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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2025

Eine Wette, die zu einer (Fake-)Beziehung führt

Literally Love 3. Paperweight Hearts
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Chelsea und Nolan sind schon ab dem ersten Moment Feinde. Und wie es das Schicksal so will, arbeiten sie in derselben Branche, weshalb sie sich immer mal wieder sehen. Damit es nicht langweilig wird, schließen ...

Chelsea und Nolan sind schon ab dem ersten Moment Feinde. Und wie es das Schicksal so will, arbeiten sie in derselben Branche, weshalb sie sich immer mal wieder sehen. Damit es nicht langweilig wird, schließen sie bei jeder Begegnung eine Wette zum Buchmarkt ab. Doch der Einsatz der neuesten Wette sticht heraus, denn Chelsea soll sich, falls Nolan gewinnt, als seine Verehrerin ausgeben, die er vor seinen Schwestern abserviert.

Ich hatte kleine Problemchen mit den Protagonisten, da beide anfangs nicht so sind, wie sie wirken. Nolan scheint sehr selbstbewusst zu sein, doch dass ist er nicht immer und hat in manchen Situationen lieber gar nichts gesagt, anstatt sich zu wehren. Das konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, dass hat sich aber im Verlauf des Buches gebessert. Chelsea ist eine charakterstarke Frau, die sich nur auf ihre Arbeit fokussieren möchte, weshalb sie Nolan auf Abstand hält, weil sie sich nicht auf seine und ihre Gefühle einlassen möchte. Das konnte ich manchmal auch nicht nachvollziehen, aber letztendlich hat sie sich da geändert und im Buch gibt es Erklärungsansätze, die hilfreich sind. Ich hatte mit beiden also kleine Schwierigkeiten, doch mit der Zeit haben sie sich verändert, weshalb es mich nun rückblickend nicht stört.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Die kleinen Wetten und Neckerein bringen einen immer wieder zum Schmunzeln und die Fake-Beziehung bringt die beiden in die ein oder andere unterhaltsame Situation. Das Buch hat einige schöne Momente, natürlich aber auch welche, wo man die Protagonisten einfach nur schütteln möchte. Das hat mir aber gut gefallen, da nicht immer alles perfekt laufen kann.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und fesselnd. Man kommt leicht in die Geschichte und möchte nicht aufhören zu lesen, da man wissen möchte, ob Nolan und Chelsea ein Happy-End bekommen oder nicht.
Das Cover finde ich gelungen. Es sticht farblich heraus und bereits vom Cover wird deutlich, was für eine Geschichte einen erwartet, was mir gut gefällt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Fake-Dating Geschichten und sich neckende Protagonisten mag. Auch passt die Geschichte perfekt zu Menschen, die eine Romance aus der Buch- und Verlagswelt lesen möchten. Die ganze Reihe ist sehr empfehlenswert und dieser Band ist ein guter Abschluss.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Ein zerstörter Bestseller und einige Geheimnisse

Liga Lexis – Blutrote Tinte
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Die Protagonistin eines Bestsellers wird ermordet, was den Migras einen großen Schlag versetzt. Annie weiß, dass sie die Einzige ist, die das Buch retten kann. Doch das stellt sich als schwieriger heraus ...

Die Protagonistin eines Bestsellers wird ermordet, was den Migras einen großen Schlag versetzt. Annie weiß, dass sie die Einzige ist, die das Buch retten kann. Doch das stellt sich als schwieriger heraus als gedacht und schon bald muss sie sich immer mehr Gefahren stellen.

Annie ist eine tolle und symphatische Protagonstin, weshalb man mit ihr mitfiebert. Sie ist mutig und bereit dazu, sich in Gefahr zu bringen, um den anderen Migras zu helfen.
Mac und Fitz sind gute Nebencharaktere und Freunde. Sie unterstützen Annie wo sie können und sorgen sich um sie. Caspian steht in diesem Band nicht wirklich im Vordergrund, trotzdem macht er eine gute Entwicklung durch. Er fängt an Sachen zu hinterfragen und möchte nicht mehr nur machen, was man ihm sagt.
Die Handlung lässt etwas auf sich warten. Das erste Drittel ist für mich etwas zäh gewesen, aber danach nimmt die Geschichte sehr an Fahrt auf und ich wurde in einen Bann gezogen. Man erfährt immer mehr über die Lexis und den Limbus, was mir gut gefallen hat. Auch spitzt sich die Lage mit Charon immer weiter zu und man erfährt über ihn einiges interessantes. Der Plot ist gut gelungen und spannend, weshalb man direkt weiterlesen möchte.
Der Schreibstil ist wirklich gut. Die Autorin schreibt packend und angenehm, weshalb man sich leicht in die Personen hineinversetzen kann und schnell durch das Buch kommt. Auch das Worldbuilding ist sehr gelungen, weshalb man sich die Welt fast schon bildlich vorstellen kann.
Das Cover finde ich ansprechend und gut zur Geschichte passend. Es weckt das Interesse und man möchte wissen, was einen dahinter erwartet.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der wissen möchte, wie es mit Annie, ihren Freunden und den Migras weitergeht. Wenn man Bücher liebt und Wert auf eine geniale und vielschichtige Welt, symphatische Charaktere und interessanten Plottwists legt, ist man bei dieser Reihe gut aufgehoben. Ich bin sehr gespannt, wie es nach diesem Ende weitergeht und freue mich schon sehr auf den Abschluss.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Die Geheimnisse von Lavender House

Lavender House
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Evander Mills ist Ex-Polizist, denn er macht zwar seinen Job gut, aber er ist schwul. Und im Jahr 1952 wird das nicht akzeptiert. Evander spielt nun mit dem Gedanken, sich selbst umzubringen, doch dann ...

Evander Mills ist Ex-Polizist, denn er macht zwar seinen Job gut, aber er ist schwul. Und im Jahr 1952 wird das nicht akzeptiert. Evander spielt nun mit dem Gedanken, sich selbst umzubringen, doch dann taucht Pearl auf und bietet ihm einen Job an. Pearls Frau wurde tot aufgefunden und Andy soll nun herausfinden, ob es Mord war oder ein Unfall.

Der Hauptprotagonist Evander, Spitzname Andy, hat mir gut gefallen. Obwohl es ihn gebrochen hat, dass man ihn aufgrund seiner Sexualität schlecht behandelt, ist er eine starke und mutige Person, die das Leben nicht aufgeben möchte. Im Verlauf der Geschichte macht er eine gute Entwicklung durch und reflektiert auch sein Verhalten, als er noch bei der Polizei war, was ich sehr wichtig finde.
Die Bewohner von Lavender House sind interessant. Sie haben ihre Eigenheiten und man muss sich etwas an sie gewöhnen, aber dann merkt man, dass es insgeheim gute Menschen sind.
Die Handlung rund um die Ermittlungen und das Seifenimperium hat mir gut gefallen. Immer mehr über die Personen, Geheimnisse und die möglichen Motive zu erfahren, ist spannend und es macht Spaß, Vermutungen aufstellen, wer es gewesen sein könnte. Auch dass sich viel um das Seifenimperium gedreht hat, habe ich interessant gefunden und es ist auf jeden Fall gut umgesetzt worden. Auch Lavender House als Setting hat mir gut gefallen. Es dient einerseits als Schutz vor der Außenwelt, doch andererseits passiert dort ein Mord.
Am wichtigsten sind aber die behandelten Themen. Es geht um das Queersein, Diskriminierung, Gewalt gegen Homosexuelle und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Alles Themen, die nicht nur im Jahr 1952 eine Rolle spielen, sondern auch jetzt noch. Es ist wirklich schlimm gewesen zu lesen, wie queere Menschen behandelt wurden, nur weil sie eben so sind, wie sie sind.
Der Schreibstil ist gut und angenehm. Man kann sich gut in Andy, aber auch in die anderen Personen hineinversetzen und man wird schnell von der Geschichte in einen Bann gezogen.
Das Cover passt gut zur Geschichte. Es wirkt mysteriös und ich mag es, dass in dem Umriss der Frau, Elemente von Lavender House zu sehen sind. Und farblich passt das Cover natürlich auch gut.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen spannenden Krimi lesen möchte, der ein interessantes Setting und facettenreiche Charaktere hat. Auch die behandelten Themen sind ein ausschlaggebender Punkt, warum man das Buch lesen sollte.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Die Frau unter dem Eis

MORD UND MEER Wintersturm
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Die Kieler Förde ist zugefroren und im Eis wird ein Leuchten bemerkt. Doch nicht nur das mysteriöse Leuchten wird entdeckt, sondern auch die Leiche der Meeresbiologin Dr. Juliane Wagner. Doch wer könnte ...

Die Kieler Förde ist zugefroren und im Eis wird ein Leuchten bemerkt. Doch nicht nur das mysteriöse Leuchten wird entdeckt, sondern auch die Leiche der Meeresbiologin Dr. Juliane Wagner. Doch wer könnte etwas gegen die Unweltschützerin gehabt haben? Hat es etwas mit dem Projekt zu tun, an dem sie gearbeitet hat oder ist das Motiv doch etwas anderes?

Von Anna und Max bin ich weiterhin ein großer Fan. Mit jedem Buch merkt man, dass die beiden sich immer besser verstehen und immer besser zusammenarbeiten. Max ist in diesem Band bereit gewesen, Anna von einem bestimmten Vorfall zu erzählen, dazu ist es dann leider doch nicht gekommen. Das zeigt aber, dass er ihr mittlerweile vertraut.
Die Handlung ist wieder spannend gewesen. Ab der ersten Seite ist man sofort in der Geschichte drin und überlegt mit, wer der Täter sein könnte. Es ist durchgehend spannend, da immer mehr Beweise und potentielle Täter gefunden werden. Die Auflösung des Falls hat mir richtig gut gefallen, da diese sich stark von den Vorgängern unterscheidet. Doch die Geschichte dreht sich nicht nur um die Ermittlungen, auch das private Leben von Anna spielt eine Rolle, was mir gut gefällt.
Der Schreibstil ist gut und flüssig, weshalb man leicht durch die Seiten kommt. Ich hatte diesmal das Gefühl, dass manchmal Informationen wiederholt wurden, also zum Beispiel etwas am Ende eines Kapitels gesagt wurde, was dann am Anfang vom nächsten Kapitel wieder erwähnt wird. Aber wirklich gestört hat mich das nicht.
Das Cover passt gut zu einem Küstenkrimi und macht die Atmosphäre deutlich, die im Buch herrscht.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für einen spannenden Fall interessiert und dabei auch viel Wert auf symphatische Protagonisten legt. Die Ermittlungen sind gelungen, denn einem wird erst am Ende klar, wer der Täter ist.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Was im Geisterdorf geschehen ist

Der dunkle Sommer
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Tilda möchte einen Neuanfang wagen, irgendwo, wo sie niemand kennt und sie ihre Ruhe hat. Welcher Ort eignet sich da besser als ein Geisterdorf auf Sardinien? Dort angekommen merkt sie recht bald, dass ...

Tilda möchte einen Neuanfang wagen, irgendwo, wo sie niemand kennt und sie ihre Ruhe hat. Welcher Ort eignet sich da besser als ein Geisterdorf auf Sardinien? Dort angekommen merkt sie recht bald, dass mysteriöse Dinge vor sich gehen und andere Menschen ihr Haus für verflucht halten. Doch was ist damals in dem Dorf passiert? Gemeinsam mit Enzo, einem Journalisten, versucht sie hinter dieses Geheimnis zu kommen und schon bald steckt sie mittendrin, als ihr Bruder Nino verschwindet.

Tilda konnte ich gut verstehen. Sie hat im Leben nicht immer die richtige Entscheidung getroffen, weshalb sie mit Selbstvorwürfen zu kämpfen hat. Trotzdem versucht sie, ihr Leben weitesgehend normal weiterzuleben. Bei Enzo im Leben läuft auch nicht alles perfekt, aber er weiß, dass er im Moment an einer großen Geschichte dran ist, die sein Leben verändern wird.
Die Nebencharaktere sind interessant und in einigen steckt mehr, als man Anfangs vielleicht denkt.
Die Handlung ist in zwei Zeitstränge aufgeteilt, Tildas und Enzos spielt in der Gegenwart, während der von Franca in der Vergangenheit spielt. Mich persönlich haben die Kapitel von Franca am meisten gepackt, da ihr so einiges schlimmes widerfährt und es krass zu lesen gewesen ist, was früher auf Sardinien passiert ist. In der Gegenwart fängt es erst ab etwa dem letzten Drittel an, wirklich spannend zu sein. Davor hätte es auch einfach ein Roman über einen Neuanfang sein können. Hier hätte ich mir also viel mehr Spannung und Nervenkitzel gewünscht. Das Ende ist aber gut gemacht und hat mich überzeugt. Es ist interessant zu sehen gewesen, wie sich alles zusammensetzt und mit fast keinen Twist habe ich so gerechnet.
Der Schreibstil ist angenehm und atmosphärisch. Ich bin gut durch die Geschichte gekommen und ab dem letzten Drittel konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Cover ist nicht so mein Fall, aber es passt gut zum Genre und auch zur Geschichte.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen gelungenen Thriller lesen möchte, in dem ein ernstes Thema mitverarbeitet wurde. Es dauert zwar etwas, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt, aber die Auflösung ist echt gut gemacht und vor allem auch unerwartet.

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