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Veröffentlicht am 19.02.2025

Poetisch und wortgewaltig

Die Augen der Medusa
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„Der ewige Palast“ ist kein Werk für zwischendurch. Es ist der wortgewaltige, ideenreiche Auftakt einer Reihe, die sich mit essenziellen und philosophischen Themen beschäftigt.
Die Stadt Etherion wird ...

„Der ewige Palast“ ist kein Werk für zwischendurch. Es ist der wortgewaltige, ideenreiche Auftakt einer Reihe, die sich mit essenziellen und philosophischen Themen beschäftigt.
Die Stadt Etherion wird in einer poetischen Weise beschrieben und so mit einer ganz speziellen Art zum Leben erweckt.

Mir hat der Stil sehr gut gefallen, auch wenn er auf manche Leser zu langsam fortschreitet oder unnahbar wirkt. Ich brauche oft zwischen den Büchern ein Werk das mich fordert. Und das war dieses Buch eindeutig.

Es beschäftigt sich, trotz dystopischer Steampunk-Atmosphäre mit starken Themen, die auch genau in unsere heutige Zeit passen. Flüchtlingspolitik, wann endet das Menschsein - wann ist man eine Maschine? Und das sind nur einige Punkte.

Außerhalb Etherions befindet sich das Ödland. Hier herrscht „Barbarei“, die Menschen flüchten aus der unwirklichen Landschaft in die Stadt, doch hier werden sie nicht mit offenen Armen empfanden. Die Stadt verfügt zwar über Ressourcen, Reichtum, Kunst und Kultur - aber wie in jeder Metropole ist es oft ein schöner Schein, denn vor den Verfall ist niemand gefeit.
Auch Etherion erkrankt. Eine alte Macht aus den Tiefen der Stadt, der Glasflor, bedroht die Zivilisation. Eine Gruppe Menschen mit verschiedenen Ansichten und Hintergründen machen sich auf den Weg um dagegen zu kämpfen.

Es ist keine leichte Kost und dennoch haben mich diese Seiten in ihren Bann gezogen. Sei es einfach nur die Sprache, die mich in eine verzauberte Stadt entführte, der Ideenreichtum der nicht bei den verschiedenen Cocktailarten des “Scherbenkompass” halt macht oder die Themen, die mich noch nach dem Lesen weiterhin beschäftigten.

Das einzige was ich bemängle sind die wenigen Kapitel, was es vielleicht kopfmäßig für mich anstrengend macht, bzw. Absätze die verschiedene Szenen voneinander trennt. So war ich bei letzteren oft ein wenig verwirrt wie wir von a plötzlich nach b gekommen sind.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Schwierig (nicht mein Genre)

Dunbridge Academy - Anytime
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Puh, was soll ich sagen - es ist einfach nicht mein Genre. Ich habe mich eher durch diese Trilogie gekämpft als entspannt.
Für Liebhaber*innen von New Adult bestimmt eine Klasse Reihe, für mich alles eher ...

Puh, was soll ich sagen - es ist einfach nicht mein Genre. Ich habe mich eher durch diese Trilogie gekämpft als entspannt.
Für Liebhaber*innen von New Adult bestimmt eine Klasse Reihe, für mich alles eher schwierig.

Mein Problem in jedem Band ist, dass mir die Nebencharaktere besser gefallen als die Protagonisten. Werden die Nebencharaktere im darauffolgenden Band zu Hauptfiguren bin ich enttäuscht, weil mir ihre Charakterzüge einfach missfallen.
So war es in Band 2 mit Tori und Sinclair - und nun in Band 3 mit Olive. Sie verlieren leider ihren Charme und nerven mich eher.

Wir hätten eigentlich mit dem Ausgangspunkt des Brandes am Ende von Band 2 eine wirklich spannende und dramatische Wendung. Olive verliert alles was für sie normal war: einen unversehrten Körper, ihre Leidenschaft das Schwimmen und die Möglichkeit mit ihren Freunden gleichzeitig den Abschluss zu machen.
Sie war immer schon eher zickig, unnahbar - aber auch loyal und ehrgeizig. Jetzt ist sie einfach nur zornig, verbittert und voller Wut.
Ihr späterer Loveinterest Colin hätte auch viel mehr sein können. Der „strafversetzte“ Schüler aus New York, der seine Schule abgefackelt hat. Das Brandopfer und der Zündler …
Aber es wurde einfach viel zu viel gewollt und wieder ewig viele Themen aufgegriffen, weil die Lovestory eben nicht so spannend ist.

❗️❗️❗️ Spoiler ❗️❗️❗️
Mit zu vielen Themen meine ich: Scheidung Olives Eltern, Selbstverletzung, lieblose karrieregeile Eltern, Psychische Probleme durch Trauma, Diabetes usw. Und zur Krönung schneidet man noch Grace Essstörung an. Alles zu viel Drama, was die Suppe für meine Geschmack zu inszeniert versalzt.
Alleine Grace - alle sind so gute Freunde - aber mir fehlten Interaktionen unter den Freunden. Sie merken Grace hat bedrohlich abgenommen - aber lieber ignorieren, nicht ansprechen und einfach weiter machen lassen bis sie umkippt.
Sie fand ich diesmal am interessantesten und sie kam kaum vor. Leider würde ihr Charakter mir in einem potentiellen 4. Band wahrscheinlich als Protagonist wieder nicht gefallen.
Auf jeden Fall fand ich alleine die Tatsache, dass Colin unschuldig ist wieder zu einfach erledigt. So viel Drama um nichts.
Sein Charakter denkt auch zu viel mit seinen Hoseninhalt (wenn eine schwarze leggings und ein verwuschelter Dutt einen schon heiß macht)

Wer viele überzogene Dramen mag ist hier richtig aufgehoben. Für mich war’s leider nichts.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Spannend bis zur letzten Seite

Magic Island - Ruf der Seelentiere. Eine magische Insel und sprechende Seelentiere: Fantasy-Buchreihe ab 11 Jahren (Magic Island, Bd. 1)
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Wer sucht ein schnelles Abenteuer und ist bereit für eine neue Jugendbuchreihe? Dann ist „Magic Island - Der Ruf der Seelentiere“ genau das richtig. Ich habe auf jeden Fall eine tolle neue Reihe für mich ...

Wer sucht ein schnelles Abenteuer und ist bereit für eine neue Jugendbuchreihe? Dann ist „Magic Island - Der Ruf der Seelentiere“ genau das richtig. Ich habe auf jeden Fall eine tolle neue Reihe für mich entdeckt.

Wir werden in die Geschichte schnell hineingezogen. Julian ist ein normaler 15 jähriger Junge, der gerne hilfsbereit in einer Tierrettung hilft, aber auch so seine Probleme mit dem Umgang mit seiner Wut hat.
Plötzlich wird er mit einem magischen Anhänger konfrontiert und gelangt über ein Portal auf eine geheimnisvolle Insel. Hier greift ihn eine schreckliche, bösartige Kreatur an, vor der er sich gerade noch retten kann.
Er lernt seinen Seelenschatten Askan kennen. Ein Husky, der einen Teil seiner Seele darstellt und ihm tatkräftig zur Seite steht. Auch trifft er auf drei weitere Helden und ihre Seelenschatten.
Zusammen müssen sie dem Rätsel der Insel auf die Spur kommen und gegen die bösartigen Kreaturen kämpfen.

Der rasante Einstieg und die geballte Action haben mich sofort zum mitfiebern eingeladen. Die geheimnisvolle Insel ist voller Rätsel und auch der Grund, warum die vier Helden dort gelandet sind, bleibt anfangs noch im Dunkeln.
Ich habe mit Spannung die Seiten verschlungen und der Cliffhanger am Ende lässt mich jetzt schon sehnsüchtig auf den Sommer 2025 warten. Auf jeden Fall eine Reihe mit sehr viel Potential.

Das Buch ist dazu wirklich wunderschön gestaltet. Das Cover lädt zum entdecken ein und die Liebe zum Detail hat mich begeistert.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Ein cozy Fantasykrimi

Die Verschwörung von Eldergrove
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Voller Einfallsreichtum und mit liebevollen Details wird der Leser von Jan Nowatschek Buch in die bezaubernde Wichtelstadt Eldergrove mit ihren verschiedenen Charakteren entführt.

„Entführt“ ist hierbei ...

Voller Einfallsreichtum und mit liebevollen Details wird der Leser von Jan Nowatschek Buch in die bezaubernde Wichtelstadt Eldergrove mit ihren verschiedenen Charakteren entführt.

„Entführt“ ist hierbei gleich ein Stichwort für die Geschichte!
Denn wir erleben auch die Schattenseiten dieser idyllischen Stadt mit dem guten Birkenbier und weiteren Leckereien: es verschwinden Wichtel spurlos!
Und dies alles kurz bevor Santa Claus die Stadt besucht und ein großes Fest für ihn abgehalten werden soll.
Der mutige Elwin und die pfiffige Reporterin Fiona und noch einige andere Wichtel werden auf der Suche nach der Wahrheit vor fruchtbaren Tatsachen gestellt.

Für Leser die auf schnelle Action stehen ist dieses Buch nicht geeignet.
Es handelt sich eher um einen cozy Fantasykrimi. Genau das passende Leseerlebnis für kalte, ungemütliche Abende in der Vorweihnachtszeit, wenn man
sich mit Tee oder heißer Schokolade unter einer warmen Kuscheldecke versteckt und mit einem guten Buch die Laune versüßt.

Ich fand die Welt zauberhaft, die Charaktere allesamt gut ausgearbeitet und würde gerne wieder eine Reise nach Eldergrove antreten.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Teepolitik

Der Thron der Finsternis
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Ich empfand, dass dieses Buch wieder mehr zur Alter Stärke zurückfand. Keine jahrzehntelangen Rückblicke des Krasianer, dafür - ich klaue hierfür den Titel eines Kapitels - „Teepolitik“ à la „Game of Thrones“ ...

Ich empfand, dass dieses Buch wieder mehr zur Alter Stärke zurückfand. Keine jahrzehntelangen Rückblicke des Krasianer, dafür - ich klaue hierfür den Titel eines Kapitels - „Teepolitik“ à la „Game of Thrones“ der ersten Staffeln.

Die beiden „Erlöser“ müssen ihrem gemeinsamen Ziel bewusst werden und an einem Strang ziehen.
Inevera muss das Machtvakuum, das sich seit Jardirs verschwinden entwickelt hat, so geschickt wie möglich lenken, dass ihre Söhne nicht die Kontrolle verlieren.
Leeshas kämpft um die Sicherheit ihres ungeborenen Kindes und muss ihre Spielfigur neu orientieren, während Rojer mit einer alten Rache konftrontiert wird. Und Gared wird auf den Hochzeitsmarkt geworfen, um die Stellung des Tals der Holzfäller zu sichern.

Zwar war dieses Buch gespickt von spannenden Kämpfen, doch eindeutig standen Verhandlungen, Intrigen und die Schlacht unter der Sonne, wie die Krasianer den Krieg mit den Norden betiteln, im Mittelpunkt. Eine Verschnaufpause für den Leser bzgl. des Krieges gegen die Dämonen, aber auch ein guter Einblick was sonst noch mit und um unsere Helden herum passiert.
Ich konnte endlich wieder mit den alten Helden Leesha und Rojer mitfiebern (auch wenn Arlen etwas stiefmütterlich behandelt wurde), aber es hat eine Haupt- und Nebenfiguren charakterliche Pluspunkte verliehen.

Es gibt viele Wendungen, die nun die politische Ebene für den nächsten Band komplett ändern werden. Auch Arlens und Jardirs Weg birgt Ungewissheit.
Bei über 1.000 Seiten gibt es natürlich die eine oder andere Länge, aber ich fühlte mich im Großen und Ganzen sehr gut unterhalten, auch wenn der Verlust der einen oder anderen Figur noch verdaut werden muss.

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