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HP_Cthulhu

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2020

Eine tolle Geschichte, die mich im Handumdrehen mitgeschleift hat.

Selection
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In dem Buch "Selection" von Kiera Cass geht es um America, die durch die Bewerbung an einem Casting mit 34 anderen Mädchen um das Herz von Prinz Maxon kämpfen soll. Die Geschichte spiel in Illeá, was ursprünglich ...

In dem Buch "Selection" von Kiera Cass geht es um America, die durch die Bewerbung an einem Casting mit 34 anderen Mädchen um das Herz von Prinz Maxon kämpfen soll. Die Geschichte spiel in Illeá, was ursprünglich Nordamerika war.
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Das Buch war für mich super mitreißend und ich kam total schnell rein.
America ist ein toller Charakter und ich konnte mich super in sie hineinversetzen. Sie hat nachvollziehbare Gedankengänge und alles, was sie an den anderen Mädchen kritisiert, hat auch mich an den anderen gestört. Der ganze Ablauf des Castings erinnert mich ein wenig an GNTM oder den Bachelor. Allerdings ist genau dieser oberflächliche Mist auch genau das, was America nicht leiden kann und das hat sie für mich so sympathisch gemacht.
Die Originalität leidet zwar etwas, da das nicht gerade eine neue Geschichte ist, aber sie ist dennoch erfrischend und America bildet den perfekten Akzent, der die Story neu und irgendwie cool macht.
Ich hatte viel Spaß beim lesen und das Buch in ein paar Lesestunden über 3 Tage verteilt durch. Ich werde mir auf jeden Fall den nächsten Teil holen und hoffe, dass der zweite Teil den Spannungsbogen genauso weiterspinnen kann wie der erste.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2020

Richtig spannend und mitreißend!

Throne of Glass - Die Erwählte
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Ich hab das Buch geliebt.
Celaena ist eine so vielschichtige Person. Auch die anderen Charaktere sind stark und konnten mich überzeugen.
Die Storyline ist super und es passiert soo viel kram!
Währenddesssen ...

Ich hab das Buch geliebt.
Celaena ist eine so vielschichtige Person. Auch die anderen Charaktere sind stark und konnten mich überzeugen.
Die Storyline ist super und es passiert soo viel kram!
Währenddesssen wird aber die Hauptstory nicht vernachlässigt. nämlich der Wettkampf.
Ich habe schnell ins Buch hineingefunden und werde die Reihe auch weiterlesen.
Maas' Schreibstil ist super und liest sich schnell weg, ohne banal oder einfach zu sein.
Das Cover ist ganz nett, wird dieser fantastischen story aber nicht wirklich gerecht... wenn man versteht was ich meine. Ich werde das Buch vielleicht sogar nochmal lesen, wenn ich alle Teile durch habe.
Ich gebe 5 Sterne, weil es mein Lieblingsbuch bis jetzt ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2020

Sinnlich brutal und erschreckend

Tears of Tess - Buch 1
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könnte Spoiler enthalten!

Es ist ziemlich schwierig über dieses Buch zu schreiben, ohne etwas zu spoilern, deshalb meine Warnung am Anfang.

Tess, eine junge Studentin wird in ihrem Urlaub durch brutale ...

könnte Spoiler enthalten!

Es ist ziemlich schwierig über dieses Buch zu schreiben, ohne etwas zu spoilern, deshalb meine Warnung am Anfang.

Tess, eine junge Studentin wird in ihrem Urlaub durch brutale Menschenhändler aus ihrem normalen Leben und von ihrem Freund gerissen, den sie über alles liebt.. Schließlich kommt sie zu einem Mann, der sich ihr mit "Q" vorstellt. Tess glaubt, sie ist nun Q's Sklavin und widersetzt sich ihm inbrünstig

Tess
Sie ist der Protagonist in unserer Geschichte und eine echte Kämpfernatur. Sie ist fest davon überzeugt, sich nicht brechen zu lassen und zeigt keine Angst, egal, wie gefährlich ihr Gegner auch sein mag. Im Laufe der Zeit erleidet sie viele traumatische Ereignisse und wir verfolgen ihre Gedankengänge mit, die extrem detailliert geschildert werden. Man kann eine klare Entwicklung ihres Charakters mitverfolgen, der durch die viele sexuellen und gewalttätigen Übergriffe geformt wird. Ihre Abneigung gegen "Q" hält lange an und sie merkt, dass dieser Mann mehr ist, als nur das Monster, dass sie in ihm sieht.

"Q"
Q ist ein über die Maßen reicher Mann, der gegenüber Tess ein Geheimnis aus seiner Motivation macht, sie in der Villa festzuhalten. Er ist sehr direkt und hat eine autoritär- dominante Ausstrahlung, die er nutzt, um Tess zu unterwerfen. Er schreckt nicht davor zurück, bis zum äußersten zu gehen. Weder in sexueller, noch in geschäftlicher Hinsicht. Auf der anderen Seite hat er auch etwas sehr beschützendes und leidenschaftliches.

Eindruck
Die Geschichte hat mir gut gefallen und fast alle meine Fragen wurden am Ende beantwortet. Allerdings auch wirklich erst am Ende. Man bekommt ein Kapitel, in dem die Situation aus "Qs" Sicht geschildert wird und dieses ist wohl das aufschlussreichste.

Wenn es der Geschichte an einer Sache nicht fehlt, dann ist es wohl SEX! Ich bin ja Fan von solchen Geschichten, allerdings finde ich, dass man hier auch wunderbar mit etwas weniger Sex ausgekommen wäre. Wo in anderen Geschichten nichts passiert und sich damit die Kapitel ziehen, ist es bei Tears of Tess das gleiche mit angehäuften Sexszenen. Einige davon sind wirklich klasse beschrieben, aber an einer oder zwei stellen, hatte ich das Gefühl, dass es jetzt doch mal reichen muss lach

Pepper Winters hat einen flüssigen Schreibstil, wenn man das bei einer Übersetzung so sagen kann und wenn es spannend wird, fliegt man über die seiten.

Die Kapitel tragen die Namen von Vögeln, was ich als sehr kreativ und passend empfand.

Fazit
Ich empfehle das Buch jedem, der Dark Romance mag und nicht vor Vergewaltigungsszenen und brutalen Dominanzspielchen zurückschreckt und allen, denen 50 Shades of grey zu lasch war.

Ich werde die Reihe weiterlesen und bin gespannt was noch auf Tess zukommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2020

Kranke Geschichte. Schroff, aber mit Tiefgang.

Fernweh
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"Fernweh" wurde von der New York Times Bestsellerautorin Skye Warren verfasst. Der Originaltitel lautet "Wanderlust" und erschien 2018.

-!!!Spoiler Warnung!!!!-

Die Geschichte handelt von der 20 Jährigen ...

"Fernweh" wurde von der New York Times Bestsellerautorin Skye Warren verfasst. Der Originaltitel lautet "Wanderlust" und erschien 2018.

-!!!Spoiler Warnung!!!!-

Die Geschichte handelt von der 20 Jährigen Evie, die von ihrer mit Phobien und Ängsten geplagten Mutter wegläuft und dann auf den Trucker Hunter trifft, der Sie vergewaltigt und entführt. Nach und nach erfahren beide mehr über den anderen und vor allem Evie stellt kranke Gemeinsamkeiten fest. Ist Hunter der einzige, der ihr Freiheit geben kann?

Das Buch war etwas enttäuschend weil:

Spannung
Die Spannung ist da, vor allem an 3 Punkten. Der Moment in ihrem Hostelzimmer, wo man noch nich weiß, dass Hunter auch da ist und Evie aber vorher Andeutungen macht und alles abschließt und sich einredet, dass Hunter nur ein netter Mann im Diner gewesen sein könnte, der gar nichts böses wollte.
Dann der erste Fluchtversuch aus der Raststätte, wo drei andere Männer Evie vergewaltigen wollten.
Und der zweite Fluchtversuch aus dem Haus von Hunters Freunden.
Der Rest der Geschichte liest sich aber auch gut weg.

Geschichte

Zunächst finde ich es krass, dass eine 20 Jährige, die nichts anderes kennt, einfach so ihre Mutter verlassen kann.
An vielen Stellen dachte ich mir "das passiert doch jetzt nicht wirklich?!"
Beispielsweise, dass die ersten Menschen, die Evie trifft, scheinbar allesamt böse sind und ihr nicht zur Hilfe kommen. Angefangen mit dem Freund ihrer Mutter, der sie, als sie kleiner war, in ihrem Bett missbraucht hat. Weiter mit der Bedienung im Diner, die Hunters Nachricht überbringt und dann auch noch sagt "zu manchen Männern sollte man nicht nein sagen ernster Blick". Als wüsste sie, was passieren wird und macht 0 Anstalten Evie irgendwie zu helfen indem sie die Bullen ruft oder ähnliches.
Dann Die Menschen in der nächsten Raststätte, wo Evie in die Küche läuft und sagt, dass sie Hilfe braucht und entführt worden ist und ihr die Leute dort wieder nicht helfen. Dann läuft sie aus der Hintertür raus, nur um festzustellen, dass die 3 Männer vom anderen Tisch ihr hinterher geeilt sind, um sich an ihr zu vergehen.
Man bekommt also eine Böse Außenwelt vermittelt, in welcher sich jede attraktive Frau vor Vergewaltigung fürchten muss und man mit der Hilfe Fremder nicht rechnen kann.
Dies empfand ich beim Lesen als sehr an den Haaren herbeigezogen. Was ist mit der Frau im ersten Diner? weiß sie wer Hunter ist? warum hat sie nicht die Polizei gerufen? Vor allem erfährt man in der Geschichte, dass Hunter keiner Frau vorher jemals etwas ähnliches angetan hat, also was veranlasst die Frau dazu, so konkret zu wissen, was er mit Evie vorhat?
Genau wie die Leute in der Raststätte. Die 3 Männer konnten Evie scheinbar ohne Konsequenzen folgen. Dazu mussten sie durch die Küche, in der der Chef und das Küchenpersonal zugegen waren. Die wären im Normalfall eingeschritten und hätten Evie geholfen.
Sehr unrealistisch und weit hergeholt.
Ebenfalls der Abschnitt in dem Haus von Hunters Freunden, in das er sie mitnimmt.
Klar ist es schwierig zu glauben, dass er sie entführt hat, wenn sie eben noch freiwillig mit ihm ins Haus spaziert ist. Man konnte ihren Gedankengang auch nachvollziehen, warum sie nicht gleich um Hilfe gebeten hat. Aber dass dann zwei erwachsene Menschen einem Mädchen von 20 Jahren, mitten in der Nacht nicht glauben, wenn sie sagt, dass sie entführt wurde und dann doch nicht die Polizei rufen ist auf die selbe Art unrealistisch, wie die vorher beschriebenen Situationen.
Was mich dann wirklich genervt hat, war, als sie nach ihrem zweiten Fluchtversuch auf die beiden Jugendlichen am Strand trifft und die beiden sie auch anfingen zu vergewaltigen. Und nicht nur das. Auf sie einprügeln und sie ziemlich übel zurichten. Der Eremit kommt ihr zufällig zur Hilfe und erschießt? die beiden? Ich finde es an dieser Stelle komisch, dass er sie nicht in ein Krankenhaus fährt, nachdem sie von zwei Typen zusammengeschlagen wurde, sondern sie in sein Bett legt.
Sarah, die letzte Person, die Evie trifft, erscheint dagegen wie ein Engel. Normal und freundlich. Bei der Begegnung der beiden war ich auf alles vorbereitet, aber nein. Sarah ist aber nur irgendwie in die Geschichte eingeschoben worden. Sie erfüllt absolut keinen Zweck in meinen Augen.
Trotz dieser unrealistischen Situationen hat die Geschichte aber auch einige ziemlich emotionale Stellen, wo Evies Gedanken auch sehr nachvollziehbar und mitreißend waren. Immer, wenn sie über Hunter nachgedacht hat, hat sie sich fragen gestellt, die sich auch jeder andere in ihrer Situation gestellt hätte. Ihre Sprache ist mal sehr federleicht und ergreifend und dann aber auch wieder primitiv und krass.

Charaktere

Evie ist als Person greifbar und wird gut dargestellt. Man kann sich in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen.

Hunter bleibt, bis seine Geschichte aufgedeckt wird ein Geheimnis und man denkt einfach, dass er ein brutaler Vergewaltiger ist, der das schon mit vielen Frauen gemacht hat.

Beide entwickeln sich im Laufe der Geschichte. tauen sozusagen auf und Evie beginnt zu entdecken, dass er ihr sehr ähnlich ist und fängt an, ihn auf obskure Art zu mögen. Sicherlich gibt es das Phänomen, dass sich Opfer in Ihren Vergewaltiger/Entführer verlieben, also ist das nicht ganz so weit hergeholt. Dass sie am Ende dann verheiratet sind und Vergewaltigungsspiele in der Öffentlichkeit spielen, fand ich dann aber wieder lustig, weil das einfach so... naja random ist.

Thema des Buches

Das Thema das Buches ist für mich, dass jeder Ort ein Gefängnis sein kann. Ob es nun das eigene zu Hause ist, der Laderaum eines LKW oder eine ganze Stadt. Und, dass sich Ziele manchmal ändern können. Man glaubt, dass man dieses bestimmte Gefühl bekommt, wenn man nur jenen Ort besuchen könnte. Dann würde man die Freiheit spüren und endlich leben können, so, wie man es sich vorgestellt hat. Aber dann ist man dort und eigentlich war die Reise das beste daran.

Schreibstil

Der Schreibstil ist einfach und liest sich mal eben so weg. Ich habe für das Buch wirklich nur sehr wenig Zeit gebraucht. Die Seiten sind dick und die Ereignisse stürzen wie Wasserfälle auf einen ein.

Originalität

Die Geschichte ist so unrealistisch und weit weg von einer nachvollziehbaren Story, dass sie wohl schon wieder ein echtes Originial ist.

Lesespaß

Spaß beim Lesen hatte ich auf jeden Fall, weil ich mit den abstrusesten Sachen gerechnet habe und mich das echt bei Laune gehalten hat.

Fazit

Eine Geschichte, die nichts für jeden ist. Sie ist krank, verwerflich und echt erschreckend. Es passieren richtig lächerliche Sachen, aber der Lesespaß ist für mich trotzdem da gewesen. Ich empfehle das Buch niemandem, der durch Vergewaltigungsschilderungen getriggert wird. Die Geschichte hat schon irgendwie "Ihrs", aber sie wirkt auf mich eher, wie ein Versuch. Man hätte viel mehr Dinge erklären müssen, z.B. ob sie ihre Mutter nochmal wieder sieht. Was mit den (vielleicht) toten Männern und jugendlichen passiert. usw. Ich möchte nicht sagen, dass das ein Buch für zwischendurch ist, weil es an einigen stellen schon echt hart ist und einen nachdenklich macht und teilweise fassungslos zurücklässt.


  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2020

Sie will sich nicht verlieben. Er hat es schon längst getan..

Sinking Ships
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Sinking Ships ist nach »Burning Bridges« der zweite Liebesroman der Romance-Reihe an der Fletcher University von Tami Fischer.
Es handelt von der Liebesgeschichte von Mitchell - dem Schwimmer Good-Guy, ...

Sinking Ships ist nach »Burning Bridges« der zweite Liebesroman der Romance-Reihe an der Fletcher University von Tami Fischer.
Es handelt von der Liebesgeschichte von Mitchell - dem Schwimmer Good-Guy, der von allen gemocht wird und der toughen Carla, die sich neben ihrem Studium um ihre beiden kleinen Brüder kümmern muss, arbeiten geht und vor so manche Schwierigkeiten in ihrem Leben gestellt wird.
Nach einem Zwischenfall auf einer Party, entdeckt Mitchell Carlas größte Angst und biete ihr seine Hilfe an.
Carla muss lernen, Schwäche zu zeigen und sträubt sich zunächst extrem dagegen..


Das Buch hat mir okay gefallen weil:

Spannungsbogen
Der Spannungsbogen ist da und die Geschichte hat einen guten Flow, der auf und ab schwingt. Innerhalb des Großen ganzen gibt es für mich aber auch viele kleinere Spannungsbögen, welche sich immer dort zeigen, wo Carla kurz davor steht, sich fallen zu lassen und schöne Dinge zuzulassen, es dann aber doch nicht tut.

Geschichte
Für mich war die Geschichte eher langatmig, was aber auch daran liegt, dass ich dieses Genré gerade erst ausprobiere. Natürlich gab es aber auch einige Moment, wo ich nur so über die Seiten geflogen bin. Die Geschichte ist an und für sich schlüssig und schön erzählt mit einigen Nebencharakteren, die gut beschrieben sind.

Authentizität der Figuren
Carla kam mir an manchen stellen einfach zu kalt vor. Absolut nicht bereit, bei den normalsten Sachen Hilfe anzunehmen oder sich anderen anzuvertrauen und stets der Meinung, dass sie jede Schwierigkeit in ihrem Leben ganz allein bewältigen muss. Wenn ein Charakter nur tough und kühl ist, finde ich es komisch, dass dieser überhaupt so gute Freundinnen haben kann, obwohl diese kaum eine Vorstellung von (In diesem Fall) Carlas Leben haben.
Mitchell's Gedanken konnte ich im Gegenteil oft gut nachvollziehen und für logisch befinden. Ein netter, sehr ehrlicher Junge, der nicht umsonst von vielen gemocht wird und auch seine Probleme hat, diese aber nicht so ungesund verarbeitet, wie Carla.

Thema des Buches
Das Thema des Buches ist für mich der Kampf um wahre Liebe, dass echte Freunde einem beistehen und es immer Menschen gibt, denen man sich anvertrauen kann und man sich nicht vor allem was entspannt oder sich gut anfühlt verschließen darf.

Umsetzung
Meiner Meinung nach ist die Umsetzung gut, aber auch nicht überragend. So ganz kann ich den Hype nicht nachvollziehen, aufgrund der oben genannten Punkte empfinde ich die Geschichte als ausbaufähig, jedoch mit ein paar schönen knisternden Momenten, bei denen ich mich gefühlt habe, als würde ich genau daneben stehen und die Situation beobachten.

Schreibstil
Tami Fischer schreibt in diesem Buch mit einem sehr einfachen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und es einem ermöglicht, die etwas langweiligeren Passagen etwas zügiger zu lesen.

Originalität
Die Geschichte ist die Klassische 0815- Sie verschließt sich durch ein Trauma in der Vergangenheit, will erst nicht, sieht dann aber, dass er es ernst meint und taut schließlich auf- Liebesgeschichte. Nicht originell, was aber auch wieder am Genré >new Adult< liegen kann, aber für zwischendurch ganz unterhaltend. Da weiß man, was man hat.

Lesespaß
So richtigen Lesespaß hatte ich, wie schon geschrieben, nicht dauerhaft, sondern nur an den kleinen Spannungsbögen, die immer mal wieder auftauchen und gut über die Geschichte hinweg verteilt waren, sodass man nie ganz so lange auf den nächsten warten muss.

Fazit
Ein Okayes Buch, mit einer Liebesgeschichte, bei der man bereits am Anfang erahnen kann, was am Ende passiert. Übersichtlich und in einfacher Sprache geschrieben, es gibt keine ineinander verschlungenen Handlungsstränge und alles passiert ganz geordnet hintereinander. Zwischendurch ganz erfrischend, jedoch ausbaufähig und wenig originell. Es ist mein erstes Buch aus dem Genré new Adult, somit habe ich vielleicht andere Prioritäten bei der Bewertung von solchen Geschichten. Ich bin weder total begeistert, noch enttäuscht. Man kann es sich geben.



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