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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2025

Das mysteriöse Sternenvolk

Honor & Claws 1: Untamed Hearts
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Reina möchte Jägerin werden, damit kein Mensch mehr unter den Bestien leiden muss. Bei einer Probejagd wird sie von einem Fremden gerettet, der sich später als ein Feind herausstellt. Gavin ist ein Celester ...

Reina möchte Jägerin werden, damit kein Mensch mehr unter den Bestien leiden muss. Bei einer Probejagd wird sie von einem Fremden gerettet, der sich später als ein Feind herausstellt. Gavin ist ein Celester und hat eine besondere Verbindung zu den Bestien. Obwohl beide sich eigentlich hassen sollten, können sie es nicht.

Reina mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Sie ist sehr klug und besitzt ein starkes Durchhaltevermögen. Sie arbeitet hart für ihre Ziele und möchte diese nicht aufgeben, auch wenn es schwer wird. Mit Gavin musste ich erst etwas warm werden. Anfangs ist er noch recht berechnend, aber mit der Zeit schließt er Reina ins Herz und beschützt sie.
Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn das Buch doch ein paar zähe Momente hatte. Die Welt konnte mich begeistern. Die Idee mit dem Sternenvolk und der Sternmagie ist originell und spannend, weshalb mich das Buch in diesem Aspekt fesseln konnte. Auch die Plottwists finde ich gelungen und das Ende macht neugierig auf den nächsten Band. Noch bleiben einige Fragen unbeantwortet, die werden aber wahrscheinlich im nächsten Band aufgegriffen.
Der Schreibstil ist sehr beschreibend und angenehm. Man kann sich die Umgebung und die Geschehnisse gut vorstellen und auch die Atmosphäre wird gut rübergebracht. Leider konnte der Spannungsbogen nicht konstant aufrechterhalten werden, weshalb ich immer wieder etwas das Interesse an der Geschichte verloren habe.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der eine interessante Romantasy sucht, die ein tolles und originelles Magiesystem hat und eine facettenreiche Welt. Die Handlung hat mir gut gefallen und die Charaktere sind vielschichtig.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Das Einlösen eines Versprechens

Infernas 1: King of Ash
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Everly ist eine Winterhexe, die ihre Magie das ganze Jahr über hat. Das hält sie geheim, doch der Daimon Dante erwischt sie beim Wirken ihrer Magie. Die beiden schließen eine Abmachung, er verrät sie nicht ...

Everly ist eine Winterhexe, die ihre Magie das ganze Jahr über hat. Das hält sie geheim, doch der Daimon Dante erwischt sie beim Wirken ihrer Magie. Die beiden schließen eine Abmachung, er verrät sie nicht und dafür kann er einen Gefallen einlösen. Sieben Jahre später macht er genau das.

Dante und Everly sind richtig toll. Everly ist klug, loyal, mutig und freundlich zu jedem, dem sie begegnet. Dante trägt eine Last mit sich herum, was er niemandem zeigt, was ihn am Anfang etwas unsympathisch machen kann. Aber mit der Zeit merkt man, dass er das Herz am rechten Fleck hat und man bekommt ein besseres Verständnis für ihn.
Auch die Freunde von Dante haben mir gut gefallen. Sie sind sympathisch und oft gibt es mit ihnen etwas zum Lachen oder Schmunzeln.
Die Handlung hat mich gefesselt. Man begleitet Everly und Dante gerne dabei, wie sie herausfinden, wie sie seiner Welt helfen können. Die Welt ist faszinierend und sie konnte mich begeistern. Vor allem die Vielfältigkeit hat mir richtig gut gefallen und auch die Magie ist interessant. Die Geschichte ist spannend und auch die Wendungen sind sehr gelungen. Der Cliffhanger am Ende ist richtig gemein und ich muss mir auf jeden Fall den nächsten Band zulegen.
Der Schreibstil ist wirklich gut. Man wird ab der ersten Seite in die Geschichte gezogen und das Buch lässt sich schnell lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Everly und Dante erzählt, was ich gerne mag, da man so noch einen tieferen Einblick in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten bekommt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine interessante Geschichte über Hexen und Daimonen lesen möchte, die in einer faszinierenden Welt spielt und symphatisch Charaktere hat. Des Weiteren ist die Magie toll und die Wendungen sind mitreißend.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Man sollte für seine Träume einstehen

Goldcrest Manor - Velvet Meadows
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Mackenzie liebt Pferde und das Gestüt ihrer Familie. Doch als sie die Diagnose Epilepsie bekommt, bricht ihre Welt zusammen. Denn einserseits darf sie nicht mehr reiten und andererseits ignoriert ihr Freund ...

Mackenzie liebt Pferde und das Gestüt ihrer Familie. Doch als sie die Diagnose Epilepsie bekommt, bricht ihre Welt zusammen. Denn einserseits darf sie nicht mehr reiten und andererseits ignoriert ihr Freund und Schwarm Julian sie ab diesem Moment. Nach einem Studium kehrt sie züruck nach Goldcrest Manor, wo sie sich wieder einlebt.

Kenzie ist mir sehr symphatisch gewesen. Ich mag ihre eher ruhige Art sehr gerne und finde es gut, wie sehr sie sich für Goldcrest Manor ins Zeug legt. Mir hat es auch gefallen zu lesen, wie sie über den Verlauf der Geschichte immer mehr Vertrauen in sich und in Andere bekommen hat. Julian ist mir anfangs eher unsymphatisch gewesen, doch das hat sich recht schnell geändert. Ich finde es gut, dass man verschiedene Seiten von ihm zu sehen bekommt. Die Beziehung der beiden hat mich nicht hundertprozentig abgeholt, denn für mich ist die Beziehung etwas zu kindlich gewesen. Ich denke das liegt daran, dass sie die erste Liebe des jeweils anderen sind, aber erst Jahre später zusammengekommen sind.
Die Freundesgruppe von Julian und Kenzie ist symphatisch und ich mag ihre Gespräche und den Zusammenhalt gerne.
Die Handlung ist gut. Mich hat der Polo-Sport und das Leben auf einem Gestüt angesprochen, auch wenn ich eigentlich nichts mit Pferden am Hut habe. Die Einblicke sind interessant gewesen und haben mich gut unterhalten. Die Geschichte ist interessant, mir persönlich hat aber noch das gewisse Etwas gefehlt.
Der Schreibstil ist angenehm und man konnte das Buch flüssig lesen. Es gibt Dual-POVs, was ich gerne mag, weil man so ein besseres Verständnis für Kenzie und Julian bekommen hat.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der eine schöne und zarte Romance lesen möchte, die auf einem Gestüt spielt. Es geht viel um Zusammenhalt und darum, seine Wünsche und Träume zu verfolgen und sie nicht aufzugeben, auch wenn man sie für eine Weile pausieren muss.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Wenn einem die Zeit ausgeht

Not Quite Dead Yet
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Jet lebt ein normales Leben. Sie wohnt bei ihren Eltern und versucht, den richtigen Weg für sich zu finden. Sie macht sich keinen Stress, denn ihr Leben ist noch lang. Ein brutaler Angriff an Halloween ...

Jet lebt ein normales Leben. Sie wohnt bei ihren Eltern und versucht, den richtigen Weg für sich zu finden. Sie macht sich keinen Stress, denn ihr Leben ist noch lang. Ein brutaler Angriff an Halloween zerstört jedoch ihre Ansicht. Denn plötzlich hat sie nur noch maximal sieben Tage zu leben, bis ein Aneurysma sie umbringt. Sie möchte aber nicht sterben, bis sie ihren Mord aufgeklärt hat.

Jet ist mir ans Herz gewachsen. Anfänglich konnte ich mich mit ihr identifizieren, weil ich den Gedanken, dass man noch Zeit hat und sich keine Sorgen machen muss, auch von mir kenne. Später habe ich Mitleid mit ihr gehabt, weil ihr Leben ihr auf diese Weise genommen wurde. Ich habe aber auch ihre Stärke bewundert. Denn nicht jeder würde sich so auf den Fall stürzen, wie sie.
Billy ist ein guter Freund. Er bevormundet sie nicht, sondern unterstützt sie und ist für sie da.
Die Handlung hat mich gepackt. Mich hat die Prämisse, den eigenen Mord aufzuklären, direkt angesprochen und die Umsetzung konnte mich überzeugen. Für mich ist es durch die Ermittlungen, Wendungen und die Taten der möglichen Täter nie langweilig geworden. Die Geschichte konnte mich aber nicht nur aufgrund der Spannung abholen, sondern auch wegen der Emotionalität. Das Ende hat mich schon mitgenommen, womit ich nicht gerechnet hätte. Mich lässt eine Sache aber unbefriedigt zurück, nämlich dass ich nicht finde, dass jeder so bestraft wurde, wie er es verdient beziehungsweise es wurde nicht noch einmal aufgegriffen.
Der Schreibstil hat mich ab der Tat mitgerissen. Der Einstieg ist mir nicht so leicht gefallen, da recht viele Personen vorgekommen sind und man mitten ins Geschehen geworfen wurde. Das hat sich aber schnell gelegt und dann konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Ich kann diesen Thriller empfehlen, wenn man genau die richtige Mischung aus Spannung und Emotionalem haben möchte. Man sollte außerdem gerne Miträtseln und nicht vor menschlichen Abgründen zurückschrecken, denn es passiert so einiges und man erfährt auch einiges aus der Vergangenheit, und nicht alles hat mit Jet zu tun.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Wenn die Maske fällt

Wild Side
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Tabitha ist am Boden zerstört, als ihre Schwester stirbt. Sie gibt Rhys, dem Vermieter von Erika, die Schuld und möchte nur ihren Neffen Milo bei sich haben. Das einzige Problem, Rhys ist als Vormund für ...

Tabitha ist am Boden zerstört, als ihre Schwester stirbt. Sie gibt Rhys, dem Vermieter von Erika, die Schuld und möchte nur ihren Neffen Milo bei sich haben. Das einzige Problem, Rhys ist als Vormund für Milo eingetragen und er glaubt nicht, dass Tabitha gut auf Milo aufpassen wird. Doch es stellt sich schnell heraus, dass beide Milo lieben. Und die einzige Möglichkeit, dass beide ihn weiterhin regelmäßig sehen können, ist, wenn sie heiraten.

Tabby und Rhys sind richtig tolle Charaktere. Tabby ist eine hart arbeitende Frau, die alles und insbesondere ihre Familie zusammenhalten möchte, während Rhys ein Einzelgänger ist und niemanden an sich heran lässt. Ich habe es geliebt, wie sie immer weiter von ihrer anfänglichen Skepsis und Verachtung weggekommen sind und sich ineinander verliebt haben. Zusammen sind sie richtig süß und sie ergänzen sich perfekt.
Die Freundesgruppe ist absolut liebenswert und es ist schön zu sehen, wie sie füreinander da sind und sich gut tun.
Die Handlung mochte ich sehr gerne. Anfangs ist die Rivalität der beiden packend gewesen, später ist es dann der Sport von Rhys. Die Annäherung von Tabby und Rhys ist schön gewesen und hat mich gut unterhalten. Ich mochte es auch, dass das Thema Pflegefamilien und das Wohl des Kindes angesprochen wurde, da das wichtig ist und es hat gut in die Geschichte gepasst.
Der Schreibstil ist toll. Man wird leicht in die Geschichte gezogen und möchte sie am liebsten direkt durchlesen. Für mich gab es ein, zwei Stellen, die sich kurz gezogen haben, das hat mich aber nicht wirklich gestört.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine emotionale und packende Enemies-to-Lovers Romance lesen möchte. Die Charaktere sind sympathisch und authentisch und auch das Kleinstadt-Setting ist toll. Mir hat die Story gut gefallen und ich bin gespannt auf die Geschichte des nächsten Pärchens.

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