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DianaMaslina

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2020

Eine magische Welt voller Spannung, Gefühlen, Gefahren und einer unglaublich starken Protagonistin!

Splitter aus Silber und Eis
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*Wie weit wirst du gehen, um das Eis in den Herzen zum Schmelzen zu bringen?*
Und darum geht es: Veris ist die Prinzessin des Ewigen Frühlings, die Schönste im ganzen Land und muss eine sehr schwere Bürde ...

*Wie weit wirst du gehen, um das Eis in den Herzen zum Schmelzen zu bringen?*


Und darum geht es: Veris ist die Prinzessin des Ewigen Frühlings, die Schönste im ganzen Land und muss eine sehr schwere Bürde tragen. Um ihr Volk nämlich vor dem Prinzen des Winters, der immer wieder mit Eissplittern die Herzen der Menschen vergiftet, zu retten, muss Veris als Opfergabe und Friedensangebot in das eiskalte Königreich der Winter-Fae reisen. Jedoch ist keines der ausgewählten Mädchen jemals zurückgekommen und Veris muss mit dem Schlimmsten rechnen. Als sie den eiskalten, wunderschönen Winter-Prinzen näher kennenlernt, muss sich Veris fragen, ob dieser nicht vielleicht doch ein schlagendes Herz besitzt und nicht vollkommen seelenlos ist.

Meinung

Als ich in diese magische Welt eingetaucht bin, habe ich nicht mit dem Ende gerechnet, das mich erwartet hat. Beziehungsweise habe ich niemals mit dem Wendepunkt gerechnet, der diese Geschichte zu einer der aufregendsten, spannendsten und wunderschönsten gemacht hat, die ich dieses Jahr gelesen habe. Aber zunächst einmal zum Anfang. Ich konnte sehr einfach in die Geschichte eintauchen, da sie von der ersten Seite an sehr spannend war. Als Leser hat man zunächst einen Einblick in das Geschehen bekommen und Veris ein wenig kennenlernen können und dann ging es auch schon los mit aufregenden Ereignissen, Höhepunkten und ganz viel Spannung. Die Welt in der die Geschichte spielt, hat mich gefangen genommen und fasziniert. Ich liebe die Idee, dass es das Reich des Ewigen Frühlings gibt, in welchem die Menschen leben und das Winter-Fae Reich, und das diese beiden Königreiche durch eine magische Grenze getrennt sind. Als Veris das kalte Winterreich betreten hat, war sie genauso unwissend, wie ich als Leserin und mit ihr gemeinsam habe ich die ganzen magischen Wunder, aber auch Gefahren, die das Reich mit sich bringt kennenlernen können. Die einzelnen Orte wurden von der Autorin so schön detailreich beschrieben, sodass ich mir die Orte tatsächlich vorstellen konnte und auch die magischen Wesen haben einfach perfekt in diese Welt gepasst. Jede einzelne Seite war ein neues Abenteuer und die Spannung lies für mich nie nach. Im Gegenteil! Es wurde immer spannender und dann kam der Wendepunkt! Ich war wortwörtlich geschockt, als ich diese eine Wendung gelesen habe, denn damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich muss das Buch auch zunächst kurz zur Seite legen und mich fragen, was jetzt passiert ist. Und genau diese Stelle hat die Geschichte von spannend und wunderschön zu unglaublich und wow gesteigert. Ich war vor dem Wendepunkt ganz versunken und verzaubert, aber ab diesem Moment, konnte ich überhaupt nicht aufhören zu lesen. Was mich an dieser Geschichte am meisten begeistert hat, war die Mischung aus Magie und einer leicht dunklen Erzählung. Ich habe diese dunkle Stimmung unglaublich geliebt! Ich bin außerdem ein absoluter Fan von Veris und „dem grausamen Winterprinzen“! Beide haben eine unglaubliche Wandlung hingelegt und sind so viel mehr, als man als Leser zunächst denkt. Außerdem ist ihre Geschichte eine ganz besondere, die ich so noch nie gelesen und einfach nur geliebt habe! Bis zum Ende war ich mir nicht sicher, was aus den beiden werden wird und war mir auch zunächst unsicher, was ich mir wünschen würde. Aber obwohl „der Winterprinz“ ein kalter Eisklotz ist, war ich von Anfang an fasziniert von ihm. Er ist das absolute Gegenteil eines Prince Charming und genau das habe ich so sehr geliebt! Seine dunkle Aura und der Kontrast aus perfekter Erscheinung und scheinbare Gefühllosigkeit ist - meiner Meinung nach - eine sehr gefährliche Mischung und sind der Grund, weshalb er mich trotz seiner Taten sehr begeistert hat! Veris ist jedoch diejenige, die mich am meisten fasziniert hat! Ich war mir am Anfang unsicher, was ich von ihr halten soll, aber je mehr ich erfahren habe, desto mehr habe ich sie bewundert. Sie gehört zu den stärksten Protagonistinnen, die ich in diesem Jahr gelesen habe und wer genauso wie ich Geschichten mit einer wirklich starken weiblichen Kämpferin liebt, sollte Veris kennenlernen! Nach der einen breathtaking Wendung wurde die Handlung immer aufregender, intensiver und gefährlicher! Ich habe während jeder einzelnen Seit mit Veris mit gefiebert und konnte gar nicht genug bekommen. Das Ende war dann ein perfekter Abschluss dieser wunderschönen, gefährlichen und intensiven Geschichte. Als ich das Buch geschlossen habe, musste ich mich zuerst wieder sortieren und als die Gefühle verdauen. Zum einen habe ich das Ende geliebt, zum anderen war ich unglaublich traurig, dass die Geschichte jetzt beendet ist und ich Wenturien – das Reich des Winters – verlassen musste.

Schreibstil

Veris Schlagfertigkeit hat mich fasziniert und ich konnte gar nicht genug von ihren wortstarken Gegenschlägen bekommen. Ich habe jedes Mal einem Gespräch zwischen ihr und dem „Winterprinzen“ entgegengefiebert, da diese alleine schon unglaublich spannend und auch humorvoll waren! Zudem mochte ich, dass die Geschichte auch aus der Sicht von „dem Winterprinzen“ erzählt wurde, da es wirklich interessant war, zu erfahren, was er von Veris und der Situation hält, sowie von seinen Gefühlen, Beweggründen und Gedanken. Und obwohl man als Leser das Geschehen aus der Sicht von Veris oder dem Prinzen miterlebt hat, hat man nicht alle Pläne oder Gedanken von ihnen erhalten. Das heißt, dass beide Geheimnisse tief vergraben hatten, die man erst im Laufe der Geschichte als Leser erfahren hat! Und genau diese Tatsache ist ein weiterer Grund, warum mich diese Geschichte so sehr fasziniert hat. Denn, dass man als Leser nicht alles über die Protagonisten erfährt, obwohl die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, hatte ich bisher noch nie.

Cover

Das Cover muss ich ehrlich sagen ist nicht wirklich mein Geschmack. Die Farben und Muster an sich, finde ich wirklich wunderschön und für die Geschichte sehr passend. Aber das Mädchen auf dem Cover entspricht nicht wirklich meiner Vorstellung von Veris und ich bevorzuge grundsätzlich eher Cover ohne Personen. Jedoch liebe ich die kühlen Farben und es zählt nicht der Umschlag, sondern das Innere, die magische Geschichte!

Fazit

Ich kann euch diese Geschichte wirklich nur empfehlen! Wenn ihr Magie, Geheimnisse, eine leicht dunkle Erzählung und starke weibliche Protagonistinnen liebt, dann müsst ihr dieses Buch auf jeden Fall lesen. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und die Geschichte tatsächlich an einem Tag durchgelesen, da ich nicht aufhören konnte und unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Als ich das Buch zugeklappt habe, war ich sprachlos und voller Gefühle, die auch Tage später noch angehalten haben. Mich hat diese Geschichte einfach nur überzeugt und ich kann sie leichten Herzens jedem empfehlen, der/die von gefühlvollen Fantasy Büchern fasziniert ist! Die Geschichte hat für mich keinen einzigen Kritikpunkt, weshalb ich ihr fünf von fünf Sterne gebe und sie aufgrund ihrer überraschenden Wendung zu meinen Jahreshighlights zähle!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2020

Mir fehlen die Worte!

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
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Inhalt

Die 17-jährige Emilia weiß nicht, was sie erwartet, als sie plötzlich während eines Museumbesuches das mysteriöse und unlesbare Voynich-Manuskript lesen kann. Ab diesem Moment ändert sich alles ...

Inhalt

Die 17-jährige Emilia weiß nicht, was sie erwartet, als sie plötzlich während eines Museumbesuches das mysteriöse und unlesbare Voynich-Manuskript lesen kann. Ab diesem Moment ändert sich alles für Emilia, denn sie lernt nicht nur den geheimnisvollen - und gutaussehnden - Goldalchemisten Ben kennen, sondern erfährt auch, dass sie die Nachfahrin des uralten Silberordens ist und Gaben besitzt, von denen sie nichts wusste. Während sie versucht mit diesen Informationen klar zu kommen und mit ihren Gefühlen zu kämpfen hat, wird sie Teil einer wichtigen Mission und gerät in viele gefährliche SItuationen. Es wird schnell klar, dass die Zeit für Emilia und ihre Verbündeten davon läuft und dass viele Geheimnisse unter der Oberfläche lauern.

Meinung

Diese Geschichte ist ein absolutes Meisterwerk. Kira Licht hat mich bisher mit all ihren Büchern begeistern können und besonders ihre Fantasybücher zeigen, was für eine einfallsreiche, kreative und geniale Autorin sie ist. Aber mit diesem Buch hat sie noch einmal weitere hundert - quatsch, hundertfünfzig Prozent, gegeben! Ich weiß wirklich nicht, wo ich anfangen soll, denn das Buch war von Anfang bis Ende wirklich ununterbrochen spannend und fantastisch. Und das bei 560 Seiten! Kira Licht hat es sogar geschafft, dass ich diese große Seitenzahl viel zu kurz fand. Es endete zu schnell und ich will Mehr! Ich bin beeindruckt davon, wie sie es geschafft hat, die Spannung durchgängig zu halten, bzw. sehr oft sogar zu steigern. Es kam mir vor, als würde jedes Kapitel immer spannender werden, obwohl das vorherige bereits intensiv und packend war. Als ich mit der Geschichte begonnen habe, habe ich erwartet, dass sie mir gefallen wird, aber dass ich wie ein Zombie an den Seiten hänge und nicht genug bekomme, habe ich nicht kommen sehen. Man wird als Leser flüssig, aber auch schnell in das Geschehen eingeführt und ehe man es sich versieht, lernt man eine unglaubliche Welt kennen, die neben unserer existiert. Emilia ist einer der Gründe, warum der Einstieg so gut funktioniert. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen und unglaublich sympathisch gefunden! Das lag vor allem daran, weil ich mich wirklich gut mit ihr identifizieren konnte. Genauso wie sie liebe ich Rätsel und die Art wie sie mit der Situation umgegangen ist, fand ich beeindruckend. Grundsätzlich ist sie eine wirklich starke und tougher Persönlichkeit, die ihre Familie, Freunde und ihren kleinen Wauwau über alles liebt! Die Mischung aus Liebenswürdigkeit und gleichzeitige Sturheit, sowie Stärke, machen sie für mich zu einer bewundernswerten Persönlichkeit. Sie alleine ist schon ein Grund, warum ich unbedingt weiterlesen möchte. Aber dann gibt es noch so viel mehr. Wenn ich bei den Personen bleibe, dann muss ich auf jeden Fall noch Ben erwähnen. Ben ist der perfekte Gegensatz zu Emilia! Die beiden zusammen sind einfach nur perfekt, denn während Ben wirklich sehr verschlossen und prinzipientreu ist, bewirkt Emilia sehr oft, dass er am explodieren ist. Ihre Gespräche miteinander sind dann jedes Mal ein Highlight an sich und ich bekomme nicht genug davon. Am beeindruckendsten finde ich tatsächlich die Entwicklung von Ben, denn im Laufe der Geschichte lernt man tiefere Seiten an ihm kennen, die ihn mir immer sympathischer gemacht haben. Außerdem ist er Brite! :D Neben den beiden Hauptcharakteren gibt es aber noch so viele andere tolle Personen. Neben Emilias Freunden, gibt es noch die britische Goldloge, die wirklich fantastisch sind. Das ist ein weiterer Grund, warum ich Kiras Geschichten liebe. Sie erschafft nicht nur einzigartige Hauptpersonen, sondern verleiht auch einer wirklich großen Menge an Nebencharakteren einen ganz persönlichen Charme und eine so starke Lebendigkeit, die mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Außerdem haben die Charaktere immer individuelle Persönlichkeiten, sodass ich oftmals nicht glauben kann, dass Kira sie alle selbst ins Leben ruft. Ich habe bereits erwähnt, dass diese Geschichte, im Vergleich zu Kiras sowieso schon beeindruckenden Büchern, eine Leistung an sich ist. Der Grund dafür ist, dass die Geschichte dieses Mal eine gefährlichere und düsterere Aura und Ausstrahlung bekommen hat, die mich wirklich fasziniert. Diese Mischung aus beeindruckender Alchemie, schwarzer Magie, einer gefährlichen Mission, intensiven Gefühlen, beeindruckenden Charakteren und einzigartigen Freundschaften ist fesselnd, packend und perfekt! Eigentlich nutze ich ungern das Wort perfekt, da es übertrieben wirkt, aber während ich am Schreiben bin, kam es mir so oft in den Kopf, sodass ich es jetzt einfach nehmen werde. Denn die Geschichte war für mich perfekt. Ich kann natürlich nicht garantieren, dass sie auf alle diesen Effekt hat, aber für mich war sie es. Neben den guten, tollen Charakteren, die Kira geschaffen hat, gab es auch die Bösewichte, die ich ebenfalls sehr überzeugend fand und die der Geschichte Spannung verliehen haben. Auch die einzelnen Missionen waren intensiv, aufregend und geheimnisvoll. Mir haben es besonders die Rätsel angetan, die ständig gelöst werden mussten und ich LIEBE es, dass Kira Licht sich wirklich intensiv für ihre Geschichten mit historischen und wissenschaftlichen Thematiken auseinandersetzt, um ihre Geschichten so authentisch wie möglich zu machen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kann ihre bemerkenswerte Arbeit und ihre ganze Leidenschaft beim Lesen praktisch fühlen. Der Anfang und der Hauptteil haben mich also beeindruckt. Fehlt nur noch das Ende und auch hier kann ich eigentlich nur weiter an meiner Lobrede schreiben. Wirklich Leute, dieses Ende... Ich habe es nicht kommen sehen. Würde ich das Buch noch einmal lesen, mit diesem Wissen, ich würde es trotzdem nicht kommen sehen. Als ich den letzten Satz gelesen habe, war ich geschockt, sprachlos und mein Mund stand offen! Mein Mund stand tatsächlich offen, weil es so überraschend kam. Auch jetzt noch kann ich es nicht glauben! Diese Cliffhanger hat es wirklich in sich und ich weiß nicht, wie ich es bis April aushalten soll!

Schreibstil

Da mir die Geschichte anscheinend so gut gefallen hat - Untertreibung des Jahres - habe ich auch den Schreibstil geliebt. Besonders der Humor, der Biss von Emilia und die Auseinandersetzungen zwischen Emilia und Ben haben mir gezeigt, warum ich Kira Licht so liebe. Die Geschichte wurde zwar nur aus Sicht von Emilia geschrieben, aber es gab ab und zu Einschübe aus der Sicht einer anderen Person. Da ich jedoch nicht spoilern möchte, lasse ich es offen stehen und sage nur, dass ich diese Einschübe unglaublich interessant fand und dass sie gemeinsam mit dem gefühlvollen Prolog meine Überlegungen auf Hochtouren gebracht haben.

Cover

Das Cover ist wunderschön, perfekt und großartig! Eigentlich kann ich dazu nicht mehr sagen, denn ich habe mich auf den ersten Blick verliebt. Diese mystische Aura und das Geheimnisvolle, sowie Dunkle und Gefährliche, dass die Alchemie verkörpert, wird meiner Meinung nach wirklich wunderbar im Cover deutlich. Wie gesagt, es war Liebe auf den ersten Blick!

Fazit

Es hat einfach alles gestimmt! Die Idee, die Charaktere ,die Gefühle, Magie, ... Ich kann euch die Geschichte nur empfehlen, denn sie ist etwas ganz besonderes und einzigartiges. Ein vergleichbares Buch habe ich noch nie gelesen, was einer der unzählbaren Gründe dafür ist, dass ich diese Geschichte liebe. Ich weiß wirklich nicht, wie ich es bis April aushalten soll, bis ich endlich weiterlesen kann. Besonders nicht nach diesem Ende ... Das Buch kann von mir nur mehr als fünf Sterne erhalten, denn ich fand es perfekt! Und kann Kira Licht eigentlich nur dankbar dafür sein, dass sie diese unglaubliche Welt aufs Papier gebracht hat!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 25.10.2020

Eine magische Welt, aber mit Luft nach oben.

Die Tränenrebellin
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Meinung

Im Vergleich zum ersten Band hatte ich jetzt keine allzu großen Schwierigkeiten mehr in die Geschichte einzutauchen, da mir das Ende von Band 1 Neugier auf Mehr gemacht hat. Trotzdem fand ich, ...

Meinung

Im Vergleich zum ersten Band hatte ich jetzt keine allzu großen Schwierigkeiten mehr in die Geschichte einzutauchen, da mir das Ende von Band 1 Neugier auf Mehr gemacht hat. Trotzdem fand ich, dass der Rückblick ein wenig kürzer ausfallen hätte können, was aber nicht allzu schlimm war. Grundsätzlich finde ich die Idee eine Welt voller Magie zu schaffen, in dem gegen Unterdrückung gekämpft wird und Gefühle eine bedeutende Rolle spielen, wirklich sehr schön. Bei der Umsetzung wurde aber nicht das ganze Potential genutzt, welche die Geschichte eigentlich hätte. Ich fand die Idee, dass Nava, Jayden und Nate auf den Weg nach Marenna sind, um die Mädchen aus Unterdrückung und von den Zwangsheiraten zu befreien, wirklich spannend und unglaublich. Als Leser erfährt man aber nicht, welchen Plan sie dazu haben. Sie machen sich auf den Weg und es wirkt so, als würden sie spontan entscheiden. Und die Rebellion ist dann nicht so intensiv, wie ich es mir gewünscht hätte, da sich Nava nach ihrer Entwicklung im ersten Band nicht mehr wirklich wächst und stärker wird. Der Schreibstil, der mir im ersten Band anfangs überhaupt nicht gefallen hat, da alles so überspitzt wirkte, hat sich nicht wirklich geändert. Grundsätzlich finde ich Poesie in einer Geschichte wirklich schön, aber es war dann doch ein wenig zu viel, wenn diese in jeder Zeile vorkommt. Was ich dann diesem Band sehr mochte war, dass die Geschichte nicht nur aus Navas, sondern auch aus Jaydens und Nates Sicht erzählt wurde und man dadurch nicht nur mehr Informationen erhalten, sondern auch mehr über Nate und Jayden erfahren hat. Was ich dann aber enttäuschend fand war, dass Jayden die Mädchenbewegung, der seine Schwester angehörte viel zu schnell fand. Ich hatte mehr Spannung, mehr Informationen, eine härtere Suche erwartet. Und das Ziel dieser Bewegung habe ich nicht ganz verstanden... Begehen sie einfach nur Selbstmord?! Im Gegensatz dazu fand ich es schön, dass die Magie weiterhin eine sehr wichtige Rolle spielte und diese auch ausgebaut wurde und in die Geschichte eingegliedert. Außerdem kamen neue Personen vor, die der Geschichte mehr Spannung verliehen haben, wie z. B. Flinn, der das Feuer beherrschte und mit seinem Charakter Lebendigkeit einbrachte. Und auch dass Fragen, die im ersten Band nicht geklärt, im zweiten aufgelöst wurde, fand ich toll. Besonders die Frage nach dem Festland hat mich sehr interessiert.

Fazit

Grundsätzlich kann ich sagen, dass mir der zweite Band besser gefiel als der erste, was vielleicht daran liegen mag, dass ich mich bereits in die Geschichte eingelesen habe. Trotzdem finde ich, dass die Umsetzung der wirklich wunderbaren und einzigartigen Ideen etwas haderte. Es gab noch so viel Potential und die einzelnen Charaktere hätten noch weiterausgebaut werden können. Und auch der Schreibstil hätte weniger poetisch sein können. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfühlt, aber ich finde, dass die Geschichte für Fantasy-Neueinsteiger gut geeignet ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.10.2020

Ein schöner magischer Charme, aber schwerer Einstieg...

Die Tränenkönigin
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Meinung

Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte reinzukommen, da der Schreibstil etwas anspruchsvoll war. Die Gefühle und Handlungen der Personen, und hier besonders Navas, kamen mir dadurch gestellt ...

Meinung

Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte reinzukommen, da der Schreibstil etwas anspruchsvoll war. Die Gefühle und Handlungen der Personen, und hier besonders Navas, kamen mir dadurch gestellt vor und ich hatte keine wirklich Lust weiterzulesen. Auch Navas Charakter hat dazu beigetragen, dass mich die Geschichte nicht packen konnte, da ich ihr Verhalten als schwach und ihre Ansichten als naiv empfand. Ich konnte mich nicht wirklich mit ihr identifizieren, was vor allem auch an dem Schreibstil lag. Anfangs dachte ich noch, dass es vielleicht nur Nava ist, die diese Redensart hat, aber als Jayden vorgestellt wurde, musste ich schnell feststellen, dass in dieser Geschichte jeder gestellt spricht. Ich habe mir von den Personen mehr versprochen... An sich könnte man sich jetzt fragen, warum ich der Geschichte doch noch drei - liebgemeinte - Sterne gegeben habe. Der Grund ist einfach. Auch wenn der Einstieg wirklich hart war und ich normalerweise nicht weitergelesen hätte, fand ich die weiteren Entwicklungen doch ganz interessant und besonders Navas Wandlung hat mir gefallen. Auch die Magie und die Idee der Tränenmeere haben meine Fantasynerd-Seite angesprochen und ich habe mich auch langsam an den Schreibstil gewöhnt, auch wenn er mir weiterhin nicht wirklich gefallen hat. Nach den ersten fünfzig bis hundert Seiten hat die Geschichte an Spannung und einer interessanten Entwicklung gewonnen. Das Ende gefiel mir dann auch gut und ich mochte den erhöhten Spannungseffekt, der dann gegen Ende noch einmal einsetzte. Auch die Gefühle waren sehr intensiv und schön beschrieben, wobei für mich manchmal auch etwas zu kitschig und zu viel. Letztendlich hatte diese magische Welt aber einen ganz persönlichen Charme und ich konnte zwischen den Zeilen fühlen, wie viel Gefühl die Autorin in diese gelegt hat. Trotzdem beurteile ich das Buch als Ganzes und der Einstieg, der eigentlich darüber entscheidet, ob man ein Buch weiterliest oder weglegt, war überhaupt nicht meins.

Cover

Das Cover beider Bände finde ich wirklich wunderschön und sobald man in die Geschichte eingetaucht ist, kann man auch erkennen, wie perfekt und passend, die Farben, das Leuchten und das Versprechen von Magie, welches die Cover geben, zur Geschichte passen. Die Cover haben überhaupt erst meine Neugier auf die Fantasyreihe geweckt.

Fazit

Ich finde die Idee und die Magie, sowie den Einsatz der Gefühle wirklich gut. Trotzdem hätte - meiner Meinung nach - die Geschichte besser umgesetzt werden können. Besonders der Anfang. Ich konnte mich nur sehr schwer in die Geschichte einlesen und finde es eigentlich sehr traurig, denn ich weiß, dass ich das Buch normalerweise abgebrochen hätte. Der Hauptteil und das Ende waren dagegen aber interessant und magievoll, was mir sehr gefallen hat. Dem Buch kann ich aber leider nur liebgemeinte drei von fünf Sternen geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.10.2020

Eine schöne und heimelige Liebesgeschichte. Perfekt für kalte Herbsttage!

Unerwartet geliebt
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Meinung

Ich kannte die „Greenwater Hill“ Reihe bisher noch nicht, muss aber sagen, dass mich diese kurze Liebesgeschichte neugierig auf die anderen Charaktere und ihre Geschichte gemacht hat. Ich habe ...

Meinung

Ich kannte die „Greenwater Hill“ Reihe bisher noch nicht, muss aber sagen, dass mich diese kurze Liebesgeschichte neugierig auf die anderen Charaktere und ihre Geschichte gemacht hat. Ich habe die beiden Hauptpersonen, Bruce und Dawn, sehr ins Herz geschlossen. Beide waren anders, als ich zuerst angenommen habe. Dawn ist eine wirklich starke Persönlichkeit, der man aber auch anmerkt, wie überfordert und ängstlich sie ist – was auch sehr verständlich ist. Bruce hingegen wirkt wie ein tougher Kerl, hat jedoch ein wirklich großes Herz. Er erinnert mich an einen Teddybären und obwohl Männer mit langen Bärten nicht mein Typ sind, mochte ich Bruce als Person sehr gerne. Ihre Begegnung war auf jeden Fall keine gewöhnlich, was aber auch an den Umständen liegt. Und obwohl die Geschichte wirklich traurige, schlimme und berührende Situationen erzählt, ist sie nicht melancholisch, sondern voller Gefühl und Spannung. Auch die Liebenswürdigkeit und Freundlichkeit der Menschen in Greenwater Hill haben dafür gesorgt, dass die Geschichte eine Leichtigkeit und Schönheit erhalten hat. Nur ein kleines Detail hat mir nicht ganz so gut gefallen. Und zwar, dass der spannende Moment im Hauptteil ein wenig zu schnell und kurz kam. Ich möchte nicht spoilern, aber mir kam die Wandlung der Personen und der Geschichte ein wenig zu schnell. Gleichzeitig gefiel mir aber an der Länge, dass das Buch durchgehend interessant und spannend war. Ansonsten gefiel mir alles an der Geschichte. Ich mochte die Bewohner von Greenwater Hill wirklich sehr, der Anfang und das Ende sind wirklich gelungen und der traurige Rahmen der Geschichte hat bewirkt, dass ich mich umso mehr über die glücklicheren Momente gefreut habe.

Schreibstil

Ich mochte es, dass die Geschichte aus Bruces und Dawns Sicht erzählt wurde und ich dadurch einen tieferen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle erhalten habe. Dadurch kam mir die Geschichte auch viel länger vor, als sie tatsächlich war und ich konnte die Zeit in Greenwater Hill ein wenig mehr auskosten. Auch die Charaktere von Dawn und Bruce sind sehr gut beschrieben wurden und haben bewirkt, dass ich sie ins Herz geschlossen habe.

Cover

Ich bin kein großer Fan von Personen auf den Cover, da ich mir gerne mein eigenes Bild von den Charakteren mache. Aber ich muss auch zugeben, dass die junge Frau auf dem Buch tatsächlich wie Dawn aussieht und auch der lange Bart passt perfekt zu Bruce. Männer mit langen Bärten sind zwar nicht wirklich mein Typ, aber da mir Bruces Charakter wirklich sehr sympathisch ist, fand ich es überhaupt nicht schlimm.

Fazit

Grundsätzlich gefiel mir die Geschichte außer einem kleinen Punkt sehr gut und ich kann sagen, dass Sarah Saxx wirklich eine kleine Heimat für sich, ihre Charaktere und auch Leser geschaffen hat. Obwohl ich das erste Mal von Greenwater Hill gelesen habe, haben mich die Nebencharaktere mit ihrer Freundlichkeit überzeugt und ich hatte beim Lesen eine angenehme Wärme im Bauch. Aus diesem Grund werde ich auch die anderen Bänder der Reihe lesen. Vor allem für die jetzigen Herbsttage ist es eine wirklich schöne, gemütliche Geschichte, weshalb ich sie euch nur empfehlen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere