🔮 🐈⬛ Eine magische Urban-Fantasy mit mehreren rivalisierenden Erben, einem Vermächtnis und vielen dunklen Geheimnissen… ✨
Haus Ashford - Magie verpflichtet›Haus Ashford – Magie verpflichtet‹ ist der Auftakt der neuen Urban-Fantasy-Serie von Benedict Jacka rund um seinen Protagonisten Stephen Oakwood. Der Klappentext und das wunderschöne, lila Cover haben ...
›Haus Ashford – Magie verpflichtet‹ ist der Auftakt der neuen Urban-Fantasy-Serie von Benedict Jacka rund um seinen Protagonisten Stephen Oakwood. Der Klappentext und das wunderschöne, lila Cover haben mich angezogen. Leider muss ich sagen, dass ich mir etwas ganz anders unter dem Buch vorgestellt habe. Es war meine erste Urban-Fantasy und das Setting hat mir sehr gut gefallen Vielmehr war es der Schreibstil, der mich persönlich gestört hat.
Inhalt
Stephen Oakwood hat ein natürliches Talent für Magie. Doch die Materialien dafür sind teuer, und er stammt aus einfachen Verhältnissen. Zudem hat Stephen keine weiteren Verwandten – glaubt er zumindest, bis seine Cousine auftaucht. Plötzlich ist er verstrickt in die Angelegenheiten von Haus Ashford, einer der mächtigsten Magierfamilien Englands. Stephen will eigentlich nichts mit seiner adeligen Verwandtschaft zu tun haben, doch die zieht ihn immer tiefer in ihre Intrigen hinein. Also muss er selbst Macht und Vermögen aufbauen – und seine magischen Fähigkeiten so schnell es geht verbessern.
Schreibstil
Benedickt Jackas Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Allerdings hat mich schon sehr gestört, dass das Wirken von Magie in dem Buch so kompliziert war, dass man das Lexikon der Begriffe am Ende des Buches brauchte, sodass sich der Einstieg in die Fantasy-Welt etwas schwierig gestaltet hat. Mir war das alles etwas zu technisch erzählt, sodass die Magie und der Zauber etwas verflogen sind…
Figuren
Ich fand es toll, dass wir hier mit Stephen Oakwood eine männliche Hauptfigur haben – einen Magier. Ich mochte seine Art zu denken und zu handeln. Alles in allem merkt man ihm aber sein junges Alter auch an. Interessant ist der Twist mit seinem Vater, der von einem auf den anderen Tag verschwunden ist sowie das Geheimnis um seine Mutter, das in diesem Band noch nicht aufgeklärt wird. Sie hat Stephen und seinen Vater einst verlassen. Insgesamt fand ich aber auch die Familienstrukturen verwirrend und den Streit um das Erbe eher uninteressant inszeniert und die damit verbundenen Figuren auch oberflächlich geschildert. Allein Hobbs, Stephens Kater, habe ich direkt ins Herz geschlossen!
Meine Meinung
Leider war das Buch für mich eher eine Enttäuschung… Ich konnte mit dem Magiekonzept irgendwie wenig anfangen, die Figuren waren mir zu oberflächlich und der Schreibstil zu technisch-komplex. Schade, da die Story doch so viel Potential hat und mich das Setting in einer Urban-Fantasy total reizt! Ich werde Teil 2 vermutlich nicht mehr lesen, auch wenn ich natürlich neugierig bin, wie die Handlung weitergeht und ob die vielen Geheimnisse der Personen gelüftet werden und wenn ja, wie diese erklärt werden.