktail, denn ich bis jetzt immer noch verarbeiten muss. Außerdem habe ich bisher nichts vergleichsweise gelesen und mochte die Geschichte darum noch mehr. Die Spannung war von der ersten bis zur letzten Seite immer vorhanden. Und, ich habe es zwar bereits mehrmals erwähnt, aber ich liebe die Protagonisten Daria und Penn einfach. Das Buch hat mich so sehr beeindruckt, dass es zu meinen Monatshighlights gehört und ich die Reihe, sowie andere Bücher der Autorin, definitiv lesen werde. Es war übrigens mein erstes Buch von L.J. Shen und ich bin positiv überrascht! Die Geschichte bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

Buchstelle

°[…] Was hättest du von mir verlangt, wenn ich das Meerglas angenommen hätte?” “Das du all deine ersten Male für mich aufsparst”, flüstert er irgendwo zwischen meinem Ohr und meinem Mund, und sein Körper löst sich von meinem. Ich will die Augen nicht öffnen, der Moment soll ewig dauern, aber er trifft die Entscheidung für uns beide. Die Wärme seines Körpers verschwindet, als er zurücktritt. Noch immer wage ich nicht, ihn nach seinem Namen zu fragen. Zehn, fünfzehn, zwanzig Minuten vergehen. Meine Lider öffnen sich von selbst, weil ich schwanke. Er ist weg. […] -Seite 26-

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