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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2025

Mehr Spice als Weihnachten

Under the Mistletoe – Die zwangsläufige Zeit der Liebe
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Wenn ich ehrlich bin, dann hatten die Geschichten nicht viel mit Weihnachten zu tun. Es gab in jeder Geschichte etwas Vorgeplänkel und alles endete in SnuSnu. Es liest sich wie ein Fiebertraum und bleibt ...

Wenn ich ehrlich bin, dann hatten die Geschichten nicht viel mit Weihnachten zu tun. Es gab in jeder Geschichte etwas Vorgeplänkel und alles endete in SnuSnu. Es liest sich wie ein Fiebertraum und bleibt überall gleich absurd.

Besonders die zweite Geschichte liest sich wie „Warum liegt hier Stroh?“. Musste dabei viel lachen. Spezialangefertigte Stühle? Er weiss nicht, wie sich ein Fahrrad anhört? Ach cmon.

Die Namen in den Geschichten waren teilweise genauso absurd (Dangerfield, echt jetzt?).

Wenn man auf süße und kitschige Weihnachtsgeschichten hofft… lieber Finger weg. Es geht in dem Buch primär um Spice.

War ganz funny und ich betrachte es mehr als Trash Read. Lasst euch aber nicht vom Cover täuschen.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Cozy Wintergeschichte

Kiss me in Winter. Eine sugar coated Romance
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Etwas Vorab: Man muss den Spice von Laurie Gilmore wirklich mögen, sonst wird das nichts.

Kira und Bennett waren ein süßes Paar und mir hat es sehr gefallen, die Geschichte der beiden zu verfolgen. Es ...

Etwas Vorab: Man muss den Spice von Laurie Gilmore wirklich mögen, sonst wird das nichts.

Kira und Bennett waren ein süßes Paar und mir hat es sehr gefallen, die Geschichte der beiden zu verfolgen. Es gab zwar wieder Drama und etwas Hin- und Her, doch das fand ich dieses Mal überhaupt nicht schlimm. Die Hälfte des Buches habe ich innerhalb eines Tages weggelesen und war ganz verwundert, wie schnell ich durch die Geschichte komme.

Kira ist zuerst Grumpy und möchte keine Weihnachtsbäume verkaufen, doch Wunder o Wunder, natürliiich muss sie das. Entgegen der Meinung vieler anderer mochte ich Kira sehr gerne. Sie lernt dazu, versucht Selbstständig zu werden und ist anfangs sehr zurückgezogen. Mir hat die Chemie zwischen Bennett und ihr sehr zugesagt. Die beiden locken sich langsam aus der Reserve und lernen sich zu lieben.

Finde es auch sehr toll, dass Bennett so ein netter Kerl war und zu keinem Zeitpunkt toxisch war. Super angenehm!

Etwas komisch fand ich den Spitznamen "Peaches". Da muss ich irgendwie direkt an Ice Age denken und deshalb konnte ich nichts mit dem Spitznamen anfangen.

Eine zuckersüße weihnachtliche Geschichte für zwischendurch und Prima zum abschalten.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Berührend und Echt

Gute Gründe
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Die Geschichte war sehr berührend geschrieben und durch den ansprechenden Schreibstil konnte man Yaels Zerrissenheit mitfühlen.

Zwischendurch war es mir ein wenig zu ausgeschmückt, deswegen „nur“ die ...

Die Geschichte war sehr berührend geschrieben und durch den ansprechenden Schreibstil konnte man Yaels Zerrissenheit mitfühlen.

Zwischendurch war es mir ein wenig zu ausgeschmückt, deswegen „nur“ die 4 Sterne. Das ändert trotzdem nichts an der wichtigen Botschaft, die dieses Buch vermittelt.

Yael hatte ihren Lebenswillen verloren und findet ihn in einigen Lebenssituationen und durch andere Menschen wieder. Das Aufarbeiten bis zu ihrem einigermaßen zurückgewonnenen Lebenswillen fand ich sehr „spannend“ und rührend geschrieben. Währenddessen bekommt man immer wieder einen Einblick in das „davor“ und was sie zu diesem Punkt trieb.

Fazit
Mental Health ist ein sehr wichtiges Thema und sollte IMMER ernst genommen werden. Lasst euch nichts anderes einreden. Eine Depression hat viele Gesichter und man merkt es den meisten Menschen nicht an.

Ein wirklich tolles und emotionales Buch.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Manchmal ist weniger mehr

Like Ice We Break
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Anfänglich mochte ich das Buch mehr als den zweiten Teil der Reihe, jedoch noch etwas weniger als Teil 1. Meine anfängliche Euphorie hat sich jedoch schnell gelegt.

Teilweise ist das Buch mit so vielen ...

Anfänglich mochte ich das Buch mehr als den zweiten Teil der Reihe, jedoch noch etwas weniger als Teil 1. Meine anfängliche Euphorie hat sich jedoch schnell gelegt.

Teilweise ist das Buch mit so vielen verschiedenen Probleme überladen, dass ich nicht mal mehr richtig mitgekommen bin. Die Autorin hätte sich eher auf Gwens psychische Gesundheit und den narzisstischen Vater konzentrieren sollen, da ich die Storyline sehr interessant fand! Allerdings wurde mir mit Gwens bipolarem Krankheitsbild zu oberflächlich umgegangen. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.

Die Tension zwischen Gwen und Oscar habe ich nicht gefühlt, da es mir alles in allem viel zu überladen war. Die Story mit Bri und den ganzen Drogen habe ich null gefühlt und empfand es eher als lästig, da in den „wenigen“ Seiten einfach nicht genug Zeit für eine tiefgreifendere Story blieb.

Fazit

Zu viel Drama, viel zu überladen und mir fehlte der Tiefgang. Zwar gab es schöne Zitate zwischen Gwen und Oscar, doch mehr gefiel mir dann auch nicht. Ich fand den Kosenamen „Cheesecake“ etwas weird und die vielen stockenden Sätze machten mir das Lesegefühl etwas kaputt.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Female Rage at it's Best!

NEMESIS' TÖCHTER
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Am liebsten würde ich das Buch allen Personen um mich herum in die Hände geben und sagen "lies das". Ein notwendiges Buch, um vielleicht auch mal den letzten (Mann) davon zu überzeugen, dass Feminismus ...

Am liebsten würde ich das Buch allen Personen um mich herum in die Hände geben und sagen "lies das". Ein notwendiges Buch, um vielleicht auch mal den letzten (Mann) davon zu überzeugen, dass Feminismus keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit ist.

Tara-Louise Wittwer greift viele Themen auf, gibt ehemalige Fehlverhalten zu und klärt über so einige Dinge auf. Für den Einstieg in Thema Feminismus wirklich zu empfehlen. Man erwischt sich eventuell bei den Ein- oder anderen Vorurteilen, die das Patriarchat uns unterbewusst eingebläut hat und zusätzlich lernt man(n) noch einiges dazu. Unter anderem habe ich noch einiges über die Hexenverfolgungen gelernt, weshalb ich darüber jetzt noch gerne etwas mehr recherchieren möchte. Es ist geradezu erschreckend, wie oft Femizide in der Geschichte geschehen sind. Das alles nochmal zu lesen hat mich sehr erschrocken, denn irgendwie hat man das nicht ständig auf dem Schirm..

Nach dem Buch festigt sich die Meinung: Ich will nicht schweigen, nicht belächelt werden oder anderes. Ich will, dass man mich ernst nimmt und mir zuhört. Wie Tara bereits im Buch sagte: Ich mache das nicht nur für mich, sondern für alle Töchter, die nach mir kommen.

Fazit
Ich finde, dass solche Bücher Pflichtlektüre sein sollten. Hoffentlich stößt der ein- oder andere auf dieses Buch und kann damit seinen eigenen Horizont erweitern.

Allgemein ist das Buch sehr zu empfehlen. 10/10

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