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Veröffentlicht am 24.01.2026

Mord in der Buchhandlung

Mord in der Charing Cross Road
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Von flyspy
Es handelt sich um die Neuauflage eines Romans von 1956. Das merkt man diesem Krimi auch an. An historisch anmutenden britischen Krimis bin ich interessiert und lese sie zwischendurch gerne. ...

Von flyspy
Es handelt sich um die Neuauflage eines Romans von 1956. Das merkt man diesem Krimi auch an. An historisch anmutenden britischen Krimis bin ich interessiert und lese sie zwischendurch gerne. Und den Start in das Buch fand ich noch ganz gut, man lernt die Personen kennen. Denn es sind viele Protagonisten, die hier zusammenspielen und mit denen man erst bekannt werden muss, um nicht den Faden zu verlieren. Eine Übersicht über die handelnden Personen hätte dem Buch gutgetan.
Die Handlung ist in einem antiquarischen Buchladen angesiedelt, der von einer alteingesessenen Buchhändlerfamilie geführt wird. Johnny ist Juniorchef und Sally eine geschätzte Angestellte. Mr. Butcher dagegen ist weniger beliebt und wird ermordet an seinem Schreibtisch aufgefunden. Auch ein Geist treibt anscheinend sein Unwesen. Neben Scotland Yard ermitteln Sally und Johnny, denn es gilt Johnnys Cousin zu entlasten.
Bei allem Interesse für das Buch: es las sich etwas zäh, fast hölzern und den Mittelteil fand ich zu langatmig. Ich war schon versucht, den Krimi - dem es auch an Spannung fehlte - zur Seite zu legen. Zudem mangelt es dem Krimi an Londoner Lokalkolorit, der Schauplatz könnte irgendwo an einem beliebigen Ort angesiedelt sein. Die Auflösung wurde dann ziemlich rasch abgehandelt, die sich anbahnende Liebesbeziehung war eher wie eine Randnotiz beschrieben.
Fazit: Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Das Weltall entdecken

National Geographic Kids - Lexikon des Weltalls; ein visuell spektakuläres Nachschlagewerk zu Astronomie und Raumfahrt für Kinder ab 8
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Das Buch fällt schon durch seine Aufmachung auf: großformatig mit festerem Papier vielen Fotos und Illustrationen.
Mir gefiel gleich die Strukturierung des Buches. Von den Anfängen von Forschung und Raumfahrt, ...

Das Buch fällt schon durch seine Aufmachung auf: großformatig mit festerem Papier vielen Fotos und Illustrationen.
Mir gefiel gleich die Strukturierung des Buches. Von den Anfängen von Forschung und Raumfahrt, über die Reise durch unser Sonnensystem bis hin zu Wissenswertem über Galaxien, schwarze Löcher, dunkle Materie und einem kurzen Blick in künftige Möglichkeiten. Auch Erwachsene werden bestimmt noch das ein oder andere Interessante entdecken. Es ist eine Freude, das Buch in den Händen zu halten und laufend etwas Neues zu ergründen. Die Fakten werden sehr gut und umfassend erklärt. Es ist kein Buch, welches an einem Stück gelesen werden muss, im Gegenteil. Es eignet sich gut, um sich mal einen einzelnen Punkt oder einen Themenkomplex herauszugreifen. Es kann aber auch sein, dass man am Buch hängen bleibt und weiterblättert, weil es so schön gestaltet ist. Ein Glossar und ein Register runden das Buch ab. Das Buch lädt ein zum Stöbern und Staunen und ist eine Bereicherung nicht nur für die Jugendbibliothek. Absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Der Erbe des Unterwasserreiches

Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine
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Als Animox-Neuling dachte ich, ich steige mal mit der neuen Reihe ANIMOX-Origins in die Welt der Tierwandler ein.
Vorneweg: Ich fand das Buch gut zu lesen (auch ohne Kenntnis der Animox-Reihe) und empfehle ...

Als Animox-Neuling dachte ich, ich steige mal mit der neuen Reihe ANIMOX-Origins in die Welt der Tierwandler ein.
Vorneweg: Ich fand das Buch gut zu lesen (auch ohne Kenntnis der Animox-Reihe) und empfehle es für die Altersgruppe ab 9 Jahren. Meine 10jährige Patentochter fand die Geschichte um das Animagieren und die Frage, werde ich Hai oder Delphin, richtig cool.
Benjamin Fluke, genannt Jam, ist einziger Sohn und jüngstes Kind in der Familie. Sein Vater ist Oberhaupt des Unterwasserreichs und animagiert zum Delphin, während seine Mutter und seine Schwestern sich alle in einen Hai verwandeln können. Für Jam stellt sich die Frage, welches Meereswesen in ihm steckt und wann auch er endlich animagieren kann. Jam lernt eine kleine frisch geschlüpfte Meeresschildkröte namens Beau kennen, die er zunächst beschützt und die ihm schnell zum Freund wird. Auf einer von seinem Vater initiierten Schatzsuche seiner Schwestern, an der er heimlich teilnimmt, unterstützt Beau ihn, indem er bei der Lösung der Rätsel hilft. Jam gewinnt dabei an Selbstvertrauen, lernt sich zu behaupten. Ich fand es interessant seine Entwicklung zu beobachten und dabei eine neue Fantasywelt kennen zu lernen. Es wird spannend und rasant erzählt und die auftretenden Konflikte, vor allem unter den miteinander konkurrierenden Schwestern, sind kurzweilig beschrieben. Das Buch weckt Lust darauf, die weiteren Bände der Reihe kennenzulernen, in denen Tierwandler und deren Geschichte aus den anderen Reichen vorgestellt werden - ein gelungener Start des Prequels um die Animox-Reihe.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Familiendrama voller Intrigen

Eisnebel
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Theodora reist mit ihrem Verlobten Connor Dalton das erste Mal zu seiner Familie in den Winterurlaub auf ein abgelegenes Anwesen im pazifischen Nordwesten der USA, mitten im Wald. Getrübt wird die Zeit ...

Theodora reist mit ihrem Verlobten Connor Dalton das erste Mal zu seiner Familie in den Winterurlaub auf ein abgelegenes Anwesen im pazifischen Nordwesten der USA, mitten im Wald. Getrübt wird die Zeit von anonymen Drohungen, sich von Connor fernzuhalten. Theo, die bei Adoptiveltern groß geworden ist, fehlen die Erinnerungen an ihre frühe Kindheit, sie wird jedoch immer wieder von Albträumen heimgesucht. Auf Idlewood angekommen, konkretisieren sich Bilder aus der Vergangenheit und sie beginnt, sich an Ereignisse zu erinnern. Was verbergen sowohl Theodora selbst als auch die Familie Dalton?
Vorneweg: Das Buch liest sich einfach weg. Es ist sehr gut lesbar geschrieben, die Kapitel meist kurz, so dass jeder seinem eigenen Lesetempo folgen kann. Die Geschichte hat einiges an Facetten zu bieten und nach und nach kommen die verborgenen Heimlichkeiten ans Licht.
Mir hat eine kurze Übersicht der Protagonisten gefehlt, ich wusste beispielsweise zunächst nicht genau Mutter und Großmutter von Connor zu unterscheiden, mit der Zeit hat sich das gegeben. Die Charaktere sind nicht alle mit gleicher Tiefe beschrieben, was auch nicht unbedingt notwendig war. Erzählt wird aus der Sicht von Theodora, nach und nach gibt sie auch Fragmente aus dem Leben bei der Adoptivfamilie preis, welches nicht von tiefer Zuneigung geprägt wurde. Sie hatte dort keine echte Chance, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen, das schimmert immer wieder durch. Ihr Weg in das Erwachsenenleben war schwer erkämpft.
Und nun kommt sie auf das Anwesen der Familie Dalton, erfährt dort unterschiedlich abgestuft Ablehnung und gelegentlich auch Zuneigung. Und muss dort erneut einen Kampf ausfechten, um Connors Liebe nicht zu verlieren, denn das ist dies, was für sie an erster Stelle steht. Nach vielen turbulenten Szenen, die auch eine Reihe von Missverständnissen offenlegen, bleibt der Leser am Ende zufrieden zurück. Den Schluss finde ich gelungen und auch für Theodora passend. Für die volle Anzahl der Sterne reicht es nicht ganz, denn es handelt sich nicht um ein literarisches Meisterwerk. Aber es bleibt eine interessante Story für zwischendurch, die es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Walkin' in a winter wonderland …

Ring the Bells
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Wie war das? Glaube kann Berge versetzen? In Zalas Winterwunderland scheint dies zu klappen, zumindest mit Hilfe von Magie, die der alte Dämonengott Zalas einsetzt. Umso mehr Menschen, vor allem Kinder, ...

Wie war das? Glaube kann Berge versetzen? In Zalas Winterwunderland scheint dies zu klappen, zumindest mit Hilfe von Magie, die der alte Dämonengott Zalas einsetzt. Umso mehr Menschen, vor allem Kinder, an ihn glauben, desto stärker wird er - und seine Absichten sind nicht die besten. Banecroft und Co. sind wieder aufs Äußerste gefordert, Weihnachten und vielleicht sogar die ganze Welt zu retten.
McDonnell setzt mit bewährten und neuen Merkwürdigkeiten seine Geschichte um die Zeitung mit den seltsamen Nachrichten fort. Scheinbar unerschöpflich ist sein Ideenreichtum und eine Kuriosität jagt die andere. Der Autor ist nicht verlegen, uns seine kreativen Einfälle zu präsentieren und führt uns erneut in eine nicht alltägliche Welt voller skurriler Charaktere. Das Redaktionsteam der Stranger Times und einige Figuren mehr sind mir inzwischen vertraut, entwickelt sich aber auch weiter. Wir lernen dazu neue Protagonisten kennen, müssen uns leider auch von einer bekannten Gestalt verabschieden, aber auf eine versöhnliche Art.
Das Buch, liest sich flüssig, ist dazu temporeich und zeichnet sich durch Kreativität und Humor der britischen Art aus. Der Mittelteil wies für mein Empfinden jedoch einige Längen auf, die zwar auch ihren Unterhaltungswert haben, mich aber dazu brachten, mal eine Lesepause einzulegen. Die Story entwickelt sich über verschiedene Handlungsstränge, die sich letztendlich zusammenfügen. Zum Schluss ging alles sehr schnell, fast zu schnell. Gegen Ende versank alles im Chaos, ja es ist nicht immer optimal, wenn sich alle Wünsche erfüllen. Ohne Kenntnis der ersten Bände würde es wahrscheinlich schwerfallen, Geschehen und Verhalten der Protagonisten richtig einzuordnen. Daher empfehle ich allen Interessierten, beim Lesen die Reihenfolge einzuhalten. Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, bleiben noch Punkte offen, die auf eine Fortsetzung hoffen lassen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

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