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Veröffentlicht am 31.03.2021

Schnelle Küche mit interessanten Rezepten

Express for Family
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Als berufstätige Mutter hat mich dieses Buch sofort von der ersten Seite an angesprochen. Denn welche Mutter/welcher Vater kennt das Gefühl nicht, dass man nachdem man von der Arbeit nach Hause gekommen ...

Als berufstätige Mutter hat mich dieses Buch sofort von der ersten Seite an angesprochen. Denn welche Mutter/welcher Vater kennt das Gefühl nicht, dass man nachdem man von der Arbeit nach Hause gekommen ist, keine große Lust verspürt noch lange in der Küche zu stehen. Gesund soll das Essen aber auch sein. Genau dies versprach "Express for Family".

Zu Beginn des Buches gibt es einen recht langen Erläuterungsteil zu verschiedenen Themen. Kochanfängern werden hilfreiche Tipps gegeben. Genauso wird aber auch erwähnt, wie lange man gekochte Dinge aufbewahren sollte und wie man es vermeidet Essen verderben zu lassen. Für mich persönlich war diese Passage ein wenig zu lang, aber man ist als Leser ja auch zu keiner Zeit dazu angehalten, sich all die Informationen durchzulesen.

Die vielen verschiedenen Rezepete waren dann schon eher nach meinem Geschmack. Hier ist wirklich für jeden was dabei. So erwarten Kochfans unter anderem neben Grundrezepten auch One Pot Gerichte, Pfannen- und Backofengerichte, Saucen oder Power Drinks. Für jeden dürfte daher etwas dabei sein.
So haben auch wir ein paar interessante Rezepte für uns entdeckt.

Die Rezepte sind in der Regel leicht nachzukochen und auch die meisten Zutaten findet man in den größeren Supermärkten ohne Probleme.
Insgesamt finden sich in diesem Buch über 100 Rezepte, die nicht länger als 30 Minuten dauern und zudem noch gesund und lecker sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 25.03.2021

Viele magische Wesen, die interessante Anderwelt und die niedlichen Charaktere bezaubern auf ganzer Linie

Die Farm der fantastischen Tiere. Voll angekokelt!
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Inhalt:
Willkommen auf der Drachenfarm! Die Zwillinge Monty und Nell sollen die Ferien auf der Farm ihrer Tante verbringen – irgendwo auf dem Land, wo es sonst nichts gibt. Wie langweilig! Doch dann entpuppt ...

Inhalt:
Willkommen auf der Drachenfarm! Die Zwillinge Monty und Nell sollen die Ferien auf der Farm ihrer Tante verbringen – irgendwo auf dem Land, wo es sonst nichts gibt. Wie langweilig! Doch dann entpuppt sich Tante Ally als ziemlich coole Socke. Und auch die „Drachenfarm“ hat es in sich: Denn sie ist ein Zufluchtsort für fantastische Tierwesen! Und eins davon ist in großer Not: Können Monty und Nell der verzweifelten Drachin helfen?

Meinung:
Die Zwillinge Monty und Nell sollen die Ferien bei ihrer Tante Ally auf einer stinklangweiligen Farm mitten auf dem Land verbringen. Die beiden Kinder können sich einfach nichts Schlimmeres vorstellen. Doch bereits das erste Zusammentreffen mit Tante Ally ist ganz anders, als die Kinder dies erwartet haben. Denn Ally entpuppt sich als lockere und humorvolle Tante und die alte Farm ist in Wirklichkeit ein Zufluchtsort für magische Tierwesen. Als jedoch eine Drachin verschwindet, bieten Monty und Nell sofort ihre Hilfe an und reisen in die Anderwelt.

Dies war mein erster Ausflug in die erdachte Anderwelt von Autor Michael Peinkofer. Soviel ich weiß, spielen bereits die Reihen Gryphony und Twyns in dieser Welt. Da ich beide Reihen nicht kenne, war die Fantasiewelt für mich komplett neu.

Dies ist jedoch gar kein Problem. Denn Michael Peinkofer führt die Leser/Hörer nach und nach in seine magische Welt ein.
Die Zwillinge reisen zu Beginn der Geschichte zunächst zu ihrer Tante aufs Land. Eigentlich haben die Beiden sich fest vorgenommen, alles was mit der Farm und Tante Ally zusammenhängt super doof zu finden, doch diese Meinung werfen sie schnell über Bord. Denn Dragonford, wie die Farm eigentlich heißt, ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Zufluchtsort für fantastische Tiere.
Diese coole Entdeckung zwingt Monty und Nell daher schnell zum Umdenken.

"Die Farm der fantastischen Tiere" richtet sich an Leser/Hörer ab 8 Jahren. Die Geschichte hat einige spannende Elemente, die natürlich für die Leserschaft ab 8 Jahren angepasst sind.
Zwar läuft nicht alles wirklich glatt für Monty und Nell, doch die Geschwister finden immer schnell eine Lösung für ihr aktuelles Problem.
Dies mag für Erwachsene etwas zu schnell von der Hand gehen, der eigentlichen Zielgruppe wird es jedoch sicherlich gut gefallen.

Michael Peinkofer hat neben Monty, Nell und ihrer flippigen Tante Ally auch weitere interessante Nebencharaktere erschaffen.
Da hätten wir z. B. Mr. Cucumber, der aussieht wie ein großer Frosch im Frack. Jedoch handelt es sich bei ihm um einen koboldartigen Frockling. Er ist der Hausdiener von Tante Ally. Der kleine Kerl ist äußerst griesgrämig und ist gar nicht begeistert davon, dass Monty und Nell zu Besuch auf der Farm sind.
Auch der Stallknecht von Tante Ally war genau nach meinem Geschmack. Denn Fritz ist ein ziemlich netter Oger und sein Dialekt kam bei mir richtig gut an.

Wo wir auch schon bei Hörbuchsprecher Uve Teschner wären. Seine markante Stimme hat absoluten Wiedererkennungswert. Aber damit nicht genug, vertont er Kinder, Erwachsene und magische Wesen auf sehr einnehmende Art und Weise. Gerade die Dialekte werden von ihm mit viel Herzblut gesprochen.

Fazit:
Michael Peinkofer hat mit seinem Auftaktband von "Die Farm der fantastischen Tiere" genau meinen Nerv getroffen. Die vielen magischen Wesen, die interessante Anderwelt und die niedlichen Charaktere haben in mir den Wunsch geweckt sofort zu Teil 2 zu greifen und am besten auch noch die Reihen
Gryphony und Twyns des Autors zu hören.
So macht zuhören Spaß!
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Jeder sollte unbedingt einmal einen Blick in die Senioren-WG werfen

Mia und die aus der 19 - Alpaka-Zirkus
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Inhalt:
Herr Rippel, einer der Bewohner aus der betreuten Senioren-WG in Mias Straße, taucht plötzlich mit einem Alpaka im Schlepptau auf. Hat er das Tier etwa entführt? Vielleicht aus dem Zirkus, der ...

Inhalt:
Herr Rippel, einer der Bewohner aus der betreuten Senioren-WG in Mias Straße, taucht plötzlich mit einem Alpaka im Schlepptau auf. Hat er das Tier etwa entführt? Vielleicht aus dem Zirkus, der gerade in der Stadt gastiert? Drittklässlerin Mia und ihre Freundin Jil ermitteln im Zirkuszelt. Gar nicht so einfach, denn der vorlaute Zirkusjunge Jerome und sein Äffchen funken ihnen immer wieder dazwischen. Und wer hat sämtliche Zirkusplakate mit schwarzer Farbe vollgesprüht?

Meinung:
Mia und ihre beste Freundin Jil staunen nicht schlecht, als sie die Bewohner aus Haus Nummer 19, die in einer betreuten Senioren-WG wohnen, besuchen. Denn Herr Rippel hat von seinem Spaziergang ein Alpaka mit nach Hause gebracht. Woher kommt das Alpaka bloß? Blöd, dass Herr Rippel immer so wenig spricht und daher kein Wort aus ihm herauszubekommen ist. Mia und Jil besuchen daher den vor kurzem in der Stadt eingetroffen Zirkus und treffen dort auf den Zirkusjungen Jerome. Doch der weiß nichts von einem entlaufenen Alpaka. Viel mehr macht er sich Sorgen darüber, wer für die übersprühten Zirkusplakate verantwortlich ist. Und so schließen sich die Kinder zusammen, um den Besitzer des Alpakas und den Verunstalter der Plakate zu finden.

Da ich sehr viel Gutes über Mia und die Senioren-WG aus Haus Nummer 19 gehört habe, wollte ich mir selbst ein Bild von dieser äußerst interessant klingenden Gruppe machen.

Obwohl ich den ersten Band der Reihe nicht kenne, bin ich gut in die Geschichte gestartet. Autorin Nicole Mahne gibt dem Leser einen guten Einblick über die verschiedenen WG-Bewohner. Man erfährt zudem mehr über Mia und ihre beste Freundin Jil. Als das Alpaka plötzlich vor der Haustür steht, geht das Abenteuer dann so richtig los.
Der Besuch im Zirkus ist sehr abwechslungsreich. Wir lernen die verschiedenen Bewohner des Zirkus kennen und sind sogar bei einer Vorstellung mit dabei.

So gestaltet sich eine kunterbunte und farbenfrohe Geschichte für Kinder ab 8 Jahren. Der besondere Reiz an der Geschichte ist in meinen Augen das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt.
Ich finde es einfach nur schön, dass Mia und Jil so am Leben der Senioren interessiert sind. Und das ist wirklich ein kunterbunter Haufen.

Da hätten wir beispielsweise die ziemlich resolute und vorlaute Frau Schmock. Zwar ist diese körperlich ein wenig eingeschränkt, da sie im Rollstuhl sitzt, dies hindert sie jedoch nicht daran, die Männer in ihrer WG ordentlich auf Trab zu halten. Vor allen Dingen Betreuer Holger hat einiges mit ihr auszuhalten.
Herr Rippel ist etwas schrullig und nicht gerade wortgewandt.
Herr Knick ist groß und schlaksig und ziemlich stolz darauf, dass noch kein graues Haar seinen Schopf ziert.
Die größte Sorge von Herrn Schlottermeier ist hingegen, dass da Alpaka seinen geliebten Kater Pirat auffressen könnte. Auch die Schnelligkeit hat Herr Schlottermeier nicht wirklich erfunden.
Ihr merkt also, dass viele liebreizende Charaktere in diesem Büchlein auftauchen.

Auch ein paar Zeichnungen gibt es im Buch zu betrachten. Illustrator Kai Schüttler versteht es sehr gut die Stärken und Schwächen der verschiedenen Charaktere in Szene zu setzen.

Fazit:
Jeder sollte unbedingt einmal einen Blick in die Senioren-WG aus Nummer 19 geworfen haben. Denn dieses chaotische Team bietet besten Unterhaltungswert. Ich habe das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt wirklich gefeiert. Zwar kam mir die Geschichte stellenweise ein wenig ruhig daher, dennoch wird dies von den absolut besonderen Charakteren wieder aufgewertet.
Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Viele wichtige Werte werden in diesem vierten Band vermittelt

Ponyschule Trippelwick – Teil 4: Ponys flunkern nicht
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Inhalt:
Ein Turnier in Trippelwick! Annie und ihr Gefährtenpony Henry nehmen daran teil und merken schnell, dass es bei dem Wettbewerb nicht mit rechten Dingen zugeht. Eines der Juryponys scheint die Aufgaben ...

Inhalt:
Ein Turnier in Trippelwick! Annie und ihr Gefährtenpony Henry nehmen daran teil und merken schnell, dass es bei dem Wettbewerb nicht mit rechten Dingen zugeht. Eines der Juryponys scheint die Aufgaben zu sabotieren! Steckt ein böser Plan dahinter? Oder braucht das Pony vielleicht ihre Hilfe?

Meinung:
In Trippelwick sind alle total aus dem Häuschen. Denn auf dem Internat für Pferdeflüsterer findet ein Turnier statt. Mit Feuereifer stürzen sich Annie und ihre Freunde in das Turnier, merken jedoch schnell, dass die Stimmung unter den Schülern immer schlechter wird. Aufgrund des Ehrgeizes mancher Schüler gehen Freundschaften entzwei und so entsteht ein gewisser Unmut unter den Schülern. Auch bei Frida und Sturmtanz läuft es alles andere als rund. Selbst das Geschicklichkeitsreiten, das die Paradedisziplin der beiden ist, wird zum Desaster. Irgendetwas scheint hier doch nicht mit rechten Dingen zu laufen, findet Annie. Könnte vielleicht eines der Juryponys die Aufgaben sabotieren?

Auf den neuen Band der Ponyschule Trippelwick habe ich mich riesig gefreut. Ich liebe es gemeinsam mit Annie und ihren Freundinnen die tollsten Abenteuer zu erleben.
Als ich erfuhr, dass dieses Mal ein Turnier im Vordergrund der Geschichte steht, war ich zunächst ein wenig zwiegespalten, ob die Geschichte nach meinem Geschmack sein könnte. Doch Autorin Ellie Mattes überzeugt auch mit diesem Thema wieder auf ganzer Linie. Das Turnier besteht nämlich nicht nur aus einer, sondern aus mehreren Aufgaben. Zudem erhält jede Klasse ihre eigenen Aufgaben.

So entstehen Reibereien zwischen den Kindern. Und gerade bei den Zwillingen herrscht ordentlich dicke Luft, dies wirkt sich leider auch auf ihre Ponys aus. Und auch Frida und Sturmtanz verhauen eine Prüfung nach der anderen. Doch zum Glück wird auf der Ponyschule Trippelwick immer zusammengehalten und auch ein Turnier wird Annies, Fridas, Tilles und Danas Freundschaft nicht entzweien.
Viel mehr vermittelt Ellie Mattes wieder ganz wundervolle Werte. Denn nicht der erste Platz bei einem Turnier ist entscheidend. Viel mehr ist das Teamgefühl gefragt und am allerwichtigsten ist, dass das Wohlergehen der Tiere am Ende an erster Stelle steht!

So entfaltet sich auch der vierte Band für den Hörer zu einem tollen Hörerlebnis. Die abwechslungsreiche Geschichte und der Wunsch hinter das Geheimnis des Saboteurs zu kommen, machen die Handlung zu einem kurzweiligen und amüsanten Erlebnis.

Auch in diesem vierten Band führt die Autorin neben altbekannten Charakteren, wie den Gefährtenponys der Mädchen, neue Charaktere ein. So wird der Sprachenlehrer, das Zebra Mizter Mungumu, in diesem Band Papa. Samson, das kleine Zebrafohlen, hält dabei die Bewohner von Trippelwick gehörig auf Trab. Schließlich hat so ein kleines Fohlen ziemlich viele Flausen im Kopf. Auch die vierköpfige Pferde-/Ponyjury ist neu in dieser Geschichte.

Seit Band 3 bin ich auf die Hörbuchausgabe der Reihe umgeschwenkt, da ich es toll finde, wie Hörbuchsprecherin Gabrielle Pietermann die verschiedenen Charaktere vertont. Die vielen Dialekte und anderen Erkennungsmerkmale der Charaktere bringt Gabrielle Pietermann perfekt zur Geltung. Es macht furchtbar viel Spaß ihr dabei zuzuhören, was Annie, Frida, Tille und Dana in diesem Band wieder alles erleben.

Fazit:
Viele wichtige Werte werden in diesem vierten Band der Ponyschule Trippelwick an pferdebegeisterte Kinder ab 8 Jahren vermittelt. Ich liebe den Zusammenhalt von Annie und ihren Freunden. Auch das Wohl ihrer Vierbeiner steht immer über dem Streben nach dem nächsten Sieg. Das Zebrafohlen Samson sorgt für frischen Wind auf Trippelwick und die Aufgaben des Turniers sind abwechslungsreich und spannend gestaltet.
Dieses tolle Gesamtpaket belohne ich sehr gerne mit 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Entschlossenheit und das Thema Ausgrenzung

Motte, die klitzekleine Moorhexe rettet das Elfenschloss
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Inhalt:
Motte ist klitzeklein, noch kleiner als die Frösche im Moor, aber immerhin größer als die Libellen. Sie kann zaubern und fliegt auf einem Weidenzweig durch ihre magische Welt . Zu gern kühlt sie ...

Inhalt:
Motte ist klitzeklein, noch kleiner als die Frösche im Moor, aber immerhin größer als die Libellen. Sie kann zaubern und fliegt auf einem Weidenzweig durch ihre magische Welt . Zu gern kühlt sie ihre kleinen Füßchen im Moor und es stört sie nicht, dass sie immer ein wenig schmuddelig ist. Motte ist auch ein bisschen tollpatschig und nicht immer klappen ihre Zaubersprüche auf Anhieb. Aber wenn ihre Freunde in Not sind, ist sie zur Stelle. Auch als die Elfen im Wald um ihr Schloss bangen müssen, helfen gute Ideen und ein bisschen magischer Zauber.

Meinung:
Moorhexe Motte ist winzig klein, fliegt gerne auf ihrem magischen Weidezweig durch die Gegend und kann zaubern. Denn Motte ist eine Hexe und auch eine Elfe. Schließlich war Mottes Mutter eine echte Hexe und ihr Vater ein Elf. Von den anderen Elfen im Wald wird Motte, aufgrund ihrer Hexen Mutter, nicht wirklich akzeptiert. Diese Ausgrenzung hindert Motte jedoch nicht daran, den Elfen zur Hilfe zu eilen, als deren Heimat, das goldene Schloss, in Gefahr schwebt.

Bücher über Hexen und Elfen gehen bei mir einfach immer und so durfte auch mein Sohn in den Genuss dieser niedlichen Geschichte kommen. Auch ihn hat Motte ab der ersten Seite sehr verzaubert.

Zunächst ist ihm jedoch aufgefallen, dass Motte immer fürchterlich dreckig ist. Mein Sohn konnte gar nicht glauben, dass Motte, schmutzig wie sie ist, abends einfach so ins Bett gehen darf ohne sich richtig sauberzumachen. Die Erläuterung, dass Motte nun mal eine kleine Moorhexe ist und ein bisschen Schlamm und Dreck dazugehören, konnte ihn dann ein wenig besänftigen.

Sehr angetan waren wir von den vielen niedlichen Waldbewohnern, die in Mottes Welt leben. Da gibt es beispielsweise die Nachbarin Omama Igel, die den ganzen Tag damit beschäftigt ist, ihre unzähligen Enkel zu bändigen. Auch der Erfinder Mauli Maulwurf und seine Höhle voller Experimente kamen gut an.
Nicht ganz so sympathisch waren dagegen die Elfen, die Motte aufgrund ihrer Herkunft ausgrenzen und nichts mit ihr zu tun haben möchten.

Dies hält Motte jedoch nicht davon ab den Waldelfen zu helfen. Denn ihre Heimat, das goldene Schloss, droht von der alten Eiche zu fallen. So tüftelt Motte gemeinsam mit Mauli Maulwurf und den anderen Waldbewohnern einen Plan aus, um das Heim der Elfen zu retten. Und am Ende ist Motte diejenige die Großes vollbringt und das Schloss rettet.

Im Buch gibt es gleich zu Beginn eine Karte von Mottes Welt, die die wichtigsten Orte wie Mottes Weide, Maulis Höhle oder Omama Igels Hütte darstellt. Dies hilft kleinen Entdeckern sich noch besser in Mottes Welt zurechtzufinden.
Die vielen farbigen Illustrationen wurden übrigens vom Autor Dirk Hennig selbst gezeichnet.

Fazit:
Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Entschlossenheit und das Thema Ausgrenzung. Motte gehört zwar nicht wirklich zu den Waldelfen dazu, dies hindert sie jedoch nicht daran Gutes für die Elfen zu tun.
Niedliche Charaktere und tolle Zeichnungen runden die Geschichte ab.
Von uns gibt es 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere