Cover-Bild Generation Z
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Gesellschaftliche Gruppen
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 05.10.2021
  • ISBN: 9783833878763
Valentina Vapaux

Generation Z

Zwischen Selbstverwirklichung, Insta-Einsamkeit und der Hoffnung auf eine bessere Welt

Gegenstand des Buches ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit der aktuellen Jugendkultur. Welchen Einfluss haben Influencer:innen, inwieweit prägt und verstärkt Social Media klassische Geschlechterrollen, wie sieht die von der Werbebranche getriebene Online-Welt wirklich aus und wie politisch sind die „Z s"? Analysiert wird außerdem wie Dating Apps Liebe und Beziehungen dieser Generation verändern und warum die Generation Z als "einsamste" Generation gesehen wird.

Die Themen sollen junge Leser:innen auf gesellschaftsrelevante Fragen aufmerksam machen und sie anregen ihre eigenen, generationstypischen Verhaltensmuster und ihr Konsumverhalten zu überdenken.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2021

Hübsch und kurzweilig

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Valentina Vapaux hat mit ihrem Buch Generation Z ihre persönliche und subjektive Sicht auf die Probleme, Herausforderungen und Ziele der Generation Z geschrieben. Sie erzählt kapitelweise von immer anderen ...

Valentina Vapaux hat mit ihrem Buch Generation Z ihre persönliche und subjektive Sicht auf die Probleme, Herausforderungen und Ziele der Generation Z geschrieben. Sie erzählt kapitelweise von immer anderen Themen, spricht dabei über alles was sie denkt, was die Generation Z beschäftigt und bewegt.
Ihr Schreibstil hat mir dabei sehr gut gefallen, ich mag die lockere, leichte Art mit der sie erzählt. Es ist sehr angenehm zu lesen und entspricht auch einer aktuellen und modernen Art des Erzählens. Alles was sie dabei erzählt, ist ihre eigene Sicht auf die Dingen, also wenn man hier eine objektive Beschreibung der Generation Z erwartet, ist man fehl am Platz. Valentina Vapaux schreibt einfach über die Dinge, die sie wichtig findet und die sie bewegen.
Mir hat das stellenweise sehr gut gefallen, an anderen Punkten war ich eher raus und hab die Kapitel nur überflogen. Die Gedichte waren auch nicht so meins. Richtig viele neue Erkenntnisse hatte ich jetzt nicht, es war mehr eine Bestätigung über viele Dinge, die im Moment so zu sein scheinen. Das Cover mag ich schon, die Illustration ist echt schön, nur der Titel und Untertitel hätte etwas poetischer sein können, weil das hier kein Sachbuch über eine Generation ist, sondern eher eine Sammlung persönlicher Essays.

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Veröffentlicht am 31.10.2021

Ehrlicher, fragmentarischer Blick auf die Post-Millenials

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Da mich das Cover bereits unheimlich angesprochen hat, war ich sehr gespannt auf die Perspektive der Autorin Valentina Vapaux und ihre literarische Umsetzung dieses hochaktuellen Themas.
Und tatsächlich ...

Da mich das Cover bereits unheimlich angesprochen hat, war ich sehr gespannt auf die Perspektive der Autorin Valentina Vapaux und ihre literarische Umsetzung dieses hochaktuellen Themas.
Und tatsächlich bietet dieses Buch durch die einleitenden Gedichte, die prosaischen Beschreibungen und die Auswahl an behandelten Schwerpunkten einen ganz neuen Zugang zur „Generation Z“, über die häufig ja entweder in Form plakativer Artikel oder wissenschaftlicher Beschreibungen zu lesen ist, was die Autorin ebenfalls gekonnt und (selbst-) ironisch aufgreift:
„Texte von Boomern und Gen-X-Autor:innen zeigen, dass Welten zwischen den Generationen liegen. Die Sprache ist ganz anders, irgendwie ulkig. Vor allem, wenn so von oben herab über ´unsere´ Themen geschrieben wird. Und trotz der klaffenden Lücke und des mangelnden Diskurses haben [die Boomer und Gen-X-Autoren] Jürgen und Klaus und all die anderen irgendwie recht […] so sind wir doch vor allem eins: fucking Social-Media-süchtig“ (Vapaux, S. 18).
Beschreibungen wie diese haben das Buch für mich sehr lesenswert gemacht: Ich wurde zum Nachdenken angeregt, musste häufig schmunzeln und habe meinen Wortschatz und Horizont erweitert bzw. verjüngt – und dass, obwohl ich mich zunächst mit den ersten beiden Kapiteln sehr schwergetan habe – zu melancholisch, vielleicht auch zu gewollt kunstvoll. Wie gut, dass das Buch durch die kurzen Kapitel und Interesse weckenden Überschriften zum Blättern und Verweilen einlädt.
Außerdem lese ich dieses Buch wie eine Einladung zum Diskurs: Wie verstanden fühlt sich die „Generation Z“ selbst durch Valentina Vapaux? Wo spricht sie aus, was andere denken? Wo provoziert sie zu sehr? (Und zwar nicht nur die entsetzte Mutter ihrer Mitbewohnerin, die dem stillen Protest in Form sehr offen zelebrierter sexueller Vorlieben und ausgestellter „Sextoys“ unverhofft ausgesetzt war.)
Insofern empfinde ich diesen fragmentarischen Blick auf die Post-Millenials insgesamt als sehr bereichernd, da es der Autorin gelingt, ihre – zumeist sehr provokante Meinung – gekonnt in Worte zu fassen und ihre Argumentation durch die entsprechenden Studienergebnisse zu untermauern.

Ich danke vorablesen und dem Gräfe und Unzer-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 25.10.2021

Stoff zum Nachdenken

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Immer wieder Mal landet auf meiner Lektüreliste auch ein interessantes und vor allem lesenswertes Sachbuch - wie "Generation Z - Zwischen Selbstverwirklichung, Insta-Einsamkeit und der Hoffnung auf eine ...

Immer wieder Mal landet auf meiner Lektüreliste auch ein interessantes und vor allem lesenswertes Sachbuch - wie "Generation Z - Zwischen Selbstverwirklichung, Insta-Einsamkeit und der Hoffnung auf eine bessere Welt" von Autorin Valentina Vapaux. Der Autorin gelingt es, ein facettenreiches Bild über eine ganze Generation zu erzählen und dies aus erster Hand...

Für die Autorin ist die Generation Z unheimlich vielschichtig und wahrscheinlich viel besser als der Ruf, der ihr voraus eilt. Die Bandbreite der Berichterstattung geht von heiter bis wolkig, vom Hoffen und Bangen vieler junger Menschen bis hin zu unheimlich interessanten "Fakten" und Momentaufnahmen. Ein umfassendes Bild einer gesamten Generation wird so verständlich, detailliert und spannend aufgearbeit und den Leser_innen interessant vermittelt. Sicherlich ist diese Darstellung nicht vollumfänglich oder gar abschließend. Sie gibt aber einen spannenden Einblick, regt zum Nachdenken an und verändert so manchen Blickwinkel.

Ein Lob gibt es an dieser Stelle noch für die sprachliche Ausgestaltung. Die Lektüre hat auch in diesem Punkt sehr viel Spass bereitet.

Von mir gibt es daher vier von fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 20.10.2021

Generation Widerspruch

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„Generation Z“ beschreibt aus der Sicht der Autorin und Influencerin Valentina Vapaux. Offen und reflektiert geht sie an den Generationenkonflikt heran. Dabei analysiert sie eigene Erfahrungen und stellt ...

„Generation Z“ beschreibt aus der Sicht der Autorin und Influencerin Valentina Vapaux. Offen und reflektiert geht sie an den Generationenkonflikt heran. Dabei analysiert sie eigene Erfahrungen und stellt diese veranschaulichend in den Mittelpunkt der enthaltenden Kapitel.
Bekannt wurde Valentina Vapaux durch ihren Youtube-Kanal. Sie erhielt ein Praktikum beim FOCUS Magazin und der New York Times. Außerdem war sie eine(r) der Gewinner:innen des LYRIX Bundeswettbewerbs für junge Lyrik. Aktuell betreibt sie einen Podcast mit dem Titel „Pancake Politik“.

Der Autorin entsprechend erfolgt der Einstieg in das Buch über eine lyrische Textabfolge, was im weiteren Verlauf der Seiten wiederholt wird. In diesen Zeilen erinnert sich das lyrische Ich an besondere Momente, an die es mit zumeist melancholisch untermalten Gedanken zurückdenkt.
In den Abschnitten „Internet“, „Influencer:innen“, „Sex und Liebe“, „Politik und Aktivismus“, „Freiheit und Sinnׅ“ holt Valentina Vapaux die Lesenden in ihre Welt, in dem sie ihre persönliche Wahrnehmung zu gegebenen Themen jugendlich ausdrückt und ohne Scheu Details anspricht, die für ihre eigene Generation oftmals maßgeblich und stellvertretend sind.

So beschreibt sie „Menschen unter Wolken“ und meint damit, dass „Gen Z“ in eine Welt der Medien, Smartphones und Cloud-Servern hineingeboren ist. Sie schreibt vom Widerspruch ihrer Generation, dass Transparenz der Medien zu informierten Menschen führt, die aber trotz ODER wegen der Freiheit der Informationen angesichts der Menge an Daten schnell überfordert sein können. Die Orientierung in sogenannten (Informations-)Blasen verstärkt zum Teil die Fokussierung auf bestimmte Phänomene und Rollenbilder. Schönheitsideale und offenkundige sowie auch unterschwellige Sexualisierungen ziehen sich durch eine bunt gemischte Jugendkultur, die darauf aus ist, individuell zu sein, genau wie alle anderen. Was zu einem weiteren Widerspruch führt.

„Wir sind die traurige Generation mit den glücklichen Bildern, die großen Träumer mit den psychischen Problemen. Wir sind die Individualisten, die alle gleich aussehen. Wir sind die gut gebildete und doch oft so naive Generation.“

Ich mochte Valentina Vapauxs Ausführungen. In einem großen Teil habe ich mich wiedererkannt, in vielen anderen Punkten nicht. Ich bewundere das Selbstbewusstsein der Genration Z. Auf der anderen Seite bin ich froh eine Welt ohne Social Media und Co zu kennen. Ich habe die Texte als zum Teil etwas wirr und von widersprüchlichen Emotionen durchzogen wahrgenommen. Was die Aussage des Buches hervorragend unterstreicht. An dieser Stelle würde ich sagen, dass ich mir etwas mehr Struktur für das Buch vorstellen könnte. Aber aus den Konflikten, die sich zwischen den Seiten erkennen ließen, war abzulesen, dass es eben hierbei um etwas anderes geht als um Struktur. Es geht um junge Menschen auf einem Meer aus Unendlichkeit, die sich zurechtfinden wollen. Es geht um eine Generation auf der Suche nach Sinn.

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Veröffentlicht am 10.11.2021

Poetisches Sachbuch

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Das Cover des Buches ist mir sofort ins Auge gefallen. Der Titel, der Untertitel, die Aufmachung, die bunten Menschen... Das alles hat mich sofort neugierig gemacht. Das Buch an sich hat auch ...

Das Cover des Buches ist mir sofort ins Auge gefallen. Der Titel, der Untertitel, die Aufmachung, die bunten Menschen... Das alles hat mich sofort neugierig gemacht. Das Buch an sich hat auch eine schöne Form und liegt super in der Hand - im Bücherregal sieht es gut aus.
Inhaltlich hat mich das Buch erst einmal sehr überrascht. Ich habe mit einem klassischen Sachbuch gerechnet, und Poesie bekommen. Und das hat mich im ersten Moment ein wenig aus der Bahn geworfen. Jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, würde ich aber sagen, dass genau das einer sehr starker Punkt ist. Die kurzen Gesichte am Anfang jedes Kapitels, die kurzen Gedankenspiele, wenn man es so nennen kann, und die Erzählungen aus dem Leben der Autorin haben mich in ihren Bann gezogen.
Valentina Vapaux gibt dem Buch dadurch einen ganz persönlichen Teint. Ich hatte Spaß am Lesen und einige Kapitel haben mich wirklich kurz innehalten lassen, um das ganze auf mich wirken zu lassen, oder haben mich ganz einfach zum Nachdenken angeregt.
Die Autorin schafft es, unsere Generation zusammenfassen und schreibt dabei so dermaßen selbst reflektiert, dass ich den Hut vor ihr ziehe. Für die 5 Sterne, hätte mich das Buch aber etwas mehr fesseln müssen.
Das Buch empfehle ich der ganzen Generation Z und denjenigen, die diese besser verstehen wollen.

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