Jeder schreibt seine eigene Geschichte selbst und mit ein bisschen Fantasie ist sie sogleich ein wenig bunter - eine wichtige Message verpackt in ein Kinderbuch mit dem Kernthema Langeweile
Heute fahren wir nach Anderswo„Mir ist langweilig!“ Welches Elternteil kennt diese Aussage nicht und war nicht das ein oder andere Mal schon genervt davon.
Genauso so geht es Oscar in diesem Buch. Ihm ist langweilig. An dieser Stelle ...
„Mir ist langweilig!“ Welches Elternteil kennt diese Aussage nicht und war nicht das ein oder andere Mal schon genervt davon.
Genauso so geht es Oscar in diesem Buch. Ihm ist langweilig. An dieser Stelle sind die Illustrationen sehr ruhig und einfach, ja fast schon eher leer gehalten um die Langeweile zu unterstreichen.
Dann trifft er auf Elfie mit der Elfenkreide und durch die Fantasie der Beiden füllen sich plötzlich die Seiten mit Leben und alles wird bunt. Die Langeweile ist wie weggeblasen.
Als Erwachsener erlebt man meinen Flashback zurück in seine Kindheit. Wie wir auf der Straße saßen und uns ganze Häuser und Welten mit Kreide gestaltet haben.
Klaus Baumgart schafft es in diesem Buch kleine Mitleser komplett mit in die Fantasiereise einzubinden. Sobald Oscar und Elfie auf ihrer Reise sind und durch die Illustrationen aus Kinderhand reisen steht der Text des Buches im Hintergrund und bietet nur noch einen kleinen Anhaltspunkt, wie es weiter geht. Ein Großteil der Illustrationen wird gar nicht aufgegriffen. Hier kann man mit der Fantasie seiner kleinen Mitlesern die Reise selbst gestalten und wilde Spekulationen anstellen, was Elfi und Oscar inspiriert durch die Bilder gerade erleben. So ist kein vorlesen des Buches gleich und es wird quasi eine interaktive Geschichte, die viel Freude bereitet.