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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2018

Spannung pur !!!!!

Totenweg
3 0

Ein wahnsinnig gut gemachter Kriminalroman,der von einer jungen Frau namens Frieda handelt,welche ihre Kindheit und Jugend in der Elbmarsch verbracht hat.
Da ihre beste Freundin Merit im Teenageralter ...

Ein wahnsinnig gut gemachter Kriminalroman,der von einer jungen Frau namens Frieda handelt,welche ihre Kindheit und Jugend in der Elbmarsch verbracht hat.
Da ihre beste Freundin Merit im Teenageralter umgebracht wird und der Mörder noch frei herumläuft,schicken ihre Eltern sie auf ein Internat,wo sie den Rest ihrer Jugend verbringt,um dann nach Hamburg zu gehen um Polizistin zu werden.
Nachdem ihr Vater eines Nachts hinterrücks niedergeschlagen wurde,kehrt sie zurück ins Haus ihrer Kindheit,zu ihrer Mutter und muss sich nicht nur um diese,sondern auch um Haus und Hof kümmern,da der Vater Landwirtschaft betreibt und mit Äpfeln handelt. Genau da kommt natürlich alles wieder hoch,der Mord an ihrer Freundin, ihre erste Liebe Jasper, ihre Kindheit überhaupt und das teilweise schwierige Verhältnis zu ihren Eltern. Dann trifft sie auch noch auf Ermittler Haverkorn,der damals schon die Ermittlungen um ihre ermordete Freundin Marit geleitet hat und jetzt die Ermittlungen im Falle ihres Vaters übernimmt und nebenher aber auch den alten Fall noch mal aufrollt,der ihn nie hat ruhen lassen. Man erfährt auch dass es ihm privat nicht so gut geht,das es in seiner Ehe mehr als kriselt und seine Frau nach der Abtreibung des gemeinsamen Kindes schwer depressiv ist.
Anfangs ist Frieda Haverkorn gegenüber sehr diztanziert,da sie denkt den Mörder die ganzen Jahre über gedeckt zu haben,was sich nachher aber als Fehler herausstellt und so werden sich Haverkorn und Frida doch noch sympathisch. Im Endeffekt ziehen Sie an einem Strang und versuchen das Geschehene von damals, genauso wie das heutige zusammen zu klären.

Ich muss sagen mich hat dieser Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.Frieda und Haverkorn waren mir sehr sympathisch,auch wenn man Anfangs nicht wusste was man von Frida halten soll,da sie ja den angeblichen Mörder nicht preisgegeben hat.Ich finde Romy Fölck hat die Elbmarsch und die Geschichte darum herum mit so viel Liebe zum Detail erzählt,dass man sich alles wirklich gut vorstellen konnte man hat den Totenweg,die Apfelwiesen und alles darum herum bildlich vor sich gesehen. Die Figuren waren sehr gut beschrieben,ich bin in diesen Roman förmlich hinein gesunken.Die Spannung zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Mich hat wirklich nur eine Kleinigkeit gestört und das war zum Ende hin,als Frieda im Schuppen überwältigt wird und man nur durch ihre Erzählung erfährt was da vor sich gegangen ist. Diesen Teil der Geschichte hätte Romy Fölck noch mit ein paar Sätzen mehr beschreiben können,aber das ist Kritik auf höchstem Niveau. Am Ende des Romans gibt es noch eine Leseprobe zum zweiten Teil um Haverkorn und Frieda und ich bin jetzt schon gespannt wie es um die beiden weiter geht und weiß dass ich mir dieses Buch auf jeden Fall holen werde,weil mich die Geschichte nicht loslässt und ich wissen muss wie es um die beiden weitergeht.Ich kann dieses Buch jedem der einen guten Kriminalroman lesen möchte nur empfehlen,ebenso wie Leuten die die Elbmarsch lieben oder dort zu Hause sind.
Danke noch mal an Romy für diese tolle Leserunde,es hat wahnsinnig Spaß gemacht ihr Buch in den Händen halten zu dürfen und ich wünsche ihr für Ihren zweiten Roman alles Gute und hoffe sie bleibt uns als Autorin noch lange erhalten.

Veröffentlicht am 01.10.2018

Ein Buch bei dem man die Zeit vergisst

Die Frauen der Kamelien-Insel
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Zum Buch:

Im zweiten Teil der Kamelieninsel kommt die Ex von Mail,Chloe,mit seinem Sohn Noah, von dem bislang keiner was gewusst hat und bringt das Inselleben gehörig durcheinander. Auch Sylvias und Mails ...

Zum Buch:

Im zweiten Teil der Kamelieninsel kommt die Ex von Mail,Chloe,mit seinem Sohn Noah, von dem bislang keiner was gewusst hat und bringt das Inselleben gehörig durcheinander. Auch Sylvias und Mails frische Ehe muss dadurch einiges aushalten und auch der Ausbau auf der Insel, damit mehr Besucher kommen können, verlangt den beiden einiges ab. Dazu kommt noch dass Sylvia einfach nicht schwanger wird und das obwohl sie und Mail so gerne ein eigenes Kind hätten. Noah will nichts von Mail wissen und sofort nach Paris zurück zu seinem für ihn echten Papa, der ihn ja auch 7 Jahre lang aufgezogen hat und ebenfalls nicht wusste dass Naoh nicht sein leiblicher Sohn ist.

Mein Fazit:

Leider hat das Buch für mich sehr enttäuschend angefangen, da immerzu Sachen aus dem ersten Band wieder aufgegriffen und wiederholt worden sind. So war ich fast 150 Seiten lang doch sehr gelangweilt und wirklich Neu waren eigentlich nur zwei Dinge:Chloe und Noah und die Versteigerung des Kamelienbaums. Da die Kamelieninsel ja eine Saga ist, denke ich mal man liest chronologisch und braucht so intensive Zusammenfassungen nicht. Mal eine kleine Erinnerung oder Gedächtnisstütze okay, aber mir war das echt zu viel. Hätte ich das gewusst hätte ich den ersten Band ja nicht lesen müssen. Aber ab dann wurde es spannend und ich habe wie schon im ersten Band mitgefiebert und mich schnell mit dem Anfang des Buches ausgesöhnt. Der Schreibstil ist echt klasse, so bildlich dass man meint man kenne die Kamelieninsel und ihre Bewohner. Sylvia muss einem auch mit ihrer Art ans Herz wachsen. Die Kapitel haben eine gute Länge und auch die Ausdrucksweise gefällt mir außerordentlich gut. Ich muss aber leider das gesamte Buch bewerten, so kann ich nur 3,5 Sterne geben, was aber nur wegen dem ständigen Zusammenfassungen zustande kommt.Sonst wäre es wie im ersten Teil klare fünf Sterne wert gewesen. Ich denke meine Kritik versteht nur wer beide Teile kennt. Ich hoffe so sehr dass sich dies im dritten Band nicht wiederholt, sonst wäre ich mehr als enttäuscht. Aber um bei diesem Buch zu bleiben, sehr schöne Geschichte, tolle Charaktere und wundervoll beschrieben die Insel, samt Natur und Kamelienblüten. Ein Buch bei dem man die Zeit vergessen kann.

Veröffentlicht am 06.08.2018

Herzzerreißend !

Ein Song bleibt für immer
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Zum Buch:

Alice ist ein junge Frau, die an der Lungenkrankheit Mukoviszidose leidet und das schon seit ihrer Geburt,Ihre Lebenserwartung sind 30 Jahre, welche sie bald erreicht hat. Trotz allem modelt ...

Zum Buch:

Alice ist ein junge Frau, die an der Lungenkrankheit Mukoviszidose leidet und das schon seit ihrer Geburt,Ihre Lebenserwartung sind 30 Jahre, welche sie bald erreicht hat. Trotz allem modelt sie und träumt von der Veröffentlichung einer eigenen CD. Sie hat eine tolle Familie die immer hinter ihr steht und wahnsinnig tolle Freunde, darunter zwei Frauen die an derselben Krankheit leiden wie sie. Am Anfang des Buches lernt sie Tom kennen, ein Mann der sich sofort Hals über Kopf in sie verliebt hat,gleich nach dem ersten Sehen. Da sich Alice gerade erst von ihrem Ex getrennt hat, der mit ihrer Krankheit nicht wirklich klar kommen wollte und konnte, ist sie anfangs sehr vorsichtig und auch er hat natürlich bedenken, als er erfährt was für ein Schicksal Alice ertragen muss. Trotz allem beschließt er ihrer Beziehung eine Chance zu geben. Alice versucht derweil alles um mit ihrer Musik einen bleibenden Eindruck an ihre Nachwelt zu hinterlassen. Mit Hilfe eines Produzenten und einer Gesangslehrerin gelingt ihr bald Ihr erster großer Auftritt! Leider geht es ihr gesundheitlich immer schlechter. Wird sie es noch schaffen sich ihren großen Traum zu verwirklichen?

Mein Fazit:

Ein Buch dass mir nicht nur einmal die Tränen in die Augen getrieben hat. Alice Peterson schafft es dem Leser diese doch eher unbekannte Krankheit ein Stück weit näher zu bringen, es macht Mut und Hoffnung und man lernt spätestens jetzt wirklich jede Sekunde des Lebens zu genießen und an seinen Träumen festzuhalten. Trotz allem ist das Buch so positiv, mit Charme und einer Prise Humor geschrieben, so dass man auch mal schmunzeln kann. Ich finde diese Gratwanderung ist der Autorin wahnsinnig gut gelungen und es war garantiert nicht mein letztes Buch von ihr. Am Ende erfährt man auch, dass die Geschichte auf dem Leben der echten Alice aufgebaut ist und es sie und ihre Musik wirklich gab, bzw. noch gibt. Das hat mich gleich noch einmal traurig gestimmt. Ich finde es mutig von der Autorin sich an so ein Thema zu wagen, wo doch gerade in der westlichen Welt, über Krankheit und Tod doch er geschwiegen wird. Mit dem Buch wurde Alice, neben ihrer Musik noch ein zweites Denkmal gesetzt und das ist mehr als gerechtfertigt. Ich hoffe sie ist jetzt zufrieden dort wo sie ist und ich würde mir wünschen,dass das Buch bewirkt,das viel mehr Menschen die Willenskraft von Alice als Auslöser nehmen, um ihre Träume und Ziele zu kämpfen. Von mir ganz klare 5 Sterne, mehr gibt es ja leider nicht. Absolut empfehlenswert!

Veröffentlicht am 03.10.2017

Ein spannender historischer Roman

Das blaue Medaillon
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In dem Buch geht es um eine junge Frau die bei ihrem Großvater aufwächst und von eben diesem zu einer wahren Meisterdiebin erzogen wird. Nach dem Tod ihrer Tante vermacht diese ihr das blaue Medaillon ...

In dem Buch geht es um eine junge Frau die bei ihrem Großvater aufwächst und von eben diesem zu einer wahren Meisterdiebin erzogen wird. Nach dem Tod ihrer Tante vermacht diese ihr das blaue Medaillon durch welches sie an brisante Unterlagen kommen kann die einigen hohen Leuten Schaden könnten. Als kurz darauf ihr Großvater ermordet wird muss Alessa fliehen. Sie schließt sich einer Schauspieltruppe an welche sie durch ihre Tante kennt und macht sich mit diesen auf den Weg nach Deutschland zum Hofe des Herzogs.Dort angekommen wird ihr das Medaillon gestohlen sie muss es wieder zurückholen, wobei ihr die Ausbildung zur Diebin natürlich mehr als recht kommt. Ihr passieren viele witzige, aufregende Dinge und sie verliebt sich auch noch.

Ich fand das Buch sehr gut gemacht, es ist sehr flüssig geschrieben, an keiner Stelle langweilig, man möchte am liebsten immer weiter lesen. Ich finde es sehr gut recherchiert, die Figuren sind allesamt sehr gut beschrieben und dank dem Personenregister am Ende kommt man auch auf keinen Fall durcheinander. Die Figur der Alessa fand ich von der ersten Seite an sympathisch obwohl sie ja eine Diebin ist und ich möchte unbedingt wissen wie es um sie weiter geht und freue mich wahnsinnig auf eine Fortsetzung.

Eine minimale Kritik habe ich und das ist das Ende, weil man bei einigen Personen doch wissen möchte wie es um sie weiter geht und das Buch dann doch sehr schnell endet. Ein paar Sätze mehr hätten alles noch besser abgerundet.Aber da ich ja jetzt weiß dass es eine Fortsetzung gibt macht es das Ende für mich doch wieder stimmig.

Veröffentlicht am 24.11.2018

Eine Mutter klagt an

Marion, für immer 13
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Zum Buch:

Das Buch handelt von Marion, welche sich, aufgrund von Mobbings in der Schule, mit nur 13 Jahren das Leben nimmt. Geschrieben wird es von ihrer Mutter,welche Lehrer und Schüler, aber hauptsächlich ...

Zum Buch:

Das Buch handelt von Marion, welche sich, aufgrund von Mobbings in der Schule, mit nur 13 Jahren das Leben nimmt. Geschrieben wird es von ihrer Mutter,welche Lehrer und Schüler, aber hauptsächlich auch den Direktor der Schule dafür verantwortlich macht.Gleichzeitig möchte sie auf das Thema aufmerksam machen und versuchen Mobbing in der Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

Meine Meinung:

Die ganze Geschichte ist unendlich traurig und ich konnte das Buch immer nur in kurzen Etappen lesen, da es mich innerlich sehr aufgewühlt hat und ich einfach zu sehr mit der Mutter mitgefühlt habe. In jedem einzelnen Satz merkt man die unendliche Traurigkeit der Mutter. Gleichzeitig macht das Buch unwahrscheinlich wütend, da Ihr von keiner Seite Hilfe oder Anteilnahme entgegengebracht wird. Ganz im Gegenteil, sie und ihre Familie werden noch verantwortlich gemacht. Daher war das Buch für mich wahrlich schwere Kost und hat mich noch lange nach der letzten Seite mitgenommen. Da dieses Thema eigentlich keinerlei Kritik zulässt, fällt es mir sehr schwer diese zu äußern. Aber trotzdem muss ich es im Zuge der Rezession tun.Darum muss ich leider sagen, dass die vielen Wiederholungen störend waren und vieles doppelt und dreifach erzählt wurde, außerdem hätte ich mir mehr Informationen über das Leben nach dem Tod von Marion, in der Familie gewünscht. Dieses wurde erst ziemlich zum Ende thematisiert. Im Großen und Ganzen hat mich das Buch sehr gefesselt und ich bin der Meinung das es in den Schulunterricht gehört oder zumindest viele Jugendliche es lesen sollten, damit so ein Fall wie er Marion und wahrscheinlich vielen anderen auch widerfahren ist,thematisiert werden kann und Jugendliche merken was sie mit Mobbing anrichten können.