Starkes Debüt
BlackspellWer Blackspell anfängt, wird im ersten Moment das Gefühl haben, nichts zu verstehen und ins Chaos zu stürzen. Aber der Protagonistin geht es genauso und wir Leser werden genau wie sie ins kalte Wasser ...
Wer Blackspell anfängt, wird im ersten Moment das Gefühl haben, nichts zu verstehen und ins Chaos zu stürzen. Aber der Protagonistin geht es genauso und wir Leser werden genau wie sie ins kalte Wasser geworfen.
Was mir total positiv in Erinnerung geblieben ist, war der Lesefluss. Kurze Kapitel, eine dauerhafte Spannung und die Frage, wer denn jetzt der Schuldige ist, treibt einen dazu, immer noch ein Kapitel mehr zu lesen.
Doch man darf nicht vergessen, dass es ein Jugendbuch ist und der Schreibstil dementsprechend einfach gehalten wurde. Das ist an sich kein Problem, doch an manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefe und Ausarbeitung für die Glaubwürdigkeit gewünscht, genauso auch bei den Charakteren. Da gab es teilweise Wutausbrüche oder generell Emotionen, die sehr gekünstelt rüberkamen.
Trotzdem fand ich die Atmosphäre dieses Buch richtig stark - und das bei einem Debüt! Düster und geheimnisvoll ist es rund um den Hollows Lake; perfekt für den Winter, während es um einen herum dunkel ist.
Fazit:
Blackspell ist ein gelungenes Debüt mit einer düsteren Atmosphäre, die einen fesselt. Ein bisschen mehr Tiefe hätte ich mir zwar gewünscht, aber trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht zu lesen