Platzhalter für Profilbild

Iridia

Lesejury Profi
offline

Iridia ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Iridia über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2026

Page-Turner mit überraschenden Wendungen

The Ordeals
0

The Ordeals war für mich eine wirklich sehr positive Überraschung. Ich hatte im Vorfeld nur den Klappentext gelesen, der mich zusammen mit dem Cover sofort angesprochen hat. Erwartet hatte ich eine nette, ...

The Ordeals war für mich eine wirklich sehr positive Überraschung. Ich hatte im Vorfeld nur den Klappentext gelesen, der mich zusammen mit dem Cover sofort angesprochen hat. Erwartet hatte ich eine nette, schnelle Lektüre für zwischendurch und bekommen habe ich aber einen echten Page-Turner. Ich war komplett an das Buch gefesselt und habe es in nur zwei Sessions regelrecht verschlungen.

Im Mittelpunkt steht Sophia, die seit Kindheitstagen durch einen Blutschwur an den sogenannten Sammler gebunden ist. Um sich endlich von ihm zu befreien, setzt sie all ihre Hoffnung auf die Aufnahme an der Magieruniversität Killmarth. Dort muss sie sich den berüchtigten Ordeals stellen – Prüfungen, die dazu dienen, die Spreu vom Weizen zu trennen und die 20 besten Magier des Landes zu finden. Diese Ordeals sind unglaublich gut beschrieben; ich konnte mir jede einzelne Prüfung bildlich vorstellen und habe richtig mitgefiebert.

Besonders gefallen hat mir auch die angehende Beziehung zwischen Sophia und Alden. Man spürt förmlich die Unsicherheit zwischen den beiden: die ständige Frage, wie weit Vertrauen möglich ist, und gleichzeitig diese starke Anziehungskraft, der sie sich kaum entziehen können. Das wirkt sehr authentisch und emotional - immerhin geht es bei den Ordeals um Leben und Tod. Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen, vor allem Sophias Freunde Tessa und Greg und die Professorin Lewellyn, die ich sofort ins Herz geschlossen habe.

Zusätzlich hat die Autorin mit The Ordeals ein wirklich gelungenes Magiesystem erschaffen. Es gibt vier verschiedene Magieformen, wobei ein Wirker (Magier) normalerweise nur eine davon beherrscht. Innerhalb dieser Magieformen existieren zudem unterschiedliche Zweige, was ich richtig spannend fand. Jeder Magier hat seine eigenen Stärken, und es ist eigentlich nicht eindeutig zu sagen, welche Magie oder Unterform die mächtigste ist.

Gegen Ende gab es dann einige Überraschungen, die ich so nicht habe kommen sehen. Ich hatte zwar ein paar Vermutungen, von denen sich auch einige bestätigt haben, aber die neuen Wendungen haben mich trotzdem überrascht zurückgelassen. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den zweiten Teil und kann The Ordeals eine klare Leseempfehlung aussprechen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2025

Wunderbares Ende einer fesselnden Saga!

Die Prinzen des Winters
0

Und wieder einmal – ich finde die Cover der „Prinzen-des-Winters“-Saga einfach unglaublich aussagekräftig gestaltet. Die Cover zeigen die Entwicklung Eyras, die in Band 5 zum mächtigen Feuerwesen wird.
Band ...

Und wieder einmal – ich finde die Cover der „Prinzen-des-Winters“-Saga einfach unglaublich aussagekräftig gestaltet. Die Cover zeigen die Entwicklung Eyras, die in Band 5 zum mächtigen Feuerwesen wird.
Band 5 löst wunderbar alle offenen Fragen, die sich in den Vorgängerbänden aufgetan haben. Eyra und ihre Gefährten müssen notgedrungen in die finale Schlacht gegen Lorelai und ihre Anhänger ziehen, um den Winter zu vertreiben. K. T. Steen beschreibt dies sehr eingängig, und man kann sich die Vorbereitungen auf die Schlacht und die Schlacht selbst wunderbar vorstellen.
Man fühlt mit den Charakteren, spürt ihre Entscheidungen, und selbst der „Endgegner“ Lorelai wird nicht als durchgehend böse dargestellt, sondern als unsichere junge Frau, die immer nur ein Spielball für alle war.
Dass die Geschichte wieder abwechselnd aus der Sicht von Eyra, Patrizia und Fayette geschrieben ist, gibt unterschiedliche Blickwinkel auf das Geschehen, und man fiebert wesentlich mehr mit, da man natürlich schnell wissen möchte, wie es den anderen liebgewonnenen Figuren geht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2025

Süßes und spannendes Buch für Kinder ab ca. 10 Jahre

Jahrmarkt der Zeitreisenden - Der gestohlene Kristall
0

Das Kinderbuch überzeugt vor allem durch seine besondere Atmosphäre: Die Jahrmarkt-Location ist lebendig beschrieben und sorgt für eine ganz eigene, zauberhafte Stimmung. Liv ist eine sehr sympathische ...

Das Kinderbuch überzeugt vor allem durch seine besondere Atmosphäre: Die Jahrmarkt-Location ist lebendig beschrieben und sorgt für eine ganz eigene, zauberhafte Stimmung. Liv ist eine sehr sympathische Hauptfigur mit vielen Interessen und spürbarer Tiefe. Besonders gelungen finde ich, dass gezeigt wird, wie herausfordernd das Leben als Schaustellerkind sein kann – die ständigen Ortswechsel, das Gefühl von Heimatlosigkeit und ihr Wunsch, ins Internat zu gehen, machen ihre Figur sehr authentisch.

Der Diebstahl des Kristalls bringt Spannung hinein, vor allem, da Liv Jaro verdächtigt. Ihn kennt sie nicht aber sie beobachtet ihn regelmäßig auf dem Jahrmarkt - trotz verschiedener Orte. Das Liv es dann schafft, ihn in die Vergangenheit zu verfolgen und die zarte Romanze die sich anbahnt, fand ich total süß. Nicht zu viel "kitsch" für junge Leser, aber sehr sehr einfühlsam beschrieben.

Das Ende hat mich zwar traurig gestimmt, gleichzeitig weckt es aber große Neugier und Lust darauf, den nächsten Band zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2025

Ein fesselndes Buch, dessen Aufbau schon Richtung dem finalen Band strebt

Die Prinzen des Winters
0


Ich liebe es, dass das Cover die Entwicklung von Eyra widerspiegelt. War sie zu Beginn noch in der „Schneewelt“ gefangen, hat sie in diesem Teil bereits den Drachen Belagor auf ihrer Seite, und ihre Kräfte ...


Ich liebe es, dass das Cover die Entwicklung von Eyra widerspiegelt. War sie zu Beginn noch in der „Schneewelt“ gefangen, hat sie in diesem Teil bereits den Drachen Belagor auf ihrer Seite, und ihre Kräfte entwickeln sich stetig weiter.
Mir gefällt auch, dass die Geschichte nicht nur aus Eyras Sicht erzählt wird, sondern erneut auch Patricia und Fayette zu Wort kommen. Dass sich – wie man bereits im dritten Teil mitbekommt – Romanzen zwischen Patricia und Saul sowie zwischen Fayette und Noah entwickeln, hat mir ebenfalls gut gefallen.

Inhaltlich passiert wieder einiges. Die Freunde sind auf der Jagd nach weiteren Kristallen und müssen dabei zahlreiche Hindernisse überwinden, um ihr Ziel zu erreichen. Zudem werden sie verraten, und die bösen Mächte wissen nun über den Plan Bescheid, wie die Kristalle vernichtet werden sollen. Dadurch bleibt das Buch durchgehend wirklich spannend. Man spürt außerdem deutlich, dass der letzte Teil näher rückt, da die Spannung sehr hoch bleibt und es viele offene Fragen und Handlungsstränge gibt. Ich freu mich definitv schon auf die Auflösungen in Teil 5.

Vom Schreibstil her mag ich die Geschichten von K. T. Steen sehr. Ich kann mir alles bildlich sehr gut vorstellen. Ihre Charaktere sind rund ausgearbeitet, und auch die Nebencharaktere wirken nicht blass. Lediglich Lorelei geht mir gehörig auf die Nerven, aber da sie sozusagen der Gegenpol zu Eyra ist, passt das wieder.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2025

Eine rundum wundervolle und fesselnde Fortsetzung der Götterlicht-Saga.

To Love a God
0

To Love a God hat mich von der ersten Seite an gefesselt und konnte mich wunderbar abholen. Band 1 hatte ich Ende Juni 2025 gelesen, die Fortsetzung im Dezember 2025. Ich war unsicher, ob ich den ersten ...

To Love a God hat mich von der ersten Seite an gefesselt und konnte mich wunderbar abholen. Band 1 hatte ich Ende Juni 2025 gelesen, die Fortsetzung im Dezember 2025. Ich war unsicher, ob ich den ersten Teil zur Auffrischung noch einmal lesen sollte, doch da ich unendlich neugierig war, habe ich mich kopfüber ins Abenteuer gestürzt. Ich wurde perfekt abgeholt: Die Geschehnisse des ersten Bandes wurden geschickt in die Story verwoben, und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, nicht zu wissen, was gerade passiert.

Auch wenn sich Colden durch seinen Gedächtnisverlust nicht mehr an Aurora erinnert, ist die Chemie zwischen dem „neuen Colden“ und Aurora für mich wieder stimmig. Ich mag es, wie Aurora um ihn kämpft, wie man Einblicke in den früheren Colden bekommt und wie er langsam wieder die „Menschlichkeit“ seines früheren Selbst entwickelt. Zudem erfährt man mehr über das frühere Leben von Brynn und Zak sowie darüber, wie die politische Situation und Galadons Herrschaft zustande gekommen sind.

Der Schreibstil ist so fesselnd, dass ich das Buch (trotz Vorweihnachtszeit mit zwei Kindern) an zwei Abenden regelrecht verschlungen habe. Das Kopfkino springt sofort an: Man kann sich das gesamte Setting, die Städte und die „Kampfarena“ wunderbar vorstellen und Auroras sowie Coldens Entscheidungen gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere haben Tiefe und wirken rund und stimmig. Der neue Charakter Cassius bringt zusätzlich eine neue Komponente ins Geschehen. Und das Ende – puh – schon wieder ein sehr fieser Cliffhanger, der den Leser rastlos bis Mai zurücklässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere