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Veröffentlicht am 02.02.2019

psychologisch packender Roman

Wer ist Michael Swann?
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In dem Roman „Wer ist Michael Swann?“ geht es um ein Bombenattentat auf die Penn-Station in New York. Der Protagonist Michael Swann ist wartet während des Attentats am Bahnhof auf seinen Zug. Kurz vorher ...

In dem Roman „Wer ist Michael Swann?“ geht es um ein Bombenattentat auf die Penn-Station in New York. Der Protagonist Michael Swann ist wartet während des Attentats am Bahnhof auf seinen Zug. Kurz vorher nimmt er noch Kontakt zu seiner Frau Julia und den Kindern auf. Diese erfährt durch die Nachrichten von der Explosion und versucht erfolglos mit Michael Kontakt aufzunehmen. Um ihren Mann zu finden, macht sie sich auf den Weg zum Ort des Geschehens.

Erfolglos kehrt sie zurück und wird in einem veröffentlichten Video einer Überwachungskamera damit konfrontiert, das ihr Mann der Attentäter sein soll. Sie glaubt jedoch an die Unschuld ihres Mannes und versucht nun ihren Mann noch vor der Polizei zu finden. Es gibt Hinweise, das er überlebt hat und nun beginnt eine Jagd nach Michael. Wer kann ihn zuerst finden?

Mir gefällt das Buch ganz gut. Man merkt schnell, das Bryan Reardon Psychologie studiert hat. Er versteht es perfekt Personen, Orte und das Geschehen ins rechte Licht zu rücken. Das Attentat hat mich an die Ereignisse von 9/11 erinnert und ich hatte schnell wieder die schrecklichen Bilder von damals vor Augen. Auch die in der Öffentlichkeit aufkommenden Verdächtigungen, die gegenseitige Unterstützung in der Bevölkerung und die Macht der Medien werden thematisiert.

Nach Bekanntwerden des Attentats stehen Freunde und Familie hinter Julia und unterstützten sei in ihrem Vorhaben Michael wiederzufinden. Dies wechselt aber ganz schnell, als Michael als Verdächtiger durch die Behörden zur Fahndung ausgeschrieben wird. Es ist ein Wechselbad der Gefühle.

In Rückblenden erfährt der Leser die Geschichte von Julia und Michael. Vieles setzt sich bis zum packenden bzw. erschreckenden Finale wie ein Puzzle zusammen. Immer wieder stellten sich mir als Leser neue Fragen zum Geschehen.

Zusammenfassend kann ich das Buch empfehlen. Es spielt viel mit psychologischen Komponenten und ist daher auch kein Thriller in Sinne von Action und wilden Verfolgungsjagden. Natürlich muss man dies auch mögen. Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen wollen. Auch wenn es inhaltlich den ein oder anderen Logikfehler gibt, ist es dennoch ein gelungener Roman.

Veröffentlicht am 16.06.2019

spannende Fortsetzung einer tollen Story - eine Familienrezension

AGENT IMPOSSIBLE - Undercover in New Mexico
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Wir habe auch schon den ersten Band gelesen und als Familie rezensiert. Die Rezension finden sie ebenfalls hier.

Die Geschichte schließt sich nahtlos an den ersten Teil an und greift sofort den Cliffhanger ...

Wir habe auch schon den ersten Band gelesen und als Familie rezensiert. Die Rezension finden sie ebenfalls hier.

Die Geschichte schließt sich nahtlos an den ersten Teil an und greift sofort den Cliffhanger auf.

Inhaltlich hat sich am Stil nichts verändert. Es ist anzunehmen, dass der Autor die Romane zusammengeschrieben hat und nun mit zeitlichen Abständen auf dem Markt platziert. Die Erzählweise ist immer noch ansprechend und für Kinder und Erwachsene. Insofern könnten wir an dieser Stelle die Worte zum ersten Band wiederholen.

Die Story geht weiter und wird aber für Kieron und Sam auch komplexer. Wie soll man seinen Eltern klar machen, dass man für den Geheimdienst ins Ausland muss? Die Lösung ist schon genial. Auch unsere Jungs sehen das so. Gerade in dem Alter sucht man ja langsam immer nach einer Ausrede, um Eltern zu täuschen oder einen Vorteil zu erarbeiten.

Und auch im zweiten Band macht der Autor Andrew Lane wieder klar, dass es sich um Jugendliche handelt. Gerade beim Flug über den Ozean, wird dies besonders deutlich. Kieron und Sam zocken an ihren Spielekonsolen oder wollen sich ihre eigenen Filme reinziehen. Kieron wundert sich, warum das Flugzeug laut Bordkarte nicht den geraden Weg fliegt und einen Bogen über Island macht. Bei erklärt ihnen dann, warum es so aussieht und es folgt ein großes „Ahhhhh…“. Wir mussten da an unseren Flug in die Staaten denken, wo unsere Kids dasselbe Problem hatten. Andrew Lane lässt Kieron und Sam als „normale“ Kids rüberkommen und nicht als die Superhelden des MI6. Junge Leser fällt es definitiv nicht schwer, sich mit den Charakteren zu identifizieren.

Das Kieron ein wenig (oder mehr) für Bex schwärmt, wird auch wieder angesprochen. Er schläft während des Fluges ein und der Kopf kommt dabei auf Bexs Schulter zum Liegen. Als er aufwacht und dies realisiert, ist es ihm sehr unangenehm und er hofft, dass Bex (die sich schlafend stellt) dies nicht bemerkt hat.

Ich komme ein wenig ins Schwärmen, für die Darstellung der Kids und wie Andrew Lane es schafft, einen simplen Flug über den Ozean mit Ein- und Ausschecken so mit Inhalt zu füllen. Dies fehlt ein wenig im ersten Band. Die kindliche Freude und Neugier der Beiden, als sie zum Flughafen fahren und die Örtlichkeiten wahrnehmen und beschreiben. Oder wie sie mit der Nase am Fenster kleben und die Umgebung bestaunen. Einfach klasse!

Auch unsere Jungs haben sich in dem Buch wiedergefunden, auch wenn sie es nicht direkt benennen wollten. Wahrscheinlich liegt es am gleichen Alter, den ähnlichen Problemen mit anderen Kids, den Drang nach Abenteuern. Allein ihr Interesse an den Büchern, dass sie die Bücher nicht aus der Hand legen wollten und das Auseinandersetzten mit den Inhalten hat dies ebenfalls unterstrichen. Die Bücher wären nie langweilig geworden und sie wollten immer wissen, wie es weitergeht. Daher warten sie nun gespannt auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 16.06.2019

reißt unsere Kids und uns Eltern mit - eine Familienrezension

AGENT IMPOSSIBLE - Operation Mumbai
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Die beiden jugendlichen Protagonisten der Reihe heißen Kieron Mellor und sein Freund Sam. Beide sind 13 Jahre alt und sortieren sich bei den Greebs ein. Neben den Emos, Goths und den Chavs sind jugendkulturelle ...

Die beiden jugendlichen Protagonisten der Reihe heißen Kieron Mellor und sein Freund Sam. Beide sind 13 Jahre alt und sortieren sich bei den Greebs ein. Neben den Emos, Goths und den Chavs sind jugendkulturelle Modeerscheinungen, wonach sich Jugendliche in diesem Buch und auch in der Realität kleiden. Es gehört aber noch mehr als nur die Kleidung dazu. Ebenso gehört der Musikgeschmack und die Lebensweise dazu. Beide tragen gerne schwarze Klamotten, haben schwarze Haare und hören gerne Musik aus der Richtung des Screamo. Eine Mischung aus Hardcore und Gesang, wobei das Schreien den klassischen Gesang ersetzt.

Warum wir hier so ausholen? Nun ja, es zeigt uns, dass sich der Autor mit Realität der heutigen Jugend auseinandergesetzt hat und dies auch in seinen Büchern verarbeitet hat. Allein dadurch kann er bei den Lesern schon punkten.

Auch die Sprache und Erzählweise ist für die Altersgruppe super umgesetzt. Meine Jungs konnten die Bücher nicht aus der Hand legen und haben beide förmlich aufgesogen. Ich habe ein wenig länger gebraucht, konnte die beiden Bände aber auch nicht aus der Hand legen. Alles ist flüssig geschrieben und die einzelnen Kapitel enden meist damit, dass man wissen möchte wie es weitergeht. Der Text kommt ohne viele nachzuschlagenden Fachbegriffe aus und macht dadurch das Lesen flüssiger.

Dadurch das zwei Jugendliche die Hauptrollen spielen, macht es dem Leser noch einfacher sich mit den Inhalten zu identifizieren. Beide sind im Alter, wie auch die angesprochene Altersgruppe. Auch hier konnte der Autor bei unsere Jungs punkten.

Fehlt also nur noch der Inhalt. Hier macht sich der berufliche Hintergrund des Autors bemerkbar. Da er unter anderem für das britische Verteidigungsministerium gearbeitet hat und dabei für diverse Geheimdienste und die Terrorismusbekämpfung tätig war, kann er hier ebenfalls sein Wissen einbringen. Die Sache mit der hochtechnisierten Brille spricht ebenfalls die Lesergruppe an. Moderne Technik, die sich die Kids wünschen und eine gehörige Portion Abenteuer.

Und genau da platzen Kieron und Sam sofort zu Beginn der Story rein. Es beginnt eine aufregende Jagd über zwei Kontinente hinweg. Eine extremistische Gruppe plant ein Attentat. Zwei „freischaffende“ MI6 Agenten sind am Fall dran. Einer davon ist Bradley der aus dem heimischen England aus operiert und die andere ist Rebecca, kurz Bex genannt. Sie ist in Mumbai und steht über mit Bradley über eine hochtechnisierte Brille und einem Headset in Kontakt. Als Bradly plötzlich von unbekannten Männern entführt wird, sind Kieron und Sam die einzigen Zeugen. Sie finden die Brille mit dem Headset und sind plötzlich „Geheimagenten ihrer Majestät“.

Die Geschichte nimmt von Kapitel zu Kapitel immer mehr Fahrt auf. Die Jungs müssen manche Gefahr meistern. Zum Ende hin wird es ein wenig „Überzogen“. Ob sich zwei Jungen wirklich einer solchen Gefahr und Action aussetzten, wage ich zu Bezweifeln. Es ist der nur eine Geschichte und das sollte man immer im Hinterkopf haben.

Fakt ist aber auch, dass die Geschichte unseren Jungs gefallen hat. Auch ich kann mich deren Meinung anschließen. Selbst mich als Erwachsenen Leser hat es Spaß gemacht. Es ist ein gelungener Roman für Jung und Alt. Der flüssige Schreibstil und geschickten Kapitelenden, die zum Weiterlesen motivieren machen einfach Lust auf mehr. Auch die beiden Protagonisten sind klasse. Es fällt leicht, sich mit ihnen zu identifizieren. Auch wenn sich Kieron und Bex im Buch nicht direkt begegnen, finden sie sich gegenseitig sympathisch. Trotz des Altersunterschiedes kommt es zu einer Schwärmerei von Kieron und auch Bex wächst Kieron immer mehr ins Herz.

Das Abenteuer ist am Ende des Buches abgeschlossen. Trotzdem macht ein Cliffhanger am Ende des Buches Neugierig, wie es im zweiten Teil weiter geht.

Veröffentlicht am 15.06.2019

…für Naturliebhaber, Wanderer, Fotografen und Menschen mit Fernweh

Legendäre Wanderrouten
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Ich möchte Ihnen einen tollen Bildband mit weltweiten Wandertouren vorstellen. Auch wenn ich diese Touren wahrscheinlich nicht laufen werde, machen sie Lust auf Natur und Bewegung. Sie inspirieren, sich ...

Ich möchte Ihnen einen tollen Bildband mit weltweiten Wandertouren vorstellen. Auch wenn ich diese Touren wahrscheinlich nicht laufen werde, machen sie Lust auf Natur und Bewegung. Sie inspirieren, sich in der Gegend umzusehen und seine eigenen Touren zu planen und zu gehen. Oder vor dem anstehenden Urlaub schon einmal das Ziel genauer unter die Lupe zu nehmen und den ein oder anderen ausgedehnten Ausflug zu planen.

Der Bildband ist hochwertig verarbeitet und liegt schwer in der Hand. Der Umschlag ist fest und verzeiht den ein oder anderen Stoß an der Tischkante. Das Cover ist gut gelungen und weckt mit seiner Farbgebung das Interesse des Lesers. Leider fehlt hier ein Lesezeichen oder die Möglichkeit eigene Wanderungen im Buch auf dazugehörigen Seiten niederzuschreiben.

In dem Bildband finden sich (wie der Klappentext schon sagt) 50 Wanderrouten, welche auf der ganzen Welt zu finden sind. Diese sind nach Kontinenten aufgeteilt und noch mal in leicht, härter und legendär klassifiziert. Dazu hat man vor der Wanderung einen kleinen „Farb-Stiefel“ gesetzt.

Die einzelnen Wanderungen sind von unterschiedlichen Autoren beschrieben. Sie berichten in kurzen Texten über ihre eigenen Erfahrungen über das Land, die Menschen, die Kultur, die Streckenabschnitte, das Wetter, ihre Mahlzeiten und über ihre Gefühle wenn das Ziel der Wanderung erreicht wurde. Die Erfahrungen lesen sich gut und werden von wunderbaren Fotos flankiert.

Schön fand ich auch, dass die Wanderungen nicht immer auf Bergen, Küstenpfaden, Wüsten oder Steppen verlaufen. Es gibt auch interessante Städtewanderungen, die einen ganz anderen Blick auf die Stadt wagen.

Am Ende jeder Geschichte findet sich eine „kleine Karte“ mit dem Streckenverlauf und ein „Wegweiser“. Darin sind folgende Informationen zu finden:

• Start/ Ziel
• Länge
• Dauer
• Anreise
• Reisezeit
• Ausrüstung
• Unterkunft
• weitere Infos (Internetadressen)
• Bekleidung
• Verpflegung
• Mehr Infos
• Gut zu wissen


Nicht jede Info ist bei jeder Wanderung vorhanden. Die Infos sollen einen kurzen Abriss für die Planung liefern. Dem Leser sollte aber auch bewusst sein, dass die Hinweise keine komplette Tour-Planung ersetzen können. Die kurzen Geschichten machen Appetit auf mehr. Das Buch ist ein tolles Geschenk für Naturliebhaber, Wanderer, Fotografen und Menschen mit Fernweh.

Veröffentlicht am 15.06.2019

hier ist Empathie gefragt…..

Der Salzpfad
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Ich habe schon die ein oder andere Rezension zu dem Buch gelesen. Nicht immer ist das Buch dabei gut weggekommen. Dabei wurde meist die" Blauäugigkeit" und der "Leichtsinn" von Moth und Raynor angesprochen ...

Ich habe schon die ein oder andere Rezension zu dem Buch gelesen. Nicht immer ist das Buch dabei gut weggekommen. Dabei wurde meist die" Blauäugigkeit" und der "Leichtsinn" von Moth und Raynor angesprochen oder der sich "immer wiederholende" Inhalt. Es fehlten die "Landschaftsberichte" bzw. mehr "Hintergrund" zu dem berühmten Küsten-Trail.
Aber war der Klappentext den wirklich so zu verstehen, dass hier ein "Reisebericht" über den "South West Coast Path" zu erwarten wäre?

Meine Antwort darauf lautet "Nein". Hier geht es definitiv nicht in erster Linie um den berühmten Küsten-Trail. Hier geht es um mehr! Um das Leben von zwei Menschen, die von "heute auf morgen" ihre Existenzgrundlage verlieren und als ob es nicht reicht noch eine vernichtende Diagnose gestellt bekommen.

Es bedarf vom Leser eine gehörige Portion Empathie, um sich in diese Situation zu versetzten. In unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft ist dies nicht mehr unbedingt denkbar. Vielleicht erklärt diese Tatsache ja die ein oder andere Rezension.

Natürlich kommt vielleicht nun auch der ein oder andere Leser und glaubt hier an einen Marketing-Trick. Bücher verkaufen sich vielleicht besser, wenn dem Leser eine solche Situation vorgestellt wird und auf die Tränendrüse gedrückt wird. Ich kann dies nicht überprüfen und will es auch nicht ausschließen, aber ich kann es mir nicht vorstellen. Die Geschichte wirkt zu authentisch. Ich habe auch ein wenig im Netz recherchiert. Hier finden sich diverse Seiten (oftmals in englischer Sprache), in der die Geschichte der Beiden thematisiert wird.

Aber nun noch mal zurück zum Inhalt des Buches. Moth und Raynor machen sich tatsächlich ein wenig "blindäugig" auf den Weg. Aber welche andere Möglichkeit hatte sie ansonsten. Sie wollten nicht in eine Sozialwohnung landen und ihren Lebensabend dort verbringen. Stattdessen wollten sie sich nicht mit diesem Schicksal abfinden und haben sich auf den Weg gemacht.

Anfangs gibt es diverse Probleme. Dazu gehört mit Sicherheit auch das "Geldproblem" und die Sorge um Wasser. Auch das sie nicht immer den richtigen Weg finden und so z.B. in einem Truppenübungsgelände landen passiert halt. Warum auch nicht? Sie haben keine App auf deinem Smartphone welcher den Weg weist, noch ein GPS Gerät zur Orientierung. Und ja, beide klagen oft über die Belastung und die damit verbundenen Schmerzen sowie über die eintönige Versorgung mit Lebensmittel und deren Hunger. Der Leser sollte sich aber bewusst machen, dass es hier um zwei Menschen geht, die nicht das nötige Geld und Equipment besitzen, um ihren Urlaub zu leben.

Stattdessen kommen die Beiden an ihre physischen und psychischen Grenzen, über die sie berichten. Unterwegs treffen sie andere Wanderer und ansässige Personen, mit denen sie sich austauschen und so manche Lebensweisheit mit auf den Weg bekommen. Sie reden auch anfangs nicht gerne über ihre Geschichte und dass sie obdachlos sind, da sie Angst vor den Reaktionen haben. Das Thema wird von ihnen auch politisch dargelegt, um zu verstehen was in England damit verbunden ist.

Und doch finden sich auch geschichtliche und aktuelle Hintergründe zum "South West Coast Path", die einem Reisebericht nahekommen. Vor allem kommt ganz klar rüber, dass es ein beeindruckender, fordernder und naturgewaltiger Trail ist. Man kann ihn als Urlaubstrip begehen und in festen Unterkünften oder Zeltplätzen unterkommen oder auch Wildzelten. Man kann sein Gepäck selber tragen oder es von Ort zu Ort bringen lassen.

Abschließend kann ich das Buch demjenigen empfehlen, der genug Empathie mitbringt und sich auf die Erfahrungen von Moth und Raynor einlässt. Nicht nur einfach urteilen und den Kopf schütteln, sondern zwischen den Zeilen auch die Hoffnungen, Mut, Ängste, Sehnsüchte, Freuden, Niedergeschlagenheit.... erspüren. Es ist die Geschichte von zwei Menschen, die dem Leser einladen einen Teil ihres Lebens mitzugehen. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, sich darauf einzulassen. Und vielleicht weckt es im ein oder anderen Leser auch das Verlangen, den Alltag zu vergessen und sich auch auf ein Abenteuer einzulassen. Entweder mit oder ohne Sicherheitsnetz.